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	<title>Vitztum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vitztum&amp;diff=373026&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mike Krüger: Abschnittslink korr.</title>
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		<updated>2025-04-30T05:45:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittslink korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vitztum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Viztum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vitzthum(-amt)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vizedom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (alle Varianten teilweise auch mit c geschrieben; von [[Latein|lateinisch]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vicedominus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), war die Amtsbezeichnung eines Stellvertreters oder [[Statthalter]]s des [[Souverän]]s (Landesherrn), ursprünglich in geistlichen, später auch in weltlichen Fürstentümern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eduard Rosenthal |Titel=Geschichte des Gerichtswesens und der Verwaltungsorganisation Baierns |Verlag=Stuber |Ort=Würzburg|Datum=1889 |Online=https://books.google.com/books?id=7jYzAMy1IxMC&amp;amp;newbks=0&amp;amp;hl=de |Abruf=2022-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Amt entwickelte sich im Lauf der Zeit zu dem eines landesfürstlichen Beamten mit den Hauptaufgaben der Leitung des Finanzwesens und der Ausübung richterlicher Funktionen. In den süd- und mitteldeutschen Gebieten erhielt der Vitztum später meistens die Bezeichnung [[Oberamtmann]]. In Frankreich entwickelte sich der [[Vidame]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Begriff Vitztum entstand auch der Name des thüringisch-sächsischen Adelsgeschlechts derer &amp;#039;&amp;#039;von [[Vitzthum (Adelsgeschlecht)|Vitzthum]]&amp;#039;&amp;#039; sowie der Name &amp;#039;&amp;#039;[[Fitzthum]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Ab dem 9. Jahrhundert tritt er unter anderem in Italien und der [[Spanische Mark|spanischen Mark]] auf.&lt;br /&gt;
Im 11. Jahrhundert kennt man ihn auch in südlichen und westlichen deutschen Gauen.&lt;br /&gt;
Besondere Verbreitung fanden die Vicedomini an den [[Bischof]]skirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er galt nach dem [[Herzog]] als einer der ersten Männer im Land und war den vier wichtigsten Hofämtern übergeordnet:&lt;br /&gt;
* [[Kämmerer#Historische Bedeutung|Kämmerer]] &amp;#039;&amp;#039;(camerarius)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Marschall#Geschichtliche Entwicklung|Marschall]] &amp;#039;&amp;#039;(marschalcus)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Truchsess (Hofamt)|Truchsess]] &amp;#039;&amp;#039;(dapifer)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Mundschenk]] &amp;#039;&amp;#039;(pincerna)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vitztume in einzelnen Territorien ==&lt;br /&gt;
=== Hochstift Bamberg ===&lt;br /&gt;
Die Besitzungen in Kärnten des Hochstifts Bamberg wurden im [[Vizedomamt Wolfsberg]] verwaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bayern ===&lt;br /&gt;
In der bayerischen Rechtsgeschichte war der Vitztum im [[Mittelalter]] [[Richter]] in Vertretung des Landesherrn. In der mittelalterlichen Geschichte setzten die [[Wittelsbach|bayerischen Herzöge]] Schreiber bzw. Vögte mit Gerichtskompetenz ein. Da der lokale Adel nur die niedere Gerichtsbarkeit ausübte, die Generalgerichtsbarkeit aber beim Landesherrn lag, vertraten die Richter den Landesherren bei Kapitalverbrechen wie z. B. Mord, Unzucht usw. Je nach Landesherren behielt sich dieser auch für bestimmte Vergehen die Bestrafung vor. Dies bezeichnet man als Viztumshändel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus heutiger Sicht entsprach ein Viztumamt, bezogen auf die Verwaltungsebene, einem Regierungsbezirk und der Vicedom einem Regierungspräsidenten (der zum Teil auch als militärische Befehlshaber&amp;lt;ref&amp;gt;[[Max Döllner]]: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933.&amp;#039;&amp;#039; Ph. C. W. Schmidt, Neustadt a.d. Aisch 1950. (Neuauflage 1978 anlässlich des Jubiläums &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre Verlag Ph. C. W. Schmidt Neustadt an der Aisch 1828-1978.&amp;#039;&amp;#039;) S. 296.&amp;lt;/ref&amp;gt; fungierte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochstift Fulda ===&lt;br /&gt;
Im [[Hochstift Fulda]] war der Vizedom der verantwortliche Beamte für das [[Vizedomamt Fulda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krain ===&lt;br /&gt;
Im Herzogtum Krain war das Vicedomamt in [[Ljubljana|Laibach]] angesiedelt. Sitz war das [[Krainer Landhaus|Vitztumshaus]] (slowenisch: Vicedomova hiša).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=August Dimitz |Titel=Gschichte Krains von der ältesten Zeit bis auf das Jahr 1813. 2. Teil |Ort=Laibach |Datum=1875 |Online=https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b2/Avgust_Dimitz_-_Geschichte_Krains_von_der_%C3%A4ltesten_Zeit_bis_auf_das_Jahr_1813_mit_besonderer_R%C3%BCcksicht_auf_Kulturentwicklung_-_book_2.pdf |Abruf=2022-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurmainz ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kurmainz#Vizedom-Amt|titel1=„Die Vizedome“ im Artikel Kurmainz}}&lt;br /&gt;
In [[Kurmainz]] war der Vizedom ursprünglich ein [[Hofamt]]. Erzbischof [[Adalbert I. von Saarbrücken]] (1112–1137) setzte ab 1120 für die Zentren Mainz-Rheingau, [[Vizedomamt Aschaffenburg|Aschaffenburg]], [[Vizedom auf den Rusteberg|Eichsfeld-Hessen]] und [[Statthalter Erfurts|Erfurt]] je einen Vizedom ein. Sie bildeten die Mittelinstanz zwischen Zentralgewalt und Amtleuten. Das Vizedomamt Mainz-Rheingau teilte sich später in das [[Vizedomamt in der Stadt Mainz]] und das [[Vizedomamt Rheingau]]. Später kam das [[Vizedomamt außer der Stadt Mainz]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salzburg ===&lt;br /&gt;
Im [[Erzstift Salzburg]] war der [[Vizedomamt Salzburg|Vizedom von Salzburg]] für die Gebiete nördlich der [[Tauern]] (cis Turonem) zuständig. Für die Gebiete südlich des Tauernkamms (trans Turonem) war der [[Vizedomamt Friesach|Vizedom in Friesach]] verantwortlich. Bis 1595 bestand auch noch das [[Vizedomamt Leibnitz]], das in diesem Jahr verkauft wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friederike Zaisberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Salzburgs&amp;#039;&amp;#039;, 1998, ISBN 978-3-486563511, S. 127, [http://books.google.de/books?id=Lw8FDYvSWhEC&amp;amp;pg=PA127&amp;amp;dq=Vizedom+Salzburg&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=YDHUUZTMIYqm4ASIzIHICA&amp;amp;ved=0CEMQ6AEwAw#v=onepage&amp;amp;q=Vizedom%20Salzburg&amp;amp;f=false online].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochstift Würzburg ===&lt;br /&gt;
Der [[Vizedom (Würzburg)|Vizedom]] war der Vertreter des Bischofs als Landesherr in der Hauptstadt Würzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Vogt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4188463-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgeschichte (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgeschichte des Mittelalters (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Amtsbezeichnung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Adelstitel|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mike Krüger</name></author>
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