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	<title>Vogelkirsche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vogelkirsche&amp;diff=237693&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Serols: Änderungen von ~2026-14180-86 (Diskussion) rückgängig gemacht (HG) (3.4.13)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vogelkirsche&amp;diff=237693&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-05T15:13:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-14180-86&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-14180-86&quot;&gt;~2026-14180-86&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-14180-86&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-14180-86 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) rückgängig gemacht (&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Huggle&quot; title=&quot;Wikipedia:Huggle&quot;&gt;HG&lt;/a&gt;) (3.4.13)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt den Baum; zur Erhebung in Mecklenburg-Vorpommern siehe [[Vogelkirsche (Berg)]].}}&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Vogelkirsche&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Prunus avium&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Prunus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Steinobstgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Amygdaleae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Spiraeoideae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Rosengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Rosaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Rosenartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Rosales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = CILIEGIO SECOLARE A BESANA IN BRIANZA.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:314 Prunus avium.jpg|mini|Illustration]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Young Cherry leaf.JPG|mini|Junges Laubblatt]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vogelkirsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Prunus avium&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Prunus]]&amp;#039;&amp;#039; in der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Rosengewächse]] (Rosaceae). Der [[Epitheton#Biologie|Namenszusatz]] &amp;#039;&amp;#039;avium&amp;#039;&amp;#039; leitet sich vom lateinischen Wort &amp;#039;&amp;#039;avis&amp;#039;&amp;#039; für Vogel ab und bezieht sich auf die Früchte, die gern von Vögeln gefressen werden. Doch auch der Mensch isst gerne die Früchte der Vogelkirsche, insbesondere die von Zuchtformen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Wildform &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilde Vogelkirsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Prunus avium&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;avium&amp;#039;&amp;#039;) sind die Zuchtformen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Knorpelkirsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Prunus avium&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;duracina&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herzkirsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Prunus avium&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;juliana&amp;#039;&amp;#039;) abgeleitet. Diese kultivierten Formen sind vor allem durch größere Blätter sowie größere und süßere Früchte ausgezeichnet und werden im Allgemeinen als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Süßkirsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Vogelkirsche ist ein sommergrüner [[Baum]], der Wuchshöhen von 15 bis 20, selten bis zu 30 Metern erreicht. Der [[Stammdurchmesser]] erreicht über 60 Zentimeter, selten bis über 1 Meter, manchmal auch bis über 1,5 Meter.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.treesandshrubsonline.org/articles/prunus/prunus-avium/ &amp;#039;&amp;#039;Prunus avium&amp;#039;&amp;#039;] bei Trees and Shrubs Online.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gregor Aas]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Vogelkirsche (Prunus avium) und ihre Verwandtschaft.&amp;#039;&amp;#039; LWF-Wissen 65, 2010, Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft, [https://www.lwf.bayern.de/mam/cms04/biodiversitaet/dateien/w65-03-vogelkirsche-prunus-avium-verwandschaft.pdf PDF].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/kirschbaum-mit-altersrekord-heutzutage-sind-die-baeume-selten-16888900.html &amp;#039;&amp;#039;„Heutzutage sind die Bäume selten“&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]].&amp;#039;&amp;#039; 5. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Rinde]] junger Zweige ist anfangs grün, kahl, glatt, lederartig, glänzend und später rötlich grau gefärbt. Sie enthält breite, rostfarbene [[Lentizelle]]n, und es sind Querstreifen erkennbar. Die schwärzliche [[Borke]] löst sich waagerecht langsam ab und wird „Ringelborke“ genannt. Wahrscheinlich sind dank dieser Ringelborke die Wildform und die Kulturformen immun gegen [[Misteln|Mistelbefall]] geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Krone ist breit kegelförmig. Die [[Zweig]]e sind dick und reichlich mit [[Kurztrieb]]en versehen. An [[Langtrieb]]en befindet sich eine Endknospe. Die Winterknospen sind eiförmig ellipsoid.&lt;br /&gt;
