<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Volkenroder_Wald</id>
	<title>Volkenroder Wald - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Volkenroder_Wald"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Volkenroder_Wald&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T15:57:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Volkenroder_Wald&amp;diff=1393912&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sitacuisses: LF</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Volkenroder_Wald&amp;diff=1393912&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-08T18:07:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LF&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=Namenlose Kuppe&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|HÖHE=364.1&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Unstrut-Hainich-Kreis]], Nord[[thüringen]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Dün]],&lt;br /&gt;
[[Ringgau–Hainich–Obereichsfeld–Dün–Hainleite]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 51.268574&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=10.571208&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-TH&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE=&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=[[Muschelkalk]], andere Gesteine&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|LETZTE ERUPTION=&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=&lt;br /&gt;
|ERSCHLIESSUNG=&lt;br /&gt;
|NORMALWEG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
|BILD1=Volkenroda Waldrand 2.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG=Der Südrand des Volkenroder Waldes mit altem Waldbestand&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkenroder Wald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein nahezu geschlossenes, etwa 670 ha großes Waldgebiet zwischen [[Volkenroda]] und [[Obermehler]] im nördlichen [[Unstrut-Hainich-Kreis]]. Es setzt sich aus dem eigentlichen Volkenroder Wald im Norden und dem knapp 70 ha großen Tiergarten im Süden zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Gliederung ==&lt;br /&gt;
Der Volkenroder Wald ist vier Kilometer lang, an der breitesten Stelle 2,5 Kilometer breit und erstreckt sich in [[Streichen (Geologie)#Generalstreichen|herzynischer]] Richtung, also von Südosten nach Nordwesten. Die höchste Höhe befindet sich bei 364,1 m ü. NN im Norden, die niedrigste mit etwa 270 m ü. NN im Schaftal im Südosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Volkenroder Wald setzt sich aus dem Schlotheimer und dem Kalkholz im Nordwesten, dem Pöthenschen Weg im Zentrum, dem Körnerschen Gemeindewald im Süden und Westen, sowie der Junkernschneise und dem Heiligkreuzberg im Osten zusammen. Als einzige Straße zieht in mehreren Kehren die Ortsverbindungsstraße zwischen Volkenroda und Obermehler durch das Waldgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturräumliche Zuordnung ==&lt;br /&gt;
Der Volkenroder Wald bildet einen der bewaldeten Höhenrücken der Nordwestthüringischen [[Muschelkalk]]-Randplatten, die zu den Muschelkalk-Hügelländern der Südostabdachung des [[Dün]] zählen, welche unmittelbar südlich und östlich des Waldes in das [[Keuper]]land des [[Thüringer Becken]]s übergehen, innerhalb dessen sie durch die [[Heilinger Höhen]] nach Südosten fortgesetzt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meynen&amp;quot;&amp;gt;[[Emil Meynen|E. Meynen]] und [[Josef Schmithüsen|J. Schmithüsen]]: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands]] – Bundesanstalt für Landeskunde, Remagen/Bad Godesberg 1953–1962 (9 Lieferungen in 8 Büchern, aktualisierte Karte 1:1.000.000 mit Haupteinheiten 1960)&amp;lt;/ref&amp;gt;{{GeoQuelle|DE-TH|LUG}}{{GeoQuelle|DE-TH|LUG-LK|uh|SUFFIX=(Unstrut-Hainich-Kreis)}}&amp;lt;ref&amp;gt;Beide naturräumlichen Gliederungen ziehen die Nahtstelle zum Thüringer Becken genau entlang der Süd- und Ostflanke des Waldes.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Volkenroda Schaftal 3.jpg|mini|Mäandrierender Bachlauf im Schaftal im Frühjahr]]&lt;br /&gt;
