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	<title>Virnsberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Virnsberg&amp;diff=1903170&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-09-01T15:31:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Markt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Flachslanden&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/25/21/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/30/42/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 436&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 406&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 465&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 262&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-01-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;flachslanden&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.flachslanden.de/markt/zahlen-fakten/ |titel=Zahlen &amp;amp; Fakten |werk=flachslanden.de |abruf=2023-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1978-05-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 91604&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 09829&lt;br /&gt;
| Bild                   = Virnsberg (2020).jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Virnsberg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Dionysius Kirche.jpg|mini|[[St. Dionysius (Virnsberg)|St.-Dionysius-Kirche]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:D-5-71-146-32-Flachslanden-Virnsberg-Schulhaus-DSCF1869.jpg|mini|Ehemaliges Schulhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:D-5-71-146-42-Flachslanden-Virnsberg 31-Fronhaus-DSCF1883.jpg|mini|Fronhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alter Turm (Virnsberg).jpg|mini|Alter Turm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Virnsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Ostfränkische Dialekte|fränkisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Fiansch-berch&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;E. Fechter: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;189. Dort folgendermaßen transkribiert: „fiʳnschberch“.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein [[Gemeindeteil]] des [[Marktgemeinde#Bayern|Marktes]] [[Flachslanden]] im [[Landkreis Ansbach]] ([[Mittelfranken]], [[Bayern]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=67997424555 |objekt=Gemeinde Flachslanden |abruf=2023-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Gemarkung]] Virnsberg hat eine Fläche von 4,737&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 620 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 7639,86&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/093231 |titel= Gemarkung Virnsberg (093231) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2024-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile [[Boxau]] und [[Kemmathen (Flachslanden)|Kemmathen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/wdn5K |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das [[Pfarrdorf]] liegt am Fuße der &amp;#039;&amp;#039;Petersberg-Virnsberg-Höhen&amp;#039;&amp;#039;, die Teil der [[Frankenhöhe|Nördlichen Frankenhöhe]] sind. Im Norden wird durch den [[Kemmathbach]], einem rechten Zufluss der [[Zenn]], ein Tal gebildet. Zwei Oberläufe dieses Baches (Virnsberger Bach, Weihergraben) haben ihre Quellen westlich und östlich des Ortes, der mit dem nordöstlich gelegenen [[Boxau]] eine geschlossene Siedlung bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Ansbach#AN 21|Kreisstraße AN&amp;amp;nbsp;21]] führt nach [[Sondernohe]] (1,8&amp;amp;nbsp;km nördlich) bzw. Richtung Süden die [[Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2245]] kreuzend an [[Neustetten (Flachslanden)|Neustetten]] vorbei nach Flachslanden zur [[Liste der Staatsstraßen in Mittelfranken#St 2253|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2253]] (2,5&amp;amp;nbsp;km südlich). Eine [[Gemeindeverbindungsstraße]] führt nach [[Kemmathen (Flachslanden)|Kemmathen]] (1&amp;amp;nbsp;km nordwestlich).