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	<title>Voiceover - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-22T02:16:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Voiceover&amp;diff=317511&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2024-05-15T14:56:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert &amp;#039;&amp;#039;Voiceover&amp;#039;&amp;#039; als medienwissenschaftlichen und -technischen Fachausdruck. Für die Vorlese-Software mit diesem Namen siehe &amp;#039;&amp;#039;[[VoiceOver]]&amp;#039;&amp;#039;.}}&lt;br /&gt;
{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Off camera#Off-Sprecher&lt;br /&gt;
|4=Voiceover&lt;br /&gt;
|2=November 2020|1=[[Spezial:Beiträge/81.200.199.162|81.200.199.162]] 08:36, 18. Nov. 2020 (CET)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Voiceover&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS}}; kurz: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;filmlexikon&amp;quot;/&amp;gt;) ist ein Fachbegriff aus der Studiotechnik des [[Hörfunk]]s und beim [[Film]]. Er bezeichnet die Tonaufnahme einer Stimme (engl. &amp;#039;&amp;#039;voice&amp;#039;&amp;#039;), die über (engl. &amp;#039;&amp;#039;over&amp;#039;&amp;#039;) eine andere Tonaufnahme oder über eine Filmszene gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Kompositum (Grammatik)|Kompositum]] „Voiceover“ wird im Deutschen als „Overvoice“ auch mit umgedrehten Wortbestandteilen benutzt, wobei es sich um eine [[Pseudoentlehnung]] oder einen [[Scheinanglizismus]] handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörfunk ==&lt;br /&gt;
Im Hörfunk kommt das Voiceover bei der Übersetzung fremdsprachiger [[Originalton|Originaltöne]] und bei [[Interview]]s vor. Um die [[Authentizität]] des Originals zu belegen, lässt man die fremdsprachige Originalaufnahme zwar erklingen, legt jedoch die von einem Studiosprecher gesprochene Übersetzung darüber. Im Idealfall entsteht beim Hörer der Eindruck, das fremdsprachige Original zu verstehen, ohne die Sprache zu kennen; er „vergisst“ den [[Synchronsprecher]]. Um das zu erreichen, muss der Produzent dem Original Raum lassen. Bei kurzen Beiträgen im täglichen Sendebetrieb ist – anders als bei langen, aufwändig produzierten Sendungen wie [[Radio-Feature]]s – für diesen Aufwand in der Regel keine Zeit; zudem wird ein mit einem subtil eingesetzten Voiceover produzierter Radiobeitrag länger. Im Rundfunkalltag hört man also meistens Voiceovers, die das Original akustisch fast vollständig verdecken und nur am Anfang und am Ende durchklingen lassen. Dabei ist die Zeitdauer des Originaltons – bedingt durch z.&amp;amp;nbsp;T. grammatikalisch bedingt längerer Sätze – stark von der jeweiligen Sprache abhängig. In der digitalen Produktionstechnik gibt es dafür eine spezielle, zu diesem Zweck entwickelte Funktion: das [[Ducking]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voiceovers werden im Radio international verschieden behandelt. So verzichten [[Skandinavien|skandinavische]] Sender bei englischen Originaltönen häufig ganz auf eine Übersetzung, also ein Voiceover, und lassen den Inhalt lediglich vorher oder nachher von einem Sprecher zusammenfassen. Man setzt dabei weitverbreitete Kenntnisse der englischen Sprache in der Bevölkerung voraus. Im deutschen Rundfunk wird der fremdsprachige Originalton überwiegend mittels einer Voiceover-Stimme übersetzt, Ausnahmen bilden manchmal Liveinterviews im Radio und teilweise im Rahmen von TV-Sendungen mit dialogischem Format werden Fragen und Antworten nachträglich vom Moderator zusammenfassend übersetzt. Im [[Vereinigtes Königreich|britischen]] Rundfunk sind Voiceovers häufig speziell inszeniert: Um etwa ein [[Arabische Sprache|arabisches]] Interview zu übersetzen, bedient man sich eines gut Englisch sprechenden Arabers, der den einschlägigen Akzent in das Voiceover einbringt. Im Deutschen ist diese Herangehensweise nicht gewünscht. Man legt stattdessen, insbesondere in hochwertigen Produktionen, großen Wert auf das Original und lässt die Voiceover-Stimme ganz besonders neutral klingen. Dabei wird aber meist das Geschlecht der sprechenden Person beibehalten (also ein interviewter Mann erhält auch eine männliche Voiceover-Stimme), möglichst auch das Alter, wobei dies bei Kinderstimmen nicht immer realisierbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
