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	<title>Vizeleutnant - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vizeleutnant&amp;diff=248748&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wasserläufer: NATO-Rangcode</title>
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		<updated>2026-04-16T19:40:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;NATO-Rangcode&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Dienstgrad Bundeswehr&lt;br /&gt;
| Name                   = [[Datei:Flag of Austria (state).svg|links|30px]]Österreichisches Bundesheer&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
— Vizeleutnant —&lt;br /&gt;
| Bild                   = [[Datei:Vzlt OR9a Anzug 75 AT.jpg|75px|Schulterstück]] [[Datei:Vzlt OR9a-Rockkragen AT.gif|65px|Schulterstück]] [[Datei:Vzlt OR9a-Tellerkappe AT.jpg|65px|Tellerkappe]]&lt;br /&gt;
| Beschreibung           = Anzug 75 / 03 &amp;amp;#124; Rockkragen &amp;amp;#124; Tellerkappe&lt;br /&gt;
| Dienstgradgruppe       = Stabsunteroffiziere&lt;br /&gt;
| NATO                   = OR-9&lt;br /&gt;
| Dienstgrad H/L         = Vizeleutnant&lt;br /&gt;
| Dienstgrad M           = keiner&lt;br /&gt;
| Abkürzung              = Vzlt&lt;br /&gt;
| Besoldung              = ...&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vizeleutnant (Vzlt)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde Mitte 1965 im [[Bundesheer|Österreichischen Bundesheer]] eingeführt und ist seitdem dort der höchste [[Unteroffizier]]sdienstgrad.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblPdf/1965_143_0/1965_143_0.pdf |titel=Verordnung der Bundesregierung vom 1. Juni 1965, mit der die Dienstzweigeverordnung neuerlich geändert wird (16. Novelle der Dienstzweigeverordnung) |werk=BUNDESGESETZBLATT FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH |datum=1965-06-18 |abruf=2026-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits vom 24. September 1924 bis 30. November 1938 war er im [[Bundesheer (1. Republik)|Bundesheer der 1. Republik]] etatisiert (nach dem [[Anschluss Österreichs|„Anschluss“ Österreichs]] an das Deutsche Reich auch kurzzeitig in der [[Wehrmacht]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Urrisk (1993), S. 45&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Absolon (1979, IV), S. 266&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vzlt zählt zu den höheren Unteroffiziere ([[Stabsunteroffizier]]e) und ist der höchste Rang, der ohne [[Matura]] von Berufsunteroffizieren (Verwendungsgruppe M BUO 1) und Milizunteroffizieren erreichbar ist. Der Vzlt wird häufig als [[Kompaniefeldwebel|Dienstführender Unteroffizier]] (Spieß) verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Auslandseinsätzen wird er auf [[Englische Sprache|Englisch]] als &amp;#039;&amp;#039;Warrant Officer I&amp;#039;&amp;#039; (WO) bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesheer.at/en/rank-insignias Die Dienstgrade im internationalen Vergleich (NATO rank class system)] (Internetseite des Bundesministeriums für Landesverteidigung, engl.), aufgerufen am 16. April 2026&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemäß dem &amp;#039;&amp;#039;[[NATO-Rangcode|NATO Rank Class System]]&amp;#039;&amp;#039; entspricht ihm der [[Bundeswehr]]dienstgrad [[Oberstabsfeldwebel]] (NATO-Code: OR-9).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bundesheer der 1. Republik (1920–1938) ===&lt;br /&gt;
