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	<title>Vipava - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T07:09:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vipava&amp;diff=669162&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Glewe: Wappen ergänzt</title>
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		<updated>2026-03-10T10:54:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wappen ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Stadt Vipava, zum gleichnamigen Fluss siehe [[Vipava (Fluss)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Slowenien&lt;br /&gt;
|Name                = Vipava&lt;br /&gt;
|NameDeutsch         = Wippach&lt;br /&gt;
|NameItalienisch     = Vipacco&lt;br /&gt;
|Wappen              = Grb Občine Vipava.png&lt;br /&gt;
|lat_deg             = 45&lt;br /&gt;
|lat_min             = 50&lt;br /&gt;
|lat_sec             = 48.88&lt;br /&gt;
|lon_deg             = 13&lt;br /&gt;
|lon_min             = 57&lt;br /&gt;
|lon_sec             = 42.11&lt;br /&gt;
|Beschriftung        = &lt;br /&gt;
|Bezirk              = Nova Gorica&lt;br /&gt;
|Historische Region  = Primorska&lt;br /&gt;
|Statistische Region = Goriška&lt;br /&gt;
|Karte               = Karte Vipava si.png&lt;br /&gt;
|Gemeinde            = Gemeinde Vipava&lt;br /&gt;
|Verwaltungssitz     = Vipava&lt;br /&gt;
|Höhe                = 102&lt;br /&gt;
|Fläche              = 6.6&lt;br /&gt;
|Gliederung          = &lt;br /&gt;
|Einwohner           = 2101&lt;br /&gt;
|EinwohnerStand      = 2023&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stat.si/StatWeb/en/News/Index/11155 |titel=Population by settlements, detailed data, 1 January 2023 |abruf=2024-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Postleitzahl        = 5271&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl      = &lt;br /&gt;
|Bürgermeister       = &lt;br /&gt;
|BürgermeisterStand  = &lt;br /&gt;
|Partei              = &lt;br /&gt;
|AnschriftStraße     = &lt;br /&gt;
|AnschriftOrt        = &lt;br /&gt;
|Website             = obcina.vipava.si&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadt Vipava&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|Wippach}}, {{itS|Vipacco}}) ist der Hauptort und Verwaltungssitz der [[Gemeinde Vipava]] im Westen [[Slowenien]]s in der Nähe von [[Nova Gorica]] an der Quelle des gleichnamigen Flusses im [[Vipava (Fluss)|Vipava]]-Tal (&amp;#039;&amp;#039;[[Wippachtal|Vipavska dolina]]&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.citypopulation.de/de/slovenia/goriska/vipava/136018__vipava/ |titel=Vipava (Vipava, Goriška, Slowenien) – Einwohnerzahlen, Grafiken, Karte, Lage, Wetter und Web-Informationen |abruf=2024-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] gehörte die Region dann nacheinander dem [[Herzogtum Friaul]], den [[Meinhardiner|Grafen von Görz]] – während dieser Zeit wird der heutige Ort 1367 erstmals erwähnt –, den [[Liste der Patriarchen von Aquileia|Patriarchen von Aquileia]] und kurzzeitig auch der [[Republik Venedig]] an. Im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert war die Stadt ein wichtiges Zentrum der [[Reformation]] in Slowenien. Schließlich kam Vipava ab 1535 zum [[Krain#Herzogtum Krain|Herzogtum Krain]] unter der Oberhoheit der [[Habsburg]]er, und zwar bis 1918, als es von italienischen Truppen besetzt und dem [[Geschichte Italiens#Königreich Italien|Königreich Italien]] zugeschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1922 und 1943 betrieben die italienischen [[Faschismus|Faschisten]] eine konsequente Italienisierung. Viele Bewohner schlossen sich einer [[Antifaschismus|antifaschistischen Bewegung]] an. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war hier ein wichtiges Zentrum des jugoslawischen Widerstands. 1945 wurde die Stadt von jugoslawischen [[Partisan]]en befreit und 1947 in die [[Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien]] eingegliedert. 1991 schließlich wurde sie Teil des unabhängigen Staates Slowenien und gehört nun zur Region Goriška.&lt;br /&gt;