Die wechselständig an den Zweigen angeordneten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Der 2 bis 7 Zentimeter lange, unbehaarte Blattstiel besitzt an seinem oberen Ende zwei rötliche Nektardrüsen. In der Knospenlage ist die Blattspreite gefaltet. Die einfache Blattspreite ist mit einer Länge von 3 bis 15 Zentimetern und einer Breite 2 bis 7 Zentimetern verkehrteiförmig-elliptisch bis elliptisch-eiförmig und am oberen Ende mehr oder weniger lang zugespitzt. Die Basis der Blattspreite ist keilförmig bis gerundet. Der Blattrand ist unregelmäßig und grob doppelt gesägt mit drüsigen Spitzen. Die Blattoberseite ist kahl und frischgrün, auf der dunkler grünen Blattunterseite sind die Nerven anfangs leicht behaart. Es sind sieben bis zwölf Seitennerven auf jeder Seite des Hauptnerves vorhanden. Die Herbstfärbung des Laubes ist intensiv rot und gelb. Die zwei linealen [[Nebenblätter]] sind etwa 1 Zentimeter lang mit drüsig gesägten Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Included bark junction.JPG|mini|Rinde einer &amp;#039;&amp;#039;Prunus avium&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
An Kurztrieben wird ein kleiner, fast sitzender, [[Dolde|doldiger]] [[Blütenstand]] gebildet, der nur meist drei bis vier (zwei bis sechs) Blüten enthält. Dieser weist am Grund kleine, nicht laubblattartige [[Knospenschuppe]]n auf. Während der Blütezeit sind die inneren Knospenschuppen zurückgeschlagen. Die Blüten erscheinen zusammen mit den Blättern etwa von April bis Mai. Der abstehende [[Blütenstiel]] ist kahl und 2 bis 6 Zentimeter lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Prunus avium subsp. avium sl9.jpg|mini|Kurztrieb mit Winterknospen]]&lt;br /&gt;
Die zwittrige [[Blüte]] ist bei einem Durchmesser von 2,5 bis 3,5 Zentimetern [[radiärsymmetrisch]] und fünfzählig mit doppelter [[Blütenhülle]]. Der kahle [[Blütenbecher]] (Hypanthium) ist kelchförmig und etwa 5 Millimeter ×&amp;amp;nbsp;4 Millimeter groß. Die fünf ganzrandigen, lang elliptischen, kahlen und rötlich gefärbten [[Kelchblatt|Kelchblätter]] sind etwa so lang wie der Blütenbecher und nach dem Abblühen zurückgekrümmt. Die fünf freien, weißen [[Kronblatt|Kronblätter]] sind ganzrandig, verkehrt-eiförmig und 9 bis 15 Millimeter lang. Die ungefähr 20 bis 34 [[Staubblatt|Staubblätter]] sind kürzer als die Kronblätter. Die [[Staubbeutel]] sind gelb. Der einkammerige [[Fruchtknoten]] ist mittelständig, also nicht mit dem Blütenbecher verwachsen. Der kahle [[Griffel (Botanik)|Griffel]] ist etwa so lang wie die Staubblätter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blütezeit reicht von April bis Mai. Bei älteren, frei stehenden Vogelkirschen können gleichzeitig bis zu einer Million Blüten blühen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BaumDesJahres&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fruchtstiel ist nickend. Die [[Steinfrucht|Steinfrüchte]] sind bei einem Durchmesser von 6 bis 25 Millimetern fast kugelig bis ellipsoid oder eiförmig. Das „[[Fruchtfleisch]]“ ist süß, bei den Wildformen leicht bittersüß. Beim länglich-eiförmigen und glatten Steinkern reicht die Länge von 7 bis 9 Millimeter bei den Wildformen, bis zu 9 bis 16 Millimeter bei den kultivierten Formen. Das [[Endokarp]] ist glatt. Die Früchte reifen etwa von Juni bis Juli und färben sich dann schwarzrot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt meist 2n = 16 (es kommen auch 17, 18, 19, 24, 32 und 36 vor).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirscheknospen.jpg|mini|Endknospen der Langtriebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vogelkirsche ist ein anfänglich schnell wachsender, winterkahler Laubbaum, der normalerweise Lebensalter von 80 bis 90 Jahren erreicht; sie kann aber bis zu 300 Jahre alt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2011&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gebirgswald.ch/tl_files/gebirgswald/de/09_Lehre_Forschung/Baumarten_ETH/24-Wald-Kirschbaum.pdf &amp;#039;&amp;#039;Prunus avium&amp;#039;&amp;#039; L.] (PDF), bei Forstschutz &amp;amp; Dendrologie, ETH Zürich, 1995.