<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ving%C3%B3lf</id>
	<title>Vingólf - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ving%C3%B3lf"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ving%C3%B3lf&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T19:36:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ving%C3%B3lf&amp;diff=777318&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Acky69: zus. Links</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ving%C3%B3lf&amp;diff=777318&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-07T22:21:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;zus. Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vingólf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ort in der [[Nordische Mythologie|nordischen Mythologie]]. Der Name ist [[Altnordische Sprache|altnordisch]] und bedeutet in etwa „freundliches Haus“ oder „Haus der Freundschaft“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Bei [[Snorri Sturluson]] wird dieser Ort mehrfach erwähnt: In Kapitel&amp;amp;nbsp;14 der [[Gylfaginning]] ist Vingólf der Tempel der [[Ase|Asinnen]]. In Kapitel&amp;amp;nbsp;20 der Gylfaginning schreibt er, dass die im Kampf [[Gefallener|gefallenen]] ([[Einherjer]]), die zu [[Óðinn]] geholt wurden, sich in &amp;#039;&amp;#039;Valhöll&amp;#039;&amp;#039; ([[Walhall]]) und Vingólf aufhalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [[Wilhelm Braune]] hat Snorri Sturluson den Namen dieses Ortes erfunden. Der Name laute, so Braune, nicht &amp;#039;&amp;#039;Vingólf&amp;#039;&amp;#039; („freundliches Haus“), sondern &amp;#039;&amp;#039;Víngólf&amp;#039;&amp;#039; („Weinhaus“), und dies sei nur ein anderer Name für &amp;#039;&amp;#039;Valhöll&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er bezeichnet einen der sagenhaften Versammlungsorte im Stil eines [[Palast]]s oder einer [[Halle (Architektur)|Halle]] altgermanischer Gottheiten in [[Asgard (Mythologie)|Asgard]]. Zu den Besuchern Vingólfs gehören in erster Linie die Bewohner der Oberwelt, Asgard, aber auch die Menschen, Bewohner von [[Midgard]], für welche die Anwesenheit in Asgard und nicht zuletzt die Nähe zu den Göttern mit tödlichen Gefahren verbunden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vingólf kann als ungefähres [[Pendant]] zum Olymp der [[Muse (Mythologie)|Muse]]n (Musenlolymp) in [[altgriechisch]]er Tradition verstanden werden, nach [[Friedrich Schiller]] aber auch im Sinn von [[Hesiod]] und [[Homer]], in dem sich vornehmlich weibliche Gottheiten aufhalten, die das Prinzip der [[Fruchtbarkeit]] und der [[Schöpfung]] vertreten, ähnlich wie die Musen als [[Schirmherr]]innen des geistigen Wachstums und der [[Künste]] zu verstehen waren. Eine genaue Ausdifferenzierung von Musen nach Betätigungsfeldern, wie etwa [[Klio (Muse)|Klio]] für die [[Geschichtswissenschaft]], ist der germanischen Mythologie jedoch unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
[[Klopstock|Friedrich Gottlieb Klopstock]] bezog sich auf Vingólf, indem er seine [[Ode]] „An des Dichters Freunde“ (1767), eine Liedfolge in germanischem Gewand, unter dem Namen „Wingolf“ veröffentlichte. Er entlieh das Wort im Zuge der aufkommenden Begeisterung für die angeblich wiederentdeckten Dichtungen des [[Kelten|keltisch]]en [[Barde]]n [[Ossian]], die sich jedoch später als moderne Fälschungen herausstellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christliche Studentenkreise in verschiedenen [[Universitätsstadt|Universitätsstädten]] griffen um&amp;amp;nbsp;1840 das Wort auf und nannten sich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wingolf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. So existieren bis heute zahlreiche „Wingolfsverbindungen“ in vielen Universitätsstädten. Der [[Dachverband]] dieser christlichen [[Studentenverbindung]]en ist der [[Wingolfsbund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Simek]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der germanischen Mythologie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 368). Kröner, Stuttgart 1984, ISBN 3-520-36801-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vingolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der germanischen Mythologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Acky69</name></author>
	</entry>
</feed>