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	<title>Vogeltor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T02:06:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-10-17T11:47:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk k&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Vogeltor Augsburg (Foto Hilarmont).jpg|mini|Der Turm des Augsburger Vogeltores (Südseite), 2014]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vogeltor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Augsburg]] ist ein Teil der ehemaligen [[Stadtmauer]] und diente früher als Einlass in die [[Jakobervorstadt]], die sich auf dem Gebiet des heutigen Planungsraumes [[Augsburg-Innenstadt]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Architektur ==&lt;br /&gt;
Das Vogeltor steht auf der Straße Oberer Graben, nahe der östlich abzweigenden Straße Vogelmauer. Westlich des Torbaues liegt das [[Dominikanerinnenkloster St. Ursula (Augsburg)|Dominikanerinnenkloster St. Ursula]]. Stadteinwärts führt kurz nach dem Vogeltor der westlich vom Oberen Graben abzweigende Neue Gang in die Augsburger [[Augsburger Altstadt|Altstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der überwiegend schmucklose [[Torturm]] von 1445 ist quadratisch und hat vier außen ablesbare Geschosse, ist aber im Inneren leer. Äußerlich stellt sich der Torturm als hochmittelalterlicher ([[Gotik|gotischer]]) [[Mauerziegel|Backsteinbau]] dar. Die Durchfahrt ist [[Spitzbogen|spitzbogig]] und wird von einem dreijochigen [[Sternrippengewölbe]] mit großem, hängenden [[Schlussstein]] mit [[Rosette (Ornamentik)|Rosette]] abgeschlossen. Das Dach ist heute als hohes [[Walmdach]] ausgebildet; ursprünglich hatte der Torbau ein flaches Walmdach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Turmbauwerk des Vogeltors ist als „schutzwürdiges [[Kulturgut]]“ ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Augsburg, Vogeltor, 001.jpg|mini|hochkant|Nordseite des Vogeltors, rechts der Wehrgang, 2014]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baugeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogeltor Augsburg, 2018-(08).jpg|mini|hochkant|Stilisierter Wehrgang neben dem Vogeltor (Nordseite), 2018]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogeltor Augsburg, 2018-(09).jpg|mini|hochkant|Sternrippen&amp;amp;shy;gewölbe über der offenen Durchfahrt, 2018]]&lt;br /&gt;
Das Vogeltor wurde 1445 im Auftrag des damaligen Augsburger Bürgermeisters Konrad Vögelin als quadratischer, viergeschossiger [[Torturm]] erbaut. Der Turm ersetzte einen Vorgängerbau an derselben Stelle, der 1374/75 zusammen mit einer [[Zugbrücke]]&amp;amp;nbsp;– über die der direkt vor dem Tor gelegene [[Stadtgraben]] überquert werden konnte&amp;amp;nbsp;– errichtet worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 1880, die Schutzfunktion des Tores war schon lange hinfällig geworden, wurde der Stadtgraben an dieser Stelle aufgeschüttet und die Brücke abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Turm in der Nacht vom 25. auf den 26. Februar 1944, der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Luftangriffe auf Augsburg|Augsburger Bombennacht]]&amp;#039;&amp;#039;, durch Luftangriffe der [[Alliierte]]n schwer getroffen und brannte aus&amp;amp;nbsp;– lediglich der gotische Torbogen blieb unbeschädigt. An dieses Ereignis erinnert eine [[Gedenktafel]], die sich an der stadtseitigen Nordseite des Turms oberhalb des Torbogens befindet &amp;lt;small&amp;gt;(siehe [[#Details|Details]])&amp;lt;/small&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg baute die Stadt das Vogeltor bis 1954 wieder auf. Der schwer beschädigte Seitenbau wurde unter Protest entfernt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seyboth&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gertrud Seyboth |Titel= Augsburg – früher und heute |Verlag=Presse-Druck- und Verlags-GmbH |Ort=Augsburg |Datum=1976 |Seiten=110}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Stattdessen baute man bis 1966 einen stilisierten, stadtseitig offenen und mit einem [[Pultdach]] überdachten [[Wehrgang]] an das Vogeltor an. Er führt über die westlich neben dem Torturm gelegene, stadtauswärts führende Fahrbahn und markiert den Verlauf des alten Stadtgrabens und der alten Stadtmauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensherkunft ===&lt;br /&gt;