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/kFcr3 |titel=Ortskarte 1:10.000 |titelerg= Darstellung mit [[Schummerung]] |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2023-07-19 |kommentar=Entfernungsangaben entsprechen [[Luftlinie]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Südlich von Virnsberg verlief eine [[Hohe Straße|Hochstraße]] (die heutige [[Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2245]]), die von der [[Reichsstadt Nürnberg]] zur [[Reichsstadt Rothenburg]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Schloss Virnsberg]] wurde 1235 als „Virnsperc“ erstmals urkundlich erwähnt. Eine Ansiedlung, die „Steinweg“ genannt wurde, kam erst später dazu. Der Ortsname bezieht sich auf den in der Nähe gelegenen Vircunniawald, der bereits 786 in einer Klosterurkunde [[Karl der Große|Karls des Großen]] genannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;E. Fechter: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;189&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Burg war ursprünglich in Besitz der Reichsministerialen [[Uffenheim (Adelsgeschlecht)|von Uffenheim]].  Nach der Teilnahme von Ludwig von Virnsberg an einer Erhebung gegen Kaiser [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II.]] musste dieser 1235 seine Hälfte des Besitzes an die [[Hohenlohe (Adelsgeschlecht)|Grafen von Hohenlohe]] abtreten, die ihn noch im selben Jahr an die [[Burggrafen von Nürnberg|Nürnberger Burggrafen]] verkauften.&amp;lt;ref&amp;gt;Monumenta Zollerana, Bd. 1, Urk. XXIII, S. 40&amp;lt;/ref&amp;gt; 1259 wurde die zweite Hälfte vom Burggrafen [[Konrad I. (Nürnberg)|Konrad I.]] gekauft und blieb bis 1294 im Besitz der [[Burggrafschaft Nürnberg]]. 1294 wurde sie dem [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]] samt Zugehörungen übereignet.&amp;lt;ref&amp;gt;Monumenta Zollerana, Bd. 1, Urk. LXIII, S. 95&amp;lt;/ref&amp;gt; Virnsberg stand dann von 1294 bis 1806 unter der Herrschaft der Deutschherren. Das deutschordische Amt Virnsberg gehörte ursprünglich zur [[Kommende Nürnberg]]. Von 1525 bis 1806 bestand die [[Kommende Virnsberg]] in der [[Deutschordensballei Franken]]. Nach der [[Reformation]] bildete die Kommende Virnsberg eine katholische [[Enklave]] im protestantischen [[Fürstentum Ansbach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Bayerischer Krieg (1459–1463)|Bayerischen Krieg]] (1459–1463) gegen den Markgrafen [[Albrecht Achilles]] fiel Herzog [[Ludwig IX. (Bayern)]] im September 1461 in dessen Besitztümer in Franken ein. Dabei plünderte und brandschatzte er unter anderem den Ort Virnsberg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Keßler Der Rittersitz zu Dettelsau|SEITE = 78, Anmerkung 299}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1532 erbaute die Deutschordenskommende ein Spital. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bildete Virnsberg eine [[Realgemeinde]] mit [[Boxau]] und [[Kemmathen (Flachslanden)|Kemmathen]]. In Virnsberg gab es 38 Anwesen (Schloss mit zwei Häusern, Ökonomiegebäuden, Amtshaus, Schäferei, Hospital, Kirche, Pfarrhaus, einem Sechstelhof, drei Sechszehntelhöfen, einem Zweiunddreißigstelhof, 20 Häusern und vier Gnadenhäuslein). Das [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgericht]] übte die [[Obervogteiamt Virnsberg]] aus. Die [[Dorf- und Gemeindeherrschaft]] und die [[Grundherrschaft]] über alle Anwesen hatte die Deutschordenskommende Virnsberg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;H138&amp;quot;&amp;gt;H. H. Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Neustadt-Windsheim&amp;#039;&amp;#039;, S. 138.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1806 kam Virnsberg an das [[Königreich Bayern]]. Im Rahmen des [[Gemeindeedikt]]s wurde 1808 der [[Steuerdistrikt]] Virnsberg gebildet, zu dem [[Berglein]], [[Boxau]], [[Dörflein (Oberdachstetten)|Dörflein]], [[Hainklingen]], [[Kemmathen (Flachslanden)|Kemmathen]], [[Lockenmühle]], [[Neustetten (Flachslanden)|Neustetten]], [[Obernbibert]], [[Schmalnbühl]] und [[Wippenau]] gehörten. Die [[Ruralgemeinde]] Virnsberg entstand 1811&amp;lt;ref&amp;gt;[[Staatsarchiv Nürnberg]], Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Ansbach 1808–17. Zitiert nach M.