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	<title>Vinculum substantiale - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T14:56:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vinculum_substantiale&amp;diff=208419&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Orthographus: Apostroph</title>
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		<updated>2022-01-23T12:09:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Apostroph&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vinculum substantiale&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Latein|&amp;#039;&amp;#039;lat.&amp;#039;&amp;#039;]] „substanzielles Band“) ist ein zentraler Begriff in der Spätphilosophie von [[Gottfried Wilhelm Leibniz]], den er vor allem in seinen Briefen an den Jesuiten [[Bartholomäus des Bosses]] im Jahr 1713 ausführlich entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leibniz’ Theorie des substanziellen Bandes füllt eine Lücke in seiner [[Monadologie]] und seiner Philosophie der [[Individualität]]: Im Unterschied zu den Atomen der [[Atomistik]] sind die [[Monade (Philosophie)|Monaden]] nach seiner Vorstellung lebendige, zur [[Perzeption]] fähige und bestrebte Einheiten, und es muss daher erklärt werden, was zwischen dieser Wahrnehmung und der wahrgenommenen Außenwelt steht. Dazu entwickelt Leibniz die Vorstellung des substanziellen Bandes. Er gebraucht den Begriff des Öfteren [[synonym]] zu &amp;#039;&amp;#039;substantia corporea&amp;#039;&amp;#039; („körperliche [[Substanz]]“).&amp;lt;ref&amp;gt;Chun-Fa Liu: &amp;#039;&amp;#039;Die metaphysische Grundlage der Kontroverse um den Kraftbegriff zwischen Descartes und Leibniz,&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck, Tübingen 2014, S. 116, ISBN 978-3161526183.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Problematik der Einheit von Körper und Wahrnehmung war im Zusammenhang mit [[Descartes]]’ [[dualistisch]]er Trennung von Körper und Geist akut geworden, hat jedoch eine lange Vorläuferschaft in der spätmittelalterlichen [[Scholastik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Leibniz’ Gebrauch ist der Begriff in die philosophische Umgangssprache eingegangen, ohne noch von den besonderen Voraussetzungen der Leibnizschen [[Metaphysik]] abhängig zu sein: Er bezeichnet hier einen Zusammenhang, der mehr als bloß äußerlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Look, Brandon: &amp;#039;&amp;#039;Leibniz and the ‘Vinculum Substantiale’.&amp;#039;&amp;#039; Steiner, Stuttgart 1999. (= Studia Leibnitiana – Sonderhefte Band 30). ISBN 3515076239&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ontologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gottfried Wilhelm Leibniz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Orthographus</name></author>
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