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	<title>Voeren - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Voeren&amp;diff=365698&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TExtHumer: /* Sprachproblematik */ Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-10-16T22:06:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sprachproblematik: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Belgien&lt;br /&gt;
 | NAME= Voeren&lt;br /&gt;
 | WAPPEN= Voeren wapen2.svg&lt;br /&gt;
 | FLAGGE= Voerenvlag.gif&lt;br /&gt;
 | REGION= Flandern&lt;br /&gt;
 | PROVINZ= Limburg&lt;br /&gt;
 | BEZIRK= Tongeren&lt;br /&gt;
 | FLÄCHE= 50.63&lt;br /&gt;
 | HÖHE= &lt;br /&gt;
 | BREITENGRAD= 50/45/37/N&lt;br /&gt;
 | LÄNGENGRAD= 5/45/36/E&lt;br /&gt;
 | PLZ= 3790–3793, 3798&lt;br /&gt;
 | VORWAHL= 04&lt;br /&gt;
 | ADRESSE= Gemeentebestuur&amp;lt;br /&amp;gt;Schoolstraat 115&amp;lt;br /&amp;gt;3798 Voeren&lt;br /&gt;
 | BÜRGERMEISTER= Joris Gaens (Voerbelangen)&lt;br /&gt;
 | WEBSEITE= [https://www.voeren.be/ voeren.be]&amp;lt;br /&amp;gt;[https://www.fourons.be/ fourons.be]&lt;br /&gt;
 | NIS-Code=73109}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Voeren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Vuren&amp;#039;&amp;#039;}},&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Elmentaler, Peter Lang, 2009: Deutsch und seine Nachbarn ([http://books.google.de/books?id=w7F-50aEwA4C&amp;amp;pg=PA203&amp;amp;dq google-Vorschau])&amp;lt;/ref&amp;gt; {{liS|Voere}}, {{frS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fourons&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}, {{waS|Foron}}) ist eine [[Belgien|belgische]] [[Gemeinde]]. Sie ist seit 1963 eine [[Exklave]] der [[Flandern|flämischen]] [[Provinz Limburg (Belgien)|Provinz Limburg]] und eine [[Fazilitäten-Gemeinde]]. Sie grenzt im Norden an die [[Niederlande|niederländische]] Provinz [[Provinz Limburg (Niederlande)|Limburg]] sowie im Süden und Westen, wo einige hundert Meter die [[Maas]] die Gemeindegrenze bildet, an die Gemeinden [[Dalhem (Belgien)|Dalhem]], [[Aubel]] und [[Plombières]] der [[Wallonie|wallonischen]] [[Provinz Lüttich]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Landschaft ===&lt;br /&gt;
Ein Teil der Gemeindegrenzen ist mit der [[Grenze zwischen Belgien und den Niederlanden|belgisch-niederländischen Grenze]] identisch. Die Gemeinde liegt im hügeligen [[Ardennen]]- oder auch [[Eifel]]vorland, was für etwas Tourismus sorgt, vor allem im höher gelegenen östlichen Teil.&lt;br /&gt;
Sie besteht im Wesentlichen aus dem Tal des namengebenden 12&amp;amp;nbsp;km langen Baches [[Voer]], der in [[Eijsden]] (Niederlande) in die [[Maas]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche beträgt 50&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;, und die Einwohnerzahl liegt bei ca. 4.100.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
 	&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht aus sechs Dörfern (ehemalige Gemeinden):&lt;br /&gt;
* [[’s-Gravenvoeren]] (frz.: Fouron-le-Comte)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.trois-frontieres.be/D/flc.php Kurzinfo ’s-Gravenvoeren]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Sint-Pieters-Voeren]] (frz.: Fouron-Saint-Pierre)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.trois-frontieres.be/D/fsp.php Kurzinfo Sint-Pieters-Voeren]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Sint-Martens-Voeren]] (frz.: Fouron-Saint-Martin)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.trois-frontieres.be/D/fsm.php Kurzinfo Sint-Martens-Voeren]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* [[Moelingen]] (frz.: Mouland)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.trois-frontieres.be/D/mouland.php Kurzinfo Moelingen]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* [[Remersdaal]] (frz.: Rémersdael, deutsch: Reemersthal)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.trois-frontieres.be/D/remersdael.php Kurzinfo Remersdaal]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Teuven]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sint Martens Voeren.JPG|mini|Sint-Marten-Voeren]]	&lt;br /&gt;