In Vipava wurden Massengräber aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs gefunden.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Massengräber in Vipava}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Quellen der Vipava und Podskala-Park ===&lt;br /&gt;
Sie zählen zu den ständigen ergiebigen Karstquellen des weiten [[Karst]]hinterlands des [[Nanos]] und einen Teil des [[Postojna]]-Beckens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vipava an den Vipavaquellen 15092007 72.jpg|Eine der Vipava-Quellen im Podskala-Park&lt;br /&gt;
Vipava Podskala park with origin of the Vipava river 13092009 66.jpg|Podskala-Park mit Vipava-Ursprung&lt;br /&gt;
Vipava Lanthieri mansion Vipava river Tabor bridge 13092009 44.jpg|Tabor-Brücke über die junge Vipava&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabor-Festung ===&lt;br /&gt;
1367 wird Vipava als Markt erwähnt. An den Hauptquellen der Vipava sind zwei Rundtürme der Tabor-Festung erhalten. Im Innenhof des Tabor steht ein markanter, stark umgebauter repräsentativer Bau aus dem 17. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabor-Brücke ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ursprung des Vipava-Flusses überspannt diesen nach einigen Dutzend Metern eine alte römische zweibögige Steinbrücke, die auch heute noch verwendet wird. Da sie gleich neben der Festung steht, trägt auch sie den Namen Tabor. Am Brückenkopf befindet sich ein alter Meilenstein mit der Inschrift „11 Meilen von Laibach“. Eine österreichische Postmeile hat exakt 7,585 935 360 Kilometer. Somit beträgt die Entfernung von Vipava nach Laibach 83,445 Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vipava Tabor bridge and tower 15092007 45.jpg|Tabor-Brücke und Tabor-Festungsturm&lt;br /&gt;
Vipava Tabor Bruecke 15092007 42.jpg|Tabor-Brücke über den Vipava-Fluss&lt;br /&gt;
Vipava Tabor Turm Laterne Detail 15092007 44.jpg|Laterne und Fenster am Tabor-Turm&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Barockes Schloss der Lanthieri ===&lt;br /&gt;
Das am Hauptplatz befindliche Schloss wurde im Jahre 1762 vollendet. Vor dem barocken Gebäude mit ausgereifter Fassade erstreckt sich ein teilweise erhaltener Park, in dem [[Allegorie]]n, [[Springbrunnen|Fontänen]] und Statuen aufgestellt sind. Die Rückseite des [[Komplex (Architektur)|Komplexes]] wird von den stark sprudelnden Quellen des Vipava-Flusses umflossen. Die mit [[Stuck]] verzierten Innenräume erfuhren im Jahr 1962 eine Erneuerung. Von 1726 bis 1727 lebte der venezianische Dichter und Dramatiker [[Carlo Goldoni]] in diesem Schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vipava Lanthieri Schloss 15092007 12.jpg|Front des Lanthieri-Schlosses&lt;br /&gt;
Vipava Lanthieri mansion rear side with Vipava origin 13092009 55.jpg|Rückseite vom Lanthieri-Schloss am Vipava-Ursprung&lt;br /&gt;
Vipava Lanthieri mansion with one of the Vipava arms 13092009 57.jpg|Einer der Arme des Vipava-Flusses beim Durchqueren des Schlosses&lt;br /&gt;
Vipava statues in front of the Lanthieri castle 26092009 166.jpg|Statuen im Lanthieri-Schlosspark&lt;br /&gt;
Vipava Lanthieri park fountain 13092009 76.jpg|Brunnen im Lanthieri-Schlosspark&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedhof ===&lt;br /&gt;
