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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Vinylesterharze</id>
	<title>Vinylesterharze - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T18:42:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vinylesterharze&amp;diff=1046795&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RoBri: Sperrumgehung Bonifatius1935</title>
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		<updated>2026-04-21T20:06:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sperrumgehung Bonifatius1935&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vinylesterharze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Kurzzeichen (Kunststoff)|Kurzzeichen]] VE-Harze, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Phenacrylatharze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt) sind [[Kunstharz]]e, die im ausgehärteten Zustand [[duroplast]]ische [[Kunststoff]]e von hoher [[Festigkeit]] und [[chemische Beständigkeit|chemischer Beständigkeit]] bilden. Vinylesterharze werden neben [[Epoxidharz]]en und [[Ungesättigte Polyesterharze|ungesättigten Polyesterharzen]] (UP-Harze) bei der Herstellung [[glasfaserverstärkter Kunststoff]]e verwendet. VE-Harze bestehen aus einem [[Prepolymer]] mit zwei oder mehr [[Acrylsäureester|Acrylat-]] oder [[Methacrylsäure|Methacrylat]]-Gruppen („Vinylester“) und einem [[Monomer]] mit [[Vinylgruppe]], meist [[Styrol]]. VE-Harze unterscheiden sich von den UP-Harzen, da bei VE-Harzen die reaktionsfähigen C=C-Doppelbindungen nur endständig am Prepolymer auftreten und bei der Härtung der Harze zu einer weniger engmaschigen Vernetzung der Duroplaste führt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Faserverbund&amp;quot;&amp;gt;Gottfried Wilhelm Ehrenstein: &amp;#039;&amp;#039;Faserverbund-Kunststoffe&amp;#039;&amp;#039;, Carl Hanser, München, 2006, S. 60f. [https://books.google.ch/books?id=bUVsDwAAQBAJ&amp;amp;lpg=PA61&amp;amp;dq=Vinylesterharz&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA60#v=onepage&amp;amp;q=Vinylesterharz&amp;amp;f=false (Eingeschränkte Vorschau)].&amp;lt;/ref&amp;gt; VE-Harze zählen zu den [[Reaktionsharz]]en, da bei der Härtung kein Kondensat freigesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Novolak-Vinylester.svg|mini|250px|Allgemeine Struktur von Novolak-Vinylester mit &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039; üblicherweise im Bereich von 0 bis 4. Es liegen verschiedene [[Konstitutionsisomere]] vor.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vinylester ===&lt;br /&gt;
Vinylester werden als Prepolymer durch Veresterung von [[Epoxidharz]]en mit [[Acrylsäure]] oder [[Methacrylsäure]] hergestellt. Als Epoxide werden neben [[Epoxidharz#Novolak-Epoxidharze|Novolak-Epoxidharze]] meist [[Bisphenol-A-diglycidylether]] verwendet. Typisch ist die Umsetzung von [[Bisphenol A]] mit [[Epichlorhydrin]] zum Epoxid und die anschließende Veresterung mit Acrylsäure.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KunstChemIng&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Kaiser: &amp;#039;&amp;#039;Kunststoffchemie für Ingenieure&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage, Carl Hanser, München, 2011, S. 435 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;12&amp;quot; width=&amp;quot;70%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Datei:Diglycidether.svg|center|400px|Synthese von Bisphenol-A-diglycidylether.]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Vinylesterharz-BADGE.svg|center|500px|Synthese von Bisphenol-A-diglycidylether.]]&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Epichlorhydrin wird an Bisphenol A addiert und es entsteht Bis(3-chlor-2-hydroxy-propoxy)bisphenol A. Anschließend wird in einer [[Kondensationsreaktion]] mit einer stöchiometrischen Menge an [[Natriumhydroxid]] das Bis-Epoxid gebildet.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;In einer [[Additionsreaktion]] bildet sich aus den Epoxid-Gruppen des Bisphenol-A-diglycidylethers und der Acrylsäure ein Ester mit einer Vinylgruppe. &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vinylmonomer ===&lt;br /&gt;
Das Reaktionsprodukt wird danach beispielsweise in [[Styrol]] mit einem Massengehalt von 35 bis 45 % gelöst. Dem mehr oder minder viskosem Produkt können noch Additive, wie Beschleuniger für die Härtung ([[Sikkativ]]e) oder Paraffine zur Hemmung der Verdampfung des Monomers während der Härtung zugesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Härtung ==&lt;br /&gt;
Nach Zusatz eines [[Peroxide|Peroxid]]-[[Initiator (Chemie)|Initiator]] setzt eine [[Kettenpolymerisation|radikalische]] [[Copolymerisation]] des Styrols und des ungesättigten Prepolymers ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RömppOnline|ID=RD-22-00815|Name=Vinylester-Harze|Abruf=2014-06-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Initiator (Chemie)|Initiatoren]] werden Verbindungen, wie [[Dibenzoylperoxid]] und [[Methylethylketonperoxid]] eingesetzt. Neben Warmhärtung ist durch Zusatz von Beschleunigern eine Kalthärtung möglich. Mit [[Photoinitiator]]en ist auch eine UV-Härtung möglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Faserverbund&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;12&amp;quot; width=&amp;quot;70%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Vinylesterharz gehärtet.svg|900px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Strukturausschnitt eines UP-Duroplasten. Segmente des ehemaligen Vinylesters sind blau markiert. Sie bilden eine Vernetzung zwischen den Polystyrol-Segmenten. Die wellenförmigen Bindungen deuten die Fortsetzung des Makromoleküls an. &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Härtung von Novolak-Vinylestern läuft analog. Für Duroplasten mit hoher Anwendungstemperatur werden bei Novolak-Vinylestern zusätzlich auch [[Diisocyanate]] eingesetzt, die eine unter Bildung von [[Carbamate|Urethangruppen]] zusätzliche Vernetzung zwischen den [[Hydroxygruppe]]n des Prepolymers erlauben. Diese Harze werden Vinylesterurethanharze (VEU-Harze) genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Faserverbund&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Das gehärtete Harz lässt in der Anwendung Dauertemperaturen bis 125&amp;amp;nbsp;°C zu und ist beständig gegen 37%ige Salzsäure und 50%ige Natronlauge. Im Vergleich zu den spröden Duroplaste aus UP-Harzen führt die geringere Vernetzung zu einem recht schlagzähen und etwas flexibleren Material. Die [[Bruchdehnung]] liegt zwischen 5 und 6 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KunstChemIng&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
* Chemischer Apparatebau: Behälter, Rohre, Kühltürme&lt;br /&gt;
* Kfz-Bau: Ölsumpfwannen, Zylinderkopfdeckel, großflächige Karosserieteil&lt;br /&gt;
* Sport: Bootsmasten, Skistöcke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstharz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duroplast]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RoBri</name></author>
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