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	<title>Vlkovice - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AHZ: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2022-10-11T19:17:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Vlkovice&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Vlkovice CoA.jpg|111px|Wappen von Vlkovice]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Karlovarský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Lageplan= Vlkovice CH CZ.png&lt;br /&gt;
| Lageplanbeschreibung=&lt;br /&gt;
| Okres              = Cheb&lt;br /&gt;
| Fläche             = 492,377&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/539376/Vlkovice&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe               = 652&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 539376&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 353 01&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = K (alte CH)&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Zádub-Závišín]] – [[Chodová Planá]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = [[Bahnstrecke Mariánské Lázně–Karlovy Vary|Mariánské Lázně–Karlovy Vary]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          = [[Flughafen Karlsbad]]&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 2&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Helena Klesnilová&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2018&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Vlkovice 21&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 353 01 Mariánské Lázně&lt;br /&gt;
| Website            = www.vlkovice.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/57/16/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 12/44/17/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vlkovice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Wilkowitz&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]] und gehört zum [[Okres Cheb]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Der [[Rundling]] Vlkovice befindet sich im Westen des [[Tepler Hochland]]es am Hügel &amp;#039;&amp;#039;Na Skále&amp;#039;&amp;#039; (686 m). Nördlich erhebt sich der Výhledy (&amp;#039;&amp;#039;Klinger&amp;#039;&amp;#039;, 704 m). Um das Dorf führt in einer weiten Schleife mit einem 380 m langen Tunnel unter dem Berg Hůrka die [[Bahnstrecke Mariánské Lázně–Karlovy Vary]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Vlkovice besteht aus den Ortsteilen&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/casti-obce-obec/539376/Obec-Vlkovice&amp;lt;/ref&amp;gt; Martinov (&amp;#039;&amp;#039;Martnau&amp;#039;&amp;#039;) und Vlkovice (&amp;#039;&amp;#039;Wilkowitz&amp;#039;&amp;#039;), die zugleich auch Katastralbezirke bilden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/539376/Obec-Vlkovice/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Zádub-Závišín|Zádub]] im Norden, Milhostov im Nordosten, [[Ovesné Kladruby]] im Osten, Vysočany im Südosten, Martinov im Süden, Chotěnov im Südwesten sowie Stanoviště und Úšovice im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Dorf entstand zwischen 1160 und 1217 an dem von der Landespforte bei [[Dolní Žandov]] heraufführenden Königsweg. Die Gründer des ursprünglich aus acht Gütern bestehenden Rundlinges waren Slawen vom Stamme der [[Lutschanen]] (?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des zum [[Stift Tepl]] gehörenden Dorfes &amp;#039;&amp;#039;Vulcouici&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahre 1273. Das ursprünglich nach [[Ovesné Kladruby|Habakladrau]] gepfarrte Dorf gehörte seit dem 13. Jahrhundert zur [[Pfarre]] [[Pístov (Chodová Planá)|Pístov]]. Während der [[Hussitenkriege]] gewannen radikale hussitische Prediger, die in Pístov predigten, auch Einfluss auf die Bevölkerung von Vlkovice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des 15. Jahrhunderts hatte sich auch die Bevölkerungsstruktur verändert, die Mehrheit der Einwohner von Wilkowitz waren Deutsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1530 verkaufte das Kloster Wilkowitz zusammen mit den meisten seiner Dörfer an die [[Pflugk]] von Rabenstein. Dadurch verlor das Kloster auch den Einfluss auf die Bevölkerung und der Ort wurde evangelisch. 1549 erhielt das Kloster seinen alten Besitz zurück und begann mit der [[Rekatholisierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1680 brachen Bauernunruhen gegen die wachsenden Verpflichtungen gegenüber der Obrigkeit aus. Während dieser Zeit wurde das Tepler Hochland auch von einer großen [[Pest]]epidemie heimgesucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts erholten sich das Kloster und dessen Dörfer wieder von den Jahren des Niedergangs. 1784 war Wilkowitz nach Pistau (&amp;#039;&amp;#039;Pístov&amp;#039;&amp;#039;) das zweitgrößte Dorf der Klosterherrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 gründete der Tepler Abt [[Karl Reitenberger]] den Ort [[Marienbad]]. Erster Gerichtsschulze von Marienbad wurde der in Wilkowitz geborene Franz Josef Seidl (1781–1849).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ablösung der [[Patrimonialherrschaft]]en bildete Wilkowitz/Vlkovice mit Stanowitz und Wischezahn ab 1850 eine Gemeinde im [[Gerichtsbezirk Tepl]] bzw. im politischen Bezirk [[Teplá|Tepl]]. In den 1890er Jahren wurde die Gemeinde in den [[Gerichtsbezirk Marienbad]] umgegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Betriebsaufnahme der [[Bahnstrecke Mariánské Lázně–Karlovy Vary|Eisenbahn von Marienbad nach Karlsbad]] erhielt Wilkowitz 1898 einen Bahnanschluss. Zuvor war in zweijähriger Bauzeit unter der Kuppe Hůrka ein 380 m langer Tunnel angelegt worden. Vorgesehen war auch der Bau eines Eisenbahnkreuzes bei Wilkowitz und der Falkenauer Bahn durch den [[Slavkovský les|Kaiserwald]] über [[Prameny|Sangerberg]] und [[Čistá u Rovné|Lauterbach]] nach [[Sokolov|Falkenau]], deren Bau sich verzögerte und schließlich nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges verworfen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 eröffnete auf dem Klinger (&amp;#039;&amp;#039;Výhledy&amp;#039;&amp;#039;) auf Wilkowitzer Flur der Marienbader &amp;#039;&amp;#039;Zoo am Berg&amp;#039;&amp;#039;. Nach einem Brand im Jahre 1951 wurde der [[Zoologischer Garten|Zoologische Garten]] geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 lebten in Wilkowitz 233 Menschen, 1939 waren es 227.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Münchner Abkommen]] 1938 wurde das Dorf in das Deutsche Reich eingegliedert und gehörte bis 1945 zum [[Landkreis Marienbad]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. April 1945 führte ein Todesmarsch von etwa 800 KZ-Häftlingen aus Sachsen zum [[KZ Flossenbürg]] durch Wilkowitz. Circa acht Häftlinge starben in Wilkowitz, ihre Leichen wurden im Mai 1945 gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Vlkovice zur Tschechoslowakei zurück; die deutschen Bewohner wurden vertrieben. Die Wiederbesiedlung des Dorfes war problematisch, bis 1946 kamen nur circa 100 tschechische Siedler nach Vlkovice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1961 gehört Vlkovice zum [[Okres Cheb]]. 1961 wurde Martinov eingemeindet. Im Jahre 1976 verlor Vlkovice die Selbständigkeit und wurde Ortsteil von [[Marienbad]]. Seit 1990 besteht die Gemeinde wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Steinkreuze&lt;br /&gt;
* Sauerbrunnen &amp;#039;&amp;#039;Vlkovický pramen&amp;#039;&amp;#039;, südöstlich des Dorfes&lt;br /&gt;
* Naturdenkmal &amp;#039;&amp;#039;Milhostovické mofety&amp;#039;&amp;#039;; die [[Mofette]]n befinden sich östlich von Vlkovice im Tal des Baches &amp;#039;&amp;#039;Kladrubský potok&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Cheb}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1273]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1850]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AHZ</name></author>
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