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	<title>Villigen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILD = Villigen vom Geissberg.JPG&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Aussicht vom Geissberg&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Villigen 2026.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Villigen COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Brugg&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Brugg&lt;br /&gt;
| BFS = 4121&lt;br /&gt;
| PLZ = 5234 Villigen&amp;lt;br /&amp;gt;5233 Stilli&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.52677&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.21484&lt;br /&gt;
| HÖHE = 365&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 11.21&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Olivier Moser&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url = https://www.villigen.ch/politik/gemeinderat/ |titel = Gemeinderat |abruf = 2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.villigen.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villigen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (das V wie ein F gesprochen; [[schweizerdeutsch]]: [{{IPA|ˈfiligə}}]&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=447–448 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Brugg]] und liegt etwa fünf Kilometer nördlich des Bezirkshauptorts [[Brugg]] im [[Aare]]tal. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2006 wurde der Nachbarort [[Stilli]] nach Villigen eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Geissberg, Villigen, Böttstein, Döttingen, Beznau v. S. aus 1000 m-Inlandflüge-LBS MH01-001296.tif|mini|Historisches Luftbild aus 1000&amp;amp;nbsp;m von [[Walter Mittelholzer]] von 1919]]&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt zwischen dem westlichen Ufer der [[Aare]] und dem Osthang des [[Geissberg (Aargau)|Geissbergs]] ({{Höhe|700|CH|link=true}}). Der Geissberg ist eine typische Erhebung des [[Tafeljura]]s mit einer ausgedehnten, nach Osten hin leicht geneigten Hochebene und steilen Hängen an drei Seiten. Im Westen und Süden verläuft die Gemeindegrenze Villigens genau an der Geländekante entlang, während die Abhänge auf dem Gebiet der Nachbargemeinden liegen. Im Norden geht der Geissberg in den Rotberg ({{Höhe|633|CH}}) über. Am Osthang ragen vier kurze, steile, beinahe halbkreisförmige Ausläufer in die Flussebene hinein. Von Norden nach Süden sind dies der Tüeliboden ({{Höhe|495|CH}}), der Gugelen ({{Höhe|452|CH}}), der Besserstein ({{Höhe|549|CH}}) und der Buck ({{Höhe|526|CH}}).&amp;lt;ref name=&amp;quot;swisstopo&amp;quot;&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1070, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alte Dorfkern liegt zwischen dem Gugelen und dem Besserstein, an dessen Südseite fliesst der [[Reinerbach (Aare)|Reinerbach]] vorbei. Am Aareufer, rund eineinhalb Kilometer nördlich der Mündung der [[Limmat]], befindet sich im so genannten [[Wasserschloss der Schweiz]] das Dorf [[Stilli]]. Dessen ehemaliges Gemeindegebiet umfasste einen drei Kilometer langen und 25 bis 210 Meter breiten Uferstreifen entlang der Aare, wobei das Flussbett mehr als einen Drittel der Fläche einnahm. Der 40 Meter hohen Böschung über der Flussniederung entlang verlief die ehemalige Gemeindegrenze. In der Aare liegt die kleine Insel Fischergrieni, die durch angeschwemmtes Geschiebe entstanden ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;swisstopo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 1121 [[Hektar]]en, davon sind 544 Hektaren bewaldet und 167 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt liegt auf 700 Metern an der nordwestlichen Ecke des Geissbergs, der tiefste auf 325 Metern an der Aare. Das Gemeindegebiet von Villigen ist Teil des [[Jurapark Aargau|Juraparks Aargau]], einem «Regionalen Naturpark von nationaler Bedeutung». Nachbargemeinden sind [[Mandach]] und [[Böttstein]] im Norden, [[Würenlingen]] im Osten, [[Untersiggenthal]] im Südosten, [[Brugg]] und [[Rüfenach]] im Süden, [[Remigen]] im Südwesten sowie [[Mettauertal]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ältesten bei Villigen gefundenen Siedlungsspuren sind etwa 5000 Jahre alt und stammen aus der [[Jungsteinzeit]], rund 3000 Jahre alt sind Keramikscherben aus der [[Bronzezeit]]. Um das Jahr 200 entstand ein [[Römisches Reich|römischer]] Gutshof, der bei Überfällen der [[Alamannen]] um 259/270 zerstört wurde. Auf dem Rotberg kamen Reste eines römischen Wachtturms zum Vorschein. Dort entdeckte Münzen stammen aus der Zeit zwischen 260 und 375. Bei Aushubarbeiten stiess man auf ein alamannisches Gräberfeld aus dem 6. und 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Im Mittelalter bauten unbekannte Adlige zwei Burgen bei Villigen. Jene auf dem Oelberg war ungefähr von 1100 bis 1150 bewohnt und wurde aufgegeben, die [[Ruine Besserstein|Burg Besserstein]] entstand zu Beginn des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. 