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	<title>Villnachern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villnachern&amp;diff=239673&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gallagher 00: Gemeindewappen Brugg eingefügt</title>
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		<updated>2026-03-03T08:31:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gemeindewappen Brugg eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILD = Villnachern vidita de Kastelo Habsburgo 041.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Villnachern von der Habsburg aus gesehen&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Wappen Villnachern AG.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Brugg&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = [[Datei:CHE Brugg COA.svg|20px|klasse=noviewer]] [[Brugg]]&lt;br /&gt;
| BFS = 4122&lt;br /&gt;
| PLZ = 5213&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.47091&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.16006&lt;br /&gt;
| HÖHE = 365&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 5.75&lt;br /&gt;
| AUSLÄNDER = 17,7 %&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 1705&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2024&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Roland König&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url = https://www.villnachern.ch/behoerden/20999 |titel = Gemeinderat |abruf = 2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.villnachern.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Villnachern 2022.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2026]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villnachern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (das V wie ein F gesprochen; [[schweizerdeutsch]]: {{IPA|ˈfɪlˌnɑχərə}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Beat Zehnder |Hrsg=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau |Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau |Sammelwerk=Argovia |Band=100 |Verlag=Verlag Sauerländer |Ort=Aarau |Datum=1991 |ISBN=3-7941-3122-3 |Seiten=450–452}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein Dorf auf dem Gebiet der Stadt [[Brugg]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Der nördlich der [[Aare]] gelegene Ort war bis Ende 2025 eine eigenständige [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Bezirk Brugg]] und liegt rund drei Kilometer westsüdwestlich des Bezirkshauptorts Brugg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt in einer Mulde am Rand des [[Aare]]tals zwischen dem Südhang des zum [[Tafeljura]] gehörenden [[Bözberg (Pass)|Bözbergs]] und dem Hügel &amp;#039;&amp;#039;Vorderbuech&amp;#039;&amp;#039;, einem Ausläufer des [[Linnerberg (Aargau)|Linnerbergs]]. Das Tal mit der Dorfsiedlung wird vom Villnacher Dorfbach (oder Talbach), der aus dem Buechbach und dem Rädlibrunnbach entsteht, zur Aare bzw. zum Unterwasserkanal des Kraftwerks entwässert; im letzten Abschnitt ist er eingedolt. Durch das tief eingeschnittene [[Tobel]] zwischen den Hügeln Buech und Grüt fliesst der Mannlehenbach. Nordöstlich des Dorfes fliesst der Sigerstbach in die Ebene und erreicht den Werdgraben, der bei Umiken in die Aare mündet. Über das ehemalige Gemeindegebiet liegen mehrere Einzelhöfe verstreut. Die Berghänge im Westen und im Norden sind mehrheitlich bewaldet. Am Bözberg-Südhang liegen einige Gebiete mit artenreichen [[Trockenwiese]]n, auf denen unter anderem verschiedene [[Orchidee]]n wachsen und die im [[Bundesinventar der Trockenwiesen und -weiden von nationaler Bedeutung]] verzeichnet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.villnachern.ch/_docn/3181723/Leitbild_der_Natur-_und_Landschaftsschutzkommission_Villnachern_mit_Anhangen.pdf Leitbild Natur- und Landschaftsschutzkommission Villnachern] hrsg. von der Gemeinde Villnachern, 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 2010er-Jahren führte der Verein «Hot Spots» im Schutzgebiet Schihalde ein Projekt zur Förderung der seltenen Orchideenarten durch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hotspots-verein.ch/wp-content/uploads/2013/07/hsp_Schihalden.pdf |titel=Teilprojekt: Orchideen Schihalden, Villnachern 2014–2017 |hrsg=Hot Spots. Verein zur Erhaltung und Aufwertung von Kulturlandschaften mit hoher Artenvielfalt |format=PDF |sprache=de |abruf=2023-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aarelandschaft bei Villnachern und Brugg wurde mit dem Bau des [[Kraftwerk Wildegg-Brugg|Kraftwerks Wildegg-Brugg]] stark verändert. Das Maschinenhaus dieser Anlage steht bei Villnachern, und der Oberwasser- und der Unterwasserkanal bilden die künstliche Grenze des offenen Landwirtschaftsgebiets. Ein grosser Teil der wilden [[Flussaue|Auenlandschaft]] der Aare blieb auf der rechten Seite der Kanäle erhalten. Die Fläche mit dem Altlauf der Aare und der rund vier Kilometer langen und durchschnittlich 150 Meter breiten Schacheninsle ist ein bedeutendes Element des [[Auenschutzpark Aargau|Auenschutzparks Aargau]] und wird als [[Naturschutzgebiet Umiker Schachen-Stierenhölzli]] gepflegt, das zum grössten Teil auf Villnacher Gebiet liegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1069 und 1070, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schacheninsle stellt ein wertvolles Amphibienlaichgebiet dar, das im [[Amphibienlaichgebiete von nationaler Bedeutung im Kanton Aargau|Bundesinventar der Amphibienlaichgebiete von nationaler Bedeutung]] enthalten ist, und weist auch ein [[Naturwaldreservat]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Objekt [https://data.geo.admin.ch/ch.bafu.bundesinventare-amphibien/objectsheets/2017revision/ag843.pdf «Umiker Schachen»] im Bundesinventar der Amphibienlaichgebiete von nationaler Bedeutung.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Villnachern aus führt eine Verbindungsstrasse über die Kanalbrücke oberhalb des Kraftwerkgebäudes und über das Hilfswehr im Altlauf der Aare nach Schinznach-Bad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Areal des Gemeindegebiets umfasste 575 [[Hektar]]en, davon sind 281 Hektaren mit Wald bedeckt und 76 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt liegt auf 573 Metern im Gebiet Widacher im Nordwesten, der tiefste auf 338 Metern an der Aare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbargemeinden von Villnachern waren [[Bözberg AG|Bözberg]] im Norden, [[Brugg]] im Osten und [[Schinznach]] im Süden.&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Villnachern-LBS H1-024343.tif|mini|Historisches Luftbild von Werner Friedli von 1964]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Funde aus der [[Jungsteinzeit]] weisen auf eine frühe Besiedlung dieser Gegend hin. Ausserdem fand man Reste [[Römisches Reich|römischer]] Bauten sowie [[Alamannen|alamannische]] Gräber. 1141 wurde &amp;#039;&amp;#039;Filnacker&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt, als das [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|Kloster St.&amp;amp;nbsp;Blasien]] seinen Besitz an die [[Habsburg]]er verkaufte. Der Ortsname stammt vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;(ze) Filin ahharun&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet «bei den Äckern des Filo». Im [[Habsburger Urbar]] von 1306 erscheint der Name &amp;#039;&amp;#039;Wilnach&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot; /&amp;gt; Später gelangte das Dorf zur [[Amt Schenkenberg|Herrschaft Schenkenberg]]. Die Burg Villnachern gehörte ab Mitte des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts den Herren von Ostrach (die Familie steht in keinem erkennbaren Zusammenhang mit dem Ort [[Ostrach]] im Allgäu, denkbar wäre vielmehr ein Bezug zur Stadt [[Uster]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Fabrice Burlet |url=https://www.uster.ch/_docn/981618/OnlinePubl_Wappen-von-Uster-F-Burlet_20140411.pdf |titel=Die Wappen von Uster |hrsg=Stadtarchiv und Kläui-Bibliothek Uster |format=PDF; 2,3&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2019-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Familie starb vor 1450 aus, und die Burg verfiel noch in der zweiten Hälfte des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zu einer Ruine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stadt und Republik Bern|Bern]] besetzte 1460 die Herrschaft Schenkenberg militärisch und fügte sie als neue [[Landvogt]]ei den übrigen Untertanengebieten im [[Berner Aargau]] an. Villnachern bildete innerhalb der Landvogtei einen eigenen Gerichtsbezirk. 