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Herzwurzel der Vogelkirsche ist kräftig und weitläufig, sie bildet eine [[Mykorrhiza#Arbuskuläre Mykorrhiza|VA-Mykorrhiza]] aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2011&amp;quot; /&amp;gt; [[Vegetative Vermehrung]] erfolgt sehr reichlich durch Wurzelsprosse, die oft meterweit von der Ausgangspflanze entfernt sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rinde ist mit einem lang ausdauernden [[Periderm]] ausgestattet, bei dem sich der glänzende rotbraune [[Kork]] später in bandförmigen Lappen als [[Borke]] ablöst. Die Korkwarzen sind bis über 1 Zentimeter breit ausgezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Knospenschuppen entsprechen dem Blattgrund; insbesondere an Blütenknospen findet man, durch Übergänge verbunden, an den innersten Schuppen Spreitenreste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2011&amp;quot; /&amp;gt;[[Datei:Prunus avium subsp. avium sl3.jpg|mini|Blattstiel mit Nektardrüsen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herbstlaub ist leuchtend rot. Am oberen Ende des Blattstiels sitzen meist zwei, selten drei, rote, [[extraflorale Nektarien]], an denen Zuckersaft abgegeben wird. Wie schon seit längerem vermutet, handelt es sich dabei um „[[Mutualismus (Biologie)|Polizistenfutter]]“ für [[Ameisen]]. Die Nektarproduktion in den Drüsen ist in den ersten Wochen nach dem Knospenaustrieb besonders groß und zieht größere Mengen der Ameise &amp;#039;&amp;#039;[[Formica obscuripes]]&amp;#039;&amp;#039; an, die die jetzt noch kleinen Larven („Raupen“) verschiedener Schmetterlinge und anderer Schadinsekten angreifen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blütenökologisch handelt es sich um [[Heterogametie|homogame]] nektarführende Scheibenblumen. Die Blüten duften schwach nach [[Honig]]. Der [[Nektar (Botanik)|Nektar]] wird vom Blütenbecher abgesondert; deshalb duftet dieser stärker als die Kronblätter. Für Blütenbesucher, vor allem Bienenverwandte, ist der Nektar leicht zugänglich. Honigbienen sammeln auch reichlich [[Pollen]]; auf dem Körper einer Biene fand man bis zu einer Million Pollenkörner. Die Narbe ist erst 36 Stunden nach der Blütenöffnung empfängnisfähig. [[Selbstbestäubung]] ist zum Teil erfolgreich. Nach dem Abblühen wird der Blütenbecher aufgrund eines ringförmigen Abtrennungsgewebes abgeworfen. Die Vogelkirsche ist nach 20 bis 25 Jahren blühfähig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausbreitungsmechanismen der [[Diaspore]]n, hier die einsamigen Steinfrüchte, sind: Verdauungsausbreitung durch [[Säugetiere|Säuger]], Mundausbreitung beim Abschälen des Fruchtfleischs durch [[Vögel]] sowie Versteckausbreitung durch [[Eurasisches Eichhörnchen|Eichhörnchen]] und [[Mäuse]]. [[Kernbeißer]] können die Steinkerne knacken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Keimblätter]] ergrünen nach der Keimung oberhalb des Bodens (epigäische Keimung).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogelkirsche Roscheiderhof Bluete H12.jpg|mini|Blüte der Vogelkirsche von oben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Prunus avium subsp. avium sl5.jpg|mini|Geöffnete Blüte: die Kelchblätter sind zurückgeschlagen, der Fruchtknoten ist kahl, der Griffel ist fein gefurcht.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirschblüte mit Hummel.jpg|mini|Eine [[Hummeln|Hummel]] an Kirschblüten]]&lt;br /&gt;
Das natürliche Verbreitungsgebiet umfasst das [[Florenelement|submeridionale]] bis gemäßigte [[Europa]], die nördliche [[Türkei]], [[Kaukasien]], [[Transkaukasien]] und den nördlichen [[Iran]]. Die nördliche Verbreitungsgrenze liegt im Westen Europas bei ungefähr 54° nördlicher Breite, im Osten auf einer Linie von [[Minsk]] über [[Kursk]] und [[Woronesch]] bis [[Rostow am Don]] und im südlichen Mittelasien. In Skandinavien ist die Nordgrenze aufgrund der Schwierigkeit, Wild- und Kulturformen zu unterscheiden, unklar. Eingebürgert wurde die Vogelkirsche in Nordafrika, im südlichen [[Turkestan]], [[Vorderindien]] und im östlichen Nordamerika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Die Wilde Vogelkirsche wächst in krautreichen Laub- und Nadelmischwaldgesellschaften wie Eichen-Hainbuchen-, Buchen-, Ahorn-Linden-Steilhang- oder Erlen-Ulmen-Wäldern. Sie ist eine Charakterart des [[Carpinion betuli|Carpinion]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;verbandes, in dem sich auch ihr Schwerpunkt befindet. In anderen Waldgesellschaften kommt sie meist nur beigemischt vor. Die Art kann allerdings aufgrund ihrer starken Eigenverjüngung dominant regelrechte Vogelkirschenwälder bilden, die zur Umwandlung in terminale Eichen-Buchen-Wälder sehr lange benötigen. Die Vogelkirsche ist als wärmeliebendes Halbschattengewächs außerdem an Waldrändern, in Hecken, auf Steinrücken, Holunder-Kirschen-, Schneeball-Hartriegel- und Schlehen-Gebüschen  sowie in höheren Lagen auch in den Vorwaldgesellschaften von Rotbuchenwäldern zu finden. Die bevorzugten Böden sind frische (sickerfeuchte), mittel- bis tiefgründige, nährstoff- bis basenreiche Lehm- oder Mullböden. In den Alpen erreicht die Vogelkirsche Höhenlagen bis 1700 Meter, im Kaukasus bis 2000 Meter. Die Standortansprüche der beiden Kulturformen sind ähnlich. Die [[Infektionskrankheit]] der [[Gnomonia-Blattbräune]] wurde bei Vogelkirschen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Vogelkirsche wird innerhalb