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	<title>Vilvenich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T10:23:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Nina: keine sinnvolle Zwischenüberschrift, siehe WP:WSIGA#Überschriften und Absätze</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;keine sinnvolle Zwischenüberschrift, siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:WSIGA&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:WSIGA (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:WSIGA#Überschriften und Absätze&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Vilvenich HDR.jpg|mini|Vilvenich 2009]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vilvenich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Siedlung]], die zu [[Pier (Inden)|Pier]] in der Gemeinde [[Inden (Rheinland)|Inden]] im [[Kreis Düren]], [[Nordrhein-Westfalen]], gehörte.&lt;br /&gt;
Vilvenich lag zwischen [[Düren]] und [[Jülich]], gerade noch innerhalb des [[Tagebau Inden|Braunkohletagebaues Inden]]. Die Häuser der bäuerlich geprägten Ortschaft standen an einer Straße, die von der römischen Landstraße zwischen [[Merken]] und Pier rechtwinklig nach Nordosten abzweigt. Das größte Gebäude war der im 18. Jahrhundert neu erbaute [[Zehnthof]], zu dem die [[St.-Helena-Kapelle (Vilvenich)|Helena-Kapelle]] gehörte. Der Gutshof besaß historische Beziehungen zum nahe gelegenen Dorf Pier, in dem die Stiftskirchen von [[Düsseldorf-Gerresheim]] und [[St. Ursula (Köln)|St. Ursula in Köln]] Besitzungen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer des Jahres 2015 wurden alle Gebäude abgerissen, 2017/2018 wurde die Ortslage vom Braunkohletagebau Inden abgebaggert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Helena-Kapelle ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vilvenich Helenakapelle HDR.jpg|mini|Helena-Kapelle]]&lt;br /&gt;
Die Kapelle war das älteste und bedeutendste Bauwerk, das dem Braunkohletagebau Inden zum Opfer fiel. St. Helena in Vilvenich wurde erstmals im 14. Jahrhundert schriftlich erwähnt, sie war jedoch älter. Die [[Saalkirche]] mit eingezogenem rechteckigen [[Chor (Architektur)|Chor]] und [[Dachreiter]] wurde auf das 12.–13. Jahrhundert datiert. Bei Ausgrabungen wurde herausgefunden, dass das Gräberfeld bereits zur [[Merowingerzeit]] entstand. Außerdem wurden Hinweise auf eine frühe Holzkirche aus dem 10. Jahrhundert gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kerstin Schierhold |url=https://geschichten-rheinisches-revier.lvr.de/uebers-alter-spricht-man-nicht-oder/ |titel=„Über‘s Alter spricht man nicht!“ – Oder? Auf den Spuren der Gründungszeit der Kapelle von Vilvenich |werk=geSCHICHTEN Rheinisches Revier |datum=2023-08-14 |sprache=de |abruf=2024-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Udo Geilenbrügge, Michael Goerke, Wilhelm Schürmann |url=https://www.archaeologie-stiftung.de/media/projekte/projekte_251_300/290_uni_bonn/KB_290_UniBonn_Grabung.pdf |titel=Tafelfreuden für das Jenseits – die spätantiken Gräber von Vilvenich |werk=Heidelberger E-Journals |format=PDF |sprache=de |abruf=2024-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; An der Straßen- und an der Chorseite wies sie vermauerte kleine Rundbogenfenster auf, an der Hofseite waren dagegen vermauerte Öffnungen mit ungewöhnlichen geknickten [[Sturz (Architektur)|Stürzen]] zu erkennen. Als Baumaterial dienten [[Bruchstein]]e und sekundär verwendetes römisches Material, darunter auch [[Hypokaustum|Hypokaustenziegel]] und mindestens ein Matronenweihestein (siehe [[Matronenstein von Vilvenich]]). Mit rund zwei Dutzend ablesbaren Veränderungen war St. Helena das sehr authentische Beispiel eines einfachen romanischen [[Sakralbau]]es. Bei vielen anderen romanischen [[Kirchengebäude|Kirchen]] im [[Rheinland]] haben Modernisierungen, Restaurierungen, Kriegszerstörung und Wiederaufbau solche Spuren der Baugeschichte getilgt oder überdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Timo Bremer |url=https://www.archaeologie-stiftung.de/media/projekte/projekte_251_300/290_uni_bonn/KB_290_UniBonn_Grabung.pdf |titel=Ausgrabungen in Vilvenich, Braunkohletagebau Inden |werk=Stiftung Archäologie im rheinischen Braunkohlerevier |format=PDF |sprache=de |abruf=2024-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rettungsversuche ===&lt;br /&gt;
Mit der weltweit beachteten erfolgreichen Umsetzung der romanischen [[Emmauskirche (Borna)|Emmauskirche]] von [[Heuersdorf]] in Sachsen aus einem Tagebaugebiet begann auch im Fall Vilvenich eine öffentliche Diskussion über eine Erhaltung des historisch bedeutenden Bauwerks. Die Heuersdorfer Kirche war hinsichtlich Bauart, Größe, Alter und historischer Bedeutung mit der Vilvenicher Kirche zu vergleichen. Geeignete Umsiedlungsstandorte wären in der näheren Umgebung und in der Region zu finden gewesen. In [[Sachsen]] wurde bewiesen, dass die [[Translozierung]] einer kompletten Kirche technisch und finanziell machbar ist. Andere Beispiele für versetzte Kirchen finden sich etwa im belgischen [[Freilichtmuseum Bokrijk]]. Während es sich im ersten Fall um den exakten Wiederaufbau einer romanischen Dorfkirche nach vorheriger Dokumentation handelt, wurde in der damaligen [[Tschechoslowakei|ČSSR]] die viel größere gotische [[Mariä Himmelfahrt (Most)|Kirche]] aus [[Most (Tschechien)|Most]] (dt. Brüx) auf Schienen gesetzt und aus einem Tagebaugebiet gefahren.&lt;br /&gt;
Am 24. Juni 2010 wurde die Helena-Kapelle jedoch abgerissen. In Absprache mit der Bauleitung konnten vorher Steine markiert werden, die zu historischen Baubefunden gehörten. Sie sollen eingelagert werden, um gegebenenfalls bei einer Neuverwendung des Steinmaterials wieder eingebaut zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;6&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Vilvenich_Feldkreuz_HDR.jpg|Feldkreuz&lt;br /&gt;
Datei:Vilvenich2.jpg|Vilvenich&lt;br /&gt;
Datei:Vilvenich Bauernhof HDR.jpg|Gehöft in Vilvenich&lt;br /&gt;
Datei:Vilvenich_Gehöft_HDR.jpg|Gehöft in Vilvenich&lt;br /&gt;
Datei:Vilvenich_Toreinfahrt_HDR.jpg|Toreinfahrt in Vilvenich (1815)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Vilvenich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Inden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.85225|EW=6.412684|type=city|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1031144617|VIAF=295521735}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Inden, Rheinland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgebaggerter Ort im Rheinischen Braunkohlerevier]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nina</name></author>
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