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	<title>Violetter Lacktrichterling - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T22:53:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Violetter_Lacktrichterling&amp;diff=1343982&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef Papi: Link 1 umgebogen</title>
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		<updated>2025-10-19T07:49:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link 1 umgebogen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Violetter Lacktrichterling&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Laccaria amethystina&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[William Hudson|Huds.]]) [[Mordecai Cubitt Cooke|Cooke]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Lacktrichterlinge&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Laccaria&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Heidetrüffelverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Hydnangiaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Champignonartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Agaricales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Agaricomycetidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Agaricomycetes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = 2011-10-03 Laccaria amethystea crop.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Violette&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amethystblaue Lacktrichterling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Laccaria amethystina&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Pilze|Pilzart]] aus der Familie der [[Heidetrüffelverwandte]]n. Der auch unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Violetter Bläuling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bläuling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekannte Pilz ist wie alle Lacktrichterlinge essbar. Den Namen hat er seiner durchgängig violetten Färbung zu verdanken, die im feuchten Zustand sehr kräftig violett bis lila ausfällt und im trockenen Zustand zu hell-violett bis fast weiß ausblasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Makroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der Violette Lacktrichterling ist klein bis mittelgroß. Sein wichtigstes Erkennungsmerkmal ist die im frisch-feuchten Zustand sattviolette Farbe; bei Trockenheit verblasst der Pilz jedoch und kann fast weiß werden. Der [[Hut (Mykologie)|Hut]] mit 2–6&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser ist flach bis gewölbt und wird mit zunehmendem Alter oft wellig und erscheint genabelt. Der 4–10&amp;amp;nbsp;cm lange und etwa 4–8&amp;amp;nbsp;mm breite, steife [[Stiel (Mykologie)|Stiel]] ist meist leicht faserig und an der Basis mit [[Myzel]]filz überzogen. Er verfügt über relativ wenige, weitstehende [[Lamelle (Mykologie)|Lamellen]], die wie der ganze Pilz violett gefärbt sind. Im Gegensatz zum Hut bleibt ihre Farbe beim Trocknen jedoch erhalten, sie bleichen nicht weißlich aus. Sie sind dicklich, wachsartig und recht breit angewachsen. Das Sporenpulver ist weiß und [[Amyloidität|inamyloid]]. Das Fleisch ist violettlich und wässrig durchzogen. Er riecht und schmeckt unauffällig bis nicht wahrnehmbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Sporen haben eine rundlich-ovale Form und 7–10&amp;amp;nbsp;Mikrometer Durchmesser. Die Oberfläche ist mit spitzen Stacheln besetzt, die ungefähr 2&amp;amp;nbsp;Mikrometer lang werden. Ein [[Keimporus]] fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie und Phänologie ==&lt;br /&gt;
Von Sommer bis Herbst ist er vor allem in Laub- und Nadelwäldern weit verbreitet. Dort wächst er an feuchten Stellen auf Laub- sowie Nadelstreu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Der Violette Lacktrichterling ist – wie alle Lacktrichterlinge – essbar und mit seinem milden Geschmack als [[Speisepilz]] geeignet. Exemplare mit rein violetter Färbung sollen für den Verzehr besser geeignet sein. Nach der [[Katastrophe von Tschernobyl|Reaktorkatastrophe in Tschernobyl]] 1986 wies der Pilz sehr hohe [[Cäsium]]-137-Werte auf, da er dieses anreichert. Da das [[Isotop]] aber inzwischen in tiefere Bodenschichten abgesunken ist, wird es vom oberflächennahen [[Mycel|Myzel]] nicht mehr erreicht, sodass die Belastung heute deutlich unter dem Grenzwert für Lebensmittel von 600 [[Becquerel (Einheit)|Bq]]/kg liegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Siegmar Berndt |url=https://www.zobodat.at/pdf/DGFM-Mitteilungen_26_2_2017_0377-0432.pdf |titel=Leser fragen: Der DGfM-Toxikologe antwortet, Seite 398f |werk=DGfM – Mitteilungen |hrsg=Deutsche Gesellschaft für Mykologie e.&amp;amp;nbsp;V. (DGfM) |datum=2017-09 |abruf=2020-06-17 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Art reichert das [[Karzinogen]] [[Dimethylarsinsäure]] an, weshalb sie nur in geringen Mengen verzehrt und aus beispielsweise durch Eisenverarbeitung oder Bergbau belasteten Gebieten gemieden werden sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Larsen, E.H., Hansen, M. and Gössler, W. (1998), &amp;#039;&amp;#039;Speciation and health risk considerations of arsenic in the edible mushroom Laccaria amethystina collected from contaminated and uncontaminated locations.&amp;#039;&amp;#039; Appl. Organometal. Chem., 12: 285-291. https://doi.org/10.1002/(SICI)1099-0739(199804)12:4%3C285::AID-AOC706%3E3.0.CO;2-%23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Laccaria amethystina|Violetter Lacktrichterling (&amp;#039;&amp;#039;Laccaria amethystina&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}{{Speisepilzhinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* [[Ewald Gerhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Pilze, BLV Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; BLV, München 2003, ISBN 3-8354-0053-3&lt;br /&gt;
*[[Marcel Bon]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Pareys Buch der Pilze]].&amp;#039;&amp;#039; Kosmos (Franckh-Kosmos) 2005, ISBN 3-440-09970-9&lt;br /&gt;
* [[R. M. Dähncke]]: &amp;#039;&amp;#039;200 Pilze.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage, Verlag Aargauer Tagblatt, Aarau 1992, ISBN 3-85502-145-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Champignonartige]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speisepilzart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef Papi</name></author>
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