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	<title>Virginia Holocaust Museum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T10:40:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Virginia_Holocaust_Museum&amp;diff=334367&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;5glogger: /* Ausstellungen */ präziserer Link NS-Ghetto</title>
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		<updated>2026-01-09T19:10:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ausstellungen: &lt;/span&gt; präziserer Link NS-Ghetto&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Virginia Holocaust Museum.JPG|miniatur|Virginia Holocaust Museum in [[Richmond (Virginia)|Richmond]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Virginia Holocaust Museum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[1997]] durch [[Jay M. Ipson]] gegründetes Museum zur Erinnerung an den [[Holocaust]] und befindet sich in [[Richmond (Virginia)]].&lt;br /&gt;
Mit der Museumsführung, Lektüre, Filmen und Veranstaltungen will das Museum die Öffentlichkeit zu mehr [[Toleranz]] erziehen. Das offizielle Motto des Museums lautet „Tolerance Through Education“ (Toleranz durch Bildung). Zurzeit befinden sich 28 Ausstellungen im Museum. Mehrere hundert Schulklassen besuchen das Museum jedes Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren begann Ipson in Schulen über seine Erlebnisse während des Holocaust zu sprechen. Regelmäßig verließ er bereits um 6&amp;amp;nbsp;Uhr morgens das Haus, um pünktlich zu Schulbeginn einen Vortrag zu halten und fuhr anschließend zur Arbeit, bis ihm Freunde den Vorschlag machten, dass es einfacher wäre, die Schulklassen anreisen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 organisierte Ipson mit Mark E. Fetter und Al Rosenbaum eine entsprechende Ausstellung neben der lokalen [[Synagoge]] &amp;#039;&amp;#039;Temple Beth El&amp;#039;&amp;#039;. Damit war das &amp;#039;&amp;#039;Virginia Holocaust Museum&amp;#039;&amp;#039; geboren. Da die Räumlichkeiten wegen des großen Interesses zu klein wurden, suchten sie nach einem größeren Gebäude. Mit Unterstützung des [[US-Kongress|Kongressabgeordneten]] [[Eric Cantor]] wurde Ipson 2001 eine ehemalige Tabakfabrik als neuer Standort des Museums zur Verfügung gestellt. Nur mit großem finanziellen und zeitlichen Aufwand konnte das Museum 2003 neu eröffnet werden. Im ersten Jahr hatte das Museum bereits mehr als 10.000 Besucher aus allen Bundesstaaten der [[Vereinigte Staaten|USA]], aber auch aus [[Europa]], [[Asien]] und [[Südafrika]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Defendants in the dock at the Nuremberg Trials.jpg|miniatur|Originalgetreuer Gerichtssaal der [[Nürnberger Prozesse]]]]&lt;br /&gt;
Seit damals wurde das &amp;#039;&amp;#039;Virginia Holocaust Museum&amp;#039;&amp;#039; laufend erweitert und konnte seit seinem Bestehen mehr als 175.000 Besucher verzeichnen. 2007 feierte es sein 10-jähriges Bestehen. Aus diesem Grund fanden zahlreiche Veranstaltungen statt. Seit 2008 befindet sich im Museum der weltweit einzige, originalgetreu nachgebaute Gerichtssaal der [[Nürnberger Prozesse]]. Dieser Raum wurde mit der Bezeichnung „Palace of Justice“ eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Virginia Holocaust Museum kann ein österreichischer [[Gedenkdienst]] abgeleistet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
Wenn man das Museum betritt, wird man in die Zeit des [[Nationalsozialismus]] zurückversetzt. Man erlebt die Atmosphäre des [[Konzentrationslager]]s [[Dachau]] und findet sich später im Esszimmer einer [[Judentum|jüdischen]] Familie wieder, in dem man Radionachrichten über die [[Novemberpogrome 1938|Novemberpogrome]] von 1938 hört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später gelangt man in ein [[Ghetto in der Zeit des Nationalsozialismus|Ghetto]] in [[Litauen]], aus dem man „flüchtet“ und in den Unterschlupf der Familie Ipson kriechen kann. Das leitet zum Schicksal der Familie Ipson über, die aus dem [[Ghetto Kaunas]] in Litauen flüchten musste und in einem Erdloch in der Nähe eines Bauernhofs sechs Monate Unterschlupf fand. Jay M. Ipson, der als Sechsjähriger mit seiner Familie ins „Kovno Ghetto“ kam, ist nun der Direktor des Museums. Durch einen Güterwaggon kommt man zur „[[Endlösung der Judenfrage|Endlösung]]“ und zur [[Gaskammer (Massenmord)|Gaskammer]], durch die man in das [[Krematorium]] gelangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend kommt man in einen Raum, der die Befreiung durch die [[Alliierte#Zweiter Weltkrieg|Alliierten]] zeigt und weiter in ein [[DP-Lager]]. Mit dem Immigrationsschiff „[[Exodus (Schiff)|Exodus]]“ gelangt man nach [[Palästina (Region)|Palästina]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem &amp;#039;&amp;#039;Survivor’s Room&amp;#039;&amp;#039; (Ausstellung zum Gedenken an Holocaust-Überlebende) ist auch der Güterwaggon vor dem Museum ein Ort zum stillen Gedenken. Dieser Waggon wurde dem Museum im Rahmen eines Projektes der [[Deutschland|deutschen]] [[Alexander-Lebenstein-Realschule]] aus [[Haltern am See]] von [[Alexander Lebenstein]]s Freund [[Erwin Kirschenbaum]] zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chor Synagoge ==&lt;br /&gt;
Die in das Museum integrierte [[Synagoge]] wurde nach dem Vorbild der berühmten Chor Synagoge ([[Litauen]]) gebaut. Nach mehrjährigen Bemühungen konnte Jay M. Ipson 2009 erreichen, dass das Virginia Holocaust Museum eine [[Tora]], die während des Holocausts in Litauen in einem Versteck erhalten geblieben war und nach ihrer Entdeckung nach Israel gebracht wurde, erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.flickr.com/photos/32100263@N07/sets/72157623078303279/ Fotoserie der offiziellen Übergabe der Holocaust-Tora an das Museum]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit ihrer aufwändigen Restaurierung befindet sie sich in der Synagoge des Museums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zivilersatzdienst am VHM ==&lt;br /&gt;
Der Verein Österreichischer Auslandsdienst ist eine vom Bundesministerium für Inneres gemäß § 12b ZDG anerkannte Trägerorganisation, die zivildienstpflichtigen Österreichern die Möglichkeit bietet, einen 12-monatigen Zivilersatzdienst im Ausland zu leisten. Dieser kann in Form eines Gedenkdienstes (Austrian Holocaust Memorial Service) in Zusammenarbeit mit dem VHM geleistet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.auslandsdienst.at Auslandsdienst]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.va-holocaust.com/ Offizielle Website] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.auslandsdienst.at/ Österreichischer Gedenkdienst] im Virginia Holocaust Museum&lt;br /&gt;
* [http://www.va-holocaust.com/events/default.asp?id=124 Eröffnung des “Palace of Justice”]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=37.530872|EW=-77.426142|type=landmark|dim=100|region=US-VA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaustgedenkstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaust in Litauen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Virginia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Richmond, Virginia)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung in Richmond (Virginia)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Nordamerika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 1997]]&lt;/div&gt;</summary>
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