&amp;amp;nbsp;Jehle: &amp;#039;&amp;#039;Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;961.&amp;lt;/ref&amp;gt; und entsprach dem Steuerdistrikt. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem [[Landgericht Ansbach (bayerische Verwaltungseinheit)|Landgericht Ansbach]] zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem [[Rentamt Ansbach]] (1919 in [[Finanzamt Ansbach]] umbenannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Zweites Gemeindeedikt|Zweiten Gemeindeedikt]] (1818) wurde Wippenau nach Flachslanden und Obernbibert nach [[Unternbibert]] umgemeindet, während Sondernohe nach Virnsberg eingemeindet wurde. Am 12.&amp;amp;nbsp;Juni 1824 wurden drei Ruralgemeinden gebildet:&amp;lt;ref&amp;gt;M. Jehle: &amp;#039;&amp;#039;Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;949.&amp;lt;br /&amp;gt;K. Rosenhauer: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Ansbach&amp;#039;&amp;#039;, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Neustetten mit Berglein, Dörflein, Hainklingen, Lockenmühle und Schmalnbühl;&lt;br /&gt;
* Sondernohe;&lt;br /&gt;
* Virnsberg mit Boxau und Kemmathen.&lt;br /&gt;
1833 beantragten [[Götteldorf]], Sondernohe, Unternbibert und Virnsberg einen Wechsel ins [[Landgericht Markt Erlbach]], was jedoch abgelehnt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Jehle: &amp;#039;&amp;#039;Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;949.&amp;lt;br /&amp;gt;H. H. Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Neustadt-Windsheim&amp;#039;&amp;#039;, S. 176.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Schneidmühle (Flachslanden)|Schneidmühle]] wurde 1837 erstmals namentlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Meyer Rezatkreis 1837|SEITE = 138}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1862 gehörte Virnsberg zum [[Bezirksamt Ansbach]] (1939 in [[Landkreis Ansbach]] umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb bis 1870 beim Landgericht Ansbach, von 1870 bis 1879 war das [[Stadt- und Landgericht Ansbach]] zuständig, seit 1880 ist es das [[Amtsgericht Ansbach]].&amp;lt;ref&amp;gt;M. Jehle: &amp;#039;&amp;#039;Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;1013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 4,746&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot; /&amp;gt; Am 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1978 wurde die Gemeinde im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] in den Markt Flachslanden eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1| Seiten = 707}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wiki.genealogy.net/Flachslanden_(Mittelfranken)#Politische_Einteilung |titel=Flachslanden &amp;gt; Politische Einteilung |werk=wiki.genealogy.net |hrsg= [[Verein für Computergenealogie]] |abruf=2025-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Beschreibungen ===&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Geographischen statistisch-topographischen Lexikon von Franken&amp;#039;&amp;#039; (1804) wird der Ort folgendermaßen beschrieben:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Virnsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Viernsberg,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in ältern Zeiten eine feste Burg, von Rittern dieses Namens besessen, gelangte von diesen an [[Gottfried I. (Hohenlohe)|Gottfried von Hohenlohe]], und zwar mit Kaiser Friedrichs&amp;amp;nbsp;II. Genehmigung pro recompensatione damni a Ludovico de Virnsberg Gotfrido de Hohenlohe illati.&amp;lt;br /&amp;gt;Gottfried von Hohenlohe verkaufte im Jahre 1235 die Feste Viernsberg an Konrad&amp;amp;nbsp;II. Burggrafen zu Nürnberg. S. Hanselmanns diplomatischer Beweis der Hohenlohischen Landeshoheit etc. Seite 78 und 400.