der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Prunus]]&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit der [[Sauer-Kirsche|Sauerkirsche]] (&amp;#039;&amp;#039;Prunus cerasus&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Steppen-Kirsche|Steppenkirsche]] (&amp;#039;&amp;#039;Prunus fruticosa&amp;#039;&amp;#039;) in die Sektion &amp;#039;&amp;#039;Cerasus&amp;#039;&amp;#039; der Untergattung &amp;#039;&amp;#039;Cerasus&amp;#039;&amp;#039; gestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer2008&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von &amp;#039;&amp;#039;Prunus avium&amp;#039;&amp;#039; werden drei Unterarten unterschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilde Vogelkirsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder Waldkirsche (&amp;#039;&amp;#039;Prunus avium&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}} subsp. &amp;#039;&amp;#039;avium&amp;#039;&amp;#039;) ist die Wildsippe. Ihre Blätter sind klein. Die Früchte sind schwarz, klein und haben einen Durchmesser von weniger als einem Zentimeter. Das Fruchtfleisch schmeckt bittersüß und ist nur wenig saftig.&lt;br /&gt;
* {{Anker|Knorpelkirsche}} Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Knorpelkirsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Prunus avium&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;duracina&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Schübler et G. Martens}}), regional auch Krachkirsche, Knubber oder Knupper, hat sehr große Blätter. Die Früchte sind meist schwarzrot, manchmal auch weiß, groß und haben einen Durchmesser von mehr als einem Zentimeter. Das Fruchtfleisch ist gelb oder rot, knorpelig und fest.&lt;br /&gt;
* {{Anker|Herzkirsche}} Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herzkirsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder Weichkirsche (&amp;#039;&amp;#039;Prunus avium&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;juliana&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Schübler et G. Martens}}) hat größere Blätter als die Wildsippe. Die Früchte sind meist schwarzrot, gelb oder weiß und sehr groß, ihr Durchmesser beträgt mehr als einen Zentimeter. Das Fruchtfleisch ist rot oder schwarzrot, weich und sehr saftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cherries on a tree Germany 2020.jpg|mini|alt=|Reife Süßkirschen]]&lt;br /&gt;
=== Welternte von Süßkirschen ===&lt;br /&gt;
2022 wurden laut der [[Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation]] FAO weltweit 2.765.427&amp;amp;nbsp;t Süßkirschen geerntet. Folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die zehn größten Produzenten von Süßkirschen weltweit, die insgesamt 75,5 % der Gesamtmenge ernteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Größte Süßkirschproduzenten (2022)&amp;lt;ref name=&amp;quot;fao&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fao.org/faostat/en/#data/QCL |titel=Crops Primary &amp;gt; (List)&amp;gt; Cherries |werk=Offizielle Produktionsstatistik der FAO für 2022 |hrsg=fao.org |sprache=en |abruf=2024-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Rang&lt;br /&gt;
! Land&lt;br /&gt;
! Menge&amp;lt;br /&amp;gt;(in [[Tonne (Einheit)|t]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | {{TUR}} || 656.041&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | {{CHL}} || 443.067&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | {{UZB}} || 216.867&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | {{USA}} || 210.190&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 || style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | {{ESP}} || 116.070&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6 || style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | {{ITA}} || 107.910&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7 || style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | {{IRN}} || 105.390&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8 || style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | {{GRC}} || 85.050&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9 || style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | {{POL}} || 76.600&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 || style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | {{SYR}} || 71.546&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &amp;#039;&amp;#039;Summe Top Ten&amp;#039;&amp;#039; ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;2.088.731&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||&amp;#039;&amp;#039;restliche Länder&amp;#039;&amp;#039; ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;676.697&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Vergleich: Für das Jahr 2022 registrierte die FAO für Deutschland 38.470 t, für Österreich 7.600 t und für die Schweiz 5.609 t.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fao&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anbau von Süßkirschen ===&lt;br /&gt;
