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	<title>Violette Stendelwurz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T01:34:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Violette_Stendelwurz&amp;diff=872231&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Seysi am 13. November 2024 um 17:47 Uhr</title>
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		<updated>2024-11-13T17:47:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Violette Stendelwurz&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Epipactis purpurata&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[James Edward Smith (Botaniker)|Sm.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Stendelwurzen&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Epipactis&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Limodorinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Untertribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Neottieae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Epidendroideae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Orchideen&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Orchidaceae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Bild             = Epipactis purpurata plant.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Violette Stendelwurz (&amp;#039;&amp;#039;Epipactis purpurata&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Violette Stendelwurz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Epipactis purpurata&amp;#039;&amp;#039;) gehört zur [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Stendelwurzen]] (&amp;#039;&amp;#039;Epipactis&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Orchideen]] (Orchidaceae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Epipactis purpurata flowers.jpg|mini|Detail des Blütenstands]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Epipactis purpurata sl71.jpg|mini|Blüten]]&lt;br /&gt;
Unter den heimischen Stendelwurz-Arten besitzt die Violette Stendelwurz ein nahezu unverwechselbares Aussehen. Sie kann eigentlich nur mit der [[Kleinblättrige Stendelwurz|Kleinblättrigen Stendelwurz]] verwechselt werden.&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Aus einem tief in der Erde liegenden [[Rhizom]] wachsen oft mehrere (bis zu 10) Triebe mit einer Wuchshöhe von 25 bis 62&amp;amp;nbsp;Zentimeter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BaumannKünkele1998&amp;quot; /&amp;gt; Im untersten Teil hat der Stängel 2 bis 3 scheidige Schuppenblätter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BaumannKünkele1998&amp;quot; /&amp;gt; Weiter oben folgen vier bis zehn [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]]. Sie sind spiralig und fast gleichmäßig am Stängel verteilt. Sie sind schmal eiförmig, stark geadert  und dunkelgrün bis grün-violett gefärbt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BaumannKünkele1998&amp;quot; /&amp;gt; Die unteren Stängelblätter sind 3 bis 7 Zentimeter lang und 1,2 bis 3,2 Zentimeter breit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BaumannKünkele1998&amp;quot; /&amp;gt; Das oberste Stängelblatt ist tragblattartig, 2 bis 7 Zentimeter lang und erreicht den Blütenstand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BaumannKünkele1998&amp;quot; /&amp;gt; Die ganze Pflanze ist bis zur Mitte nur spärlich behaart, aber nach oben und im Bereich des Blütenstands graufilzig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BaumannKünkele1998&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der 10 bis 30 Zentimeter lange, dichte und [[einseitswendig]]e Blütenstand trägt 10 bis 50 Blüten, die sich in der Regel weit öffnen. Die Tragblätter nehmen von unten nach oben an Größe ab. Die unteren sind deutlich länger als die Blüten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BaumannKünkele1998&amp;quot; /&amp;gt; Der Blütenstiel ist 4 bis 6 Millimeter lang. Die Blütenblätter des äußeren Kreises sind innen kräftig grün und außen oft etwas violett überlaufen, die des inneren Kreises sind weißlich-grün. Die Lippe ist weiß, sie ist 10 bis 12 Millimeter lang, 5,5 bis 6,5 Millimeter breit und in Vorder- und Hinterlippe gegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BaumannKünkele1998&amp;quot; /&amp;gt; Die Vorderlippe ist herzförmig und an freien Ende zurückgeschlagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BaumannKünkele1998&amp;quot; /&amp;gt; Die Wülste der Vorderlippe sind meist rosa gefärbt. Die Innenseite der schüsselförmigen Hinterlippe ist hell- bis dunkelrosa gefärbt. Der Fruchtknoten ist 14 bis 16 Millimeter lang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BaumannKünkele1998&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die insgesamt grün-violetten Pflanzen heben sich vor der Blütezeit kaum vom braunen, mit Laub oder Nadeln bedeckten Waldboden ab und sind aus größerer Entfernung schwer zu entdecken. Während der Blütezeit sind sie jedoch durch die grünen Blüten meist sehr auffällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Triebe der Pflanze tragen immer Blüten. Blütenlose (sterile) Triebe, wie sie bei jüngeren Pflanzen verschiedener anderer Stendelwurz-Arten die Regel sind, gibt es bei dieser Art nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blütezeit beginnt später als bei der [[Breitblättrige Stendelwurz|Breitblättrigen Stendelwurz]] im Juli und kann bis in den September reichen. Die Fruchtreife beginnt erst sehr spät ab November.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BaumannKünkele1998&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bestäuber wurden Wespen beobachtet. Es werden &amp;#039;&amp;#039;Vespa austriaca&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Vespa rufa&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Vespa sylvestris&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Vespa vulgaris&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Paravespula germanica&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BaumannKünkele1998&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genetik ==&lt;br /&gt;
