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	<title>Vindonissa-Museum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vindonissa-Museum&amp;diff=1121639&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W. am 15. Januar 2025 um 11:55 Uhr</title>
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		<updated>2025-01-15T11:55:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Brugg-Vindonissa-Museum.jpg|mini|Vindonissa-Museum]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vindonissa-Museum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Eigenschreibweise: &amp;#039;&amp;#039;Vindonissa Museum&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Archäologie|archäologisches]] [[Museum]] in der Stadt [[Brugg]], im [[Kanton Aargau]] in der [[Schweiz]]. Es vermittelt die Geschichte des [[Römisches Militärlager|römischen Legionslagers]] [[Vindonissa]] in der Nachbargemeinde [[Windisch AG|Windisch]] sowie die römische [[Kulturgeschichte]]. Auf dem Gemeindegebiet von Windisch befinden sich weitere Ausstellungsräume und [[Freilichtmuseum|Schauplätze]]. Das Museum wurde bis 2017 von der [[Kantonsarchäologie Aargau]] betrieben und ist Eigentum der &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft Pro Vindonissa&amp;#039;&amp;#039; (GPV). Seit dem 1. Januar 2017 ist es zusammen mit dem [[Legionärspfad Vindonissa]] als «Römerlager Vindonissa» Teil des [[Museum Aargau]] unter der Leitung der Archäologin Rahel Göldi.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/weiteres/aktuelles/medienportal/medienmitteilung/medienmitteilungen/mediendetails_70146.jsp |titel=Das Vindonissa Museum in Brugg war Schauplatz einer Krönung |werk=ag.ch |sprache=de |abruf=2017-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planung und Bau ==&lt;br /&gt;
1897 begannen unter der Leitung des Studenten [[Otto Hauser (Archäologe)|Otto Hauser]] Ausgrabungen im [[Amphitheater von Windisch]], die bald ein reiches [[Archäologischer Fund|Fundspektrum]] zutage brachten. Daraufhin wurde die GPV gegründet, die ab 1903 den Bau eines Museums plante. Die Grundfinanzierung erfolgte 1906 durch eine Ausstellung in der Klosterkirche [[Königsfelden]] und 1907 durch ein Freilichtschauspiel im Amphitheater. Ebenfalls schrieb die GPV einen Wettbewerb aus, an dem sich die in Brugg gebürtigen Architekten Adolf Füchslin und [[Albert Froelich]] (damals in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]] tätig) beteiligten. Zwei Jahre später erhielt Froelichs überarbeitetes Projekt den Zuschlag. Die Grundsteinlegung erfolgte am 4. Mai 1910, am 28. April 1912 fand die Eröffnung statt. Zuletzt betrugen die Baukosten rund 150&amp;#039;000 Franken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Das im [[Jugendstil]] erbaute Museumsgebäude steht am Eisiplatz gegenüber der Altstadt und setzt mit seiner gedrungen monumentalen Erscheinung einen eigenen, kraftvoll wirkenden Akzent. Ein dreigeschossiger, rechteckiger Haupttrakt dominiert die Gliederung des gesamten Baukörpers. Daran fügt sich ein Vorbau mit zwei turmartigen [[Risalit|Eckrisaliten]] an. Auf der hinteren Seite, im Garten, ist eine fünfachsige [[Loggia]] mit Rundbögen angebaut. Die Dächer heben die einzelnen Gebäudeteile zusätzlich hervor; das grosse [[Walmdach]] über dem Haupttrakt wird beidseits von kleineren Walmdächern mit unterschiedlicher Dimension und Firsthöhe durchdrungen. Zusammen mit der Bedachung der Eckrisalite ergibt sich daraus eine Anspielung auf das Westtor des römischen Legionslagers Vindonissa (aber keine eigentliche Rekonstruktion).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der linken Ecke der Vorderseite des Gebäudes steht eine Statue der [[Kapitolinische Wölfin|Kapitolinischen Wölfin]]. Die Längswand an der Längsfront des Hauptbaus sind mit [[Medaillon (Ornament)|Rundmedaillons]] aus [[Stuck]] geschmückt, auf denen die römischen Kaiser [[Nerva]], [[Domitian]], [[Vespasian]] und [[Nero]] abgebildet sind. Der [[Geschoss (Architektur)#Sockelgeschoss|Sockel]] ist kräftig [[Rustizierung (Architektur)|rustiziert]]. Die Innenräume sind von der Form und der Farbgebung her einem römischen Haus nachempfunden. In Zusammenarbeit mit dem Architekten nahm Werner Büchli die Ausmalung der beiden Ausstellungshallen vor, hinzu kommen an den Säulen im Obergeschoss die Darstellungen von 28 Figuren aus der römischen Mythologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der für die damalige Zeit richtungsweisende Museumsneubau wurde nach neuesten Erkenntnissen aus Berliner Museen geplant und 1922 beim Neubau des &amp;#039;&amp;#039;Provinciaal Museum&amp;#039;&amp;#039; in [[Nijmegen]] ([[Niederlande]]) kopiert. Das Museumsgebäude blieb bis heute in seinem originalen Zustand erhalten und ist damit ein eigenes [[Gesamtkunstwerk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellung ==&lt;br /&gt;
