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	<title>Vlčice - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T16:49:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;M2k~dewiki: /* Sehenswürdigkeiten */ St. Adalbert (Vlčice)</title>
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		<updated>2025-06-21T20:12:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sehenswürdigkeiten: &lt;/span&gt; St. Adalbert (Vlčice)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Vlčice&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Vlčice (Trutnov) CoA CZ.jpg|111px|Wappen von Vlčice]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Královéhradecký kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Trutnov&lt;br /&gt;
| Fläche             = 1975&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = &lt;br /&gt;
| Höhe               = 380&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 579823&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 542 41&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = H&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Mladé Buky]] – [[Pilníkov]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = [[Bahnstrecke Velký Osek–Trutnov|Velký Osek–Trutnov]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| BürgermeisterArt   = Bürgermeister&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Eva Havrdová&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2011&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Vlčice 201&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 542 41 Vlčice u Trutnova&lt;br /&gt;
| Website            = www.ou-vlcice.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50/34/24/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 15/49/16/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vlčice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Wildschütz&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt sechs Kilometer westlich von [[Trutnov]] und gehört zum [[Okres Trutnov]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vlčice (TU), tabule.JPG|mini|links|Vlčice]]&lt;br /&gt;
Vlčice erstreckt sich im Riesengebirgsvorland im Tal des Baches Vlčický potok. Nachbarorte sind Hertvíkovice und [[Hrádeček]] im Norden, Kalná Voda, Peklo und [[Horní Staré Město]] im Nordosten, Dolní Staré Město, [[Trutnov]] und Volanov im Osten, Oblanov, Dolníky, Třídomí, Severka und Dolní Staré Buky im Südosten, Letná und [[Pilníkov]] im Süden, [[Chotěvice]], Karlovka, Lesní Domky und [[Čermná v Krkonoších|Čermná]] im Südwesten, Jánský Dvůr im Westen sowie [[Leopoldov (Rudník)|Leopoldov]] und [[Javorník (Rudník)|Javorník]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des Dorfes verläuft die [[Bahnstrecke Velký Osek–Trutnov]], die Bahnstation &amp;#039;&amp;#039;Vlčice&amp;#039;&amp;#039; liegt anderthalb Kilometer außerhalb des Dorfes an der Staatsstraße I/16 zwischen Trutnov und Pilníkov.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Wilczicz&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1336 als Besitz des Ritters Otto Lapide, dessen Sitz die [[Burg Břecštejn|Burg Stein]] war. Der Name des Dorfes leitet sich vom slawischen Wort Vlk (Wolf) her. Im Jahre 1365 wurde der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Wileschicz&amp;#039;&amp;#039;, ab 1384 als &amp;#039;&amp;#039;Wlczicz&amp;#039;&amp;#039;, 1542 als &amp;#039;&amp;#039;Wlczijcze&amp;#039;&amp;#039; und 1654 als &amp;#039;&amp;#039;Wlczicze&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Seit dem Ende des 14. Jahrhunderts gehörte die Herrschaft zu den Besitzungen des Geschlechts Zilvár von Pilníkov, die die neue Burg Břecštejn erbauen ließen. Adam I. Silvar von Silberstein gab der Burg in den 1530er Jahren den neuen Namen Silberstein. Christoph Silvar von Silberstein ließ in den 1550er Jahren mitten in Vlčice eine neue Feste errichten. 1581 gaben die Silvar von Silberstein die Burg Pilníkov auf und machten Silberstein und Vlčice zu ihrem Hauptsitz. Wegen der Beteiligung am [[Ständeaufstand in Böhmen (1618)|böhmischen Ständeaufstand]] verlor Adam Silber von Silberstein nach der [[Schlacht am Weißen Berg]] 1622 die Güter Vlčice, [[Bílá Třemešná|Třemešná]] und [[Třebňouševes]]. Seine Besitzungen wurden 1623 von der [[Böhmische Kammer|Böhmischen Kammer]] an [[Wallenstein|Albrecht von Waldstein]] verkauft. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde die Burg Silberstein ruiniert. 1675 erwarb Johann Adolf I. Fürst zu [[Schwarzenberg (fränkisch-böhmisches Adelsgeschlecht)|Schwarzenberg]] die Herrschaft Wildschütz mit dem Städtchen Pilníkov und dem wüsten Schloss Silberstein. Johann Adolf I. ließ 1682 auf den Fluren des aufgehobenen Meierhofes Silberstein am Fuße der Burgruine das Dorf [[Hrádeček|Silberstein]] anlegen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.riesengebirgler.de/gebirge/orte/Ortschaften_1.