1528 führten die Berner die [[Reformation]] ein und teilten das Dorf 1732 dem neu gebildeten [[Schloss Kasteln|Amt Kasteln]] zu. Beim [[Franzoseneinfall (Schweiz)|Franzoseneinfall]] im März 1798 entmachteten die Franzosen die «Gnädigen Herren» von Bern und riefen die [[Helvetische Republik]] aus, die 1803 aufgelöst wurde. Villnachern gehört seither zum Kanton Aargau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der frühen Neuzeit wurden in Steinbrüchen bei Villnachern [[Muschelkalkstein]] und [[Gips]] abgebaut. Am 2.&amp;amp;nbsp;August 1875 erfolgte mit der Eröffnung der [[Bözbergstrecke]] der Anschluss ans Eisenbahnnetz, die Station Villnachern lag allerdings etwas abseits am Hang des Bözbergs. Die Villnacherner [[Weinberg|Rebberge]] bedeckten einst eine Fläche von über 40 Hektaren, fielen jedoch in der zweiten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts weitgehend der [[Reblaus]] zum Opfer. In der zweiten Hälfte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wandelte sich Villnachern von einer Bauern- zu einer Wohngemeinde. Die Einwohnerzahl stieg allein zwischen 1970 und 1990 um über 70 Prozent, nahm dann bis 2000 um 10 Prozent ab. Von 2000 bis 2024 stieg die Einwohnerzahl wieder um 40 Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. April 2009 stimmten die Stimmberechtigten einer geplanten Fusion mit den Nachbargemeinden [[Schinznach-Dorf]], [[Schinznach-Bad]] und [[Oberflachs]] zur neuen Gemeinde [[Schenkenberg AG|Schenkenberg]] zu. Die Fusion kam dennoch nicht zustande, weil [[Veltheim AG|Veltheim]] sie ablehnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/fuenferfusion-gescheitert-1282487 |titel=Fünferfusion gescheitert |hrsg=[[Aargauer Zeitung]] |datum=2009-04-05 |abruf=2010-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das daraufhin initiierte Fusionsprojekt ohne Veltheim scheiterte bei einer Urnenabstimmung am 25.&amp;amp;nbsp;Oktober 2009, als die Stimmbürger Villnacherns das Projekt ablehnten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/villnachern-entscheidet-sich-klar-gegen-schinznach-4146476 |titel=Villnachern entscheidet sich klar gegen «Schinznach» |hrsg=[[Aargauer Zeitung]] |datum=2009-10-25 |abruf=2010-08-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2016 fanden Gespräche zwischen den Exekutiven von Villnachern und Brugg über eine eventuelle Gemeindefusion statt. 2023 setzten die Gemeinden Fachgruppen für die Ausarbeitung der diesbezüglichen Projektunterlagen ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.badenertagblatt.ch/aargau/brugg/bruggvillnachern-facharbeitsgruppen-klaeren-offene-punkte-die-in-den-fusionsvertrag-einfliessen-ld.2463179 Facharbeitsgruppen klären offene Punkte, die in den Fusionsvertrag einfliessen]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Badener Tagblatt]],&amp;#039;&amp;#039; 25. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Per 1. Januar 2026 erfolgte die Fusion mit der Stadt Brugg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.villnachern.ch/gemeindezusammenschluss |titel=Gemeindezusammenschluss Brugg und Villnachern |sprache=de-CH |abruf=2025-12-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.villnachern.ch/aktuellesinformationen/2677049 |titel=Wir sagen Danke und verabschieden uns |sprache=de-CH |abruf=2025-12-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Villnachern Zehntenhaus.jpg|mini|Zehntenhaus]]&lt;br /&gt;
* Im Dorfzentrum stehen zahlreiche Gebäude, die um 1600 im [[Gotik|spätgotischen]] Stil errichtet worden sind.&lt;br /&gt;
