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	<title>Viviane Reding - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;AsepTisch: HC: Ergänze Kategorie:Mitglied des Europäischen Verdienstordens</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Mitglied_des_Europ%C3%A4ischen_Verdienstordens&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Mitglied des Europäischen Verdienstordens (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Mitglied des Europäischen Verdienstordens&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Viviane Reding (Martin Rulsch) 01.jpg|mini|hochkant|Viviane Reding (2014)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Viviane Reding&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|viˈvjan}}] (* [[27. April]] [[1951]] in [[Esch an der Alzette]], [[Luxemburg]]) ist eine luxemburgische [[Journalist]]in und [[Politiker]]in ([[Chrëschtlech Sozial Vollekspartei|CSV]] und [[Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten)|EVP-Fraktion]]). Vom 10. Februar 2010 bis Mitte 2014 war sie Vizepräsidentin der [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] und [[Kommissar für Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft|Kommissarin für das Ressort &amp;#039;&amp;#039;Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft&amp;#039;&amp;#039;]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;eu&amp;quot; /&amp;gt; Seit der Europawahl 2014 war Reding nicht mehr EU-Kommissarin und wieder Mitglied im Europäischen Parlament.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ec.europa.eu/commission_2010-2014/reding/multimedia/news/2014/06/20140630_de.htm EU-Kommission]&amp;lt;/ref&amp;gt; Reding ist auch Beraterin für den transatlantischen [[Thinktank]] [[European Horizons]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.europeanhorizons.org/ |titel=European Horizons – A Transatlantic Think-Tank |abruf=2018-02-19 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit 1.&amp;amp;nbsp;September 2018 schied sie aus dem Europaparlament aus, für sie rückte [[Christophe Hansen]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und berufliche Laufbahn ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Women in Economic Decision-making Viviane Reding (8414040954).jpg|mini|Reding während des [[Weltwirtschaftsforum|WEFs]] 2013]]&lt;br /&gt;
Viviane Reding studierte an der [[Sorbonne]] in [[Paris]], promovierte und schloss ihr Studium 1978 mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Doktor der Humanwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; ab. Nach ihrem Studium arbeitete sie als Journalistin für die Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Luxemburger Wort]]&amp;#039;&amp;#039;. Von 1986 bis 1998 war sie außerdem Vorsitzende des Luxemburgischen Journalistenverbands. Gleichzeitig begann sie eine aktive politische Tätigkeit. Sie war mit einem Griechen verheiratet und hat drei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Karriere in Luxemburg ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1979 ging Reding für die CSV in die Politik. Von 1979 bis 1989 war sie Mitglied des luxemburgischen Parlaments. Als Mitglied des luxemburgischen Parlaments war sie Vorsitzende des Sozialausschusses, Mitglied des Büros der Abgeordnetenkammer, Mitglied der Versammlung der Benelux-Parlamente und Mitglied der Nordatlantischen Versammlung. In ihrer Partei, der Christlich Sozialen Volkspartei (CSV), hatte sie von 1995 bis 1999 zudem den stellvertretenden Vorsitz inne.&lt;br /&gt;
Außerdem war sie von 1981 bis 1999 Mitglied des Gemeinderates der Stadt Esch an der Alzette und übte dort von 1992 bis 1999 den Vorsitz des Ausschusses für kulturelle Angelegenheiten aus. Nach ihrer Karriere als Kommissarin der Europäischen Kommission und Parlamentarierin des Europäischen Parlaments ist sie seit 2018 wieder Mitglied des luxemburgischen Parlaments.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.chd.lu/wps/portal/public/Accueil/OrganisationEtFonctionnement/Organisation/Deputes/FicheDepute?ref=7d10a6e1-3d8b-4bf6-9a1e-4f851a2a94fc Webseite des luxemburgischen Parlaments: Viviane Reding.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Karriere in Europa ===&lt;br /&gt;