&amp;lt;br /&amp;gt;Vom Burggrafen Konrad III. und seiner Gemahlin Agnes wurde Viernsberg mit allen seinen Rechten, Gerechtigkeiten, Zu- und Eingehörungen im Jahre 1204 an den teutschen Orden, nachdem Konrads&amp;amp;nbsp;III. Söhne Friedrich, Konrad und Gottfried in den teutschen Orden aufgenommen wurden, abgetreten und übergeben. Den Schenkungsbrief siehe in Select. Norimberg. VIter Theil S.&amp;amp;nbsp;109. Falckensteins IV.&amp;amp;nbsp;Theil. Nordgauische Alterthümer Nro.&amp;amp;nbsp;77. S.&amp;amp;nbsp;87.&amp;lt;br /&amp;gt;Viernsberg ist ein schönes Bergschloß, mit einem vortrefflichen Garten, welches ehehin eigene Commenthuren bewohnten, nun aber der Sitz des Justiz- und Cameralbeamtens ist.&amp;lt;br /&amp;gt;Das Viernsberger Amt hat einen weitläufigen verstainten Fraischbezirk, worüber mit dem fürstlichen Hause Ansbach und Bayreuth in den Jahren 1731 und 1754 wichtige Verträge abgeschlossen worden sind. [...]&amp;lt;br /&amp;gt;Das Amt Virnsberg ist fruchtbar an Getreide, hat beträchtliche Waldungen, guten Wieswachs und dahero auch vortreffliche Viehzucht.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;J. K. Bundschuh: &amp;#039;&amp;#039;Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;6, Sp.&amp;amp;nbsp;27–29.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Topo-geographisch-statistischen Lexicon vom Königreiche Bayern&amp;#039;&amp;#039; (1832) wird der Ort folgendermaßen beschrieben:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=&amp;#039;&amp;#039;Virnsberg, Viernsberg,&amp;#039;&amp;#039; Kirchdorf mit 1 Lokalkaplanei im Dek[anat] Gebsattel und L[an]dg[ericht Ansbach, 3{{Bruch|1|4}} St[unden] von Ansbach und 4 St[unden] von Wilhermsdorf entfernt. Es enthält 92 H[äuser] mit 172 E[inwohnern], die &amp;#039;&amp;#039;Bocksmühle&amp;#039;&amp;#039; und 1 schönes Schloß mit Garten. Die feste Burg &amp;#039;&amp;#039;Virnsberg&amp;#039;&amp;#039; hatte ihren eigenen Adel, von welchem der Ort an Gottfried v. Hohenlohe und dann im J[ahre] 1235 mit dem dominum directum an den Burggrafen Konrad&amp;amp;nbsp;II. zu Nürnberg gelangte; das dominum utile besaßen die Herren v. Uffenheim. Im J[ahre] 1294 kam derselbe an den Teutschen Orden, der die volle Landeshoheit darüber verlangte, und war zuletzt der Sitz eines weitläufigen Amtes.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Topographisches Verzeichnis Bayern 1831/32|BAND = 2|SEITE = 934}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Artikel der Bayerischen Volkszeitung (1925) wird ein Historienbezug in die Antike hergestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Über die Deutung des Namens Virnsberg wurde schon manches geschrieben. In den Urkunden heißt es einmal Virsberg, dann Fürnsberg. Unter ‚Firsberg‘ dachte man sich ‚Feuerberg‘, jedenfall um eine namensbedeutende Beziehung zu einem heidnischen Opferberg zu haben. Die Abstammung dürfte wohl mit den weiten Föhrenwäldern zusammenhängen, die Virnsberg umsäumen, also ‚Föhrenberg‘. Die prächtigen Wälder hießen in allerältester Zeit ‚Vircuna‘, jedenfalls eine Entstellung von Virngrund, also Föhrengrund. In unserer Umgebung haben wir ein ‚Fürnried‘ in der Oberpfalz und dürften ähnliche Ortsnamen noch öfters zu finden sein. In der Sage geht die Geschichte der Burg bis in die Heidenzeit zurück. Das Volk lässt die Burg von zwei Riesen erbauen, das Gestein dazu, so sagt der Volksmund, wurde auf dem Rücken von Maultieren herbeigeschafft. Man nimmt an, dass an der Stelle der Burg ein altdeutscher Kultplatz gewesen sei und bringt damit den in der Nähe befindlichen angeblich 1200 Jahre alten Speierlingsbaum in Verbindung, über den später noch einiges gesagt werden soll. Der hochgelehrte Emanuel Wilhelm Detter lässt in der Geschichte der Burggrafen von Nürnberg den Ursprung der Burg in die römische Zeit zurück gehen. Nach diesem ist das benachbarte Burgbernheim, das früher Schönburg hieß, von Mark Aurel Antonin, römischer Kaiser um 170 oder 171 nach Christi Geburt, gegründet und dabei auch schon ‚Fyrnsberg‘ erwähnt worden. Es soll darüber eine Urkunde vorhanden sein, die von Kaiser Karl dem Großen stammen und 1128 von Kaiser Lothar bestätigt worden sein soll.&lt;br /&gt;
 |Autor=&lt;br /&gt;