Die Violette Stendelwurz besitzt einen [[Karyotyp]] von zwei Chromosomensätzen und jeweils 20 [[Chromosomen]] ([[Zellbiologie|Zytologie]]: 2n = 40).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Epipactis purpurata 020806.JPG|mini|Am Standort in den [[Schwäbisch-Fränkische Waldberge|Schwäbisch-Fränkischen Waldbergen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Violette Stendelwurz kommt in verschiedenen Waldtypen vor, besonders in [[Rotbuchenwald|Buchen-]] und [[Fichtenwald|Fichtenwäldern]] mit frischen bis nicht allzu feuchten Böden. Die Böden sind oberflächlich oft im neutralen bis leicht sauren Bereich, der Untergrund jedoch kalkhaltig.&lt;br /&gt;
Wegen ihrer geringen Abhängigkeit von der [[Photosynthese]] kommt sie auch in sehr dunklen Wäldern vor. In dichten Fichtenwäldern kann sie dann sogar die einzige Pflanzenart sein, oder nur noch z.&amp;amp;nbsp;B. mit dem [[Weißes Waldvöglein|Weißen Waldvöglein]] oder anderen myko-[[Heterotrophie|heterotrophen]] Pflanzen vergesellschaftet sein. Die Fichtenwälder sind nicht selten [[Monokultur]]en. In der Regel ist sie an Waldrändern oder entlang der Waldwege seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 3w+ (mäßig feucht aber stark wechselnd), Lichtzahl L = 1 (sehr schattig), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 4 (kollin), Nährstoffzahl N = 2 (nährstoffarm), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Violette Stendelwurz ist in der Regel seltener als die [[Breitblättrige Stendelwurz]], kann aber stellenweise auch die häufigere Art sein, so z.&amp;amp;nbsp;B. auf der [[Lonetal-Flächenalb]], deren oberflächlich entkalkte Böden über [[Malm]] dem beschriebenen Schema entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Pflanzengesellschaft]]en:&lt;br /&gt;
** Ordnung Fagetalia sylvaticae (Mesophytische, buchenwaldartige Laubwälder Europas)&lt;br /&gt;
** Verband [[Fagion sylvaticae]]&lt;br /&gt;
** Verband Carpinion (Eichen-Hainbuchen-Wälder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamtverbreitung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von [[Frankreich]] bis ins [[Baltikum]] ([[Litauen]]) und [[Moldawien]], nach Süden dringt die Nominatform nicht bis ins mediterrane Gebiet vor, nach Norden nicht in die borealen Gebiete. Außerhalb dieses Verbreitungsgebiets sind vom Kaukasus, Griechenland bis Süditalien einige [[Unterart]]en zu finden. Nach [[Helmut Baumann (Botaniker)|Baumann]] und [[Siegfried Künkele|Künkele]] hat die Art in den Alpenländern folgende Höhengrenzen: Deutschland 158–955 Meter, Frankreich 130–850 Meter, Schweiz 345–1230 Meter, Liechtenstein 590 Meter, Österreich 250–1000 Meter, Italien 1050–1380 Meter, Slowenien 350–800 Meter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BaumannKünkele1998&amp;quot; /&amp;gt; In Europa sind die Grenzen 50–1380 Meter Meereshöhe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BaumannKünkele1998&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deutschland:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Hessen, dem Saarland, Baden-Württemberg und Thüringen ist die Violette Stendelwurz gut verbreitet. In den übrigen Bundesländern ist sie deutlich seltener. Auffällig ist in der [[Norddeutsche Tiefebene|norddeutschen Tiefebene]] in Schleswig-Holstein ein isoliertes Vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schweiz:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz gehört die Violette Stendelwurz zu den selteneren Arten. Sie kommt im Jura, Mittelland, vereinzelt am Alpen-Nordrand, am Thurgauer Seerücken und im Wallis vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutz und Gefährdung ==&lt;br /&gt;
Die Art ist in Deutschland durch die [[BArtSchV]] besonders geschützt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmeil und Fitschen2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Rote Liste gefährdeter Arten|Rote Listen]]:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Rote Liste Deutschland: nicht gefährdet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rote Liste Bundesländer:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;05&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=top |&lt;br /&gt;
* [[Baden-Württemberg]]: ungefährdet&lt;br /&gt;
* [[Bayern]]: 3&lt;br /&gt;
* [[Hessen]]: ungefährdet&lt;br /&gt;
* [[Nordrhein-Westfalen]]: 3&lt;br /&gt;
* [[Rheinland-Pfalz]]: 4&lt;br /&gt;
* [[Saarland]]: ungefährdet&lt;br /&gt;
* [[Niedersachsen]]: 3&lt;br /&gt;
| valign=top |&lt;br /&gt;
* [[Sachsen]]: 1&lt;br /&gt;
* [[Sachsen-Anhalt]]: 3&lt;br /&gt;
* [[Thüringen]]: ungefährdet&lt;br /&gt;
* [[Schleswig-Holstein]]: 1&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern]]: 1&lt;br /&gt;