* Villnachern besitzt keine eigene Kirche, sondern gehört zur Pfarrei [[Umiken]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Stettler, Emil Maurer |Hrsg=Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte |Titel=Die Kunstdenkmaeler des Kantons Aargau |Band=Band II: Die Bezirke Lenzburg und Brugg |Verlag=Birkhäuser Verlag |Ort=Basel |Datum=1953}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das Zehntenhaus ist im [[Schweizerisches Inventar der Kulturgüter von nationaler und regionaler Bedeutung|Schweizerischen Inventar der Kulturgüter von nationaler Bedeutung]] aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Blau gewendete gelbe Pflugschar, im Schildhaupt begleitet von zwei fünfstrahligen gelben Sternen.» Das Wappen erschien in dieser Form erstmals 1872 auf dem Gemeindesiegel. Der Pflug weist auf die landwirtschaftliche Tradition des Dorfes hin, während die Bedeutung der beiden Sterne nicht mehr bekannt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger |Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau |Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau |Ort=Buchs |Datum=2004 |ISBN=3-906738-07-8 |Seiten=307}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
Colors=&lt;br /&gt;
  id:lightgrey value:gray(0.9)&lt;br /&gt;
  id:darkgrey  value:gray(0.8)&lt;br /&gt;
  id:sfondo value:rgb(1,1,1)&lt;br /&gt;
  id:barra value:rgb(0.6,0.7,0.8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ImageSize  = width:1000 height:300&lt;br /&gt;
PlotArea   = left:50 bottom:50 top:30 right:30&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period     = from:0 till:1800&lt;br /&gt;
TimeAxis   = orientation:vertical&lt;br /&gt;
AlignBars  = late&lt;br /&gt;
ScaleMajor = gridcolor:darkgrey increment:200 start:0&lt;br /&gt;
ScaleMinor = gridcolor:lightgrey increment:100 start:0&lt;br /&gt;
BackgroundColors = canvas:sfondo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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 &lt;br /&gt;
TextData=&lt;br /&gt;
  fontsize:S pos:(20,20)&lt;br /&gt;
  text:&amp;quot;Quelle: Bundesamt für Statistik: Volkszählungsdaten&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;Einwohnerzahlen: Volkszählungsdaten&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Schuler |url=https://www.bfs.admin.ch/asset/de/24306905 |titel=Kanton Aargau - Die Bevölkerungszahlen auf lokaler Ebene vor 1850 |hrsg=Bundesamt für Statistik, Neuchâtel |datum=2023-06-16 |format=CSV; 15 KB |abruf=2026-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/grundlagen/volkszaehlung.assetdetail.32067220.html |titel=Daten der Eidgenössischen Volkszählungen ab 1850 nach Gemeinden |hrsg=Bundesamt für Statistik, Neuchâtel |datum=2024-07-12 |format=XLSX; 10 MB |abruf=2026-01-01|kommentar=Öffnung in Excel nur über &amp;quot;Anhang/Excel-Datensatz&amp;quot; möglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2024 lebten {{EWZ CH|CH-AG|4122}} Menschen in Villnachern, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4122}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 38,1 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]] und 27,1 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]]; 34,8 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |abruf=2019-06-09 |archiv-bot=2023-02-06 12:21:45 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 92,0 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, je 1,1 % [[Italienische Sprache|Italienisch]] und [[Französische Sprache|Französisch]] sowie 0,8 % [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übte die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde war der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wurde im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer betrug vier Jahre. Der Gemeinderat führte und repräsentierte die Gemeinde. Dazu vollzog er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Brugg zuständig. Villnachern gehört zum Friedensrichterkreis VIII (Brugg).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Villnachern gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 260 Arbeitsplätze, davon 15 % in der Landwirtschaft, 33 % in der Industrie und 52 % im Dienstleistungssektor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |format=Excel; 157&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |abruf=2019-06-09 |archiv-bot=2023-02-06 12:21:45 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Somit war Villnachern in erster Linie eine Wohngemeinde. Wichtigster Arbeitgeber ist das [[Wasserkraftwerk]] Wildegg-Brugg der [[Axpo Power|Axpo]]. Die meisten Erwerbstätigen sind Wegpendler und arbeiten in der Region Brugg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin von Bedeutung ist der [[Weinbau]]. Am