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	<title>Villmergen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2026-04-03T07:00:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILD = Villmergen Panorama.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Villmergen&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Villmergen 2014.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Villmergen COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Bremgarten&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Bremgarten&lt;br /&gt;
| BFS = 4080&lt;br /&gt;
| PLZ = 5612 Villmergen&amp;lt;br /&amp;gt;5613 [[Hilfikon]]&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH VMG&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.34748&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.24460&lt;br /&gt;
| HÖHE = 430&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 11.94&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Ueli Lütolf&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url = https://www.villmergen.ch/behoerden/565 |titel = Gemeinderat |abruf = 2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.villmergen.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villmergen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (das V wie ein F gesprochen; [[schweizerdeutsch]]: [{{IPA|ˈfɪlˌmærɡə}}]) ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Bremgarten]] und liegt im [[Bünz]]tal im Südosten des Kantons. Bekannt ist der Ort als Schauplatz der Entscheidungsschlachten der [[Villmergerkriege]] von 1656 und 1712. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2010 wurde das benachbarte [[Hilfikon]] eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Villmergen aus 400 m-Inlandflüge-LBS MH01-004384.tif|mini|Historisches Luftbild aus 400&amp;amp;nbsp;m von [[Walter Mittelholzer]] von 1925]]&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt am westlichen Rand des [[Bünz]]tals, am Fusse des Rietenbergs. Dieser bewaldete Höhenzug ist die nordwestliche Fortsetzung des [[Lindenberg (Schweiz)|Lindenbergs]]. Der nördliche Teil des Gemeindegebiets liegt in der Bünzebene, die bis in die 1920er Jahre weitläufige Sumpfgebiete aufwies und dann trockengelegt wurde. Nordöstlich des Dorfes erstreckt sich eine ausgedehnte Industriezone. Etwa drei Kilometer nördlich des Dorfes, zwischen [[Dintikon]] und [[Dottikon]], befindet sich rund um die ehemalige Schuhfabrik [[Bally (Schuhhersteller)|Bally]] ein zweiter Siedlungsschwerpunkt, das Bally-Quartier. [[Hilfikon]] ({{Höhe|479|CH|link=true}}) liegt nahe der südlichen Gemeindegrenze im Tal des Erusbachs. Dieser nimmt in Villmergen den Hinterbach auf, wird im weiteren Verlauf Holzbach genannt und mündet in der Nähe von Dottikon in die Bünz.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1090, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 1194 [[Hektar]]en, davon sind 414 Hektaren mit Wald bedeckt und 290 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die höchste Stelle befindet sich auf {{Höhe|712|CH}} auf dem Rietenberg, die tiefste Stelle auf {{Höhe|408|CH}} an der Bünz. Nachbargemeinden sind Dottikon im Norden, [[Wohlen]] im Osten, [[Büttikon]] im Südosten, [[Sarmenstorf]] im Süden, [[Seengen]] und [[Egliswil]] im Westen sowie Dintikon und [[Hendschiken]] im Nordwesten. Die Bebauung ist im Osten mit derjenigen der Nachbargemeinde Wohlen zusammengewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zu [[Römisches Reich|römischer]] Zeit führte eine Wasserleitung aus Tonröhren durch Villmergen, wie eine Untersuchung im Jahr 1945 zeigte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Martin Hartmann, Hans Weber | Titel=Die Römer im Aargau | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1985 | Seiten=205 | ISBN=3-7941-2539-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 500 und 700 n.&amp;amp;nbsp;Chr. entstand auf dem heutigen Gemeindegebiet eine [[Alamannen|alamannische]] Siedlung. 