{{Anker|Kirschenanbau}}Der Anbau von Süßkirschen ist in Deutschland flächenmäßig nach dem von [[Kulturapfel|Äpfeln]] der bedeutendste Baumobstanbau (2022: 5.740&amp;amp;nbsp;ha). Die Erträge sind niedriger als bei den anderen Baumobstarten (Durchschnitt 2018–2022: 6,41&amp;amp;nbsp;t/ha), so dass die Erntemengen nach [[Birnen]] und [[Pflaume|Pflaumen/Zwetschgen]] an vierter Stelle liegen (Durchschnitt 2005–2009: 31.700&amp;amp;nbsp;t).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erntemengen schwanken und hängen stark von der Witterung ab. Die Erträge je Baum schwankten im Zeitraum 1997–2008 zwischen 11,3&amp;amp;nbsp;kg (1997) und 26,7&amp;amp;nbsp;kg (2000), 2007 wurden 2,15 Millionen Süßkirschbäume im [[Obstbau]] genutzt. Kirschen müssen einzeln von Hand gepflückt werden, sind nach der Ernte nur kurz lager- und transportfähig und lassen sich unverarbeitet nicht einfrieren. Ein großer Teil der Ernte wird darum sofort zu Konserven, Marmelade, Saft oder [[Kirschwasser]] weiterverarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langfristig nehmen die genutzten Flächen ab (1992: 5.875&amp;amp;nbsp;ha). Die Besatzdichten nehmen etwas stärker zu (1972: 194&amp;amp;nbsp;1/ha; 2007: 392&amp;amp;nbsp;1/ha), liegen aber deutlich unter dem noch stärker zunehmenden Durchschnitt aller Obstbäume (2007: 1.626&amp;amp;nbsp;1/ha). Süßkirschen sind daher die größten Bäume im Obstbau. Dies gilt besonders für Süddeutschland. Die höchste Besatzdichte mit 998 Bäumen je Hektar wurde 2007 in Nordrhein-Westfalen angewandt, die niedrigste mit 279 Bäumen je Hektar in Baden-Württemberg. In Baden-Württemberg, wo mit 2.125&amp;amp;nbsp;ha 40 Prozent der Anbauflächen liegen, ist auch der Schwerpunkt des Süßkirschanbaus in Deutschland. Hier ist langfristig eine Zunahme der Fläche und des Anteils zu verzeichnen (1972: 1.098&amp;amp;nbsp;ha, 25 %, nur alte Länder), obgleich die Gesamtfläche des Kirschenanbaus tendenziell rückläufig ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.statista.com/statistik/daten/studie/29011/umfrage/anbauflaeche-fuer-kirschen-in-deutschland-seit-1977/ 1977–2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problematischster [[Schädling]] im Kirschanbau ist die [[Kirschfruchtfliege]], da [[Made|madige]] Kirschen vom Verbraucher kaum toleriert werden. Schäden an Früchten und Bäumen richten Pilze der Gattung [[Monilinia]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anbau in den anderen Ländern nimmt ab oder stagniert auf niedrigem Niveau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/09/PD22_402_412.html |titel=Gutes Kirschenjahr 2022: Vorjahresernte um mehr als ein Viertel übertroffen |titelerg=Pressemitteilung |hrsg=[[Statistisches Bundesamt]] |datum=2022-09-21 |abruf=2023-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Bundesamt: [https://www-genesis.destatis.de/genesis/online?sequenz=tabelleAufbau&amp;amp;selectionname=41231-0003&amp;amp;sprache=de Statistik 41231 : Baumobstanbauerhebung, Tabelle 41231-0003 : Anbaufläche, Bäume (Baumobstanbau): Bundesländer, Jahre, Obstarten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzung ===&lt;br /&gt;
In der [[Imkerei]] ist die Süßkirsche aufgrund des hohen Zuckergehalts ihres [[Nektar (Botanik)|Nektars]] (21–58 %) und ihres hohen Zuckerwerts (bis zu 1,5&amp;amp;nbsp;mg Zucker je Tag je Blüte) eine geschätzte [[Tracht (Imkerei)|Tracht]].&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Horn, Cord Lüllmann: &amp;#039;&amp;#039;Das große Honigbuch,&amp;#039;&amp;#039; Kosmos, Stuttgart 3.&amp;amp;nbsp;Aufl. 2006, S.&amp;amp;nbsp;31. ISBN 3-440-10838-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das harte und im Kern rötliche [[Kirschbaumholz]] wird vor allem als [[Furnier]]holz für den Innenausbau sowie insbesondere als Möbelholz verwendet. Als Brennholz spielt Kirschbaumholz dagegen keine wirtschaftliche Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wildform der Vogelkirsche (&amp;#039;&amp;#039;Prunus avium&amp;#039;&amp;#039;) wird oft als [[Unterlage (Pflanzen)|Unterlage]] für die Veredelung der [[Japanische Blütenkirsche|Japanischen Blütenkirsche]] verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.agrar.uni-kassel.de/ink/images/gwhs/Kirschen/Zierkirschen.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Blütenträume in Pastell – Zierkirschen (Prunusarten) im Hausgarten&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20120112093737}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Veredelung der Kulturform der Süß- und [[Sauerkirsche]] wurden im 19. Jahrhundert ebenfalls Wildformen der Vogelkirsche benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Jäger (Gärtner)|Hermann Jäger]], [[Julien-Alexandre Hardy]]: &amp;#039;&amp;#039;Der praktische Obstgärtner,&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;1; S.