Das Museum erzählt aus Forschung und Geschichte des einzigen römischen Legionslagers der [[Schweiz]]. Die Dauer- und Sonderausstellungen zeigen die bedeutendsten Funde und Erkenntnisse aus mehr als hundert Jahren Ausgrabungen in Vindonissa. Angeboten werden verschiedene Führungen und Workshops für Erwachsene und Schulen, welche den Besucher in das Leben der römischen Legionäre mitnehmen und archäologische Forschung erlebbar machen. Die Ausstellung ist in verschiedene Themenbereiche aufgeteilt. Neben diversen Gegenständen aus dem täglichen Gebrauch werden auch Waffen, Teile von Legionärsuniformen, medizinische Instrumente, Grabbeigaben und vieles mehr gezeigt. In Vindonissa war die [[Legio XXI Rapax]] stationiert, die dann durch die [[Legio XI Claudia|Legio XI Claudia Pia Fidelis]] abgelöst wurde. Aufgrund diverser gefundener Schriftstücke (inklusive Erklärung bzw. Interpretation durch das Museum) erfährt man einiges aus dem Leben der damaligen Legionäre. Auch auf das Leben der [[Helvetier]], welche bereits vor den [[Römisches Reich|Römern]] im selben Gebiet gelebt haben, wird eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Legionärsuniform, Vindonissa-Museum.jpg|Legionärsuniform&lt;br /&gt;
Modell des Amphitheater in Vindonissa, Vindonissa-Museum.jpg|Modell des [[Amphitheater von Windisch|Amphitheaters in Vindonissa]]&lt;br /&gt;
Modell Römerlager Vindonissa, Vindonissa-Museum.jpg|Modell des Lagers Vindonissa&lt;br /&gt;
Munition für Geschütze, Vindonissa-Museum.jpg|Munition für Geschütze&lt;br /&gt;
Oellampen aus dem Römerlager Vindonissa, Vindonissa-Museum.jpg|Öllampen aus dem Lager Vindonissa&lt;br /&gt;
Schalen und Teller, Vindonissa-Museum.jpg|Schalen und Teller&lt;br /&gt;
Schreibwerkzeug aus dem Römerlager Vindonissa.jpg|Schreibwerkzeug aus dem Lager Vindonissa&lt;br /&gt;
Spielsteine aus Glas, Vindonissa-Museum.jpg|Spielsteine aus Glas&lt;br /&gt;
Teile der Dauerausstellung Vindonissa-Museum.jpg|Teile der Dauerausstellung des Vindonissa-Museums&lt;br /&gt;
Verschiedene Schwertteile, Vindonissa-Museum.jpg|Verschiedene Schwertteile&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturgüter in Brugg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Zuzana Haefeli-Sonin, Klaus Speich: &amp;#039;&amp;#039;Das Vindonissa-Museum in Brugg&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Kunstführer&amp;#039;&amp;#039;, Band 589). Hrsg. von der [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]]. Bern 1996, ISBN 3-85782-589-8.&lt;br /&gt;
* {{BerlinerArchitekturwelt |Autor=- |Titel=Große Berliner Kunstausstellung 1909 |Jahr=1910 |Heft=8 |Seiten=304 |Kommentar=Abb. 366, perspektivische Entwurfszeichnung |zlb=326}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Vindonissa-Museum}}&lt;br /&gt;
* [https://www.museumaargau.ch/vindonissa-museum Vindonissa Museum]&lt;br /&gt;
* [http://www.provindonissa.ch/ Gesellschaft Pro Vindonissa]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=pzFj-YSic9E Vindonissa Museum und Legionärspfad] (&amp;#039;&amp;#039;YouTube&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
*[https://www.museumaargau.ch/vindonissa-museum/oeffnungszeiten-und-eintrittspreise Besucherinformationen]&lt;br /&gt;
* {{DIAG|31944}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47.48435 |EW=8.20565 |type=landmark |region=CH-AG}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1030084-3|LCCN=n83216232|VIAF=143109823|REMARK=Gesellschaft pro Vindonissa: {{GND|1005625-7}}.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologische Sammlung in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römermuseum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Brugg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Jugendstils in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut von nationaler Bedeutung im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Brugg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
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