* [[Berlin]] &amp;amp; [[Brandenburg]]: fehlt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rote Liste Schweiz: nicht gefährdet&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Violette Stendelwurz ist noch weitgehend wenig gefährdet. Ihre Standorte sind hauptsächlich von [[Kahlschlag|Kahlschlägen]] bedroht, was besonders auf Fichtenwälder zutrifft. Eine geringere Gefährdung geht von Rehen aus, die die Blütenstände abfressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie und Systematik ==&lt;br /&gt;
=== Nomenklatur ===&lt;br /&gt;
Zwar wurde der Name &amp;#039;&amp;#039;Epipactis viridiflora&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Hoffm. ex Krock.}} 1814 früher publiziert als der gebräuchliche Name &amp;#039;&amp;#039;Epipactis purpurata&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Sm.}} 1828, jedoch gehen die Meinungen auseinander, ob &amp;#039;&amp;#039;Epipactis viridiflora&amp;#039;&amp;#039; tatsächlich diese Art beschreibt. Daher ist &amp;#039;&amp;#039;Epipactis purpurata&amp;#039;&amp;#039; als „[[nomen conservandum]]“ konserviert worden. Der Name wurde 1828 von [[James Edward Smith]] in &amp;#039;&amp;#039;English Flora&amp;#039;&amp;#039;, Band 4, S. 41 veröffentlicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Synonyme ===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;05&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Serapias latifolia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Hoffm.}} (1804) ([[Basionym]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Helleborine viridiflora&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Hoffm. ex Krock.) Wheldon &amp;amp; Travis}} (1913)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Epipactis helleborine&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;varians&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Crantz}} (1769)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Epipactis sessilifolia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Peterm.}} (1844)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Epipactis latifolia&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;violacea&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Dur.- Duq.}} (1846)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Epipactis violacea&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Dur.- Duq.) Bor.}} (1857)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Limodorum violaceum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Dur.- Duq.) Kuntze}} (1891)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Epipactis varians&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Crantz) Fleischm. &amp;amp; Rech.}} (1905)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Helleborine sessilifolia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Peterm.) Druce}} (1905)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Helleborine violacea&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Dur.- Duq.) Druce}} (1907)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Serapias sessilifolia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Peterm.) A.A. Eaton}} (1908)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Helleborine purpurata&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Sm.) Druce}} (1909)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Helleborine varians&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Crantz) O. Schwarz}} (1936)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Epipactis helleborine&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;varians&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Crantz) H. Sund.}} (1980)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Epipactis helleborine&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;viridiflora&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Hoffm. ex Krock.) O. Bolòs &amp;amp; Vigo}} (2001)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterarten, Formen, Varietäten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Epipactis purpurata rosea 130805a.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Epipactis purpurata&amp;#039;&amp;#039; lus. &amp;#039;&amp;#039;rosea&amp;#039;&amp;#039; auf der Hochfläche der östlichen [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]]]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Epipactis purpurata&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;halacsyi&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Robatsch) Kreutz}}&lt;br /&gt;
:: Die in Griechenland vorkommende Unterart ist 1990 als &amp;#039;&amp;#039;Epipactis halacsyi&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Robatsch}} beschrieben worden.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Epipactis purpurata&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;pollinensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(B. Baumann &amp;amp; H. Baumann) Kreutz}}&lt;br /&gt;
:: Diese Unterart ist 2000 als &amp;#039;&amp;#039;Epipactis pollinensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|B. Baumann &amp;amp; H. Baumann}} beschrieben worden und kommt in Süditalien vor. Sie unterscheidet sich dadurch, dass sie in allen Teilen kleiner als die Nominatform ist.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Epipactis purpurata&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;kuenkeleana&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Akhalkatski, H. Baumann, R. Lorenz &amp;amp; Mosulishvili) Kreutz}}&lt;br /&gt;