&amp;amp;nbsp;34 ({{Google Buch |BuchID=mc8HAQAAIAAJ |Seite=34 |Hervorhebung=Vogelkirsche Unterlage}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 20. Jahrhundert benutzt man speziell, beispielsweise von der [[East Malling Research Station]], selektierte Formen der Vogelkirsche.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eduard Lucas]], [[Fritz Winter (Politiker, 1899)|Fritz Winter]], [[Robert Silbereisen]]: &amp;#039;&amp;#039;Lucas’ Anleitung zum Obstbau,&amp;#039;&amp;#039; 1992, S.&amp;amp;nbsp;96&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine alte Kulturfrucht ist die Kirsche im österreichischen [[Burgenland]], wo sie ursprünglich in den Weinbergen zwischen den Rebreihen angebaut wurde. Die Sorte &amp;#039;&amp;#039;Horitschoner Herzkirsche&amp;#039;&amp;#039; dürfte aufgrund von Fruchtform, Farbe und Reifezeit der aus [[Schlesien]] stammenden &amp;#039;&amp;#039;Germersdorfer&amp;#039;&amp;#039; Sorte ähnlich sein. Der Verkauf der Kirschen nach Wien brachte den Weinbauern ein Zusatzeinkommen. Der ebenfalls aus der Herzkirsche hergestellte &amp;#039;&amp;#039;Horitschoner Herzkirschenbrand&amp;#039;&amp;#039; wurde aufgrund der langjährigen Verarbeitung in dieser Region auch in das [[Register der Traditionellen Lebensmittel]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.bmlrt.gv.at/land/lebensmittel/trad-lebensmittel/getraenke/herzkirschenbrand.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Horitschoner Herzkirschenbrand&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20200204192438}}. Eintrag Nr.&amp;amp;nbsp;35 im &amp;#039;&amp;#039;[[Register der Traditionellen Lebensmittel]]&amp;#039;&amp;#039; des österreichischen [[Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus|Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich ist die Situation im Gebiet zwischen den Südosthängen des [[Leithagebirge]]s und dem nordwestlichen Ufer des [[Neusiedler See]]s, wo sowohl die &amp;#039;&amp;#039;Leithaberger Edelkirsche&amp;#039;&amp;#039; in das Register aufgenommen wie auch die Region als [[Genussregion Österreich]] registriert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{TradLebensmittel|obst/leithab_edelkirsche|Leithaberger Edelkirsche|78}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sorten ==&lt;br /&gt;
Es gibt Hunderte Kultursorten der Vogelkirsche, die sich insbesondere durch ihre Früchte, auch &amp;#039;&amp;#039;Süßkirschen&amp;#039;&amp;#039; genannt, unterscheiden. Hier einige der bekannteren Kulturformen von &amp;#039;&amp;#039;Prunus avium&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Trešnje germersdorfske.jpg|mini|Eine Handvoll Süßkirschen der Sorte ‘[[Große Germersdorfer]]’]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knorpelkirschen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ‘[[Adlerkirsche von Bärtschi]]’, eine altbewährte Sorte (Synonyme: ‘Ochsenherzkirsche’, ‘Besigheimer Kirsche’)&lt;br /&gt;
* ‘Badacsoner’&lt;br /&gt;
* ‘[[Badeborner Schwarze Knorpelkirsche]]’&lt;br /&gt;
* ‘[[Büttners Rote Knorpelkirsche]]’, eine anspruchslose und ertragreiche Sorte (Synonyme: ‘Altenburger Melonenkirsche’, ‘Querfurter Königskirsche’)&lt;br /&gt;
* ‘Charmes’, eine frühe Sorte (Synonyme: ‘Äpfeleskirsche’, ‘Schönheit v.d.Pfalz’)&lt;br /&gt;
* ‘[[Dönissens gelbe Knorpelkirsche]]’, eine wüchsige und frostharte Sorte (Synonyme: ‘Bernsteinkirsche’, ‘Schwefelkirsche’, ‘Wachskirsche’)&lt;br /&gt;
* ‘Farnstädter Schwarze’, eine Sorte mit sehr aromatischen Früchten&lt;br /&gt;
* ‘Geisenheimer Schwarze’, eine großfrüchtige und reichtragende Sorte&lt;br /&gt;
* ‘Germersdorfer’ (Synonym: ‘Marmorkirsche’)&lt;br /&gt;
* ‘[[Große Prinzessin]]’, gilt als eine der besten Knorpelkirschen (Synonyme: ‘Napoleonskirsche’, ‘Kaiserkirsche’)&lt;br /&gt;
* ‘[[Große Schwarze Knorpelkirsche]]’, eine der ältesten und meistverbreiteten Sorten&lt;br /&gt;
* ‘[[Hedelfinger Riesenkirsche|Hedelfinger]]’, eine relativ spät fruchtende und reich tragende Sorte (Synonyme: ‘Wahlerkirsche’, ‘Spiegelkirsche’)&lt;br /&gt;
* ‘Offenburger Schüttler’, eine vorwiegend im Schwarzwald angebaute Sorte&lt;br /&gt;
* ‘Ritterkirsche’, eine Brenn- und [[Kirschsaft|Saftkirsche]]&lt;br /&gt;
* ‘[[Schneiders späte Knorpelkirsche]]’, eine großfrüchtige und weit verbreitete Sorte&lt;br /&gt;
* ‘Star’, eine großfrüchtige Sorte&lt;br /&gt;
* ‘Starking Hardy Giant’, eine großfrüchtige Sorte&lt;br /&gt;
* ‘Unterländer’, eine Frühsorte&lt;br /&gt;
* ‘Van’, eine schon jung fruchttragende Sorte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzkirschen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ‘Alma’, eine robuste Sorte&lt;br /&gt;
* ‘[[Annabella (Kirsche)|Annabella]]’, eine wüchsige Sorte&lt;br /&gt;
* ‘Bleyhls Braune’&lt;br /&gt;
* ‘[[Burlat (Kirsche)|Burlat]]’, eine frühe Sorte&lt;br /&gt;
* ‘[[Coburger Maiherz – Typ Sahlis-Kohren|Coburger Maiherz]]’, sehr alte Frühsorte unklarer Herkunft&lt;br /&gt;
* ‘[[Dolleseppler]]’, eine anspruchslose Sorte&lt;br /&gt;
* ‘[[Franzens Wilde]]’, alte Regionalsorte aus Sachsen&lt;br /&gt;
