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	<title>Viscachafell - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:38:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Viscachafell&amp;diff=1348170&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Drucker03: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-10-22T21:03:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die Felle der  in [[Bolivien]], dem Westen [[Paraguay]]s und in den nördlichen und mittleren Regionen [[Argentinien]]s lebenden &amp;#039;&amp;#039;[[Viscacha]]&amp;#039;&amp;#039; und  der &amp;#039;&amp;#039;[[Bergviscacha]]&amp;#039;&amp;#039; werden im [[Rauchwaren]]handel vertrieben und von [[Kürschner]]n zu [[Pelz]]en verarbeitet; im Handel wurden beide Arten zuletzt als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Viscachafelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; angeboten. Sie wurden immer nur in sehr geringer Menge verarbeitet, mit Stand 2024 dürfte für das wenig attraktive Fell wohl kein Handel mehr stattfinden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Viscacha-fur (cut).jpg|mini|Viscachafell (Ausschnitt)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feld- oder Pampasviscacha ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Herders Conversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039; von 1854 beschreibt die Viscacha als kaninchenartig „mit geschätztem Felle“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Herders Conversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 1854, Band 5, S. 632. &amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem ist man sich in der späteren [[Rauchwaren]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;literatur sicher, dass die Felle erst nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] aus Argentinien und [[Patagonien]] in nennenswertem Umfang auf den Weltmarkt kamen, nachdem es gelungen war, das kräftige Leder dünner zu schneiden. Obwohl die Tiere wegen ihrer Wühltätigkeit in den Weidegebieten in größeren Mengen erlegt wurden, waren sie wegen der dünnen Unterwolle, den groben Grannen und des wenig zügigen Leders nie ein sehr bedeutender Artikel für die Pelzverarbeitung. Außerdem war die Anzahl der schadhaften, nicht verwendbaren Felle sehr hoch. Noch 1911 schrieb [[Emil Brass]] bedauernd, dass alle Versuche, das Fell für Pelzzwecke zu verwenden gescheitert seien, weil das Leder meist zu schwer und dick sei. Und das, obwohl die Felle zu hunderttausenden geliefert werden könnten und mit 30 bis 50 Pfennig sehr billig waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brass&amp;quot;&amp;gt;Emil Brass: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Reiche der Pelze&amp;#039;&amp;#039;, 1911, Verlag der „Neuen Pelzwaren-Zeitung und Kürschner-Zeitung“, Berlin, S. 613–616, S. 728. &amp;lt;/ref&amp;gt; Bis dahin wurden die Felle nur von den Indios für den Eigenbedarf zu primitiven Unterlagen und Decken zusammengenäht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt Pelztiere&amp;quot;&amp;gt;[[Fritz Schmidt (Zoologe)|Fritz Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch von den Pelztieren und Pelzen&amp;#039;&amp;#039;, 1970, F. C. Mayer Verlag, München, S. 86–88. &amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Pelzveredlung]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;sfirma J. &amp;amp; M. Kassner (Berlin und Leipzig) verlieh dem Fell dann eine deckende Farbe und machte es damit erstmals zu einem billigen Mantelmaterial.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Manes&amp;quot;&amp;gt;[[Philipp Manes]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Pelzindustrie und ihre Verbände 1900-1940, Versuch einer Geschichte, Berlin 1941 Band 3&amp;#039;&amp;#039;. Durchschrift des Originalmanuskripts, S. 10 ([[:Datei:Philipp Manes, Die deutsche Pelzindustrie und ihre Verbände 1900-1940 - Versuch einer Geschichte (6 - Band 4).jpg|→ Inhaltsverzeichnis]]). &amp;lt;/ref&amp;gt; Viscachafelle wurden in der Vergangenheit von Zeit zu Zeit immer wieder einmal angeboten, oft in braune Farbtöne (bisamfarbig, zobelfarbig) eingefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kopf-Rumpf-Länge|Felllänge]] beträgt 47 bis 66&amp;amp;nbsp;cm, der behaarte Schwanz ist 15 bis 20&amp;amp;nbsp;cm lang. Damit sind sie wesentlich größer als die ihnen verwandten [[Chinchillas]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lorenz&amp;quot; /&amp;gt; Viscachas lassen sich von den Chinchillas eindeutig durch die Anzahl der Zehen an den Vorderpfoten unterscheiden: fünf beim Chinchilla, vier beim Viscacha.