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	<title>Virologie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T09:17:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Virologie&amp;diff=20084&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2024-11-05T08:42:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Virologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Lehre der [[Viren]]. Die Virologie charakterisiert und [[Virusklassifikation|klassifiziert]] die bisher beschriebenen Viren. Sie erforscht deren Eigenschaften und Vermehrung sowie die [[Krankheitsprävention|Prävention]] und [[Therapie|Behandlung]] von [[Virusinfektion]]en. Jedes Lebewesen (einschließlich der [[Bakterien]] und [[Protozoen]]) kann von Viren infiziert werden. Die Virologie der human- und tierpathogenen Viren bewegt sich wie die [[Mikrobiologie]] an der Schnittstelle zwischen [[Biologie]] und [[Medizin]]. Pflanzenpathogene Viren haben in der Agrarindustrie und Landwirtschaft große Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Medizin ist die Virologie integraler Bestandteil der Fachdisziplin [[Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Geschichte der Virologie}}&lt;br /&gt;
Die erste primitive Form einer [[Impfung]] gegen Viren wurde seit dem 11. Jahrhundert in [[Indien]] und in der chinesischen [[Song-Dynastie]] praktiziert. Dort wurde der [[Exsudat (Medizin)|Schorf]] der Wunden von [[Pocken]]kranken, welche die Krankheit überlebt hatten, in kleine Kratzer oder andere Wunden von Gesunden eingebracht. Das Verfahren wird heute als [[Variolation]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde das Verfahren auch in Kleinasien angewandt. [[Mary Wortley Montagu]], die Frau des britischen Botschafters im [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reich]], beobachtete es dort und brachte es im Jahr 1721 nach England. Das Risiko, durch die Variolation zu sterben, lag bei 1 bis 2 Prozent. Im Vergleich zur Sterblichkeit durch eine normale Pockeninfektion von 25 % bis über 40 % bei Kleinkindern bedeutete dies einen erheblichen Fortschritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1774 ist nachweisbar, dass Personen in Deutschland und England mit Kuhpockenlymphe erfolgreich geimpft wurden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sudhoffs Archiv&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sudhoffs Archiv&amp;#039;&amp;#039;. Band 90, Heft 2, 2006, S.&amp;amp;nbsp;219–232.&amp;lt;/ref&amp;gt; (durch [[Benjamin Jesty]] 1774 bzw. [[Peter Plett]] 1791), als 1796 auch [[Edward Jenner]] Material von [[Kuhpocken]] benutzte, um den achtjährigen [[James Phipps]] gegen Pocken zu impfen. Damit konnte das Sterblichkeitsrisiko weiter gesenkt werden. [[Louis Pasteur]] nannte diese Prozedur 1881 Jenner zu Ehren ‚Vakzination‘ (engl. &amp;#039;&amp;#039;vaccination&amp;#039;&amp;#039; von lateinisch &amp;#039;&amp;#039;vacca&amp;#039;&amp;#039; = Kuh).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1882 wurde das erste Mal durch den Deutschen [[Adolf Mayer (Agrarwissenschaftler)|Adolf Mayer]] in den Niederlanden nachgewiesen, dass eine Krankheit durch eine Substanz ausgelöst werden kann, die auch durch Filtration nicht entfernt werden konnte und damit deutlich kleiner als [[Bakterien]] sein musste. Unter dem Lichtmikroskop waren nämlich keine Bakterien sichtbar, sondern feinste Kristallnadeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dmitri Iossifowitsch Iwanowski|Dmitri Iwanowski]] übertrug die Mosaikkrankheit bei [[Tabak (Gattung)|Tabakpflanzen]] durch ultrafiltriertes Extrakt und wies damit im Jahr 1892 das später beschriebene [[Tabakmosaikvirus]] nach. Der erste Nachweis eines tierischen Virus gelang 1898 [[Friedrich Loeffler (Mediziner, 1852)|Friedrich Loeffler]] und [[Paul Frosch]], die das [[Maul-und-Klauenseuche-Virus]] entdeckten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in den Jahren um 1940 konnten mit der Entwicklung des [[Elektronenmikroskop]]s Viren sichtbar gemacht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Cynthia S. Goldsmith, Sara E. Miller |Titel=Modern Uses of Electron Microscopy for Detection of Viruses |Sammelwerk=Clinical Microbiology Reviews |Band=22 |Nummer=4 |Datum=2009-10-01 |ISSN=0893-8512 |DOI=10.1128/CMR.00027-09 |PMID=19822888 |Seiten=552–563 |Online=https://cmr.asm.org/content/22/4/552 |Abruf=2021-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Virologie in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Eigenständige Institute, die sich mit der Forschung zu humanpathogenen Viren beschäftigen, wurden in Deutschland flächendeckend ab den 1950er Jahren gegründet, da die Beobachtung von Viren erst ab den 1940er Jahren in größerem Umfang möglich wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit (Stand 2020) gibt es 28 Forschungseinrichtungen mit eigenen virologischen Abteilungen oder Institutionen, vorwiegend an [[Medizinische Fakultät|medizinischen Fakultäten]] angesiedelt, oder in selbständigen [[Forschungseinrichtung]]en, in anderen Hochschulen bleibt die Virologie Teil einer allgemein-mikrobiologischen Abteilung ohne Eigenständigkeit. Die älteste eigenständige virologische Forschungseinrichtung ist im [[Max von Pettenkofer-Institut]] angesiedelt, das 1865 eröffnet wurde, aber erst seit 1996 auch einen Lehrstuhl für Virologie aufweist. Ebenso geht die Gründung des [[Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin]] in Hamburg 1900 auf die Zeit vor der Virusforschung zurück, während die eigenständige Abteilung für Virologie erst später hinzukam. Eines der ersten universitären Institute für Virologie wurde 1956 an der [[Charité]] eingerichtet, damals in [[Ost-Berlin]]. Ursprünglich war es in einem Kellergeschoss in der heutigen [[Dorotheenstraße (Berlin)|Dorotheenstraße]] untergebracht, mit drei Mitarbeitern und zwei Laborräumen.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Stolz: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlandkarte: Virologie-Institute&amp;#039;&amp;#039; Zeit-Magazin Nr. 14 vom 25. März 2020, [https://www.zeit.de/zeit-magazin/2020/14/virologie-institute-deutschlandkarte online], abgerufen am 6. MLai 2020, 12:32 MESZ&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ärztliche Weiterbildung ===&lt;br /&gt;
Die [[Ärztliche Weiterbildung in Deutschland|fachärztliche Qualifikation]] in Virologie kann in Deutschland im Rahmen der Ausbildung zum Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie erlangt werden.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Infektionsbiologie]]&lt;br /&gt;
* [[Gesellschaft für Virologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Frederick S. Murphy: &amp;#039;&amp;#039;Foundations of Virology&amp;#039;&amp;#039;. Infinity 2012. ISBN 0-7414-7365-8. [https://ispace.utmb.edu/collaboration/VirusImages/webfiles/presentations/Foundations%20eBook/INDD%20FINAL%20COMBINED%20INDEXED%20SMALLEST%20FILE.pdf PDF (sehr große Datei: 186 MB)].&lt;br /&gt;
* S. J. Flint, L. W. Enquist, V. R. Racaniello (eds.): &amp;#039;&amp;#039;Principles of Virology&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. ASM Press 2003. ISBN 1-55581-259-7&lt;br /&gt;
* Brian W. Mahy: &amp;#039;&amp;#039;The dictionary of virology.&amp;#039;&amp;#039; Elsevier, Amsterdam 2008, ISBN 978-0-12-373732-8&lt;br /&gt;
* N. H. Acheson: &amp;#039;&amp;#039;Fundamentals of molecular virology.&amp;#039;&amp;#039; Wiley, Hoboken 2006, ISBN 0-471-35151-2&lt;br /&gt;
* Leslie H. Collier, (et al.): &amp;#039;&amp;#039;Human virology – a text for students of medicine, dentistry, and microbiology.&amp;#039;&amp;#039; Oxford Univ. Press, Oxford 2000, ISBN 0-19-262820-8&lt;br /&gt;
* Renate Walter: &amp;#039;&amp;#039;Umweltvirologie – Viren in Wasser und Boden.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Wien 2000, ISBN 3-211-83345-5&lt;br /&gt;
* Hans W. Doerr. (et al.): &amp;#039;&amp;#039;Medizinische Virologie.&amp;#039;&amp;#039;Thieme, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-13-113962-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.g-f-v.org/ Gesellschaft für Virologie]&lt;br /&gt;
* [http://www.ictvonline.org/ International Committee on Taxonomy of Viruses]&lt;br /&gt;
* [http://www.utmb.edu/virusimages Virus Images] Virologische Datenbank mit vielen Bildern (University of Texas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4063597-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Virologie| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizinisches Fachgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologische Disziplin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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