1247 tauchte ein &amp;#039;&amp;#039;Heinricus de Viligen&amp;#039;&amp;#039; in einer Urkunde auf; dies ist somit die älteste bekannte Erwähnung des Dorfes. Der Ortsname stammt vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;Filingun&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet «bei den Leuten des Filo (Kurzform von Filibertus)».&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Villigen war Teil des Hofes [[Rein AG|Rein]], der dem [[Fürstabtei Murbach|Kloster Murbach]] im [[Elsass]] gehörte (als Hof bezeichnete man damals die Grundherrschaft über ein grösseres Gebiet). Im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert fassten die [[Habsburg]]er ihre Herrschaftsrechte westlich und nördlich von [[Brugg]] im Gericht Bözberg zusammen. Dazu gehörten neben Villigen auch [[Oberbözberg]], [[Unterbözberg]], [[Lauffohr]], [[Linn AG|Linn]], [[Mönthal]], Rein, [[Remigen]], [[Riniken]], [[Rüfenach]] und [[Stilli]]. In diesen Dörfern übten die Habsburger die [[Blutgerichtsbarkeit]] aus, in Mönthal, Remigen und Villigen zusätzlich die [[niedere Gerichtsbarkeit]]. König [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf&amp;amp;nbsp;I.]] kaufte 1291 den Hof Rein und war damit nicht nur oberster Richter, sondern auch der bedeutendste Grundherr. 1345 schenkte Königin [[Agnes von Ungarn]] den Hof dem [[Kloster Wittichen]] im [[Kinzig (Rhein)|Kinzigtal]]. 1458 wurden Weidegebiete für Stilli ausgeschieden, die exakt den bis Ende 2005 gültigen Gemeindeflächen entsprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1460 die Stadt [[Stadt und Republik Bern|Bern]] das Gebiet westlich der [[Aare]] eroberte, änderte sich an den Rechten des Klosters nichts. Dieses musste allerdings die Einführung der [[Reformation]] im Jahr 1528 hinnehmen. 1544 verkaufte das Kloster den Hof Rein an Graf Hartmann von [[Hallwyl (Adelsgeschlecht)|Hallwyl]]. Im Jahr 1566 erfolgte die Trennung des Gerichtsbezirks Bözberg, und die Gerichtsfälle des Hofes Rein wurden von nun an in Stilli verhandelt. Zwischen 1588 und 1599 erwarb die Stadt Brugg zwei Drittel des Hofes, Bern das übrige Drittel. Beim [[Franzoseneinfall (Schweiz)|Franzoseneinfall]] im März 1798 entmachteten die Franzosen die «Gnädigen Herren» von Bern und riefen die [[Helvetische Republik]] aus, die 1803 aufgelöst wurde. Der Hof Rein kam zum neuen Kanton Aargau. 1799 verlief die Frontlinie im [[Zweiter Koalitionskrieg|Zweiten Koalitionskrieg]] mitten durch das untere Aaretal. In der Region gab es mehrere Feldlager der französischen Armee. Durch Requisitionen und Plünderungen erlitten die Dorfbewohner grosse Not.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Villige AG 8449.jpg|mini|Häuserzeile in Villigen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Villigen Halseisenbrunnen.JPG|mini|Halseisenbrunnen mit Säule aus dem Jahr 1583]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Villigen Kirche.JPG|mini|Reformierte Kirche]]&lt;br /&gt;
1803 löste der Kanton Aargau den Hof Rein auf und erhob die einzelnen Dörfer zu selbständigen Gemeinden. Bis zu Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts war Villigen landwirtschaftlich geprägt. Der mindestens seit dem 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert betriebene [[Weinbau]] ging um 1880 wegen der eingeschleppten [[Reblaus]] stark zurück. In der zweiten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wanderten rund 200 verarmte Dorfbewohner nach Übersee aus. Bis etwa 1960 stagnierte die Bevölkerungszahl, verdoppelte sich dann aber innerhalb von dreissig Jahren. Zurückzuführen ist diese Entwicklung vor allem auf die Eröffnung des Schweizerischen Instituts für Nuklearphysik SIN im Jahr 1968, das zwanzig Jahre später zusammen mit dem Eidgenössischen Institut für Reaktorforschung in [[Würenlingen]] im [[Paul Scherrer Institut]] aufging. Im September 2003 genehmigten die Stimmberechtigten von Villigen die Eingemeindung der bisherigen Nachbargemeinde Stilli. Die Gemeindefusion wurde am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2006 rechtskräftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Villigen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem westlich über dem Dorf steil aufragenden Felskopf des Geissbergs befinden sich die Überreste der [[Ruine Besserstein|Burg Besserstein]]. Im Dorf selbst gibt es nicht weniger als zehn Brunnen, weshalb Villigen auch als «Dorf der schönen Brunnen» bezeichnet wird. Zwei davon, der Halseisen- und Schmittenbrunnen, die 1583 und 1814 im [[Renaissance|Spätrenaissance]]-Stil erbaut wurden, stehen heute unter Denkmalschutz, ebenso wie die [[Reformierte Kirche Villigen|reformierte Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Blau über grünem Dreiberg abgehauene gestürzte, gewendete gelbe Bärentatze, begleitet von drei fünfstrahligen gelben Sternen.» Das Wappen geht auf jenes der Herren von Villingen zurück, habsburgischen [[Ministeriale]]n im 13. und 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Die älteste bekannte Darstellung stammt von 1548, allerdings wächst die Bärentatze vom unteren Schildrand nach oben ins Feld. Auf dem Gemeindesiegel von 1872 erschien die Bärentatze nun umgekehrt, zusammen mit den drei Sternen, deren Bedeutung nicht bekannt ist. 1988 legte der Gemeinderat fest, dass die Aussenseite der Tatze darzustellen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=305 