Zwei über 4.500 Jahre alte [[Sarkophag]]e aus [[Porphyr]], wovon es nur noch vier weitere in Europa gibt, erzählen schon seit 1845 die Geschichte von Anton Laurin, [[Konsul#Honorarkonsul|Honorarkonsul]] der [[österreich]]ischen [[Monarchie]] am [[Ägypten|ägyptischen]] Hof: Der österreichische Generalkonsul in Ägypten und Ehrenritter Anton von Laurin (1789–1869) sandte im Jahre 1845 zwei altägyptische Sarkophage in seine Geburtsstadt Vipava. Die Sarkophage stammen aus den vierten und fünften [[Dynastie]]n (das 25. und 26. Jahrhundert v. Chr.) und wurden in den Turmgräbern der zwei Höflinge am Fuß der [[Chephren-Pyramide]] in [[Gizeh]] entdeckt. Der linke Sarkophag gehörte dem Höfling Rawer und heute ist der minderjährige Sohn von Laurin, Albert Alexander, in diesem Sarkophag begraben. Der rechte Sarkophag gehörte dem Prinzen [[Iunmin]], der wahrscheinlich Sohn des Königs [[Mykerinos]] war. Jetzt sind im Sarkophag Vater und Mutter von Laurin, Jernej und Jozefa, geborene Ursic, begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;Branko Soban: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.theslovenian.com/articles/soban1.htm The Egyptian Sarcophagi of Vipava.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;theslovenian.com&amp;#039;&amp;#039;, Abgerufen am 1. September 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sankt Stephanuskirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Vipava Stefanskirche 15092007 52.jpg|mini|hochkant|Kirchturm der Stephanuskirche]]&lt;br /&gt;
Am Äußeren des [[Chor (Architektur)|Presbyteriums]] erkennt man den gotischen Stil des sakralen Bauwerks, es wurde jedoch Mitte des 18. Jahrhunderts barockisiert. Dominant tritt der Glockenturm mit seinem außergewöhnlich kostbaren Steinzierrat in Erscheinung. Die [[Fresko|Fresken]] am Gewölbe des [[Chor (Architektur)|Presbyteriums]] stammen von F. Jelovsek aus dem Jahr 1752, jene in der [[Apsis]] des Altarraums von J. Wolf (1876–1877). Das Presbyterium entstand in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgebung der Stadt Vipava ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gemeinde Vipava#Umgebung von Vipava}}&lt;br /&gt;
* [[Gemeinde Vipava#Jagdschloss Zemono|Jagdschloss Zemono]]&lt;br /&gt;
* Wallfahrtskirche Maria Trost in Log&lt;br /&gt;
* Vrhpolje&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Andreas Baumkircher]] (* um 1420–1471), kaiserlicher Heerführer&lt;br /&gt;
* [[Siegmund von Herberstein|Sigismund von Herberstein]] (1486–1566), österreichischer Diplomat&lt;br /&gt;
* [[Sebastian Krelj]] (1538–1567), [[Protestantismus|protestantischer]] slowenischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Diestel]] (* um 1620–1660), Jesuit, Missionar und Forschungsreisender&lt;br /&gt;
* [[Simon Karchne]] (1649–1722), slowenisch-österreichischer Jesuit&lt;br /&gt;
* [[Luka Mislej]] (1658–1727) war ein slowenisch-österreichischer Steinmetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Wippach |Band=10 |Seite=50}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wippach/Vipava.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;In Burg und Stadt: spätmittelalterlicher Adel in Krain und Untersteiermark.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 45). Oldenbourg, Wien 2006, ISBN 3-7029-0544-8, S. 294–297.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Vipava}}&lt;br /&gt;
* [https://obcina.vipava.si/ Offizielle Website der Gemeinde]&lt;br /&gt;
* [https://vipava.si/Home?lang=en Vipava-Tourismus] auf vipava.si (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.geopedia.si/Geopedia_en.html#T13_F408:136_x421160.25_y75703.66399999999_s12_b4 Karte der Gemeinde] auf Geopedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4447477-5|LCCN=n78007334|VIAF=133667027}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Slowenien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Slowenien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Einzugsgebiet Isonzo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vipava (Fluss)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1367]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Primorska]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde Vipava| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Glewe</name></author>
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