1185 wird das Dorf als &amp;#039;&amp;#039;Vilmaringen&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname leitet sich vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;Filmaringun&amp;#039;&amp;#039; ab und bedeutet «bei den Leuten des Vilmar», die heutige Namensform ist seit dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert üblich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=449–450 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1264 übernahmen die [[Habsburg]]er die Landesherrschaft von den [[Kyburg (Adelsgeschlecht)|Kyburgern]]. 1415 eroberten die [[Luzern]]er die Dörfer [[Büttikon]], [[Hilfikon]], [[Sarmenstorf]], [[Uezwil]] und Villmergen, doch 1425 mussten sie das Gebiet an den gemeinsamen Besitz der [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] zurückgeben. Villmergen war fortan der Hauptort des gleichnamigen Amtes in den [[Freiamt (Schweiz)|Freien Ämtern]], einer [[Gemeine Herrschaft|gemeinen Herrschaft]]. Im Jahr 1529 wechselte das Dorf zur reformierten Konfession über, nach dem [[Zweiter Kappelerkrieg|Zweiten Kappelerkrieg]] musste es zwei Jahre später jedoch zum Katholizismus zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:First battle villmergen.jpg|mini|links|[[Erste Schlacht von Villmergen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zweite Schlacht von Villmergen.jpg|mini|links|[[Zweite Schlacht von Villmergen]]]]&lt;br /&gt;
Am 24. Januar 1656 fand im Gebiet Himmelrych die [[Erste Schlacht von Villmergen]] statt. Die katholischen Luzerner und ihre Verbündeten siegten gegen die reformierten [[Stadt und Republik Bern|Berner]]. Das Dorf wurde geplündert und teilweise niedergebrannt. Der Glaubenskonflikt in der Eidgenossenschaft schwelte jahrzehntelang weiter, und so kam es am 24.&amp;amp;nbsp;Juli 1712 zur äusserst blutigen [[Zweite Schlacht von Villmergen|Zweiten Schlacht von Villmergen]], in der die Berner den Sieg davontrugen. Auf katholischer Seite starben über 3000 Soldaten, rund 1000 auf Seiten der Berner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Rudolf Fuhrer, Militärische Akademie der ETH Zürich |Titel=Villmerger Kriege 1656/1712 |Sammelwerk=Militärgeschichte zum Anfassen |Band=Band 19 |Verlag=[[Bundesamt für Bauten und Logistik]] |Ort=Bern |Jahr=2005}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1798 nahmen die [[Erste Französische Republik|Franzosen]] die Schweiz ein und riefen die [[Helvetische Republik]] aus. Villmergen war nun eine Gemeinde im Distrikt Sarmenstorf des kurzlebigen [[Kanton Baden|Kantons Baden]], seit 1803 gehört sie zum Kanton Aargau. 1840 entstand das erste Schulhaus. Am 11.&amp;amp;nbsp;Januar 1841 kam es auf dem Langelenfeld bei Villmergen zu einem [[Gefecht bei Villmergen|Gefecht zwischen Truppen des Kantons und aufständischen Freiämtern]], die sich gegen die Verhaftung des [[Bünzer Komitee]]s und die neue Verfassung auflehnten. Dabei starben sieben Aufständische und zwei Regierungssoldaten. Dieser Aufstand war eine der Ursachen des [[Aargauer Klosterstreit]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1850 entwickelte sich Villmergen von einem stattlichen Bauerndorf zu einem grösseren Industriedorf. Diese Entwicklung beschleunigte sich nach der Eröffnung der [[Wohlen-Meisterschwanden-Bahn]] am 18.&amp;amp;nbsp;Dezember 1916. Nach 1950 gab es aufgrund der Ansiedlung zahlreicher Industriebetriebe einen erneuten Entwicklungsschub. Die Einwohnerzahl hat sich seither fast verdreifacht; die 5000er-Marke wurde 1996 überschritten. Am 31.&amp;amp;nbsp;Mai 1997 erfolgte die Stilllegung der Wohlen-Meisterschwanden-Bahn. Das Teilstück südlich von Villmergen wurde in einen [[Radverkehrsanlage|Radweg]] umgewandelt, das Teilstück zwischen Wohlen und Villmergen (bis zum Übergang Rebenstrasse) wird sporadisch noch immer für den Güterverkehr genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Juni 2007 genehmigten die Gemeindeversammlungen von Villmergen und [[Hilfikon]] die Fusion beider Gemeinden. Volksabstimmungen in beiden Gemeinden bestätigten am 25.