Reding kann auf mehr als 25 Jahre Berufserfahrung in der europäischen Politik zurückblicken. Die ersten zehn Jahre davon war sie Mitglied des Europäischen Parlaments. Im Jahr 1999 wurde sie von Romano Prodi sodann als &amp;#039;&amp;#039;[[Kommissar für Bildung und Kultur|Kommissarin für Bildung, Kultur, Medien und Sport]]&amp;#039;&amp;#039; in die Europäische Kommission berufen. Anschließend erhielt sie in der [[Kommission Barroso&amp;amp;nbsp;I]] (2004–2009) das Ressort für &amp;#039;&amp;#039;[[Kommissar für Digitale Agenda|Medien und Informationsgesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039;. Vom 10. Februar 2010 bis Juli 2014 war sie in der [[Kommission Barroso&amp;amp;nbsp;II]] (2009–2014) Vizepräsidentin der Kommission und als Kommissarin zuständig für das Ressort &amp;#039;&amp;#039;[[Kommissar für Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft|Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft]]&amp;#039;&amp;#039;. Von Juli 2014 bis zum August 2018 war sie wieder [[Mitglied des Europäischen Parlaments|Mitglied des Europäischen Parlamentes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mitglied des Europäischen Parlaments ====&lt;br /&gt;
Im Jahr 1989 wurde Reding erstmals, 1994 erneut in das Europäische Parlament gewählt, wo sie der christdemokratischen EVP-Fraktion angehörte und bis 1992 dem [[Petitionsausschuss (Europäisches Parlament)|Petitionsausschuss]] vorsaß. Zudem war sie unter anderem von 1992 bis 1994 stellvertretende Vorsitzende im [[Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten|Ausschuss für soziale Angelegenheiten, Beschäftigung und Arbeitsumwelt]] sowie von 1997 bis 1999 im [[Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres|Ausschuss für Grundfreiheiten und innere Angelegenheiten]]. Außerdem war sie Leiterin der luxemburgischen Delegation in der Europäischen Volkspartei (EVP) und Mitglied im Fraktionsvorstand der EVP. Von Juli 2014 bis August 2018 war sie wieder [[Mitglied des Europäischen Parlaments|Mitglied des Europäischen Parlamentes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mitglied der Europäischen Kommission ====&lt;br /&gt;
Bei der [[Europawahl 1999|Europawahl im Juni 1999]] wurde sie ein drittes Mal in das Parlament gewählt, schied jedoch wenige Monate später daraus aus, um Mitglied der Europäischen Kommission unter [[Romano Prodi]] zu werden. In der [[Kommission Prodi]], im Amt von 1999 bis 2004, war sie für das Ressort &amp;#039;&amp;#039;Bildung, Kultur, Jugend, Medien und Sport&amp;#039;&amp;#039; zuständig. Hierbei war sie maßgeblich an der Förderung des &amp;#039;&amp;#039;[[Erasmus-Programm|Erasmus Mundus Programmes]]&amp;#039;&amp;#039; beteiligt, welches den Studentenaustausch unter den Mitgliedsstaaten fördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend erhielt sie in der Kommission Barroso I das Ressort für &amp;#039;&amp;#039;Medien und Informationsgesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, das sie von 2004 bis 2010 ausübte. In dieser Eigenschaft setzte sie das politisch umstrittene Vorhaben für die Senkung der EU-weiten Roaminggebühren durch. Der von ihr initiierte, diesbezügliche Regulierungsvorschlag wurde am 23. Mai 2007 vom Europäischen Parlament verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 10. Februar 2010 bis Juli 2014 war Reding in der Kommission Barroso II [[Vizepräsident der Europäischen Kommission|Kommissionsvizepräsidentin]] und Kommissarin für das nach dem Vertrag von Lissabon neu geschaffene Ressort für &amp;#039;&amp;#039;Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eu&amp;quot;&amp;gt;[http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/09/1837&amp;amp;format=HTML&amp;amp;aged=0&amp;amp;language=DE&amp;amp;guiLanguage=en europa.eu]&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Eigenschaft setzte sie einen politisch sehr umstrittenen Richtlinienvorschlag zur ausgewogeneren Vertretung von Frauen und Männern in Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen (sogenannte [[Frauenquote]]) durch. Außerdem wurde auf ihren Vorschlag hin eine Richtlinie zur Stärkung der Opferrechte verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren arbeitete sie an einer europäischen Vereinheitlichung des Datenschutzrechts und stellte am 25. Januar 2012 den EU-Kommissionsentwurf zur geplanten [[EU-Datenschutzreform]] vor,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/12/46&amp;amp;format=HTML&amp;amp;aged=0&amp;amp;language=DE&amp;amp;guiLanguage=en Pressemitteilung der Europäischen Kommission vom 25. Januar 2012.