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	<title>Vistonida-See - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T21:15:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vistonida-See&amp;diff=1477638&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;T. Wirbitzki: lk Handelsblatt (Ersatz), taz.de, derstandard.at</title>
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		<updated>2025-11-21T16:43:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lk Handelsblatt (Ersatz), taz.de, derstandard.at&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Vistonida-See&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAME= Vistonia-See, Vistonis-See&lt;br /&gt;
|BILD = 20100215 Vistonida Lake Xanthi Prefecture Thrace Greece.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Der Vistonida-See bei Wasserhochstand&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 41/03/00/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 25/07/00/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = GR-A&lt;br /&gt;
|LAGE = Region [[Ostmakedonien und Thrakien]], [[Griechenland]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = Kosynthos, Kompsatos und Travos&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = Kanäle zum [[Ägäisches Meer|Ägäischen Meer]]&lt;br /&gt;
|INSELN = &lt;br /&gt;
|UFERORT = &lt;br /&gt;
|NAHERORT = &lt;br /&gt;
|HÖHE = &lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = &lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 42&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-FLÄCHE =&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = &lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEELÄNGE =&lt;br /&gt;
|SEEBREITE = &lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEEBREITE =&lt;br /&gt;
|VOLUMEN = &lt;br /&gt;
|NACHWEIS-VOLUMEN =&lt;br /&gt;
|UMFANG = &lt;br /&gt;
|NACHWEIS-UMFANG =&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 3&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MAX-TIEFE =&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = 2.5&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MED-TIEFE =&lt;br /&gt;
|PH-WERT =&lt;br /&gt;
|EINZUGSGEBIET =&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-EINZUGSGEBIET =&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vistonida-See&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|λίμνη Βιστωνίδα}}, auch &amp;#039;&amp;#039;Vistonia-See&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Vistonis-See&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Gewässer in [[Ostmakedonien und Thrakien|Nordostgriechenland]] zwischen den Regionalbezirken [[Xanthi (Regionalbezirk)|Xanthi]] und [[Rodopi (Regionalbezirk)|Rodopi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Porto Lagos]], dem Ismaris-See und benachbarten Lagunen bildet der Vistonia-See das größte griechische Feuchtgebiet, das unter den Schutz der [[Ramsar-Konvention]] gestellt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20090619155443/http://www.ramsar.org/sitelist.pdf Liste der Ramsar-geschützten Gebiete (englisch)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vistonida-See bildete sich vor fünf Millionen Jahren. Der Name wurde ihm nach den Bistonen, einem thrakischen Stamm gegeben, der in der Gegend lebte; die [[Rosse des Diomedes|Rosse des Bistonen-Königs Diomedes]] sind aus der [[Herakles]]-Sage bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seegebiet ist 42 km² groß. Die Größe des Sees schwankt – abhängig von der Jahreszeit – um etwa 6 km². Die durchschnittliche Tiefe des Sees beträgt 2,5 m, die maximale Tiefe 3 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Eigenart des [[Brackwasser]]-Sees sind die lokalen Unterschiede im Salzgehalt des Wassers. Im nördlichen Teil des Sees ist das Wasser wegen des Frischwasserzuflusses der drei Flüsse Kosynthos, Kompsatos und Travos süß, der südliche Teil des Sees ist dagegen wegen dreier Kanäle, die den See mit dem Meer verbinden, stark brackig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
300 der 422 in Griechenland vorkommenden Tierarten sind am Vistonida-See heimisch. Der ökologische Bestand des Gebietes ist bedroht durch die Jagd (obwohl in Teilen des Gebiets der Schusswaffengebrauch verboten ist), ferner durch Besiedlung und den Tourismus (wobei alternativer Tourismus staatlich gefördert wird&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.xanthi.gr/files/oikologikos2005.pdf |wayback=20110225111029 |text=Touristische Broschüre der Präfektur Xanthi (englisch)   }}&amp;lt;/ref&amp;gt;), aber auch durch kommerziellen Fischfang, Landwirtschaft und Industrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vogelarten ===&lt;br /&gt;
Der See stellt mit seinen [[Tamarisken]]ufern, ausgedehnten [[Schilfrohr|Schilfdickichten]] und [[Marsch (Schwemmland)|Marschgebieten]] eines der bedeutendsten Winterquartiere für [[Zugvögel]] aller Art dar, vor allem [[Blässhuhn|Blässrallen]] und verschiedenen [[Entenvögel|Enten]]- und [[Gans|Gänsearten]]. Anderen dient er als Station auf dem Weiterflug.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BirdLifeSite|ID=989|EnglName=Porto Lagos, Lake Vistonis, and coastal lagoons (Lakes of Thrace)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Brutvögel kommen [[Löffler]], [[Rotschenkel]], [[Säbelschnäbler]] und mehrere [[Seeschwalben]]arten anzutreffen. [[Pelikane]], [[Flamingos]] und der in Europa nur hier vorkommende [[Spornkiebitz]] gehören zu den zu besichtigenden Vogelarten, ferner die seltene [[Weißkopf-Ruderente]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ornithologiki.gr/en/sppe/en011.php Griechische Ornithologische Gesellschaft: Beschreibung des Gebiets mit Liste von Vogelarten (englisch)]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fischreichtum ===&lt;br /&gt;