&amp;amp;nbsp;November 2007 den Beschluss, der am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2010 vollzogen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/anhaltender_trend_zu_gemeindefusionen_1.589767.html |titel=Anhaltender Trend zu Gemeindefusionen |hrsg=[[Neue Zürcher Zeitung]] |datum=2007-11-26 |zugriff=2009-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist das [[Grundwasser]] von Villmergen mit [[Pestizid]]en wie [[Chlorthalonil|Chlorothalonil]] belastet. Um die Konzentration zu senken, wird möglichst viel [[Trinkwasser]] aus Wohlen zugekauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andrea Weibel |url=https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/freiamt/zu-viele-giftstoffe-villmergen-muss-wasser-aus-wohlen-zukaufen-135580123 |titel=Zu viele Giftstoffe: Villmergen muss Wasser aus Wohlen zukaufen |werk=[[Aargauer Zeitung|aargauerzeitung.ch]] |datum=2019-09-06 |zugriff=2019-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Villmergen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der katholischen Pfarrkirche St. Peter und St. Paul reicht mindestens bis ins 12. Jahrhundert zurück. Die aus dem Mittelalter stammende und mehrfach erweiterte Kirche befand sich zuoberst auf dem Kirchhügel und wurde 1862 wegen Platzmangels abgerissen. Als Ersatz entstand weiter unten auf einer Terrasse ein neues Gebäude im [[Neugotik|neugotischen]] Stil nach Plänen von Wilhelm Keller, der sich unter anderem gegen [[Joseph Caspar Jeuch]] und [[Ferdinand Stadler]] durchsetzen konnte. Die Einweihung erfolgte 1866 durch Bischof [[Eugène Lachat]]. Aufgrund ihrer exponierten Lage überragt diese [[Hallenkirche]] das übrige Dorf. Oberhalb der Kirche steht die Nothelferkapelle, 1697 als [[Beinhaus]] errichtet. Im Dorfzentrum stehen mehrere Häuser aus dem 17. und 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Felder: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau, Band IV: Bezirk Bremgarten.&amp;#039;&amp;#039; S. 387–404.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wahrzeichen von Hilfikon ist das auf einem Hügel über dem Dorf gelegene [[Schloss Hilfikon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Villmergen Kirche.jpg|Katholische Pfarrkirche St. Peter und St. Paul&lt;br /&gt;
Katholische Pfarrkirche St. Peter und St. Paul 2015-09-20 14.42.06.jpg|Katholische Pfarrkirche St. Peter und St. Paul&lt;br /&gt;
Villmergen Denkmal.jpg|Denkmal zur Erinnerung an die Schlachten von Villmergen&lt;br /&gt;
Schloss Hilfikon.jpg|Schloss Hilfikon&lt;br /&gt;
Villmergen Bally.jpg|Ehemalige Bally-Schuhfabrik&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Weiss rote Rose mit gelben Butzen und grünen Kelchblättern.» In [[Johannes Stumpf]]s Schrift &amp;#039;&amp;#039;«Gemeiner loblicher Eydgnoſchafft Stetten Landen vnd Völckeren Chronik wirdiger thaaten beſchreybung»&amp;#039;&amp;#039; von 1547/48 erscheint die rote Rose als angebliches Wappen der Herren von Villmergen, obwohl dieses eigentlich eine schwarze Spitze in Weiss aufweist. Doch spätestens mit dem Gemeindesiegel von 1811 setzte sich das Rosenmotiv durch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen Kanton Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=306 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-15 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1798 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 888 || 1594 || 1785 || 2707 || 2812 || 3232 || 4322 || 4042 || 4649 || 5079 || 5918 || 7668&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Die folgenden Angaben beziehen sich jeweils auf die Summe der Gemeinden Villmergen und Hilfikon.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4080}} Menschen in Villmergen, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4080}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 48,4 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]] und 14,1 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]]; 37,5 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-05-15 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja |archiv-bot=2023-02-06 12:21:37 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 86,5 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 5,5 % [[Italienische Sprache|Italienisch]], 1,3 % [[Albanische Sprache|Albanisch]], 1,2 % [[Portugiesische Sprache|Portugiesisch]], 0,7 % [[Türkische Sprache|Türkisch]] und 0,6 % [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-15 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Bremgarten zuständig. Villmergen gehört zum Friedensrichterkreis VI (Wohlen).