* ‘Frühe Rote Meckenheimer’, eine reichtragende Sorte&lt;br /&gt;
* ‘[[Früheste der Mark]]’, die früheste Sorte, nach ihr werden die [[Kirschwoche]]n festgelegt&lt;br /&gt;
* ‘[[Kassins Frühe]]’, eine starkwüchsige Frühsorte&lt;br /&gt;
* ‘[[Kesterter Schwarze]]’, eine alte Frühsorte vom Mittelrhein&lt;br /&gt;
* ‘[[Knauffs Schwarze]]’, eine Frühsorte&lt;br /&gt;
* ‘Lucien’, eine Sorte mit sehr saftigen Früchten (Synonym: ‘Wasserkirsche’)&lt;br /&gt;
* ‘Mödinger’, eine alte Einmach- und Saftsorte&lt;br /&gt;
* ‘Prima Vera’, eine sehr frühe Sorte&lt;br /&gt;
* ‘[[Schmahlfelds Schwarze]]’, eine im Havelgebiet viel angebaute Sorte&lt;br /&gt;
* ‘Schwarze Königin’ (Synonym: ‘Schwarze Kurzstieler’)&lt;br /&gt;
* ‘Spitze Braune’, eine in Weinanbaugebieten gepflanzte Sorte&lt;br /&gt;
* ‘[[Teickners Schwarze Herzkirsche]]’, eine mitteldeutsche Sorte&lt;br /&gt;
* ‘[[Valeska (Kirsche)|Valeska]]’, eine Sorte in nördlichen Anbaugebieten&lt;br /&gt;
* ‘[[Werdersche Braune]]’, eine mitteldeutsche Sorte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für weitere Sorten, siehe [[Liste von Kirschsorten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baum des Jahres ==&lt;br /&gt;
Am 22.&amp;amp;nbsp;Oktober 2009 wurde die Vogel-Kirsche in [[Deutschland]] zum [[Baum des Jahres]] 2010 gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BaumDesJahres&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortherkunft ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Vogelkirsche&amp;#039;&amp;#039; deutet auf die natürliche Ausbreitung der Pflanze durch die früchteverzehrenden Vögel; sie scheiden die Kirschkerne oft andernorts wieder aus, wo sie im günstigen Fall keimen. Im botanischen Namen &amp;#039;&amp;#039;Prunus avium&amp;#039;&amp;#039; weist der zweite Namensteil, das [[Epitheton]] &amp;#039;&amp;#039;avium&amp;#039;&amp;#039; (von [[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;avis&amp;#039;&amp;#039; ‚Vogel‘), darauf hin. Die ersten Zuchtformen mit größeren und süßeren Früchten waren schon vor rund 2400 Jahren an der Schwarzmeerküste bekannt, wie aus einem [[antike]]n Bericht des Griechen [[Xenophon]]&amp;lt;ref&amp;gt;Xenophon, &amp;#039;&amp;#039;[[Anabasis (Xenophon)|Anabasis]]&amp;#039;&amp;#039;, 5.3.1.&amp;lt;/ref&amp;gt; um etwa 370&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. hervorgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das deutsche Wort &amp;#039;&amp;#039;Kirsche&amp;#039;&amp;#039; (bereits [[mittelhochdeutsch]] auch &amp;#039;&amp;#039;kirsche&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: &amp;#039;&amp;#039;Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039;), S. 408 (&amp;#039;&amp;#039;Kirsche&amp;#039;&amp;#039;: Frucht von Prunus cerasus L. oder von Prunus avium L.)&amp;lt;/ref&amp;gt; älter &amp;#039;&amp;#039;kirse&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;kërse&amp;#039;&amp;#039;, [[althochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;kirsa&amp;#039;&amp;#039;) geht auf westgermanisch *&amp;#039;&amp;#039;kirissa&amp;#039;&amp;#039; zurück, lateinisch &amp;#039;&amp;#039;cerasum&amp;#039;&amp;#039; auf altgriechisch κεράσιον (&amp;#039;&amp;#039;kerásion&amp;#039;&amp;#039;) für die Steinfrucht beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;keraséa&amp;#039;&amp;#039; oder κερασὀς (&amp;#039;&amp;#039;kerasos&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[A Greek-English Lexicon|Liddell-Scott]], Eintrag [https://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3Atext%3A1999.04.0057%3Aalphabetic+letter%3D*k%3Aentry+group%3D104%3Aentry%3Dkeraso%2Fs κερασὀς (kerasos)].&amp;lt;/ref&amp;gt; für den Kirschbaum (&amp;#039;&amp;#039;Prunus avium&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Kluge: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; 23. Auflage, Berlin 1995, S.&amp;amp;nbsp;443.&amp;lt;/ref&amp;gt; Verwandt sind [[französische Sprache|französisch]] &amp;#039;&amp;#039;cerise,&amp;#039;&amp;#039; [[englische Sprache|englisch]] &amp;#039;&amp;#039;cherry&amp;#039;&amp;#039;, [[spanische Sprache|spanisch]] &amp;#039;&amp;#039;cereza&amp;#039;&amp;#039; und [[russische Sprache|russisch]] Чере́шня (čerešnja). Im heutigen [[Römischer Dialekt|Romanesco]] heißt die Kirsche &amp;#039;&amp;#039;cerasa&amp;#039;&amp;#039;, [[Sizilianische Sprache|sizilianisch]] &amp;#039;&amp;#039;cirasa&amp;#039;&amp;#039; und [[Piemontesische Sprache|piemontesisch]] &amp;#039;&amp;#039;ciresa&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [[Plinius der Ältere|Plinius dem Älteren]] brachte der Feldherr [[Lucius Licinius Lucullus]], der im [[Mithridatische Kriege#Dritter Mithridatischer Krieg (73–63 v. Chr.)|Dritten Mithridatischen Krieg]] 70&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. u.