Der oberflächennahe geologische Untergrund wird von den Kalken des Oberen [[Muschelkalk]]s gebildet. Sie sind stellenweise mit [[Löss]] überdeckt. Die Ausrichtung des Höhenzuges erfolgt an  einer Randverwerfung des ebenfalls [[Streichen (Geologie)#Generalstreichen|herzynisch]] verlaufenden [[Schlotheimer Graben]]s. An mehreren Stellen finden sich im Volkenroder Wald Karsterscheinungen. Das Schaftal im Süden gehört zu den längsten Trockentälern in Thüringen. Bei oberirdischem Abfluss des ansonsten trocken liegenden [[Steingräben|Steingrabens]] im Schaftal versickert das Wasser fast vollständig in einer [[Ponor|Bachschwinde]]. Im Norden des Tiergarten befinden sich drei tiefe [[Erdfall|Erdfälle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Im Volkenrodaer Wald liegt keine Wetterstation. Die Forstliche Standortkartierung geht von einem mittleren Jahresniederschlag von 650&amp;amp;nbsp;mm und einer Jahresmitteltemperatur von 8&amp;amp;nbsp;°C aus. Der Volkenrodaer Wald liegt im Regenschatten von Harz und Dün und erhält bereits weniger Niederschläge als die Kammlagen der Muschelkalk-Hügelländer. Er vermittelt klimatisch zum [[Mitteldeutsches Trockengebiet|Mitteldeutschen Trockengebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewässer ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Volkenroda Schaftal 1.jpg|mini|Steingraben im Schaftal mit Brückchen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Volkenroda Waldbild.jpg|mini|Strukturreicher Buchenwald im Volkenroder Wald]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Volkenrodaer Wald Kälberteich 5.jpg|mini|Der Kälberteich im Frühjahr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Volkenroder Wald gehört zum Einzugsgebiet der [[Notter (Unstrut)|Notter]], einem linksseitigen Nebenbach der [[Unstrut]]. Er gehört also vollständig zum [[Elbe]]-[[Saale]]-Flusssystem. Die Entwässerung erfolgt im Süden über das Schaftal, ein langgezogenes [[Trockental]], das nur in der kalten Jahreszeit Wasser führt, wenn die Gesteinsklüfte des Muschelkalks durch Frost geschlossen sind. Abfluss erfolgt auch nach Starkregenfällen im Sommer. Im Norden entwässert der Volkenroder Wald über die Schmirl ebenfalls in die Notter, die in einem weit gespannten Bogen um den Wald herumläuft. Der Volkenroder Wald gehört zu den [[Karst]]gebieten in Deutschland. Die Gebietswasserspende erfolgt auf Grund der Klüftung des Muschelkalks überwiegend unterirdisch. Die wenigen stehenden Gewässer sind fast durchweg künstlich angelegte [[Teich]]e. Davon ist der Kälberteich am Südwestrand des Tiergarten der größte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Vegetation ==&lt;br /&gt;
Der Volkenrodaer Wald wird v.&amp;amp;nbsp;a. von [[Rotbuchenwald|Waldmeister- und Waldgersten-Buchenwäldern]] gebildet. Auf wechselfeuchten Standorten in den Körnerschen Waldungen im Südwesten sind allerdings auch große, zusammenhängende [[Eichen-Hainbuchenwald|Sternmieren-Eichen-Hainbuchenwälder]] entwickelt. Der Volkenroder Wald ist reich an Gehölzen. Allein der Tiergarten beherbergt 25 Baumarten, darunter allein 21 Laubbaumarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Volkenroder Wald ist reich an [[Frühlingsknotenblume|Märzenbechern]]. Das weiß blühende Narzissengewächs bildet im Frühjahr stellenweise große Blütenteppiche, so im Schaftal und im Tiergarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft ==&lt;br /&gt;
Der Volkenroder Wald ist eingebettet in eine intensiv ackerbaulich genutzte Agrarlandschaft. Er steht jedoch in Beziehung zu den Waldgebieten Forstberg im Westen und [[Mühlhäuser Hardt]] im Nordwesten sowie über den [[Mühlhäuser Landgraben]] auch mit dem [[Dün]]. Der Austausch von Tierpopulationen ist über diese Verbindungen möglich. Am Rand des Volkenroder Waldes befinden sich auch Schaftriften und [[Streuobstwiese]]n, die dort für eine größere landschaftliche Vielfalt sorgen. Aufgrund seiner erhöhten Lage am Rand des Thüringer Beckens ist der Volkenroder Wald aus der Ferne als Waldgebiet wahrnehmbar. Er ist vom [[Hainich]]rand, von der Schlotheimer Sonder und von der [[Fahner Höhe]] aus zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutz ==&lt;br /&gt;