Im Film wurde das Voiceover in den 1940er Jahren populär.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Routledge&amp;quot; /&amp;gt; Hier bezeichnet Voiceover den [[Kommentar (Journalismus)|Kommentar]], [[Monolog]] oder [[Dialog]] einer oder mehrerer [[Figur (Fiktion)|Figuren]] oder eines [[Erzähler]]s, der nicht &amp;#039;&amp;#039;in&amp;#039;&amp;#039; der [[Szene (Film)|Szene]] gesprochen, sondern sozusagen &amp;#039;&amp;#039;über&amp;#039;&amp;#039; die Szene gelegt wird. – Das fälschlicherweise oft gleichwertig benutzte Wort „[[Off camera|Off-Stimme]]“ (abgeleitet von „Off camera“ – „abseits der Kamera“, also nicht mittels der Kamera gezeigt) bezeichnet hingegen den Monolog oder Dialog einer oder mehrerer Figuren, die in einer Szene als Sprecher handeln, aber in der aktuellen [[Einstellung (Film)|Einstellung]] nur hörbar, nicht jedoch im Bild sichtbar ist/sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;Voiceover&amp;#039;&amp;#039; kann ein Geschehen auf der Leinwand verdeutlichen, [[Ironie|ironisieren]] oder mit diesem kontrastieren. Dieses [[Rhetorisches Stilmittel|Stilmittel]] findet beispielsweise Verwendung, um die Gedankengänge einer in der Szene abwesenden Person wiederzugeben, oder die nicht ausgesprochenen Gedanken einer anwesenden Person ([[Innerer Monolog]]). Auch kann ein &amp;#039;&amp;#039;Voiceover&amp;#039;&amp;#039; der [[Reflexion (Philosophie)|Reflexion]] des Sprechers dienen, wenn etwa eine junge Person im Bild sichtbar ist und die Stimme derselben, aber inzwischen gealterten Figur das Geschehen rückblickend kommentiert (Beispiele: &amp;#039;&amp;#039;[[Little Big Man (Film)|Little Big Man]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Stardust Memories]]&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Routledge&amp;quot;&amp;gt;William Guynn: &amp;#039;&amp;#039;The Routledge Companion to Film History,&amp;#039;&amp;#039; Routledge Chapman &amp;amp; Hall 2010, ISBN 978-0415776561, S. 257.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Literaturverfilmung]]en, die bei der Umsetzung eines Romans in Spielfilmlänge oftmals Handlungsstränge stark kürzen müssen, liefert ein &amp;#039;&amp;#039;Voiceover&amp;#039;&amp;#039; z.&amp;amp;nbsp;B. historische Hintergründe oder die Vorgeschichte zu einer Szene, oder eine Charakterbeschreibung oder Kurzbiografie einer neu eingeführten Figur. Das Genre des [[Film noir]], das oft die Ausweglosigkeit einer Situation oder eines Protagonisten thematisierte, nutzte ein &amp;#039;&amp;#039;Voiceover&amp;#039;&amp;#039;, um bereits zu Beginn des Films den fatalen Ausgang der Geschichte vorwegzunehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Porfirio: &amp;#039;&amp;#039;No Way Out: Existentialist Motifs in the Film Noir,&amp;#039;&amp;#039; zitiert nach J. P. Telotte: &amp;#039;&amp;#039;Voices in the Dark: The Narrative Patterns of Film Noir,&amp;#039;&amp;#039; University of Illinois Press 1989, ISBN 978-0252060564, S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;Voiceover&amp;#039;&amp;#039; kann auch, obwohl ursprünglich im Drehbuch nicht vorgesehen, nach Fertigstellung des Films Verwendung finden, weil etwa der Regisseur oder das [[Filmstudio|Produktionsstudio]] der Meinung ist, somit Unklarheiten im Handlungsverlauf erklären zu können (Beispiel die erste Verleihfassung von &amp;#039;&amp;#039;[[Blade Runner]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dokumentarfilm]] ist ein &amp;#039;&amp;#039;Voiceover&amp;#039;&amp;#039; in Form eines Kommentars ein gängiges Stilmittel. Manche Spielfilme nutzen &amp;#039;&amp;#039;Voiceover&amp;#039;&amp;#039;, um diesen einen pseudodokumentarischen Effekt zu verleihen, wie die Filme von [[Peter Watkins]] &amp;#039;&amp;#039;([[The War Game]], [[Punishment Park]])&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[It Happened Here]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Kevin Brownlow]] und [[Andrew Mollo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Synchronisation ==&lt;br /&gt;
Eingesetzt wird &amp;#039;&amp;#039;Voiceover&amp;#039;&amp;#039; auch in der [[Synchronisation (Film)|Synchronisation]]. Statt den gesprochenen [[Originalton]] komplett zu ersetzen, werden die eingesprochenen Übersetzungen über den Originalton gelegt, wobei letzterer im Hintergrund leise hörbar bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[James Monaco (Autor)|James Monaco]]: &amp;#039;&amp;#039;Film verstehen. Kunst, Technik, Sprache, Geschichte und Theorie des Films und der Neuen Medien,&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek 2009, ISBN 978-3-499-62538-1&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.relue-online.de/2013/03/beim-untertiteln-muss-man-kuerzen-aber-bitte-nicht-am-honorar/ Nadine Püschel] zu [[Untertitel]]ung und Voiceover aus der Sicht von [[Übersetzer]]n, auch in wirtschaftlicher Hinsicht. [[ReLÜ]], 14, 2013&lt;br /&gt;
* [http://filmlexikon.uni-kiel.de/index.php?action=lexikon&amp;amp;tag=det&amp;amp;id=1637 Voice-Over.] Lexikon der Filmbegriffe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;filmlexikon&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=http://filmlexikon.uni-kiel.de/index.php?action=lexikon&amp;amp;tag=det&amp;amp;id=1637 |titel=Voice-Over |hrsg=[[Universität Kiel]] |abruf=2021-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmvertonung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Videotechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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