Zum Vzlt befördert wurden nur dauerverpflichtete Unteroffiziere, also Berufssoldaten. Im Bundesheer der 1. Republik folgten vom 11. September 1923 bis zum 31. Mai 1933 die Rangabzeichen dem Vorbild der deutschen [[Reichswehr]]. Der Vzlt führte ab dem 24. September 1924 zunächst die Achselspangen des Offiziersstellvertreters, diese aber nicht feldgrau, sondern mit buntem [[Egalisierung (Uniform)|Egalisierungstuch]] überzogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Steinböck (1992), S. 71&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu zwei übereinander angeordnete vierspitzige, jedoch nicht weiße Unteroffiziersrangsterne (amtlich: Sternrosetten), sondern gelbe Offizierssterne. Die Achselspangen waren von grau-silberner, 1 cm breiter Borte ringsum eingefasst; eine 4 mm schmale Silberborte teilte sie der Länge nach.&amp;lt;ref&amp;gt;Urrisk (1993), S. 45&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zur beschriebenen Erstversion des „deutschen“ Rangabzeichens des OStv siehe &amp;#039;&amp;#039;Verordnungsblatt für das deutsch-österreichische Staatsamt für Heerwesen&amp;#039;&amp;#039;, Band 6, 1923, S. 214; sowie Heeresgeschichtliches Museum (Austria): &amp;#039;&amp;#039;Die Streitkräfte der Republik Österreich, 1918-1968&amp;#039;&amp;#039;, Katalog zur Sonderausstellung im Heereschichtlichen Museum Wien, Wien 1968, S. 204&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 29. Mai 1925 waren dann [[Schulterstück (Uniform)|Schulterstücke]] aus grau-silberner Plattschnur, nach dem Muster der Oberoffiziere (bis einschließlich Hauptmann), vorgeschrieben. Die zweitinnerste Plattschnur war jedoch in [[Waffenfarbe|Waffen-]] bzw. [[Egalisierung (Uniform)|Egalisierungsfarbe]] (ident mit dem Schulterstück des Bundesheer-Fähnrichs).&amp;lt;ref&amp;gt;Urrisk (1993), S. 45, S. 45, S. 136&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem 1. Juni 1933 erfolgte der Wechsel zu alt-österreichischen Kragendistinktionen (bis 1938).&amp;lt;ref&amp;gt;Urrisk (1993), S. 89&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Vzlt-Abzeichen glich erneut jenem des Fähnrichs (Kragenecken mit 1,3 cm breiter Goldborte eingefasst, halb darauf liegend ein sechsspitziger silberfarbiger Rangstern), indes saß beim Fähnrich auf dem hinteren Ende des Parolis der glatte Knopf („Hoffnungsknopf“) der Offiziersanwärter (ident jenem der [[Einjährig-Freiwilliger|Einjährig-Freiwilligen]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Urrisk (1993), S. 110, S. 112&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den 1936 offiziell enttarnten Luftstreitkräften (amtlich: Fliegertruppe) folgten die Rangabzeichen, zumindest bei den Offizieren, indes den Ärmeldistinktionen der [[Österreichische Marine|k. u. k Kriegsmarine]] bis 1918. Den Vzlt machten vier horizontale schmale silberne Balken kenntlich (ähnlich der Fähnrich, der oberste Balken jedoch von einer Schleife bzw. &amp;#039;&amp;#039;Elliotsauge&amp;#039;&amp;#039; gekrönt).&amp;lt;ref&amp;gt;Urrisk (1993), S. 94, S. 196&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Überführung in die Wehrmacht (1938) ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Anschluss Österreichs|„Anschluss“ Österreichs]] an das Deutsche Reich wurde das Bundesheer zum 14. März 1938 in die Wehrmacht überführt. Bei der endgültigen Festlegung der neuen Dienstgrade stufte man die Berufsunteroffiziere (Vizeleutnante und tw. Offiziersstellvertreter) zunächst als Oberfeldwebel ein. Nach heftigen Protesten erfolgte die Gleichstellung mit den deutschen [[Oberfähnrich]]en. Wahlweise durfte die bisherige alt-österreichische Uniform mit Kragendistinktionen und deutschem [[Hoheitszeichen|Brustadler]] weitergetragen werden oder die Uniform der Wehrmachtsoberfähnriche, mit den von 1923 bis 1933 getragenen österreichischen Schulterstücken.&amp;lt;ref&amp;gt;Steinböck (1988), S. 108 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Entgegenkommen erklärt sich möglicherweise aus dem Umstand, dass die Berufsunteroffiziere ohnehin zum 30. November 1938 aus der Wehrmacht entlassen wurden (tw. als Leutnante der Landwehr). Grund dafür war, dass in der Wehrmacht kein Äquivalent zu den österreichischen Berufsunteroffizieren existierte. Deutsche Mannschaften und Unteroffiziere wurden nur auf höchstens 12 Jahre verpflichtet, allein die Offiziere waren Berufssoldaten.&amp;lt;ref&amp;gt;Absolon (1979, IV), S. 266&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundesheer der 2. Republik (ab 1955) ===&lt;br /&gt;
