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	<title>Vizefeldwebel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T20:20:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vizefeldwebel&amp;diff=180255&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jordi: /* Preußen und Deutsches Kaiserreich */ Das war mit der Nennung dieses Jahres gemeint</title>
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		<updated>2024-01-22T14:21:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Preußen und Deutsches Kaiserreich: &lt;/span&gt; Das war mit der Nennung dieses Jahres gemeint&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Preußische Armee|Preußen]] und im [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Kaiserreich]] war der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vizefeldwebel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (veraltet &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vice-Feldwebel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;überzähliger Feldwebel&amp;#039;&amp;#039;) ein [[Dienstgrad|Unteroffiziersdienstgrad]] bei den Fußtruppen (Infanterie, Pioniere, Fußartillerie usw.). Bei den berittenen Truppen (Kavallerie, Feldartillerie) entsprach ihm der [[Wachtmeister|Vizewachtmeister]]. Der Vizefeldwebel rangierte zwischen dem [[Sergeant#Historischer Gebrauch in Deutschland|Sergeant]]en und dem &amp;#039;&amp;#039;[[Feldwebel|etatmäßigen Feldwebel]]&amp;#039;&amp;#039;. Er war der niederste Unteroffiziersdienstgrad mit [[Portepee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war Vizefeldwebel außerdem ein Dienstgrad in den im Hinterland der [[Ostfront (Zweiter Weltkrieg)|Ostfront]] aufgestellten einheimischen [[Schutzmannschaft (Nationalsozialismus)|Schutzmannschaften]] (Schuma).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preußen und Deutsches Kaiserreich ==&lt;br /&gt;
[[Datei:August Wolter 1913.jpeg|mini|August Wolter als Vizefeldwebel ([[Zahlmeister]]aspirant) kurz vor seiner Beurlaubung in [[Wilhelm von und zu Egloffstein#Straßburger Köpenickiade|Straßburg]] 1913]]&lt;br /&gt;
Der Rang wurde mit Kabinettsorder vom 1. Februar 1843 in der preußischen [[Landwehr (Militär)|Landwehr]] und in Ersatzformationen eingeführt, drei Jahre später im gesamten preußischen Heer. Die Kabinettsorder vom 6. Januar 1846 sah vor, den dienstältesten Sergeanten jeder [[Kompanie (Militär)|Kompanie]] mit mehr als 15 Dienstjahren zum Vizefeldwebel zu befördern, sofern er die Eignung für den Feldwebeldienst besaß. In Kompanien mit nicht mehr als zwei Offizieren fungierten Vizefeldwebel als [[Zugführer]] – eine Dienststellung, die allgemein einem [[Leutnant]] oder Oberleutnant oblag. Ab 1873 gab es den Dienstgrad einheitlich im gesamten deutschen Reichsheer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon vor der offiziellen Einführung war die Bezeichnung Vizefeldwebel als militärinterne Sprachregelung für die &amp;#039;&amp;#039;überzähligen Feldwebel&amp;#039;&amp;#039; gebräuchlich. Zu überzähligen Feldwebeln befördert wurden überwiegend die sog. [[Einjährig-Freiwilliger|Einjährig-Freiwilligen]] in ihrer Eigenschaft als [[Offizieranwärter|Offiziersanwärter]] der [[Reserve (Militärwesen)|Reserve]] (Offizieraspirant) nach bestandener Offiziersprüfung. In die Reserve entlassene Sergeanten konnten ehrenhalber zum überzähligen Vizefeldwebel (bis zu dessen Einführung: überzähliger Feldwebel) ernannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihnen gegenüber standen die &amp;#039;&amp;#039;etatmäßigen Vizefeldwebel&amp;#039;&amp;#039; bzw. Vizewachtmeister als Berufssoldaten, zu denen Unteroffiziere und Sergeanten nach vorwurfsfreier 15-jähriger Dienstzeit befördert werden konnten. Um begriffliche Verwechslungen zu vermeiden, etablierte sich später die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;außeretatmäßiger Vizefeldwebel&amp;#039;&amp;#039; für