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{CELEX|52012PC0011|&amp;#039;&amp;#039;Entwurf der Datenschutz-Grundverordnung&amp;#039;&amp;#039;}} (Kommissionsvorschlag vom 25. Januar 2012; HTML und PDF, alle EU-Sprachen)&amp;lt;/ref&amp;gt; bestehend aus einer [[Datenschutz-Grundverordnung]] für die Verarbeitung von [[Personenbezogene Daten|personenbezogenen Daten]] durch private Unternehmen und öffentliche Stellen sowie einer [[Datenschutz-Richtlinie für Polizei und Strafjustiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus war sie für die öffentliche Kommunikation der Kommission zuständig, auch wenn sie nicht formal das Ressort &amp;#039;&amp;#039;Kommunikationsstrategie&amp;#039;&amp;#039; innehatte, das in früheren Kommissionen existiert hatte. Ende August 2010 stellte Reding in dieser Funktion eine neue Strategie vor, nach der der [[Kommissionspräsident]] [[José Manuel Barroso]] künftig stärker im Mittelpunkt stehen solle.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Euractiv]], 30. August 2010: [http://www.euractiv.de/zukunft-und-reformen/artikel/redings-kommunikationsrevolution-003562 Redings „Kommunikationsrevolution“].&amp;lt;/ref&amp;gt; Das „Jahr der Europäischen Bürgerinnen und Bürger“ im Jahr 2013 wurde von ihr betreut. Dabei hat sie es sich zum Ziel gesetzt, Europa den Bürgerinnen und Bürgern näher zu bringen und eine Debatte über die Zukunft Europas anzustoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reding setzte sich auch für die Gründung einer EU-Staatsanwaltschaft ein, da in allen Mitgliedsstaaten der EU, auch in Deutschland, EU-Fördergelder zum Teil in wenig sinnvolle Projekte fließen. Da die EU derzeit über keine eigene Staatsanwaltschaft verfügt und die nationalen Staatsanwaltschaften gerade einmal in 50 % der Fälle den Beschwerden der EU-Kommission nachgehen, ist es der Kommission nicht möglich, die Veruntreuung der Steuergelder entsprechend zu ahnden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[EU-Kommission]],: [https://ec.europa.eu/archives/commission_2010-2014/president/achievements/files/RoA_FR.pdf ec.europa.eu] (PDF; 2,5&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angebote der Privatwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Nach dem Wechsel von der [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] ins [[Europäisches Parlament|Europäische Parlament]] im Juli 2014 erhielt Viviane Reding mehrere Angebote der Privatwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2015 bis 2023 war sie Mitglied im Kuratorium der [[Bertelsmann Stiftung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Neu im Stiftungskuratorium |Sammelwerk=Neue Westfälische |Datum=2014-11-14 |Seiten=6}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Reding wohnt den [[Board of Directors|Verwaltungsräten]] von [[Nyrstar]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Reding kontrolliert Bergbaufirma |Sammelwerk=Börsen-Zeitung |Datum=2014-11-13 |Seiten=16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Agfa]]-Gevaert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Reding im Aufsichtsrat von Agfa |Sammelwerk=Luxemburger Tageblatt |Datum=2015-01-09 |Online=http://www.tageblatt.lu/nachrichten/luxemburg/story/26435983 |Abruf=2020-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz_nyrstar&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Eric Bonse |url=https://taz.de/Viviane-Reding-geht-in-die-Wirtschaft/!5028867/ |titel=Die Bertelsmann-Kommissarin |werk=Die Tageszeitung |datum=2014-11-12 |abruf=2012-02-24 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dhiraj