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	<title>Vis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hans-Jürgen Hübner: /* Weblinks */ Lit.</title>
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		<updated>2025-07-08T05:00:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Lit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
|NAME=Vis&lt;br /&gt;
|BILD1=Vis Bisevo satelite.gif&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT=Satellitenbild von Vis (oben)&lt;br /&gt;
|BILD2=Croatia - Vis.PNG&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT=Lagekarte&lt;br /&gt;
|GEWAESSER=[[Adriatisches Meer]]&lt;br /&gt;
|GRUPPE=&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=43/2/45/N&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD=16/9/4/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=HR-17&lt;br /&gt;
|LAENGE=17&lt;br /&gt;
|BREITE=8&lt;br /&gt;
|FLAECHE=89.72&lt;br /&gt;
|ERHEBUNG=[[Hum (Vis)|Hum]]&lt;br /&gt;
|HOEHE=587&lt;br /&gt;
|HOEHE-BEZUG=&lt;br /&gt;
|HAUPTORT=[[Vis (Stadt)]]&lt;br /&gt;
|EINWOHNER=3445&lt;br /&gt;
|ZENSUS=2011&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈʋiːs}}] ([[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Lissa&amp;#039;&amp;#039;; lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Issa&amp;#039;&amp;#039;; [[Griechische Sprache|griechisch]] &amp;#039;&amp;#039;Issa&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Kroatien|kroatische]] [[Insel]], gehört politisch und geographisch zur Region [[Gespanschaft Split-Dalmatien|Split-Dalmatien]] in der mittleren Ost-[[Adriatisches Meer|Adria]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Vis ist knapp 90 km² groß (Länge 17 km, Breite bis 8 km) und eher hügelig als bergig, die höchste Erhebung, der Berg [[Hum (Vis)|Hum]], erreicht 587 Meter. Vis liegt rund 60&amp;amp;nbsp;km vom Festland entfernt und hat ca. 3500 Einwohner. Die größten Ortschaften sind [[Vis (Stadt)|Vis]] und [[Komiža]]. Gemeinsam mit ihrer kleineren Nebeninsel [[Biševo]] ist sie die am weitesten von der Küste des [[Dalmatien|dalmatinischen]] Festlands entfernt liegende bewohnte Insel. Ein rund 18&amp;amp;nbsp;km breiter Meeresarm trennt sie von [[Hvar]], der nächsten Insel im Osten. In der Mitte der Insel befindet sich ein natürliches Flachland, das früher für einen [[Militärflugplatz]] genutzt wurde, heute werden die Flächen für den [[Wein]]anbau verwendet. Trotz der geringen Größe verfügt die Insel über ein ausgeprägtes Straßennetz in weitgehend gutem Ausbauzustand, das zu vielen Strandbuchten und Sehenswürdigkeiten bis auf wenige Meter führt. Es gibt einige Auto- und Motorrollervermietungen, Buslinien und Taxis. Bürgermeister der Insel sind Hrvoje Mratinić (Stadt Vis) und Tonka Ivčević (Komiža)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vis ist ausschließlich per Schiff erreichbar. Es gibt jedoch einen [[Hubschrauberlandeplatz]] für das [[Kroatische Streitkräfte|Militär]] und Notfälle. Der im Zweiten Weltkrieg angelegte Flugplatz wird zurzeit reaktiviert&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.flyvignette.com/ &amp;#039;&amp;#039;Flugplatzbetreiber&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der nächste saisonabhängig angeflogene Flughafen ist in [[Split]]. Vom Hafen von Split gibt es regelmäßige Fährverbindungen nach Vis, die zwischen 1½ (Katamaran) und 2½ Stunden (Autofähre) dauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im 4. Jahrhundert v. Chr. gründeten die [[Griechen]] unter [[Dionysios I. von Syrakus]] auf Vis die Kolonie Issa, die heutige Stadt Vis, die im Laufe der Zeit eine unabhängige Polis mit eigener Münze wurde und selbst Kolonien gründete, darunter das heutige Split. Die [[Illyrische Kriege|Illyrischen Kriege]] (229–219&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr.) endeten in einem Bedeutungsverlust zugunsten der neuen römischen Hegemonialmacht an der Adria. 