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Gemeindepräsident|Gemeindeammann]] Ueli Lütolf ist der Vater des Influencers Kevin Lütolf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.derfreiaemter.ch/leben-aus-dem-koffer|Der Freiämter vom 14. Januar 2022]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Villmergen gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 3700 Arbeitsplätze, davon 2 % in der Landwirtschaft, 45 % in der Industrie und 53 % im Dienstleistungssektor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-05-15 |format=Excel, 157&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja |archiv-bot=2023-02-06 12:21:37 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben international tätigen Grossbetrieben verfügt Villmergen auch über eine stattliche Anzahl kleiner und mittelständischer Unternehmen. Im Gebiet Allmend, an der Grenze zu Wohlen, befindet sich ein weitläufiges Industriegebiet mit grossen Fabrikanlagen. Die ortsansässigen Firmen profitieren stark von der günstigen Verkehrslage und vom niedrigen Gemeindesteuerfuss. Das bedeutendste Unternehmen mit Sitz in Villmergen ist [[Behr Bircher Cellpack BBC|Behr Bircher Cellpack]]. Es besteht auch die beiden Mühlen der Meyerhans Mühlen AG, welche Weich- und Hartweizen sowie Hafer verarbeitet; die Silo- und Mühlentürme prägen das Dorfbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SBB Historic - F 122 01147 003 - Villmergen WM Stationsgebaeude Bahnseite.jpg|mini|Bahnhof Villmergen der [[Wohlen-Meisterschwanden-Bahn]] (1996), kurz vor Schliessung]]&lt;br /&gt;
Villmergen ist leicht erreichbar. Das Dorf liegt etwa 7&amp;amp;nbsp;km vom Autobahnanschluss [[Lenzburg]] entfernt neben der [[Hauptstrasse 25]] (Lenzburg−[[Zug (Stadt)|Zug]]). Die von [[Wohlen]] herkommende Kantonsstrasse 298 führt durch Villmergen ins [[Seetal]], Nebenstrassen stellen Verbindungen nach [[Büttikon]] und [[Dintikon]] her. Den öffentlichen Verkehr stellen drei Buslinien sicher, die ihren Ausgangspunkt alle am [[Bahnhof Wohlen]] haben; sie führen nach [[Meisterschwanden]], Dintikon und ins Industriegebiet. Der [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]]-Bahnhof Dottikon-Dintikon (der auf Villmerger Gemeindegebiet liegt), befindet sich etwa drei Kilometer nördlich des eigentlichen Dorfes. An Wochenenden verkehren Nachtbusse von [[Bahnhof Lenzburg|Lenzburg]] über Villmergen und Wohlen nach Dottikon sowie von [[Bahnhof Dietikon|Dietikon]] über Villmergen nach [[Sarmenstorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Villmergen lernejo 318.jpg|mini|Schulhaus Dorf]]&lt;br /&gt;
Villmergen verfügt über einen [[Kindergarten]] mit mehreren Abteilungen sowie drei Schulhäuser, in denen die [[Primarschule]], die [[Realschule]] und die [[Sekundarschule]] unterrichtet werden. Die Bezirksschule kann in [[Wohlen]] besucht werden, ebenso die [[Kantonsschule Wohlen]] (Gymnasium). Die Kinder des Bally-Gebietes gehen ebenfalls nach Villmergen zur Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Pius Fischbach]] (* 1948), Fussballspieler&lt;br /&gt;
* [[Oliver Hegi]] (* 1993), Kunstturner&lt;br /&gt;
* [[Robert Stäger]] (1902–1981), Mundartdichter&lt;br /&gt;
* [[Paul Steinmann (Dramatiker)|Paul Steinmann]] (* 1956), Theaterautor und Regisseur&lt;br /&gt;
* [[Joachim Wey]] (1774–1844), Regierungsrat und Richter&lt;br /&gt;
* [[Susanne Wille]] (* 1974), Journalistin, Fernsehmoderatorin, Generaldirektorin SRG, in Villmergen aufgewachsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1679|Autor=Raoul Richner}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Peter Felder |Herausgeber=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] | Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau |Band=Band IV (Bezirk Bremgarten) |Verlag=Birkhäuser Verlag |Ort=Basel |Jahr=1967 |Seiten=387–404 |ISBN=3-906131-07-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.villmergen.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Villmergen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Bremgarten Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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