Sabharwal |Titel=„Die normalste Sache der Welt“ |Sammelwerk=Luxemburger Tageblatt |Datum=2014-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem erhielt sie Angebote, für die (noch in Planung befindliche) [[UEFA Foundation for Children]] und für verschiedenen [[Referenten-Agenturen]] zu arbeiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ceo_reding&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang hat es Kritik wegen möglicher Interessenskonflikte und des [[Wechsel zwischen Politik und Wirtschaft|politischen Drehtüreffektes]] gegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ceo_reding&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz_nyrstar&amp;quot; /&amp;gt; Viviane Reding selbst betrachtet ihre Nebenbeschäftigungen als unproblematisch;&amp;lt;ref name=&amp;quot;reding_zu_nebenbeschäftigung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.tageblatt.lu/nachrichten/luxemburg/story/19354132 |titel=&amp;quot;Ich sehe überhaupt kein Problem&amp;quot; |werk=tageblatt.lu |datum=2014-11-12 |abruf=2012-02-24 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenso wurden diese seitens der Europäischen Kommission genehmigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ceo_reding&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Corporate Europe Observatory |url=http://corporateeurope.org/revolvingdoorwatch/cases/viviane-reding |titel=Revolving Door Watch – Viviane Reding |werk=corporateeurope.org |abruf=2012-02-24 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Positionen und Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
In ihrer Position als Kommissarin für Bildung, Kultur, Medien und Sport brachte Reding das Erasmus Mundus Programm maßgeblich voran, welches den Studentenaustausch unter den Mitgliedsstaaten fördert. Im Jahr 2006 kritisierte Reding als Medienkommissarin heftig die hohen [[Roaming]]gebühren für [[Mobilfunknetz]]e in der EU und initiierte eine EU-Verordnung, um diese zu senken. Ihr diesbezüglicher Regulierungsvorschlag wurde am 23. Mai 2007 vom Europäischen Parlament verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. September 2010 warf Reding als Justizkommissarin Frankreich vor, die Abschiebung von Roma nur aufgrund von deren Zugehörigkeit zu einer ethnischen Minderheit zu betreiben. Dabei sprach sie sich für die Einleitung eines Vertragsverletzungsverfahrens gegen Frankreich aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ec.europa.eu/avservices/video/player.cfm?sitelang=en&amp;amp;ref=72328 Video der Pressekonferenz von Viviane Reding am 14. September 2010 auf ec.europa.eu]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der entsprechenden Pressekonferenz sagte sie: {{&amp;quot; |Sprache=en |Text=&amp;#039;&amp;#039;This is a situation I had thought Europe would not have to witness again after the second world war.&amp;#039;&amp;#039; |Übersetzung=Ich hatte gedacht, dass Europa nach dem Zweiten Weltkrieg nicht noch einmal Zeuge eines solchen Geschehens würde.}} Dies wurde von einigen hochrangigen Politikern als Vergleich mit dem [[Völkermord an den Sinti und Roma in der Zeit des Nationalsozialismus|Völkermord an den Sinti und Roma]] verstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,717741,00.html Spiegel Online, vom 15. September 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; [[Roma-Politik der Europäischen Union#Europäische Reaktionen auf Roma-Abschiebungen in Frankreich im Sommer 2010|Europäische Reaktionen auf Roma-Abschiebungen in Frankreich im Sommer 2010]].) Reding teilte ihr Bedauern über die Möglichkeit einer derartigen Interpretation mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der [[Griechische Staatsschuldenkrise ab 2010|griechischen Finanzkrise]] und der [[Euro-Krise]] kritisierte Reding im Juli 2011, dass die drei wichtigsten US-amerikanischen [[Ratingagentur]]en ([[Standard &amp;amp; Poor’s]], [[Fitch Ratings]] und [[Moody’s]]) eine [[oligopol]]istische Macht einnähmen. Sie forderte daher, entweder diese drei Agenturen zu zerschlagen oder die Gründung zusätzlicher europäischer und asiatischer Agenturen zu fördern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Die Zeit]], 11. Juli 2011: [http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-07/rating-zerschlagung-justizkommissarin EU-Justizkommissarin will Rating-Agenturen zerschlagen].