[[Datei:Voeren reliëfkaart.jpg|mini|Reliefkarte der Gemeinde Voeren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommt [[Hagelstein (Voeren)|Hagelstein]], das früher zur Gemeinde Remersdaal gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ein Treffen zweier Könige, [[Ludwig III. (Ostfrankenreich)|Ludwigs des Jüngeren]] mit [[Ludwig II. (Frankreich)|Ludwig dem Stammler]], im Jahr 878 in &amp;#039;&amp;#039;Furonis&amp;#039;&amp;#039; könnte die älteste Urkunde über den Ort sein (Regesta Imperii I, 1559c). Im [[Hochmittelalter|hohen Mittelalter]] gehörte das Gebiet von Voeren zum [[Herzogtum Brabant]] und somit zu den [[Burgundische Niederlande|Burgundischen Niederlanden]], später zu den [[Burgundische Niederlande#Haus Habsburg 1477 bis 1522|Habsburgischen Niederlanden]]. Nach dem [[Achtzigjähriger Krieg|Achtzigjährigen Krieg]] wurde es ein Teil der [[Spanische Niederlande|Spanischen Niederlande]]. Von 1794 bis 1815 war es französisch besetzt. Bei der belgischen Staatsgründung 1830 wurde es ein Teil der belgischen [[Provinz Lüttich]], bis es 1963 als Exklave der Provinz Limburg und damit Flandern zugeschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1977 wurden die bisher selbständigen Gemeinden – die heutigen Ortsteile – zur neuen Gemeinde Voeren zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprachproblematik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Taalstrijd Voeren-Fourons uitsnijding.png|mini|links|Mehrsprachig beschriftetes Ortsschild, bei dem die niederländischen Bezeichnungen übersprüht wurden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Gründung des belgischen Staates im Jahr 1830 sprachen die Bewohner Voerens nur [[limburgisch]]es [[Platt]] &amp;#039;&amp;#039;(Veurs)&amp;#039;&amp;#039;, das ein Dialektkontinuum mit dem im Süden der niederländischen Provinz Limburg verbreiteten Dialekt bildete. Bei der Gründung des Staates wurden die Voerener der [[Wallonien|wallonischen]] [[Provinz Lüttich]] zugeteilt; die Amtssprache war somit [[Französische Sprache|Französisch]]. Im Laufe des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts teilte sich die Bevölkerung in 60&amp;amp;nbsp;% französisch- und 40&amp;amp;nbsp;% niederländischsprachige Bewohner, obwohl fast alle Einwohner auch den lokalen Dialekt sprechen. Am 1.&amp;amp;nbsp;September 1963 wurde in Belgien die Sprachgrenze per Gesetz festgelegt und Voeren als Exklave der niederländischsprachigen [[Provinz Limburg (Belgien)|Provinz Limburg]] zugesprochen, um den historischen Sprachgewohnheiten Rechnung zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dieser Zeit ging von dieser kleinen Gemeinde immer wieder Unruhe aus. Die Bevölkerung war in eine flämisch- und eine wallonischgesinnte Gruppe gespalten. Dies führte Ende der 1970er&amp;amp;nbsp;Jahre und Anfang der 1980er&amp;amp;nbsp;Jahre einige Male zu [[Scharmützel]]n zwischen den beiden Gruppen. Bei den Gemeinderatswahlen von 1982 ließ sich einer der kämpferischsten Wallonischgesinnten, der Landwirt [[José Happart]], als Bürgermeisterkandidat nominieren und gewann die Wahl. Die Tatsache, dass der französischsprachige Happart als Bürgermeister einer niederländischsprachigen Gemeinde kein Wort [[Niederländische Sprache|Niederländisch]] sprach, führte zu erheblichen politischen Spannungen bis hin zu Regierungskrisen auf höchster Ebene. Der Konflikt wurde erst im Jahr 1989 beendet, als Happart durch den niederländischsprachigen [[Nico Droeven]] ersetzt wurde, der auch Französisch beherrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Wahlen von 2000 trat aufgrund von [[Europäische Union|EU]]-Regelungen eine Neuerung ein. Alle in der Gemeinde wohnhaften EU-Staatsangehörigen durften an den Gemeinderatswahlen teilnehmen. Aufgrund der [[Grenze zwischen Belgien und den Niederlanden|Grenznähe zu den Niederlanden]] lebten damals in Voeren etwa 17&amp;amp;nbsp;% Niederländer (2005: 22&amp;amp;nbsp;%). Dieser Anteil reichte für die niederländischsprachige Partei &amp;#039;&amp;#039;Voerbelangen&amp;#039;&amp;#039; („Interessen der Voerener“) aus, um die Wahl mit 53&amp;amp;nbsp;% der Stimmen zu gewinnen und die bisher regierende wallonischgesinnte Partei, &amp;#039;&amp;#039;Retour à&amp;amp;nbsp;Liège&amp;#039;&amp;#039; („Zurück zu Lüttich“) in die Opposition zu verweisen. 2006 gewann &amp;#039;&amp;#039;Voerbelangen&amp;#039;&amp;#039; 61&amp;amp;nbsp;% der Stimmen in den Gemeinderatswahlen, die in &amp;#039;&amp;#039;Retour&amp;amp;nbsp;@&amp;amp;nbsp;Libertés&amp;#039;&amp;#039; („Zurück zu den Freiheiten“) umbenannte wallonischgesinnte Opposition nur noch 39&amp;amp;nbsp;%. Bürgermeister war von 2000 bis 2019 der Flame Huub Broers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindepartnerschaft ==&lt;br /&gt;
Voeren pflegt seit Juni 2001 eine [[Gemeindepartnerschaft|Partnerschaft]] mit der ehemaligen [[Schweiz]]er Gemeinde [[Vellerat]] im [[Kanton Jura]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Offizielle Website der Gemeinde Voeren ([https://www.voeren.be/ niederländisch], [https://www.fourons.be/ französisch])&lt;br /&gt;
* [http://www.trois-frontieres.be/D/fourons_tout_savoir.php Wissenswertes über die Gemeinde Voeren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden in der Provinz Limburg (Belgien)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4535171-5|LCCN=n80158088|VIAF=9257148574373724430005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exklave]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Voeren| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TExtHumer</name></author>
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