Neben den zahlreichen Vogelarten ist der Fischreichtum (37 Arten, unter anderem [[Aale]] und [[Meeräschen]] und die seltenen Unterarten &amp;#039;&amp;#039;Chalcalburnus chalcoides macedonicus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Döbel|Leuciscus cephalus]] macedonicus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Triturus cristatus]] karelini&amp;#039;&amp;#039;) erwähnenswert; die früher hier heimische endemische Herings-Unterart &amp;#039;&amp;#039;[[Alosa alosa]] vistonica&amp;#039;&amp;#039; gilt inzwischen als ausgestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tierarten ===&lt;br /&gt;
In den Uferwäldern und dem Buschwerk um den See und insbesondere im Mündungsdelta des Komsatos leben [[Wildkatze]]n, [[Goldschakal|Schakale]], [[Dachs]]e, [[Wolf|Wölfe]] und [[Rehwild]]arten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.xanthi.gr/files/oikologikos2005.pdf |wayback=20110225111029 |text=Touristische Broschüre der Präfektur Xanthi (englisch), S. 33  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pflanzenarten ===&lt;br /&gt;
An seltenen und bedrohten Pflanzenarten kommen die [[Laichkrautgewächse|Laichkraut]]-Art Dichtes Laichkraut (&amp;#039;&amp;#039;Groenlandia densa&amp;#039;&amp;#039;), [[Wassernuss]] (&amp;#039;&amp;#039;Trapa natans&amp;#039;&amp;#039;) und die [[Strandroggen]]-Unterart &amp;#039;&amp;#039;Leymus racemosus sabulosus&amp;#039;&amp;#039; vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigentumsverhältnisse und Immobilienskandal 2008 ==&lt;br /&gt;
Der Vistonida-See und die Ufergrundstücke sind der Hauptkritikpunkt in einem Skandal um umstrittene Immobilientransaktionen zwischen dem griechischen Staat und dem Athos-Kloster [[Vatopedi]]. Der See war dem Kloster angeblich vor fast 1000 Jahren vom byzantinischen Kaiser vermacht worden. Obwohl die Ansprüche streitig waren, wurden sie vom Staat anerkannt. Im Tausch gegen den See mit seiner gesamten Wasseroberfläche und dem Uferbereich erhielt das Kloster 260 werthaltigere Grundstücke in touristisch entwickelten Gebieten, wie z.Bsp. im Olympiadorf in Athen, die es teilweise sogleich mit Gewinn weiterverkaufte. „Sie haben dem Staat den See – sprich «Luft» verkauft – und dafür wertvolle Büros, Grundstücke und Gebäude in Athen zum Austausch bekommen,“ kritisierte die Opposition&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Ermittlungen-gegen-Moenche-vom-Heiligen-Berg-Athos/story/10197798 Tages-Anzeiger vom 22. Oktober 2008:&amp;quot;Ermittlungen gegen Mönche vom Heiligen Berg Athos&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der dem griechischen Staat dadurch entstandene Schaden, dass die vom Kloster beanspruchten Seegrundstücke stark über- und die Tauschgrundstücke stark unterbewertet wurden, wird mit 100 Millionen Euro beziffert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Niels Kadritzke |Titel=Dubioser Deal mit Kloster: Griechischer Premier unter Druck |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2008-10-20 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/Dubioser-Deal-mit-Kloster/!5174069/ |Abruf=2025-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Immobilienskandal erschütterte die Regierung des Ministerpräsidenten [[Kostas Karamanlis]] aufs Schwerste; er führte zunächst zum Rücktritt des in die Immobiliengeschäfte verwickelten [[Handelsmarine]]ministers [[Giorgos Voulgarakis]]. Zwei Staatsanwälte legten ihre Posten nieder, weil sie von der Regierung in ihrer Ermittlungstätigkeit behindert worden seien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/1224256204567/orden-am-berg-athos-loest-immobilienskandal-aus |titel=Orden am Berg Athos löst Immobilienskandal aus |werk=Der Standard |sprache=de |abruf=2025-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter starken Beschuss der Opposition geriet ferner der Regierungssprecher, Staatsminister [[Theodoros Rousopoulos]], Freund des Vatopedi-Abtes Efraim und gleichzeitig enger Vertrauter des Regierungschefs; er gab sein Amt am 23. Oktober 2008 zurück. Der [[Archimandrit]] Efraim wurde am 25. Dezember 2011 von der griechischen Polizei festgenommen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Griechenland: Polizei rückt gegen Kloster vor – Abt unter Arrest |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2011-12-25 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/griechenland-polizei-rueckt-gegen-kloster-vor-abt-unter-arrest-a-805733.html |Abruf=2025-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wenige Tage später in das Hochsicherheitsgefängnis [[Korydallos]] bei [[Athen]] gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/politik/ausland/article13787854/Immobilien-Abt-muss-in-Hochsicherheitstrakt.html Welt Online vom 28. Dezember 2011: &amp;quot;Immobilien-Abt muss in Hochsicherheitstrakt&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der See sowie das ihn umgebende Hydrobiotop sollen den neuen „Nationalpark Ostmakedonien und Thrakien“ bilden. Dies soll die Ansprüche des Staates auf den See gegenüber dem Kloster Vatopedi unterstreichen. Das Kloster will gerichtlich gegen diese Entscheidung vorgehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Ermittlungen-gegen-Moenche-vom-Heiligen-Berg-Athos/story/10197798 Tages-Anzeiger vom 22. Oktober 2008:&amp;quot;Ermittlungen gegen Mönche vom Heiligen Berg Athos&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Porto Lagos und seine Lagune ==&lt;br /&gt;
Südlich des Vistonida-Sees an einem [[nehrung]]sartigen Landstreifen liegt der kleine Fischerort Porto Lagos mit einem Fischerhafen an einer kleinen Lagune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.portolagos.com/ Website von Porto Lagos (griechisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thrakien (Griechenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Griechenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ostmakedonien und Thrakien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Avdira]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Iasmos]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässersystem Thrakisches Meer|SVistonidasee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;T. Wirbitzki</name></author>
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