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-08 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1764 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 460 || 733 || 591 || 601 || 630 || 621 || 779 || 914 || 1247 || 1430 || 2010 || 2120&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4121}} Menschen in Villigen, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4121}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 30,7 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]] und 30,4 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]]; 38,9 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-06-08 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja |archiv-bot=2023-02-06 12:16:08 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 89,8 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, je 1,7 % [[Albanische Sprache|Albanisch]] und [[Italienische Sprache|Italienisch]], 1,6 % [[Portugiesische Sprache|Portugiesisch]] sowie 1,0 % [[Französische Sprache|Französisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-08 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Brugg zuständig. Villigen gehört zum Friedensrichterkreis VIII (Brugg).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Villigen PSI vom Geissberg.JPG|mini|Paul Scherrer Institut]]&lt;br /&gt;
Villigen hat im Vergleich zu den Nachbargemeinden relativ viele Arbeitsplätze, nämlich über 1500 gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT). Davon sind 3 % in der Landwirtschaft, 11 % in der Industrie und 86 % im Dienstleistungssektor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-06-08 |format=Excel, 157&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja |archiv-bot=2023-02-06 12:16:08 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der mit Abstand grösste Arbeitgeber ist das [[Paul Scherrer Institut]] (PSI), ein multidisziplinäres Forschungszentrum für Natur- und Ingenieurwissenschaften. Daneben gibt mehrere Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe. Rund anderthalb Kilometer nordwestlich des Dorfes liegt am Osthang des Geissbergs der [[Steinbruch]] Gabenchopf. Die dort abgebauten Steine ([[Kalkstein]] und [[Mergel]]) werden mit einem vier Kilometer langen Förderband über die Aare hinweg zum [[LafargeHolcim]]-[[Zement]]werk in [[Würenlingen]] transportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin von grosser Bedeutung ist der [[Weinbau]]. An den Südhängen der Geissberg-Ausläufer war im Jahr 2018 eine Fläche von 14,9 Hektaren mit Reben bestockt. Es werden über ein Dutzend verschiedene Sorten angepflanzt, wobei [[Pinot noir|Blauburgunder]] und [[Müller-Thurgau|Riesling × Sylvaner]] dominieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.liebegg.ch/upload/rm/bericht-weinjahr-2018-kanton-aargau.pdf?_=1552574593000 |titel=Weinlesekontrolle 2018 Kanton Aargau |hrsg=Landwirtschaftliches Zentrum Liebegg |datum=2019 |abruf=2019-06-12 |format=PDF, 2,4 MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Villigen und Stilli liegen an der Kantonsstrasse 441/442, die von Brugg her dem westlichen Aareufer entlang nach Böttstein und [[Klingnau]] verläuft. Bei Stilli führt eine 1970 gebaute Brücke über die Aare nach [[Würenlingen]]. Der Anschluss an das Netz des öffentlichen Verkehrs erfolgt durch die [[Postauto]]linie vom [[Bahnhof Brugg]] nach [[Döttingen]], mit Zusatzkursen zwischen Brugg und dem PSI. Durch Stilli verkehrt zusätzlich die Linie zwischen Brugg und [[Bad Zurzach]], vom PSI aus eine Linie über [[Untersiggenthal]] nach [[Gebenstorf]]. An Wochenenden fährt ein Nachtbus von Brugg über Villigen und [[Remigen]] nach [[Riniken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über einen [[Kindergarten]] und ein Schulhaus, in dem die [[Primarschule]] unterrichtet wird. Sämtliche Oberstufen ([[Realschule]], [[Sekundarschule]] und [[Bezirksschule]]) können in [[Brugg]] besucht werden. Die nächstgelegenen Gymnasien sind die [[Kantonsschule Baden]] und die [[Kantonsschule Wettingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Keller (Grafiker)|Ernst Keller]] (1891–1968), Grafikdesigner, Typograf, Bildhauer, Heraldiker und Lehrer&lt;br /&gt;
* [[Esther Süss]] (* 1974), Mountainbikerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1713|Autor=Felix Müller}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Michael Stettler]], [[Emil Maurer]] |Herausgeber=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmaeler des Kantons Aargau | Band=Band II: Die Bezirke Lenzburg und Brugg |Verlag=Birkhäuser Verlag |Ort=Basel |Jahr=1953 |DNB=750561750}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.villigen.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Villigen]&lt;br /&gt;
* [https://www.villigen.com/ Website von und über Villigen]&lt;br /&gt;
* {{ISOS|0332|Villigen|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Brugg Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4225086-9|LCCN=n81082433|VIAF=155949812}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1247]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tschubby</name></author>
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