 |Quelle=&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Bayerische Volkszeitung |Datum=1925-10-24 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
In Virnsberg gibt es 17 [[Baudenkmal|Baudenkmäler]]:&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayLADenkm|571146|Flachslanden}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=35em |anzahl=2 |gesamtbreite=71em |liste=&lt;br /&gt;
* [[Datei:Schloss Virnsberg.jpg|mini|[[Schloss Virnsberg]], ehemalige Deutschordensburg]][[Schloss Virnsberg|ehemalige Deutschordensburg]]&lt;br /&gt;
* Friedhof mit ehemaliger Gruft, jetzt Kapelle&lt;br /&gt;
* Schafhof: Heiliges Grab&lt;br /&gt;
* Schafhof 1: ehemaliges Fronhaus und Gefängnis des Deutschen Ordens, erbaut unter Landeskomtur [[Franz Sigismund Adalbert von Lehrbach]] (1769–1787)&lt;br /&gt;
* Schafhof 3, 5: Ehemaliges Schäferhaus&lt;br /&gt;
* Schafhof 6: Von der ehemaligen Zehntscheune des Deutschen Ordens ist der tonnengewölbte Keller erhalten.&lt;br /&gt;
* Schloßgarten 3: Quadermauer des ehemaligen Schlossgartens&lt;br /&gt;
* Schloßstraße: Martersäule und Holzfigur des heiligen Nepomuk&lt;br /&gt;
* Schloßstraße 4: Wappen an der ehemaligen Post&lt;br /&gt;
* Schloßstraße 16: Haus mit Tordurchfahrt des Weges nach Kemmathen&lt;br /&gt;
* Schloßstraße 17: [[St. Dionysius (Virnsberg)|römisch-katholische Pfarrkirche St. Dionysius]], 1915 errichtet. Die Innenausstattung stammt aus der um 1715 entstandenen, hauptsächlich gegen Mitte des 18. Jahrhunderts eingerichteten Kapelle des Deutschordensschlosses.&lt;br /&gt;
* Schloßstraße 19 (&amp;#039;&amp;#039;Gasthaus zum Kreuz&amp;#039;&amp;#039;): zweigeschossiger Fachwerkbau mit Nebengebäuden (Tor bezeichnet 1730). An der Fassade Barockmadonna, wohl frühes 18. Jahrhundert, auf Akanthuskonsole. Im Erdgeschoss Ofen mit gusseisernen Platten (Darstellung des [[Verlorener Sohn|verlorenen Sohnes]]), im Obergeschoss Ofen mit gusseisernen Platten (heiliger Georg und Wappen bezeichnet 1774) und Decke mit Rahmenstuck. Auf dem Speicher Platten eines Ofens mit Wappen bezeichnet 1771.&lt;br /&gt;
* Schloßstraße 21: Türsturz und Hausfigur&lt;br /&gt;
* Schloßstraße 23: Wappenstein&lt;br /&gt;
* Schlotfegergasse 1: Schulhaus, ehemals Spital des Deutschordens, mit Inschriftstein von 1532, jetzige Gestalt unter der Komtur der [[Eyb (Adelsgeschlecht)|Freiherren von Eyb]] (bis 1764) durch Baumeister [[Johann Georg Scholl]]: Zweigeschossiger verputzter Bau mit Sandsteingliederung, rustizierten Ecklisenen, Putzfeldern und [[Mansarddach]]; stichbogige Fenstergewände auf Konsolen. Im einachsigen Mittelrisalit Stichbogenportal mit Eyb’schem Wappen, darüber gerade Verdachung mit Deutschordenswappen und Trophäen, daneben auf Konsolen Sandsteinfiguren der hl. Elisabeth und des heiligen Georg (durch Kriegseinwirkung beschädigt und Kopf verloren). Rückeingang mit Deutschordens-Wappenstein, bezeichnet 1532. Im Erdgeschoss kreuzgrat-gewölbter Raum; ferner großer Saal mit Stuckdecke: in Bändelwerk Deutschordenskreuz, Auge Gottes und Initialen Christi.&lt;br /&gt;
* Steige 7: spätgotischer Sandstein-Bildstock; unter gotischem Blendfries Kreuzigungsrelief mit Maria und Johannes; auf der Rückseite Christuskopf und Deutschordenswappen; an den Seiten leere Nischen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Flachslanden#Virnsberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ehemaliges Baudenkmal&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Haus Hofmann&amp;#039;&amp;#039;: ehemaliges Schulhaus des Deutschen Ordens, unter Landeskomtur [[Philipp Waldecker von Kempf]] (1750ff.) errichtet, einfacher Massivbau mit verwittertem Wappen.&amp;lt;ref&amp;gt;G. P. Fehring: &amp;#039;&amp;#039;Stadt und Landkreis Ansbach&amp;#039;&amp;#039;, S. 149. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-size:.9em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Virnsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| 1818 || 1840 || 1852 || 1855 || 1861 || 1867 || 1871 || 1875 || 1880 || 1885 || 1890 || 1895 || 1900 || 1905 || 1910 || 1919 || 1925 || 1933 || 1939 || 1946 || 1950 || 1952 || 1961 || 1970&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 742 || 257 || 343 || 335 || 321 || 314 || 319 || 315 || 340 || 341 || 330 || 324 || 347 || 329 || 310 || 311 || 313 || 306 || 286 || 347 || 348 || 336 || 380 || 348&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot;&amp;gt;Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als &amp;#039;&amp;#039;Feuerstellen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, 1840 als &amp;#039;&amp;#039;Häuser&amp;#039;&amp;#039; und 1871 bis 1987 als &amp;#039;&amp;#039;Wohngebäude.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 132 || 47 || || || || || 56 || || || 57 || 62 || || 66 || || || || 60 || || || || 64 || || 69 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1818&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Rezatkreis 1818|SEITE = 98}} Für die Gemeinde Virnsberg zuzüglich der Einwohner und Gebäude von Berglein (S. 9), Boxau (S. 11), Dörflein (S. 19), Hainklingen (S. 35), Kemmathen (S. 47), Lockenmühle (S. 55), Neustetten (S. 68), Schmalnbühl (S. 82) und Sondernohe (S. 87).&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1846&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Mittelfranken 1846|SEITE = 46}} Laut Historischen Gemeindeverzeichnis hatte die Gemeinde 378 Einwohner.&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;&amp;gt;{{Historisches Gemeindeverzeichnis 1953 |SEITE=165}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1861&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1864 |SPALTE=986}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1867 |SEITE=152}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1875&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1875 |SPALTE=1152}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1879|SEITE = 60}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1882|SEITE = 173}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1885&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1885 |SPALTE=1092}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1892|SEITE = 174}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1900&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1900 |SPALTE=1156}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1911|SEITE = 174}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1925&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1925 |SPALTE=1194}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1950&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1950 |SPALTE=1031}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1961 |SPALTE=758}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1970&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1970 |SEITE=172}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ort Virnsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| 1818 || 1840 || 1861 || 1871 || 1885 || 1900 || 1925 || 1950 || 1961 || 1970 || 1987 || 2010 || 2017 || 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 172 || 198 || 246 || 251 || 263 || 269 || 237 || 266 || 298 || 257 || 280 || 289 || 261 || 267&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 31 || 36 || || || 45 || 53 || 47 || 51 || 54 || || 76 || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1818&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1846&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1861&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1875&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1885&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1900&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1925&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1950&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1970&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1987 |SEITE=327}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || || &amp;lt;ref name=&amp;quot;flachslanden&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;flachslanden&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und Sitz der Pfarrei [[St. Dionysius (Virnsberg)|St. Dionysius]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;H138&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach [[St. Laurentius (Flachslanden)]] gepfarrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wanderwege ==&lt;br /&gt;