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit den Massenprotesten gegen das [[Anti-Counterfeiting Trade Agreement|ACTA]]-Gesetzesvorhaben forderte Reding am 13. Februar 2012 dessen Überprüfung durch den [[Europäischer Gerichtshof|Europäischen Gerichtshof (EuGH)]]. Sie sagte: „Der Schutz von Urheberrechten kann die Aufhebung von Meinungs- und [[Informationsfreiheit]] nie rechtfertigen“ und deshalb seien Netzsperren für sie niemals eine Option.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heise.de/newsticker/meldung/Reding-befuerwortet-rechtliche-Pruefung-von-ACTA-1433715.html heise.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Gesetzesänderungen und der Einführung einer [[Grundgesetz Ungarns|neuen Verfassung]] zum 1. Januar 2012 in [[Ungarn]] kritisierte Reding Premierminister [[Viktor Orbán]] für die weitreichenden Beschneidungen des ungarischen Rechtsstaates: „Mit der Rechtsstaatlichkeit ist nicht zu spaßen. Eine Verfassung ist kein Spielzeug, das man alle paar Monate ändern kann.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://derstandard.at/1369362296023/Reding-an-Orban-Die-Verfassung-ist-kein-Spielzeug |titel=Reding an Orbán: &amp;quot;Die Verfassung ist kein Spielzeug&amp;quot; |werk=derStandard.at |datum=2013-05-31 |abruf=2017-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch nach einer vierten Verfassungsänderung beanstandete Reding Unvereinbarkeiten mit dem [[Vertrag über die Europäische Union]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Viviane Reding |url=http://europa.eu/rapid/press-release_SPEECH-13-603_en.htm |titel=Situation of fundamental rights: standards and practices in Hungary |datum=2013-07-02 |abruf=2013-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Kritik führte zur fünften Änderung der Verfassung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://derstandard.at/1369363074470/Orban-bastelt-weiter-an-ungarischer-Verfassung derstandard.at]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reding setzt sich für die Verbesserung der Gleichstellung von Männern und Frauen ein. Zu diesem Zweck unterstützt sie eine 40-%-[[Frauenquote]] in [[Aufsichtsrat|Aufsichtsräten]] großer börsennotierter Unternehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WamS1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/viviane-reding-macht-tempo-eu-plant-frauenquote-fuer-aufsichtsraete-11876597.html |titel=EU plant Frauenquote für Aufsichtsräte |hrsg=[[Welt am Sonntag]] |datum=2012-09-02 |abruf=2012-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Cerstin Gammelin]] |url=http://www.sueddeutsche.de/politik/gleichberechtigung-europaweiter-frauenquote-droht-das-aus-1.1459108 |titel=Europaweiter Frauenquote droht das Aus |hrsg=[[Süddeutsche Zeitung]] |datum=2012-09-05 |abruf=2012-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vorschlag wurde im November 2012&amp;lt;ref&amp;gt;[http://europa.eu/rapid/press-release_IP-12-1205_de.htm europa.eu]&amp;lt;/ref&amp;gt; im Kollegium der Kommissare&amp;lt;ref&amp;gt;{{CELEX|52012PC0614|&amp;#039;&amp;#039;Vorschlag für eine RICHTLINIE DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES zur Gewährleistung einer ausgewogeneren Vertretung von Frauen und Männern unter den nicht geschäftsführenden Direktoren/Aufsichtsratsmitgliedern börsennotierter Gesellschaften und über damit zusammenhängende Maßnahmen&amp;#039;&amp;#039;|format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; angenommen und im November 2013 vom [[Europäisches Parlament|Europäischen Parlament]] bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.nzz.ch/frauenquote-von-40-prozent-in-verwaltungsraeten-1.18189107 EU-Parlament: Frauenquote von 40 Prozent in Verwaltungsräten der Europäischen Union.