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	<title>Virtsu - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T12:13:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Virtsu&amp;diff=1308965&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herzi Pinki: -typo</title>
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		<updated>2025-11-27T11:42:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;-typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate|article=/|map=right|NS=58.571944|EW=23.516667|type=city|pop=608|region=EE-430}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Virtsu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Werder&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf (&amp;#039;&amp;#039;alevik&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Estland|estnischen]] Landgemeinde [[Lääneranna]] im [[Kreis Pärnu]] (bis 2017: Landgemeinde [[Hanila (Landgemeinde)|Hanila]] im [[Kreis Lääne]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerschaft und Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Virtsu tuulepark 1.JPG|mini|Windpark von Virtsu]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Virtsu sadam.IMGP6443.JPG|mini|Fährhafen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Virtsu lighthouse 1.jpg|mini|Leuchtturm]]&lt;br /&gt;
Virtsu hat 608 Einwohner (Stand 1. Januar 2013). Es liegt 138&amp;amp;nbsp;km von der estnischen Hauptstadt [[Tallinn]] entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort liegt auf der gleichnamigen, sieben Quadratkilometer großen Halbinsel (&amp;#039;&amp;#039;Virtsu poolsaar&amp;#039;&amp;#039;) an der [[Ostsee]]. Er ist vor allem bekannt für seinen Fährhafen auf die Insel [[Muhu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts war Virtsu eine Insel, die dann erst durch die [[Hebung (Geologie)|Hebung]] des Landes mit dem Festland verbunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf entstand Ende des 19. Jahrhunderts um den wichtigen Hafen. Vom Hafen von Virtsu besteht die einzige regelmäßige Fährverbindung vom Festland über den &amp;#039;&amp;#039;Suur väin&amp;#039;&amp;#039; („Großen Sund“) nach [[Kuivastu]] auf der Insel [[Muhu]], die über einen [[Damm (Wall)|Damm]] mit der größten estnischen Insel [[Saaremaa]] verbunden ist. Die Fährstrecke von Virtsu nach Kuivastu beträgt 6,5&amp;amp;nbsp;Kilometer. Im Hafen von Virtsu stehen sechs [[Kai (Uferbauwerk)|Kais]] für Fähren und Frachtschiffe zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Virtsu unterhält eine Grundschule und eine Bibliothek. Daneben bestehen eine Apotheke, eine Postfiliale und eine meteorologische Station. In dem Ort hat sich seit 1996 ein „Hobby-Museum“ (&amp;#039;&amp;#039;Virtsu Harrastusmuuseum&amp;#039;&amp;#039;) mit wechselnden Ausstellungen etabliert. Auf dem Bauernhof &amp;#039;&amp;#039;Kirsi talu&amp;#039;&amp;#039; ist eine Ausstellung mit alten Fahrzeugen zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leuchtturm ==&lt;br /&gt;
1866 wurde erstmals ein [[Leuchtturm]] in Virtsu errichtet. Das 28,5&amp;amp;nbsp;m hohe Bauwerk wurde in Frankreich bestellt. Daneben lag eine Seerettungsstation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leuchtturm in Virtsu wurde sowohl im Ersten (1917) als auch im Zweiten Weltkrieg (1944) zerstört. Heute befindet sich in Virtsu eine 18&amp;amp;nbsp;m hohe Leuchtturmkonstruktion aus Beton aus dem Jahre 1951.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Von 1931 bis 1968 verkehrte eine [[Schmalspurbahn]] von [[Rapla (Stadt)|Rapla]] nach Virtsu. 1944 wurde das zweigeschossige Bahnhofsgebäude mit seinem hohen Dach zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftliche Bedeutung haben in Virtsu neben dem Hafen eine fischverarbeitende Fabrik und ein Unternehmen zur Herstellung von Plastikfenstern. Bekannt ist Virtsu heute auch durch den im Oktober 2002 eingeweihten [[Windpark]] des estnischen Energiekonzerns &amp;#039;&amp;#039;[[Eesti Energia]]&amp;#039;&amp;#039;. Er wurde 2008 und 2010 erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Burg Werder ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Burg Werder}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1465 wurde die Vasallenburg von Virtsu erstmals urkundlich erwähnt. Sie entstand wahrscheinlich in den 1430er Jahren in Ufernähe. Gründer war die Familie [[Uexküll]], Vasallen des [[Bistum Ösel-Wiek|Bischofs von Ösel-Wiek]]. Ihr Zweck war die Überwachung der Seewege zwischen dem estnischen Festland und der Insel [[Saaremaa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Kastellburg|kastellartige]] Grundriss der Burg war rechteckig mit einer Seitenlänge von 25&amp;amp;nbsp;m. An der nordöstlichen und an der südwestlichen Ecke standen die Wehrtürme. Die Mauern waren größtenteils aus Kalkstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Festung wurde 1533/34 in den Kämpfen zwischen dem örtlichen Bischof, [[Reinhold von Buxhoeveden]], und dem Gegenbischof [[Wilhelm von Brandenburg-Ansbach-Kulmbach]] („Wieksche Fehde“) zerstört. Der Vertrag von [[Valmiera]] 1536 verbot ihren Wiederaufbau.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Mart Helme]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eestimaa linnuste teejuht. Guide to castles in Estonia.&amp;#039;&amp;#039; Tallinn 2003 (ISBN 5-89920-319-6), S. 40f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Überreste der ehemaligen Festung sind heute noch zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schloss Werder ==&lt;br /&gt;
Der Hof von Virtsu wurde erstmals 1459 urkundlich erwähnt. Bis ins 19. Jahrhundert trug er den Namen &amp;#039;&amp;#039;Vana-Virtsu&amp;#039;&amp;#039; („Alt-Werder“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1777 entstand durch den [[Deutsch-Balten|Deutschbalten]] [[Carl Thure von Helwig]] (1741–1810) das repräsentative Herrenhaus „Schloss Werder“ im [[Barock]]-Stil, später auch ein 4,6&amp;amp;nbsp;ha großer Park. Ab 1853 gehörte das Anwesen der adligen [[Deutsch-Balten|deutschbaltischen]] Familie [[Uexküll]]. Die Wände des Herrenhauses wurden mit wertvollen Malereien verziert und in den Räumen installierte man [[Rokoko]]-Öfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herrenhaus wurde 1917 durch russische Seestreitkräfte weitgehend zerstört. In den Kellerräumen ist seit 1970 eine Bar untergebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.virtsu.ee/ajalugu/virtsu-mois.html |wayback=20080324210603 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-04-22 11:18:20 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1918 kam es im Zuge des deutschen Landungsmanövers [[Unternehmen Albion]] hier zu Artilleriegefechten zwischen zaristischen Küstenbatterien und der kaiserlichen Marine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3412071838|Seite=665}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Virtsu}}&lt;br /&gt;
* [http://www.virtsu.ee/ Offizielle Internetseite]&lt;br /&gt;
* [http://entsyklopeedia.ee/artikkel/virtsu2 Eintrag] in &amp;#039;&amp;#039;Eesti Entsüklopeedia&amp;#039;&amp;#039; (Online-Fassung)&lt;br /&gt;
* [http://www.eestigiid.ee/?CatID=95&amp;amp;ItemID=1982 Beschreibung] (estnisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.saarteliinid.ee/eng/ports/virtsu/ Hafen Virtsu] (estnisch und englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte der Landgemeinde Lääneranna}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Estland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lääneranna]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herzi Pinki</name></author>
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