Durch Virnsberg führen die Fernwanderwege [[Deutschherrenweg (Franken)|Deutschherrenweg]], [[Grünes Schlüsselloch]], [[Jean-Haagen-Weg]] und [[Zollernweg]] des [[Fränkischer Albverein|Fränkischen Albverein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Das Kulturleben des Dorfes ist maßgeblich von den Vereinen geprägt. Im Ort sind folgende Vereine tätig: Blaskapelle, Freiwillige Feuerwehr, Kolpingfamilie, Krieger- und Soldatenverein, Obst- und Gartenbauverein, Schützenverein. Zusätzlich gestaltet die Dorfjugend das Kulturleben, u.&amp;amp;nbsp;a. beim jährlichen Osterfeuer oder der Virnsberger Kirchweih mit Kerwaumzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Angela Baumann, Alexander Biernoth: &amp;#039;&amp;#039;Virnsberg – Denkmal in Not.&amp;#039;&amp;#039; Nürnberg 2002.&lt;br /&gt;
* Friedrich-Wilhelm Brumberg: &amp;#039;&amp;#039;Der Deutsche Orden formt eine Siedlung. Dorferneuerung Virnsberg, Landkreis Ansbach.&amp;#039;&amp;#039; Ansbach 1994.&lt;br /&gt;
* Klaus Büchler: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Pfarrei St. Dionysius Virnsberg.&amp;#039;&amp;#039; 1996.&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken|Band=6 |Sp=27 |SpBis=29}}&lt;br /&gt;
* {{Fechter Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach|SEITE = 188 |SEITE_BIS = 190}}&lt;br /&gt;
* {{Fehring Stadt und Landkreis Ansbach|SEITE = 145 |SEITE_BIS = 150}}&lt;br /&gt;
* Luitgar Göller: &amp;#039;&amp;#039;Der Deutsche Orden und die Pfarreien Sondernohe und Virnsberg mit Filialkirchen Neustetten und Unteraltenbernheim.&amp;#039;&amp;#039; Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg im Allgäu, 1. Auflage 2021, ISBN 978-3-95976-331-8.&lt;br /&gt;
* {{Hofmann Neustadt-Windsheim 1953|SEITE = 138}}&lt;br /&gt;
* {{Hönn Lexicon Topographicum|STICHWORT=Firnsberg|SEITE = 203}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-7696-6856-8}} &amp;lt;!--Jehle--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Landgericht Ansbach 1809|SEITE = 30|SEITE_BIS=32}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Gerhard Rechter&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Land zwischen Aisch und Rezat: die Kommende Virnsberg Deutschen Ordens und die Rittergüter im oberen Zenngrund&lt;br /&gt;
   |Reihe=Schriften des Zentralinstituts für Fränkische Landeskunde und Allgemeine Regionalforschung an der Universität Erlangen-Nürnberg&lt;br /&gt;
   |BandReihe=20&lt;br /&gt;
   |Verlag=Degener&lt;br /&gt;
   |Ort=Neustadt an der Aisch&lt;br /&gt;
   |Datum=1981&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7686-4091-4}}&lt;br /&gt;
* {{Rosenhauer Landkreis Ansbach|SEITE = 202}}&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Firnßberg |Band=9 |Seite=40}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.flachslanden.de/markt/ortsteile/&lt;br /&gt;
   |titel=Ortsteile &amp;gt; Virnsberg&lt;br /&gt;
   |werk=flachslanden.de&lt;br /&gt;
   |abruf=2023-06-18}}&lt;br /&gt;
* {{bavarikon Ort |ID=ODB_S00000502 |objekt= Virnsberg|abruf=2021-09-03}}&lt;br /&gt;
* {{Topographia Franconiae |Name=Virnsberg |Gemeinde=Flachslanden Markt |Landkreis=Ansbach |Regierungsbezirk=Mittelfranken |Bundesland=Bayern |Abruf=2019-09-16}}&lt;br /&gt;
* {{GOV|objekt=Virnsberg |val=VIRERG_W8802|abruf=2025-03-14}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile des Marktes Flachslanden}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4562459-8|VIAF=233878962}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Ansbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Flachslanden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Ansbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1235]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1811]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Ansbach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
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