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;NZZ.ch&amp;#039;&amp;#039; vom 20. November 2013, abgerufen am 27. Juli 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zur Umsetzung der Idee in eine gesetzliche Regelung notwendige Zustimmung des [[Rat der Europäischen Union|EU-Ministerrats]] wurde seitdem allerdings nicht erreicht. Eine Initiative der italienischen Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2014 scheiterte unter anderem an dem entschiedenen Widerstand Großbritanniens und der Niederlande.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.sueddeutsche.de/politik/frauenquote-und-jetzt-europa-1.2263513 Frauenquote: Und jetzt Europa.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;SZ.de&amp;#039;&amp;#039; vom 11. Dezember 2014, abgerufen am 27. Juli 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1992: [[Creu-de-Sant-Jordi-Preis]] der Generalität von Katalonien&lt;br /&gt;
* 2001: Der „[[Mérite Européen]]“ in Gold&lt;br /&gt;
* 2004: Doktor honoris causa der Universität Hu Chen Taiwan&lt;br /&gt;
* 2004: Doktor honoris causa der [[Universität Genua]]&lt;br /&gt;
* 2004: [[Robert-Schuman-Medaille]]&lt;br /&gt;
* 2004: Doktor honoris causa der [[Universität Turin]]&lt;br /&gt;
* 2004: [[Prinz-von-Asturien-Preis]] für Internationale Zusammenarbeit&lt;br /&gt;
* 2005: [[Gloria-Artis-Medaille für kulturelle Verdienste]] in Gold, der höchsten Auszeichnung des polnischen Kulturministeriums&lt;br /&gt;
* 2005: Verleihung des französischen Abzeichens „Officier dans l’ordre national de la [[Ehrenlegion|Légion d’honneur]]“&lt;br /&gt;
* 2007: Kommissarin des Jahres, Auszeichnung des „European Voice“&lt;br /&gt;
* 2007: [[Deutscher Mittelstandspreis]]&lt;br /&gt;
* 2009: Doktor honoris causa der US-Universität „Sacred Heart“ Luxemburg&lt;br /&gt;
* 2010: BeNeLux-Europa Award&lt;br /&gt;
* 2012: Doktor honoris causa der [[Universität Glasgow]]&lt;br /&gt;
* 2014: [[Aenne Burda Award]]&lt;br /&gt;
* 2016: [[Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit#GDD-Datenschutzpreis|Datenschutzpreis]] der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit (GDD) e.&amp;amp;nbsp;V., überreicht von [[Sabine Leutheusser-Schnarrenberger]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gdd.de/aktuelles/startseite/viviane-reding-erhaelt-gdd-datenschutzpreis-2016 Meldung] auf der GDD-Webpage.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2026: Mitglied des [[Europäischer Verdienstorden|Europäischen Verdienstordens]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.europarl.europa.eu/news/de/press-room/20260306IPR37520/prasidentin-metsola-gibt-preistrager-des-europaischen-verdienstordens-bekannt |titel=Präsidentin Metsola gibt Preisträger des Europäischen Verdienstordens bekannt |werk=Europäisches Parlament |sprache=de |abruf=2026-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://ec.europa.eu/commission_2010-2014/reding/index_de.htm Offizielle Website von Viviane Reding]&lt;br /&gt;
* {{MdEP|1185}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139893687|LCCN=nb/2003/76512|VIAF=102728131}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reding, Viviane}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Europäischen Kommission]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CSV-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Luxemburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Europäische Volkspartei)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Person (Luxemburger Wort)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Gloria-Artis-Medaille für kulturelle Verdienste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Genua]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Turin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der University of Glasgow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luxemburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reding, Viviane&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=luxemburgische Journalistin und Politikerin (CSV), MdEP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. April 1951&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Esch an der Alzette]], Luxemburg&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AsepTisch</name></author>
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