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1775 war Vlčice eines der Zentren des Bauernaufstandes im Riesengebirgsvorland. Nach der Niederschlagung des Aufstandes am 26. März an den Humlově kopci wurden zehn der Rädelsführer hingerichtet. Johann Fürst von Schwarzenberg tauschte 1789 die aus 13 untertänigen Orten bestehende Herrschaft bei Kaiser Joseph II. gegen [[Borovany]] ein. 1790 kaufte der [[Hostinné|Arnauer]] Textilfabrikant Johann Franz Theer die Herrschaft, die dabei als &amp;#039;&amp;#039;Wildschütz&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Wlczicze&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde. 1834 bestand Wildschütz mit dem Johanneshof (Jánský Dvůr), der Stachelmühle, der Steinmühle und den Mohrner Häusern aus 185 Häusern und hatte 1256 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Gottfried Sommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Böhmen. Statistisch-topographisch dargestellt.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Bidschower Kreis.&amp;#039;&amp;#039; Calve, Prag 1835, [http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/goToPage/bsb10709660.html?pageNo=261 S. 209.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] gehörte die Gemeinde Wildschütz/Vlčice mit den Ansiedlungen Silberstein/Silberštein, Höllenhäuser/Peklo und den [[Einzelsiedlung|Einschichten]] Johanneshof/Jánský Dvůr, Steinmühle/Kamenný mlýn und Stachelmühle/Ježův mlýn sowie drei Häuser von Javorník ab 1850 zum [[Gerichtsbezirk Trautenau]] bzw. zum [[Bezirk Trautenau (Königreich Böhmen)|Bezirk Trautenau]] und hatte 1308 Einwohner. Während der [[Schlacht bei Trautenau]] diente das Schloss 1866 als österreichisches Lazarett. 1869 lebten in den 201 Häusern der Gemeinde 1248 Menschen. Die Bahnstation Wildschütz wurde am 1. Oktober 1893 eingeweiht. Im Jahre 1900 bestand die Gemeinde aus 197 Häusern und hatte 1122 Einwohner. Danach war die Zahl der Einwohner weiter rückläufig. 1921 waren es 987 und 1930 957. Infolge des [[Münchner Abkommen]]s wurde Wildschütz 1938 dem Deutschen Reich angeschlossen und gehörte bis 1945 zum [[Landkreis Trautenau]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam der Ort zur Tschechoslowakei zurück. Infolge der Vertreibung deutscher Bewohner lebten 1950 in den 189 Häusern von Vlčice nur noch 504 Personen. 1961 war die Einwohnerzahl auf 436 und 1970 auf 424 gesunken. 1980 bestand Vlčice aus 97 Wohnhäusern und hatte 447 Einwohner. Der Tiefstand wurde 1991 erreicht, als in den 104 Häusern lediglich 397 Menschen lebten. Beim Zensus von 2001 wurden 412 Einwohner und 115 Wohnhäuser gezählt. Seit 2003 führt Vlčice ein Wappen und Banner. Im Jahre 2011 lebten in den 177 Häusern von Vlčice 499 Personen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://vlcice1.wu.cz/vn/vn_1-11.pdf |wayback=20131022170902 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-04-21 18:11:28 InternetArchiveBot }} Einwohnerentwicklung in &amp;#039;&amp;#039;Vlčické noviny&amp;#039;&amp;#039; Nr. 1/2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgliederung ==&lt;br /&gt;
Für die Gemeinde Vlčice sind keine Ortsteile ausgewiesen. Vlčice besteht aus den Katastralbezirken Vlčice (mit Jánský dvůr) und [[Hrádeček]] (mit Peklo).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Schloss Vlčice, der dreiflügelige Barockbau mit Park entstand zwischen 1794 und 1797 für Johann Franz Theer anstelle der alten Feste&lt;br /&gt;
* [[St. Adalbert (Vlčice)|Kirche des hl. Adalbert]], sie ist seit 1365 als Pfarrkirche nachweisbar, im 17. und 18. Jahrhundert erhielt sie ihre barocke Gestalt. In einer Seitenkapelle befindet sich die Familiengrablege des 1861 erloschenen Geschlechts Silber von Silberstein&lt;br /&gt;
* Barockes Pfarrhaus, errichtet 1724&lt;br /&gt;
* Friedhof mit Renaissancetor und klassizistischer Grabkapelle aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
* Ruine der [[Burg Břecštejn]] in Hrádeček&lt;br /&gt;
* Reste der Wachburg Horní Vlčice aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, nördlich des Dorfes, sie wurden 1974 entdeckt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Wendelin Foerster]] (1844–1915), österreichischer Romanist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Vlčice (Trutnov District)|Vlčice}}&lt;br /&gt;
* [http://sdhvlcice.wz.cz/historie/historie_obce.html Geschichte des Ortes auf den Seiten der Freiwilligen Feuerwehr]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Trutnov}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vlcice}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1336]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vlčice| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M2k~dewiki</name></author>
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