Die vom 1. Juli 1965 bis zum 31. März 1981 geführten Kragendistinktion des Vzlt unterschied sich von ihrem heutigen Aussehen: Zum einen war der mit dem &amp;#039;&amp;#039;Anzug 65&amp;#039;&amp;#039; eingeführte Rangstern nicht gold- sondern silberfarbig; zum anderen saß er nicht auf der (damals gold-, heute silberfarbigen) Randborte, sondern oberhalb von ihr. Das Rangabzeichen entsprach, mit Ausnahme der nun silber-gold melierten (statt goldenen) Schnureinfassung der Kragenpatte (Paroli), jenem des [[Fähnrich#Österreichisches Bundesheer|Fähnrichs]]. Dieser erhielt darum eine zusätzliche schmale Goldborte, wie sie heute noch üblich ist.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Urrisk (1994), S. 111 sowie S. 112, Abb. 163 u. Abb. 164&amp;lt;/ref&amp;gt; Die früher nur für Vizeleutnante vorgesehene silber-goldene Schulterspange mit Schuber ist von allen Stabsunteroffizieren in den Verwendungsgruppen M BUO 1 bzw. UO 1 (Milizunteroffiziere), also vom [[Stabswachtmeister]] aufwärts, zu tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Kritik geriet eine langjährige Praxis, die erst mit Einführung der Besoldungsgruppe &amp;#039;&amp;#039;Militärischer Dienst&amp;#039;&amp;#039; entfiel. Bis dahin war es möglich, dass Unteroffiziere, als Beamte der Allgemeinen Verwaltung mit [[Bestlaufbahn]] und auf C-wertigem Dienstposten, bereits nach 15-jähriger Dienstzeit zum Vzlt befördert werden konnten. Dies geschah nicht selten unter Überspringung der Dienstgrade Stabs- und Oberstabswachtmeister. Moniert wurde nicht nur die daraus resultierende und bis heute existente „Wasserkopflastigkeit“ bzw. „Überbevizerung“ des Unteroffizierskorps, sondern auch der Umstand, dass ein ca. 33-jähriger Vzlt bis zur Pensionierung weitere 32 Jahre dienen konnte, ohne weitere Aussicht auf Beförderung zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste Dienstgrade Bundesheer Unteroffiziere|1=[[Offiziersstellvertreter]]|2=Vizeleutnant|3=[[Fähnrich#Österreichisches Bundesheer|Fähnrich]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Siehe auch:&lt;br /&gt;
* [[Unterleutnant]]&lt;br /&gt;
* [[Leutnant]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Rudolf Absolon |Titel=Die Wehrmacht im Dritten Reich (5. Februar 1938 bis 31. August 1939)|Reihe=Schriften des Bundesarchiv |BandReihe=16 IV |Verlag=Harald Boldt |Ort=Boppard am Rhein |Datum=1979 |ISBN=3-7646-1738-1}} ({{Internetquelle |url=https://www.bundesarchiv.de/assets/bundesarchiv/de/Publikationen/BArch/Publikation_Schriften_Wehrmacht_Band_IV.pdf |titel=PDF-Version |abruf=2026-03-20}})&lt;br /&gt;
* Erwin Steinböck: &amp;#039;&amp;#039;Österreichs militärisches Potential im März 1938&amp;#039;&amp;#039;, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 1988, ISBN 978-3486548518&lt;br /&gt;
* Erwin Steinböck: &amp;#039;&amp;#039;Die Uniformierung der Soldaten des Bundesheeres&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Das Bundesheer der Ersten Republik&amp;#039;&amp;#039;, Teil 2), in: &amp;#039;&amp;#039;Militaria Austriaca&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 9, hrsg. von der Gesellschaft für österreichische Heereskunde, Wien 1992, S. 34–84&lt;br /&gt;
* Rolf M. Urrisk(-Obertynski): &amp;#039;&amp;#039;Die Uniformen des österreichischen Bundesheeres 1918-1938&amp;#039;&amp;#039;, H. Weishaupt Verlag, Graz 1993, ISBN 3-900310-93-9&lt;br /&gt;
* Rolf M. Urrisk(-Obertynski): &amp;#039;&amp;#039;Die Uniformen des österreichischen Bundesheeres 1952-1995&amp;#039;&amp;#039;, H. Weishaupt Verlag, Graz 1994, ISBN 3-7059-0012-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dienstgrad (Bundesheer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unteroffiziersdienstgrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wasserläufer</name></author>
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