&amp;amp;nbsp;a. die Stadt [[Sinop]]e eroberte und später mit [[Gnaeus Pompeius Magnus]] das gesamte [[Königreich Pontos]], zu dem die an der Südküste des [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meeres]] nahe Sinope gelegene frühere griechische Kolonie [[Giresun|Kερασοῦς]], [[Römisches Reich|römisch]] Cerasus, gehörte, von dort erstmals die Süßkirsche nach Rom und ließ um 70&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. auch Kirschbäume in Italien pflanzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Plinius: &amp;#039;&amp;#039;[[Naturalis historia]]&amp;#039;&amp;#039;, XV.30.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Römer nannten die Frucht &amp;#039;&amp;#039;cerasum&amp;#039;&amp;#039; und den Baum &amp;#039;&amp;#039;cerasus&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;prunus cerasus&amp;#039;&amp;#039; („[[Pflaume]] von Cerasus“), heute der botanische Name für [[Sauerkirsche]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brauchtum ==&lt;br /&gt;
Die Vogelkirsche gehört zu den Obstbäumen, die als [[Barbarazweig]] verwendet werden können. An Zweigen, die am 4. Dezember ([[Barbara von Nikomedien#4. Dezember: „Barbaratag“|Barbaratag]]) im warmen Zimmer in die Vase gestellt werden, erscheinen noch vor Weihnachten Blüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kirschwoche]]&lt;br /&gt;
* [[Kirschfruchtfliege]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Li Chaoluan, Jiang Shunyuan, Bruce Bartholomew: &amp;#039;&amp;#039;Cerasus.&amp;#039;&amp;#039;: [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=2&amp;amp;taxon_id=200010640 &amp;#039;&amp;#039;Prunus avium&amp;#039;&amp;#039;, S. 409], In: Wu Zhengyi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flora of China.&amp;#039;&amp;#039; Volume 9: &amp;#039;&amp;#039;Pittosporaceae through Connaraceae&amp;#039;&amp;#039;, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 2003, ISBN 1-930723-14-8 (Abschnitt Beschreibung)&lt;br /&gt;
* Hildemar Scholz, Ilse Scholz: &amp;#039;&amp;#039;Prunoideae.&amp;#039;&amp;#039; In: Hildemar Scholz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; Begründet von Gustav Hegi. 2., völlig neubearbeitete und erweiterte Auflage. Band IV Teil 2B: &amp;#039;&amp;#039;Spermatophyta: Angiospermae: Dicotyledones 2 (3) (Rosaceae, 2. Teil)&amp;#039;&amp;#039;, Blackwell, Berlin/Wien u.&amp;amp;nbsp;a. 1995, ISBN 3-8263-2533-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BaumDesJahres&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://baum-des-jahres.ternum-dev.de/wp-content/uploads/2020/10/2010_Vogelkirsche.pdf&lt;br /&gt;
 |titel=Vogelkirsche (Prunus avium) – Baum des Jahres 2010&lt;br /&gt;
 |hrsg=Förderverein Baum des Jahres e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
 |format=PDF; 3,5&amp;amp;nbsp;MB&lt;br /&gt;
 |abruf=2023-02-20}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2011&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Ruprecht Düll]], [[Herfried Kutzelnigg]]: &amp;#039;&amp;#039;Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands und angrenzender Länder. Die häufigsten mitteleuropäischen Arten im Portrait.&amp;#039;&amp;#039; 7., korrigierte und erweiterte Auflage. Quelle &amp;amp; Meyer, Wiebelsheim 2011, ISBN 978-3-494-01424-1.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer2008&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Manfred Adalbert Fischer|Manfred A. Fischer]], Karl Oswald, Wolfgang Adler: &amp;#039;&amp;#039;Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol.&amp;#039;&amp;#039; 3., verbesserte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz 2008, ISBN 978-3-85474-187-9.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Prunus avium|Vogel-Kirsche (&amp;#039;&amp;#039;Prunus avium&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lwf.bayern.de/service/publikationen/lwf_wissen/016733/index.php Kompendium zur Vogelkirsche – LWF-Wissen 65] &amp;#039;&amp;#039;Informationen zu Waldforschung und Forstpraxis der [[Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft|LWF]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|4582}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|4582}}&lt;br /&gt;
* {{InfoFlora|ID=1106|WissName=Prunus avium L.|Abruf=2015-11-10}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Rosengewaechse/kirsch_heim.htm#Vogelkirsche Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)].&lt;br /&gt;
* [https://www.waldwissen.net/de/dossiers/dossier-vogelkirsche-die-diva-am-waldrand &amp;#039;&amp;#039;Vogelkirsche – Die Diva am Waldrand&amp;#039;&amp;#039;] bei Waldwissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Baum des Jahres in Deutschland}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4277177-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vogelkirsche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prunus (Rosengewächse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum des Jahres (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinobst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Serols</name></author>
	</entry>
</feed>