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	<title>Volker Banfield - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T02:45:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Volker_Banfield&amp;diff=1692368&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;LegoFCB: Typo</title>
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		<updated>2025-10-16T11:26:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volker Banfield&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Mai]] [[1944]] in [[Oberaudorf]]) ist ein deutscher [[Pianist]] und ehemaliger Professor an der [[Hochschule für Musik und Theater Hamburg|Hochschule für Musik und Theater in Hamburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Volker Banfield erhielt mit sechs Jahren Klavier- und mit acht Jahren Orgelunterricht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ihgh53&amp;quot;&amp;gt;Biographische Angaben aus: Ingo Harden, Gregor Willmes &amp;#039;&amp;#039;PianistenProfile&amp;#039;&amp;#039; 600 Interpreten: Ihre Biografie, ihr Stil, ihre Aufnahmen, Volker Banfield, S. 53, Bärenreiter, Kassel 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1954 wurde er als Zehnjähriger hauptamtlicher Kirchenorganist in [[Prien am Chiemsee|Prien]]&lt;br /&gt;
am [[Chiemsee]]. 1958 erhielt er ein Stipendium, mit dem er das Studium an der [[Hochschule für Musik]] in [[Detmold]] beginnen konnte.&lt;br /&gt;
1960 war er der einzige deutsche Preisträger des Wettbewerbs &amp;#039;&amp;#039;Jeunesses musicales&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965, zwei Jahre nach dem Abitur, beendete er sein Studium in Detmold und ging in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]]. Dort studierte er zunächst bei [[Adele Marcus]] an der [[Juilliard School]] in New York City; 1968 wechselte er an die [[University of Texas at Austin|University of Texas]] in Austin und studierte bei Leonard Shure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 kehrte er nach Deutschland zurück und wurde Dozent an der [[Hochschule für Musik und Theater München|Musikhochschule in München]]. 1975 übernahm er eine Klavierprofessur in [[Hamburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr aus den Vereinigten Staaten erregte Banfield durch seine hochvirtuose Technik einige Aufmerksamkeit, eine Technik, die von Teilen des Feuilletons zur damaligen Zeit einem Deutschen nicht zugetraut wurde und daher überraschte. Man verglich ihn mit [[Vladimir Horowitz|Horowitz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ihgh53&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etliche Tourneen führten ihn durch die USA und Südamerika, in die [[UdSSR]], den [[Iran]] und europäische Staaten wie Dänemark, die [[Schweiz]] und [[Österreich]].&lt;br /&gt;
Viele Klavierabende und Auftritte mit zahlreichen Orchestern wurden von Rundfunkanstalten übertragen. Er war an über 90 Aufnahmen unterschiedlicher Sender beteiligt und nahm das [[1. Klavierkonzert (Liszt)|Es-Dur Klavierkonzert]] von [[Franz Liszt]] für das ZDF sowie das 2. Klavierkonzert von [[Frank Martin (Komponist)|Frank Martin]] und das 2. Klavierkonzert von [[Eugen d’Albert]] für das Schweizer Fernsehen auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nmz.de/kiz/nachrichten/hochschulprofessor-und-pianist-volker-banfield-wird-65 Neue Musikzeitung, &amp;#039;&amp;#039;Hochschulprofessor und Pianist Volker Banfield wird 65&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2004 bis 2007 war Banfield Vizepräsident der Hamburger Hochschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Repertoire und Rezeption ==&lt;br /&gt;
Ein Merkmal Banfields ist seine Vorliebe für Musik des späten 19. vor allem aber 20. Jahrhunderts. Er konzentrierte sich auf virtuose Werke [[Alexander Nikolajewitsch Skrjabin|Skrjabin]]s, [[Ferruccio Busoni]]s und Eugen d’Alberts bis zu den damals noch recht unerschlossenen Herausforderungen der [[Neue Musik|neuen Musik]], zu denen [[Luboš Fišer]], [[Detlev Müller-Siemens]], [[Wilhelm Killmayer]] und [[Olivier Messiaen]] gehören, von dessen &amp;#039;&amp;#039;[[Vingt regards sur l’enfant-Jésus]]&amp;#039;&amp;#039; er fünf Stücke für [[WERGO]] einspielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Banfield gilt als ein kompetenter Interpret [[György Ligeti]]s. Er spielte die [[Uraufführung]] von neun seiner Etüden, die nur wenigen Pianisten zugänglich sind, und der Komponist widmete ihm drei dieser Werke persönlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ihgh53&amp;quot;/&amp;gt; Banfield schilderte die monatelange Mühe, die es ihn gekostet habe, nur einige Minuten dieser gänzlich neuen, rhythmisch hochvertrackten Musik zu erarbeiten. Dabei sei es notwendig gewesen, vertraute Schemata auszublenden, um das faszinierende Spiel mit afrikanischen Pulsationsrhythmen zu erfassen und das mehrdimensionale [[György Ligeti#Werke|Zeitgeschehen]] realisieren zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Bennert in: [[Joachim Kaiser]]: &amp;#039;&amp;#039;Große Pianisten in unserer Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Neuer Pluralismus, S. 316. Piper, München 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Vortrag spricht Banfield den für Ligeti typischem Umgang mit Zeit und Rhythmus an und erklärt die Einflüsse des mexikanischen Komponisten [[Conlon Nancarrow]] und der [[Subsahara-Afrika|subsaharischen]] Musik auf Ligeti.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://banfield.de/download/LIGETI_V.pdf Banfield, downloads] (PDF; 38&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Banfield erweiterte sein Repertoire in den 1990er-Jahren auf Werke der [[Musik der Romantik|Romantik]] und spielte Stücke von Franz Liszt und [[Robert Schumann]] ein, so dessen drei Klaviersonaten, die [[Abegg-Variationen]], die [[Kreisleriana]], die [[Fantasie C-Dur (Schumann)|C-Dur-Fantasie]] sowie die [[Fantasiestücke op. 12 (Schumann)|Fantasiestücke op. 12]] und op. 111.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wergo]]-Produktionen mit Spätwerken Skrjabins und den &amp;#039;&amp;#039;Nocturnes&amp;#039;&amp;#039; von Killmayer, dem &amp;#039;&amp;#039;Rudepoema&amp;#039;&amp;#039; von [[Heitor Villa-Lobos|Villa-Lobos]] sowie &amp;#039;&amp;#039;Under Neonlight II&amp;#039;&amp;#039; von Detlev Müller-Siemens wurden positiv bewertet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ihgh53&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Einschätzung Klaus Bennerts wäre die musikalische Gegenwart ohne Spezialisten wie Banfield ärmer.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Bennert in: Joachim Kaiser &amp;#039;&amp;#039;Große Pianisten in unserer Zeit&amp;#039;&amp;#039;, ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1988 Diapason d’Or (Paris) für die Aufnahme des Klavierkonzerts von Ferruccio Busoni&lt;br /&gt;
* 2000 Ordentliches Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg&lt;br /&gt;
* 2009 Ordentliches Mitglied der [[Bayerische Akademie der Schönen Künste|Bayerischen Akademie der Schönen Künste]]&lt;br /&gt;
* 2009 Ehrenmedaille der Hochschule für Musik und Theater Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://banfield.de Volker Banfield]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131519603|LCCN=n/85/34620|VIAF=20819135}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Banfield, Volker}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HfMT Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule für Musik und Theater München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Banfield, Volker&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pianist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Mai 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oberaudorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;LegoFCB</name></author>
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