Das Märzenbecher-Vorkommen im Schaftal wurde als [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] gesichert. Der Tiergarten ist Teil des [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Schutzgebietes]] Nr. 24 der Gebietsmeldung des Freistaates Thüringen und somit Teil des europäischen Schutzgebietssystems [[Natura 2000]]. Der Kälberteich ist seit 1983 als Flächennaturdenkmal geschützt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lehnert et al. (2010): Schutzgebiete im Unstrut-Hainich-Kreis, S. 36&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
=== Forstwirtschaft/Waldnutzung ===&lt;br /&gt;
Der Volkenroder Wald ist von [[Forstwirtschaft]] und [[Jagd]] geprägt. Vorherrschend ist der Buchen-[[Altersklassenwald]] im Schirmschlagverfahren. Stellenweise, aber auf nennenswerter Fläche wurde in der Vergangenheit der Altholz-Schirm zu früh herausgenommen. Die dort entstandenen Waldbestände bestehen daher fast nur aus der Vorwaldart [[Gemeine Esche|Esche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Volkenrodaer Wald ist von einem regelmäßigen Netz von Forststraßen durchzogen. Hauptweg ist der am Nordrand von Volkenroda beginnende Pöthensche Weg, der auf dem Kamm nach Südosten in den Forstweg abbiegt. Parallel zum Forstweg verlaufen im Süden der Mittlere und der Untere Stellweg quer durch das Waldgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Tiergarten lässt auf die ehemalige Nutzung als [[Hutewald]] schließen. Dort hinein wurde das Vieh des ehemaligen [[Zisterzienserkloster]]s Volkenroda getrieben. Aus der Hutewaldzeit rühren auch noch die im Tiergarten zahlreichen alten Eichen und Buchen her, ebenso die [[Königseiche]], ein zu den 1000-jährigen [[Eiche]]n gestellter, mächtiger Einzelbaum am Nordrand des Ortes Volkenroda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergbau ===&lt;br /&gt;
In der Region um [[Menteroda]] wurde lange Jahre [[Kalibergbau]] betrieben. Die Stollen verlaufen in großer Tiefe auch unter dem Volkenroder Wald. In den 1945er- und 1960er-Jahren wurden im Volkenroder Wald [[Erdöl]]bohrungen abgeteuft. Die erfolglosen Bohrungen wurden nach Beendigung mit Entgasungssonden versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Der Volkenrodaer Wald wird v.&amp;amp;nbsp;a. von den zahlreichen Gästen der Begegnungsstätte [[Kloster Volkenroda]] zum Spazieren und Radfahren genutzt. Ein Abschnitt des [[Pilgerweg Loccum-Volkenroda|Pilgerweges]] zwischen den Klöstern [[Loccum]] bei Hannover und Kloster Volkenroda verläuft auch durch den Volkenrodaer Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Volkenrodaer Wald dient auch der [[Umweltbildung]]. Im Zentrum befindet sich ein Waldpädagogisches Zentrum des Forstamtes Ebeleben, das Schulklassen aus der Umgebung für Walderlebnistage zur Verfügung gestellt wird. Touristische Anziehungspunkte im Wald sind das Märzenbechervorkommen im Schaftal sowie der Wanderweg am Südrand des Volkenroder Waldes, der zahlreiche Fernblickbeziehungen über das Thüringer Becken hinweg bietet. Von dort erschließt sich das gesamte [[Rundsicht|Panorama]] der Berge des [[Thüringer Wald]]es Mit dem Kloster Volkenroda befindet sich direkt am Waldrand auch eine der touristischen Attraktionen des Unstrut-Hainich-Kreises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.tlug-jena.de/uw_raum/umweltregional/uh/uh07.html &amp;#039;&amp;#039;Naturschutzgebiete (Stand: 03/2018)&amp;#039;&amp;#039; – Unstrut-Hainich-Kreis] auf tlug-jena.de, abgerufen am 22. Februar 2019&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Unstrut-Hainich-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1024072878}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Körner (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Nottertal-Heilinger Höhen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Naturschutzgebiete]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dün]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sitacuisses</name></author>
	</entry>
</feed>