&amp;lt;ref&amp;gt;Harry Reinhardt Eckardt: &amp;#039;&amp;#039;Das große Handbuch der Chinchillazucht&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Harry Eckardt, Miltenberg/Main 1972, S. 26 [[:Datei:Das große Handbuch der Chinchillazucht, Harry Eckardt, 1972.jpg|→ Inhaltsverzeichnis]]. &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Färbung variiert an der Oberseite mit dem Lebensraum von gelblich in sandigen Regionen bis zu dunkelgrau, der Bauch ist weiß. Die wenig dichte Unterwolle ist sehr weich, die Deckhaare hingegen dunkel und rau mit schwarzen Leithaaren gemischt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lorenz&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Lorenz: &amp;#039;&amp;#039;Rauchwarenkunde&amp;#039;&amp;#039;, 1958. Selbstverlag, Berlin, S. 41. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Fellstruktur&amp;#039;&amp;#039;: 2 bis 3 Prozent der Haare sind Leithaare, bis 41&amp;amp;nbsp;mm lang; 25 bis 26 Prozent Grannenhaare, lang und grob, graubraun bis schwarz. Bis zu 75 Prozent sind hellgraubraune Wollhaare.&amp;lt;ref&amp;gt;Prof. Dr. sc. nat. Dr. med. vet. h.c. Heinrich Dathe, Berlin; Dr. rer. Paul Schöps. Leipzig unter Mitarbeit von 11 Fachwissenschaftlern: &amp;#039;&amp;#039;Pelztieratlas&amp;#039;&amp;#039;, VEB Gustav Fischer Verlag Jena, 1986, S. 111. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Haltbarkeitskoeffizient&amp;#039;&amp;#039; für Viscacha und Chinchillona: 5 bis 10 Prozent.&amp;lt;ref group=Anmerkung&amp;gt; Der angegebene Wert ist das Ergebnis vergleichender Prüfung durch Fachleute der Rauchwarenbranche in Bezug auf den Grad der offenbaren Abnutzung. Die nach praktischer Erfahrung haltbarsten Fellarten wurden auf 100 Prozent gesetzt. Es fließen jedoch zahlreiche unwägbare Faktoren mit ein. Eine genauere Angabe könnte nur auf wissenschaftlicher Grundlage ermittelt werden. &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Dr. Paul Schöps; Dr. H. Brauckhoff, Stuttgart; K. Häse, Leipzig, [[Richard König, Rauchwarenhandlung|Richard König]], Frankfurt/Main; W. Straube-Daiber, Stuttgart: &amp;#039;&amp;#039;Die Haltbarkeitskoeffizienten der Pelzfelle&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Das Pelzgewerbe&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang XV, Neue Folge, 1964, Nr. 2, Hermelin Verlag Dr. Paul Schöps, Berlin, Frankfurt/Main, Leipzig, Wien. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
: Bei einer Einteilung der Pelztiere in die &amp;#039;&amp;#039;Haar-Feinheitsklassen&amp;#039;&amp;#039; seidig, fein, mittelfein, gröber und hart wird das Viscachahaar als mittelfein eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Schöps, Kurt Häse: &amp;#039;&amp;#039;Die Feinheit der Behaarung - Die Feinheits-Klassen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das Pelzgewerbe&amp;#039;&amp;#039; Jg. VI / Neue Folge, 1955 Nr. 2, Hermelin-Verlag Dr. Paul Schöps, Leipzig, Berlin, Frankfurt am Main, S. 39–40. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herrenjacke mit Viscachafell (1).jpg|mini|Herrenjacke mit Viscachafell (2014)]]&lt;br /&gt;
Im Rauchwarenhandel wurde das Fell anfangs fälschlich, nach heutigen Maßstäben zudem wenig verkaufsförderlich, auch als &amp;#039;&amp;#039;Wasserschwein&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;brasilianisches Wasserschwein&amp;#039;&amp;#039; angeboten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pelzlexikon&amp;quot;&amp;gt;[[Alexander Tuma]]: &amp;#039;&amp;#039;Pelz-Lexikon. Pelz- und Rauhwarenkunde&amp;#039;&amp;#039;. XXI. Band. Verlag Alexander Tuma, Wien 1951. Seite 237. &amp;lt;/ref&amp;gt; laut Alfred Erler, Spezialist für südamerikanische Rauchwaren, zwar ebenfalls zoologisch falsch jedoch besser klingend, auch als &amp;#039;&amp;#039;argentinischer Dachs&amp;#039;&amp;#039; (1931)&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Erler: &amp;#039;&amp;#039;Südamerikanische Rauchwaren&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Rauchwarenkunde. Elf Vorträge aus dem Rauchwarenhandel&amp;#039;&amp;#039;, Verlag der Rauchwarenmarkt, Leipzig 1931, S. 