die Reserveoffizieranwärter; der Reserveunteroffizier wurde nun als &amp;#039;&amp;#039;überzähliger Vizefeldwebel&amp;#039;&amp;#039; tituliert. Wie alle überzähligen und außeretatmäßigen Dienstgrade führten sie zwar Rang und Dienstgradabzeichen des etatmäßigen [[Pendant]]s, bezogen aber nicht deren höhere Löhnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dienstgrad der Reserveoffizierslaufbahn war der Vizefeldwebel (mit bestandenem Offiziersexamen) dem [[Fähnrich|Portepee-Fähnrich]] der Berufsoffizierslaufbahn des Heeres gleichgestellt. Die aus dem Unteroffizierstand hervorgegangenen etatmäßigen Vizefeldwebel waren ihnen nachgeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vizefeldwebel konnten nach vierjähriger Dienstzeit in die [[Dienststellung]] eines [[Offiziersstellvertreter#Deutsches Kaiserreich und Weimarer Republik|Offizierstellvertreters]] aufrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vizefeldwebel legte die Uniform der Sergeanten an, führte zusätzlich aber den Offiziersdegen mit Portepee am Mannschaftskoppel. Der etatmäßige Feldwebel bzw. Wachtmeister führte zur äußerlichen Unterscheidung von den Vize-Dienstgraden seit 1889 eine zusätzliche Metalltresse über den Ärmelaufschlägen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drittes Reich ==&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war Vizefeldwebel ein Dienstgrad in einigen der von den deutschen Besatzern im Hinterland der [[Ostfront (Zweiter Weltkrieg)|Ostfront]] unter der einheimischen Bevölkerung aufgestellten [[Schutzmannschaft (Nationalsozialismus)|Schutzmannschaften]] (Schuma). Der Vizefeldwebel rangierte mit dem [[Feldwebel]] der [[Wehrmacht]] und stand zwischen dem [[Korporal]] ([[Unterfeldwebel]]) und dem [[Kompaniefeldwebel]] ([[Oberfeldwebel]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Deuster (2009), S. 419&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur im Sommer 1942 eingeführten schwarzen Uniform bestand das Rangabzeichen aus drei Horizontalbalken mit einem auf seiner Spitze stehenden Winkel darüber. Das Abzeichen war oberhalb des Ärmelaufschlags aufgenäht und einheitlich in silbergrauer Tresse oder Borte ausgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Deuster (2009), S. 427&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den Schuma der [[Sicherheitspolizei (Nationalsozialismus)|Sicherheitspolizei]] entfielen die Ärmelwinkel und -balken. Stattdessen war der Rang anhand der [[Kragenspiegel]] erkennbar. Beim Vizefeldwebel verlief ein silbergrauer Längsstreifen entlang der Vorderkante der Kragenpatte, dahinter zwei Winkel, deren Schenkel parallel zur Vorder- bzw. Unterkante der Patte verliefen. Davon abweichend wurden die beiden Winkel fallweise auch ohne den vorangesetzten Längsstreifen geführt. Gleiches galt ab Frühjahr 1943 für die geschlossenen Einheiten der [[Ordnungspolizei]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Deuster (2009), S. 430&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Dienstgrade des Deutschen Heeres (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Böhler: &amp;#039;&amp;#039;Uniform-Effekten 1939-1945: Dienstgrade und Laufbahnabzeichen von Achsenmächten, Alliierten und Neutralen.&amp;#039;&amp;#039;, Motorbuch Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 978-3613030206.&lt;br /&gt;
* Dieter Deuster: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Polizei-Uniformen 1936-1945.&amp;#039;&amp;#039;Motorbuch Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 978-3613031050.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Vizefeldwebel}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Vizewachtmeister}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unteroffiziersdienstgrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jordi</name></author>
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