47&amp;amp;nbsp;v. Chr. wurde die Stadt ins römische Reich eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter gehörte Vis zur [[Republik Venedig]], 1797 wurde die Insel dem napoleonischen [[Königreich Italien (1805–1814)|Königreich Italien]] zugeschlagen. Vorübergehend war sie von den Briten besetzt, die sie als Stützpunkt zur Kontrolle der Adriaküste nutzten. In diese Zeit fällt die [[Seeschlacht von Lissa (1811)|Seeschlacht am 13. März 1811 bei Lissa]], in welcher der britische Kapitän [[William Hoste]] mit drei Fregatten und einer Korvette die deutlich größere franko-italienische Flotte (sechs Fregatten, kleine Schiffe) unter Kapitän [[Bernard Dubourdieu]] besiegte und damit die Landung auf der Insel verhinderte. Die Briten eroberten zwei gegnerische Fregatten, die französische &amp;#039;&amp;#039;Bellona&amp;#039;&amp;#039; und die italienische &amp;#039;&amp;#039;Corona&amp;#039;&amp;#039;; das französische Flaggschiff [[La Favorite (Fregatte)|La Favorite]] geriet in Brand. Sein Kommandant Bernard Dubourdieu und zwei seiner Kapitäne fielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marinesektion - Wappen-Lissa.jpg|hochkant|mini|links |Wappen von Vis/Lissa auf dem einst von der [[k.u.k. Marinesektion|Marinesektion]] des [[K.u.k. Kriegsministerium|k.u.k. Kriegsministeriums]] genutzten [[Vordere Zollamtsstraße 9|Amtsgebäude Marxergasse 2]] in [[Wien]].]]&lt;br /&gt;
Unter [[Österreich-Ungarn|österreichisch-ungarischer]] Herrschaft zu Zeiten des [[Königreich Dalmatien|Kronlandes Dalmatien]] ab 1814 wurde der italienische Name der Insel, Lissa, verwendet. Wie im [[Londoner Vertrag (1915)|Londoner Vertrag]] zugesagt kam sie 1918 an [[Königreich Italien (1861–1946)|Italien]], danach wurde sie durch den [[Grenzvertrag von Rapallo]] 1921 jugoslawisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Vis/Lissa haben im Laufe der Jahrhunderte mehrere Marinegefechte stattgefunden, zuletzt die [[Seeschlacht von Lissa (1866)|Seeschlacht von Lissa]] am 20. Juli 1866.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe von Komiža liegt die „Tito-Höhle“, aus der [[Josip Broz Tito]] 1944 den Widerstand gegen die deutsche Besatzungsmacht organisiert haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die strategisch günstige Lage war Vis immer für das Militär interessant und wurde auch das &amp;#039;&amp;#039;Gibraltar der Adria&amp;#039;&amp;#039; genannt. Bis zum Zusammenbruch des Vielvölkerstaates [[Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien|Jugoslawien]] war die Insel [[militärisches Sperrgebiet]] und für Ausländer nicht zugänglich. Erst 1995 wurde die Insel wieder nach außen geöffnet, so dass der Tourismus erst sehr spät Einzug halten konnte. Die Bewohner leben neben dem [[Tourismus in Kroatien|Tourismus]] überwiegend von [[Weinbau in Kroatien|Weinanbau]] und [[Fischerei|Fischfang]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2017 diente Vis als Drehort für die Musical-Komödie &amp;#039;&amp;#039;[[Mamma Mia! Here We Go Again]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nikolina Demark |url=https://www.total-croatia-news.com/lifestyle/21239-will-the-filming-of-mamma-mia-affect-the-island-of-vis |titel=Will the Filming of ‘Mamma Mia’ Affect the Island of Vis? |werk=Total Croatia News |datum=2018-08-15 |abruf=2023-07-28 |sprache=en-gb}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Vis Bay, Croatia.JPG|Bucht von Vis&lt;br /&gt;
Datei:Vis vineyard.JPG|Weinberg auf Vis&lt;br /&gt;
Datei:Vis (3).jpg|Küstenlandschaft bei Rukavac&lt;br /&gt;
Datei:Vis (4).jpg|Bucht Stiniva&lt;br /&gt;
Datei:J32 510 Vis, Fort George.jpg|Fort George&lt;br /&gt;
Datei:J32 487 Komiža, Sveti Nikola.jpg|Sveti Nikola, Komiza, Insel Vis, Kroatien&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Höhle [[Blaue Grotte (Biševo)|Modra špilja]] auf [[Biševo]]&lt;br /&gt;
* [[Tito-Höhle auf Vis]]&lt;br /&gt;
* [[Zelena špilja]] auf der Nebeninsel Ravnik&lt;br /&gt;
* Alter Militärflugplatz&lt;br /&gt;
* Alter [[U-Boot-Bunker]]&lt;br /&gt;
* Ehemaliges Militärgelände mit unterirdischen Befestigungsanlagen und alten Geschützen am südwestlichen Zipfel „Stupisce“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Branko Kirigin, Vincent L. Gaffney: &amp;#039;&amp;#039;The Adriatic Islands Project: The Archaeological Heritage of Vis, Biševo, Svetac, Palagruža and Šolta&amp;#039;&amp;#039;, Archaeopress 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Island of Vis|Vis}}&lt;br /&gt;
* [https://www.tz-vis.hr/ Website über Vis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kroatische Inseln}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Gespanschaft Split-Dalmatien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vis| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Kroatien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Adriatisches Meer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Europa)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hans-Jürgen Hübner</name></author>
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