48. &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Viscachafelle noch zu Fußdecken verarbeitet wurden, lag der Preis in Argentinien bei 10 ct. das Fell. Nachdem begonnen wurde, sie als [[Bisamfell]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;imitation zu verwenden, stieg er schlagartig auf 25&amp;amp;nbsp;ct. 1929 kosteten die Original[[Auktion#Material sichten und prüfen|lose]] ungegerbter Viscachafelle bereits 40 bis 50&amp;amp;nbsp;ct. per Stück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nestler&amp;quot;&amp;gt;Kurt Nestler: &amp;#039;&amp;#039;Rauchwaren- und Pelzhandel&amp;#039;&amp;#039;. Dr. Max Jänecke Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1929, S. 34. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor und um 1930 entwickelte sich die Pelztierzucht in sehr großem Ausmaß, nachdem vor allem für Silberfüchse auf den Auktionen teilweise astronomische Preise erzielt worden waren. So gab es in Deutschland auch Scharlatane, die versuchten, Unkundigen die Zucht der Viscacha schmackhaft zu machen, um ihnen teure Zuchtpärchen zu verkaufen. Ein Leipziger Pelztierzüchter, der selber nebenbei einige Viscachas hielt, warnte seine Kollegen, dass neben anderen Gründen vor allem der Fellpreis viel zu niedrig sei, als dass sich eine Zucht lohnen könnte: &amp;#039;&amp;#039;In der günstigsten Zeit, als das [[Kaninfell]] in Deutschland 4 bis 6&amp;amp;nbsp;RM und mehr einbrachte, standen Viscachafelle, und zwar, was ich ausdrücklich hervorhebe, veredelte (von der Veredlungsindustrie gefärbte) nur zwischen 3,50 und 4,50&amp;amp;nbsp;RM höchstens. Heute werden diese Preise natürlich bei weitem nicht mehr erzielt&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Lindekam: &amp;#039;&amp;#039;Die Viscacha als Pelztier.&amp;#039;&amp;#039; In: „Der deutsche Pelztierzüchter“ Nr. 18, München 1918, S. 493–494. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 vermerkte ein amerikanisches Rauchwarenhandbuch, dass Viscachafelle in Deutschland und England zu sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Futtern&amp;#039;&amp;#039; ([[Halbfertigprodukt]]e) zusammengesetzt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bachrach&amp;quot;&amp;gt;Max Bachrach: &amp;#039;&amp;#039;Fur. A Practical Treatise.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Prentice-Hall, Inc., New York, 1936. S. 172–173 (engl.). &amp;lt;/ref&amp;gt; Das Zentrum der Tafelfertigung in Deutschland lag zu der Zeit um Leipzig herum, damals ein Weltzentrum des Pelzhandels (siehe dazu [[Brühl (Leipzig)]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1965 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Fellverbrauch&amp;#039;&amp;#039; für eine für einen Viscachamantel ausreichende Felltafel mit 30 bis 40 Fellen angegeben (sogenanntes [[Pelzhalbfabrikat|Mantel-„Body“]]). Zugrundegelegt wurde eine Tafel mit einer Länge von 112 Zentimetern und einer durchschnittlichen Breite von 150 Zentimetern und einem zusätzlichen Ärmelteil. Das entspricht etwa einem Fellmaterial für einen leicht ausgestellten Mantel der Konfektionsgröße 46 des Jahres 2014. Die Höchst- und Mindest-Fellzahlen können sich durch die unterschiedlichen Größen der Geschlechter der Tiere, die Altersstufen sowie deren Herkunft ergeben. Je nach Pelzart wirken sich die drei Faktoren unterschiedlich stark aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Materialbedarf&amp;quot;&amp;gt;Paul Schöps u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Der Materialbedarf für Pelzbekleidung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das Pelzgewerbe&amp;#039;&amp;#039; Jg. XVI / Neue Folge 1965 Nr. 1, Hermelin-Verlag Dr. Paul Schöps, Berlin u. a., S. 7–12. Anmerkung: Die Angabe für ein Body erfolgte nur, um die Fellsorten besser vergleichbar zu machen. Tatsächlich wurden nur für kleine (bis etwa [[Bisamfell|Bisamgröße]]) sowie für jeweils gängige Fellarten Bodys hergestellt, außerdem für [[Fellstücken]]. Folgende Maße für ein Mantelbody wurden zugrunde gelegt: Körper = Höhe 112 cm, Breite unten 160 cm, Breite oben 140 cm, Ärmel = 60 × 140 cm.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Verwendung&amp;#039;&amp;#039; erfolgt, meist gefärbt, zu preiswerten Besätzen, Innenfuttern und nur noch sehr selten zu Jacken und Mänteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergviscacha ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Viscacha-Tasse, -Untertasse, -Ei, -Eierbecher und -Kaffeelöffel (2).jpg|mini|„Frühstücksgedeck“, mit Viscachafell bezogen. In Anlehnung an [[Meret Oppenheim]]s „[[Déjeuner en fourrure]]“ („Frühstück im Pelz“)]]&lt;br /&gt;