:: Diese im [[Kaukasus]] vorkommende [[Unterart]] wurde erst 2005 beschrieben und nach dem 2004 verstorbenen Orchideenexperten Dr. [[Siegfried Künkele]] benannt. Bei dieser Unterart sind die unteren Laubblätter rundlicher und die mittleren eiförmig. Die Blüten sind kräftiger gefärbt und die Wülste auf der Vorderlippe ausgeprägter.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Epipactis purpurata&amp;#039;&amp;#039; lus. &amp;#039;&amp;#039;rosea&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Erdner}} (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Epipactis purpurata&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;rosea&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Erdner) Kreutz}})&lt;br /&gt;
:: Diesen Pflanzen fehlt das [[Chlorophyll]] und es bleibt nur die violette Farbe übrig. In Verbindung mit der nun eigentlich weißen Grundfärbung erscheinen die Pflanzen rosa. Sie sind vollständig myko-[[Heterotrophie|heterotroph]] und in der Regel selten bis sehr selten zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hybriden ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Epipactis&amp;#039;&amp;#039; × &amp;#039;&amp;#039;schulzei&amp;#039;&amp;#039; {{Person|P.Fourn.}} (1928) (&amp;#039;&amp;#039;[[Breitblättrige Stendelwurz|Epipactis helleborine]]&amp;#039;&amp;#039; × &amp;#039;&amp;#039;Epipactis purpurata&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Epipactis&amp;#039;&amp;#039; × &amp;#039;&amp;#039;liestalensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|A. Camus}} (1929) (&amp;#039;&amp;#039;[[Braunrote Stendelwurz|Epipactis atrorubens]]&amp;#039;&amp;#039; × &amp;#039;&amp;#039;Epipactis purpurata&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mit eigenem Namen beschrieben sind folgende [[Hybride]]n:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Schmallippige Stendelwurz|Epipactis leptochila]]&amp;#039;&amp;#039; × &amp;#039;&amp;#039;Epipactis purpurata&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Pontische Stendelwurz|Epipactis pontica]]&amp;#039;&amp;#039; × &amp;#039;&amp;#039;Epipactis purpurata&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Greuters Stendelwurz|Epipactis greuteri]]&amp;#039;&amp;#039; × &amp;#039;&amp;#039;Epipactis purpurata&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* AHO (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Orchideen Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;. Verlag AHO Thüringen Uhlstädt – Kirchhasel, 2005, ISBN 3-00-014853-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BaumannKünkele1998&amp;quot;&amp;gt;[[Helmut Baumann (Botaniker)|Helmut Baumann]], [[Siegfried Künkele]]: &amp;#039;&amp;#039;Orchidaceae&amp;#039;&amp;#039;. In: Oskar Sebald u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Die Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage Band 8, Seite 302–304. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 1998, ISBN 3-8001-3359-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;{{InfoFlora|ID=1016870|WissName=Epipactis purpurata Sm.| Abruf=2024-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmeil und Fitschen2024&amp;quot;&amp;gt;Gerald Parolly: &amp;#039;&amp;#039;Epipactis.&amp;#039;&amp;#039; In: Schmeil-Fitschen: Die Flora Deutschlands und angrenzender Länder. 98. Auflage. Verlag Quelle &amp;amp; Meyer, Wiebelsheim 2024, ISBN 978-3-494-01943-7. S. 186.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commons|Epipactis purpurata|Violette Stendelwurz (&amp;#039;&amp;#039;Epipactis purpurata&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|2140|Epipactis purpurata}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|1115}}&lt;br /&gt;
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* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Einkeimblaettrige/stendelwurz.htm#Violette%20Stendelwurz  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year= 2013.1&lt;br /&gt;
|ID=175965&lt;br /&gt;
|ScientificName=Epipactis purpurata&lt;br /&gt;
|YearAssessed=2011&lt;br /&gt;
|Assessor=Rankou, H&lt;br /&gt;
|Download=12. September 2013&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regionales:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.m-klueber.de/or-epipactis-purpurata Die Orchideen der Rhön: &amp;#039;&amp;#039;Epipactis purpurata&amp;#039;&amp;#039;, Violette Stendelwurz]&lt;br /&gt;
* [http://www.aho-bayern.de/taxa/ep_purp.html AHO Bayern: Violette Stendelwurz (&amp;#039;&amp;#039;Epipactis purpurata&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
* [http://www.ageo.ch/ageo_orchideen.php?page=purpurata AGEO Schweiz: &amp;#039;&amp;#039;Epipactis purpurata&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verbreitungskarten:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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* [http://www.floraweb.de/MAP/scripts/esrimap.dll?name=florkart&amp;amp;cmd=mapflor&amp;amp;app=distflor&amp;amp;ly=gw&amp;amp;taxnr=2140 Deutschland (Floraweb)]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stendelwurzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seysi</name></author>
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