Südhang des Buech, der so genannten Eihalde, war im Jahr 2018 eine Fläche von 7,4 Hektaren mit Reben bestockt. Es werden ein Dutzend Sorten angepflanzt, wobei [[Pinot noir|Blauburgunder]] und [[Müller-Thurgau|Riesling × Sylvaner]] überwiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.liebegg.ch/upload/rm/bericht-weinjahr-2018-kanton-aargau.pdf |titel=Weinlesekontrolle 2018 Kanton Aargau |hrsg=Landwirtschaftliches Zentrum Liebegg |datum=2019 |format=PDF; 2,4&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2019-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt an der Kantonsstrasse 473, die von [[Brugg]] dem westlichen Aareufer entlang nach [[Schinznach-Dorf]] verläuft. Die Anbindung an das Netz des öffentlichen Verkehrs erfolgt durch die [[Postauto]]linie vom [[Bahnhof Brugg]] über Schinznach-Dorf nach [[Thalheim AG|Thalheim]]. An Wochenenden verkehrt ein Nachtbus von Brugg über Villnachern, Schinznach-Dorf und [[Veltheim AG|Veltheim]] nach Thalheim. Die Bahnstation Villnachern an der [[Bözbergstrecke]] wurde im Dezember 2008 stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den südlichen Abschnitt des ehemaligen Gemeindegebiets verläuft die 1996 eröffnete [[Aareviadukt|Aaretalbrücke]] der [[Autobahn A3 (Schweiz)|Autobahn A3]]. Der Viadukt überquert im Gebiet von Villnachern den Oberwasserkanal und die alte Aare und überdeckt einen Bereich des Naturschutzgebiets. Als Ausgleichsmassnahme für den Eingriff in die Naturlandschaft wurde im Rahmen des Bauprogramms für den Auenschutzpark Aargau unter der Brücke ein neues Gewässersystem gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Villnachern gibt es ein Schulhaus, in dem der [[Kindergarten]] und die [[Primarschule]] untergebracht sind. Die [[Realschule]] und die [[Sekundarschule]] können in [[Veltheim AG|Veltheim]] besucht werden, die [[Bezirksschule]] in [[Schinznach-Dorf]]. Die nächstgelegenen Gymnasien sind die [[Kantonsschule Baden]] und die [[Kantonsschule Wettingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
In Villnachern geboren:&lt;br /&gt;
* [[Edmund Schulthess]] (1868–1944), Rechtsanwalt und Politiker, Bundespräsident, Präsident der Eidgenössischen Bankenkommission&lt;br /&gt;
* [[Hans Hartmann (Grafiker)|Hans Hartmann]] (1913–1991), Grafiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Bezug zu Villnachern:&lt;br /&gt;
* [[Johannes Frey (Schultheiss)|Johannes Frey]] (1740–1815), Schultheiss von Brugg, Gerichtsherr von Villnachern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1714|Autor=Felix Müller}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Michael Stettler]], [[Emil Maurer]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Kunstdenkmaeler des Kantons Aargau&lt;br /&gt;
   |Band=Band II: Die Bezirke Lenzburg und Brugg&lt;br /&gt;
   |Verlag=Birkhäuser Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Basel&lt;br /&gt;
   |Datum=1953&lt;br /&gt;
   |DNB=750561750}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Peter Belart&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Walter Kunz&lt;br /&gt;
   |Titel=Unser Dorf Villnachern 1141–1991. Festschrift zum Jubiläum des 850jährigen Bestehens&lt;br /&gt;
   |Verlag=Effingerhof&lt;br /&gt;
   |Ort=Brugg&lt;br /&gt;
   |Datum=1991}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Heiner Keller&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Aarelandschaft zwischen Schinznach Bad und Brugg. Eine Naturlandschaft und ihre Veränderung in den letzten 60 Jahren&lt;br /&gt;
   |Verlag=Brugger Neujahrsblätter&lt;br /&gt;
   |Ort=Brugg&lt;br /&gt;
   |Datum=1985}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.villnachern.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Villnachern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Brugg Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4654657-1|VIAF=242745745}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1141]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Aare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2025]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brugg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gallagher 00</name></author>
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