Auch von den &amp;#039;&amp;#039;Bergviscachas&amp;#039;&amp;#039; gab es immer nur ein sehr geringes Angebot. Sie sind mit 32 bis 40&amp;amp;nbsp;cm kleiner als die Feldviscacha, hinzu kommt der lange Schweif mit 23 bis 32&amp;amp;nbsp;cm. Ein Merkmal sind die bis zu 8&amp;amp;nbsp;cm langen Ohren und die langen kräftigen Schnurrhaare. Je nach Rasse und Herkommen (Lebensraum in 3000 bis 5000 Meter Höhe) weichen Größe, Färbung und Fellstruktur voneinander ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend dem Herkommen sind die Felle aschgrau bis graugelb, häufig mit einem dunklen Längsstreifen ([[Grotzen (Fell)|Grotzen]]) in der Fellmitte. Die Haare sitzen recht locker im Leder, sie wurden früher von den Anwohnern ausgerupft und zu feinen Stoffen versponnen (lt. Prell&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt Pelztiere&amp;quot;/&amp;gt;), wie auch beim Chinchilla.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haar ist weich und dicht, doch nicht so fein und flattriger als das der Chinchilla.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur die besseren, mehr blaugrauen Qualitäten des Bergviscachafell aus den höheren Bergregionen wurden etwa seit 1900 für Pelzzwecke genutzt. Die Handelsbezeichnung dafür war &amp;#039;&amp;#039;Chinchillona&amp;#039;&amp;#039;. Alle anderen Qualitäten ließen sich nicht chinchillaartig färben, „sie nehmen die Farbe nicht an, erscheinen nach derselben buntfleckig, ja gehen mitunter direkt in Lila über, trotzdem sich gerade die besten Farbspezialisten daran versucht haben“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brass&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Preis der Bergviscachafelle betrug vor dem Ersten Weltkrieg 1 Papierpeso in Buenos Aires und etwa 2,50 Mark in Leipzig. 1923 war der Preis in Argentinien auf 3 Papierpeso gestiegen, in Leipzig auf 6 bis 8 Mark; für ausgesucht „reinblaue“ Felle wurden bis zu 20 Mark das Stück bezahlt. Der Gesamtanfall zu der Zeit „dürfte vorläufig 10.000 Stück im Jahr kaum übersteigen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brass&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 hieß es, dass über die Märkte von [[Mendoza (Stadt)|Mendoza]], [[San Juan (Argentinien)|San Juan]] und [[Buenos Aires]] jährlich höchstens 10.000 Stück angeliefert wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fränkel&amp;quot;&amp;gt;Christian Franke/Johanna Kroll: &amp;#039;&amp;#039;Jury Fränkel’s Rauchwaren-Handbuch 1988/89&amp;#039;&amp;#039;, 10. überarbeitete und ergänzte Neuauflage,  Rifra-Verlag Murrhardt, S. 209–210. &amp;lt;/ref&amp;gt; [[Rauchwarenkaufmann]] Alfred Erler sprach 1931 noch von jährlich schätzungsweise 50.000 bis 60.000 Stück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwendung ist gleich der des Feldviscachas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zahlen, Fakten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;1921&amp;#039;&amp;#039;: „[...] Das Fell [des Viscacha] ist für Pelzzwecke nicht zu gebrauchen. Das Leder ist zu dick und zu schwer, die Unterwolle zu dünn. Die Preise für die ziemlich großen Felle, 50-60 Zentimeter, schwanken zwischen 30 und 50 Pf. das Stück.“&amp;lt;ref&amp;gt;Rud. Scheffel: &amp;#039;&amp;#039;Pelztiere und Pelze&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Rauchwarenmarkt&amp;#039;&amp;#039;  Nr. 72/73, 29./30. März 1921, S. 4. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Viscacha fur-skins|Viscachafell}}&lt;br /&gt;
{{commonscat|Viscacha (clothing)|Kleidung aus Viscachafell}}&lt;br /&gt;
* [[Pelz]]&lt;br /&gt;
* [[Pelzarten|Andere Fellarten]]&lt;br /&gt;
* [[Kürschner]]&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=2007&lt;br /&gt;
|ID=11170&lt;br /&gt;
|ScientificName=Lagostomus maximus&lt;br /&gt;
|YearAssessed=1996&lt;br /&gt;
|Assessor=O. Pearson&lt;br /&gt;
|Download=17. 3. 2008&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur, Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Pelzarten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pelzart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drucker03</name></author>
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