Es ist nicht geklärt, woher das Vogeltor seinen Namen hat. Die am weitesten verbreitete These besagt, dass es nach dem Auftraggeber für den Bau, dem damaligen Bürgermeister Konrad Vögelin, benannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits bewohnte von 1403 bis 1409 nachweislich ein Vogelfänger den vorhergehenden Torbau, so dass auch dieser Einfluss auf die Namensgebung gehabt haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dritte Möglichkeit bietet die Überlieferung, dass bei der Grundsteinlegung unzählige Vögel über die Baustelle geflogen sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
Über die Geschichte des Vogeltors gibt es eine Anekdote: Als der Neubau 1445 durch die Mitglieder des Stadtrates abgenommen werden sollte, behauptete ein Repräsentant der Stadt, das Tor und dessen aufgesetzter Turm seien schief. Da dem Baumeister in der Not keine andere Möglichkeit einfiel, stieg er auf den Turm, streckte seinen Hintern aus einem der Fenster und verrichtete sein „Geschäft“. Dieses fiel im Lot herunter und berührte nicht die Wand, so dass die korrekte Bauweise erwiesen war. An dieses Ereignis erinnern zwei Steinfiguren an der Wand des Torturmes &amp;lt;small&amp;gt;(siehe [[#Details|Details]])&amp;lt;/small&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details ==&lt;br /&gt;
An der Südseite, der früheren stadtabgewandten Außenseite des Torturmes, befindet sich oberhalb des Torbogens in einer umrahmten Wandnische ein großes [[Wandmalerei|Wandgemälde]]. Es zeigt eine [[Kreuzigungsgruppe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der gegenüberliegenden, stadtseitigen Nordseite des Torturmes wurde oberhalb des Torbogens eine Gedenktafel angebracht, die an die Bombennacht und die weitgehende Zerstörung des Vogeltors im Zweiten Weltkrieg erinnert. Sie besteht aus einer Steintafel und zeigt im oberen Teil einen stilisierten Vogel, der von Flammen umgeben ist. Darunter steht folgende Inschrift:&lt;br /&gt;
{{Inschrift&lt;br /&gt;
 |Text=VOGELTOR ERBAUT 1445 / NACH BRAND IM KRIEGE / 1944 WIEDERERRICHTET / 1954&lt;br /&gt;
 |Block=1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den beiden Durchfahrtsseiten an der Süd- und Nordseite befindet sich jeweils mittig auf der Wand des Torturmes und direkt unterhalb des Daches eine [[pilaster]]artige, gemauerte und verputzte Wandvorlage in Form eines großen, halben Trichters, die jeweils unten mit einer Steinfigurengruppe bzw. Steinfigur abgeschlossen ist. Diese Steinfiguren erinnern an die Anekdote über die Geschichte des Vogeltors und dessen Baumeister.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Vogeltor Augsburg, 2018-(06).jpg|Wandgemälde (Kreuzigungsgruppe) an der Südseite des Turms, oberhalb der Durchfahrt&lt;br /&gt;
 Vogeltor Augsburg, 2018-(07).jpg|Gedenktafel an der Nordseite des Turmes, oberhalb der Durchfahrt&lt;br /&gt;
 Vogeltor Augsburg, 2018-(03).jpg|Steinfigurengruppe an der Südseite des Turmes, am Fußpunkt der Wandvorlage unterhalb des Daches&lt;br /&gt;
 Vogeltor Augsburg, 2018-(04).jpg|Steinfigurengruppe an der Südseite&lt;br /&gt;
 Vogeltor Augsburg, 2018-(05).jpg|Steinfigur an der Nordseite des Turmes, am Fußpunkt der Wandvorlage unterhalb des Daches&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Günther Grünsteudel]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vogeltor.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Augsburger Stadtlexikon]]&amp;#039;&amp;#039;. 2.&amp;amp;nbsp;überarbeitete und erweiterte Auflage. Perlach Verlag, Augsburg 1998, ISBN 3-922769-28-4 ([https://www.wissner.com/stadtlexikon-augsburg/artikel/stadtlexikon/vogeltor/5773 Digitalisat] in der Online-Ausgabe des Wißner-Verlags Augsburg).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Beweis, dass das Vogeltor gerade steht&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Augsburger Allgemeine]]&amp;#039;&amp;#039;, 11. April 2007, S. 34.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Vogeltor (Augsburg)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.augsburgwiki.de/index.php/AugsburgWiki/Vogeltor Vogeltor.] In: im Augsburgwiki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48.3661 |EW=10.9036 |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Torturm in Augsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Augsburg-Jakobervorstadt-Süd]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turm in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backsteingotik in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Augsburg]]&lt;/div&gt;</summary>
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