<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Villgratner_Berge</id>
	<title>Villgratner Berge - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Villgratner_Berge"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villgratner_Berge&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-21T02:02:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villgratner_Berge&amp;diff=458120&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FunkyLizard: Linkfix</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villgratner_Berge&amp;diff=458120&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-10-03T15:10:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|KARTE= Karte Villgratner Berge.png&lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG= Übersichtskarte der Villgratner Berge&lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH= [[Bezirk Lienz|Osttirol]], [[Südtirol]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE= [[Hohe Tauern]]&lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH= [[Alpenvereinseinteilung der Ostalpen|AVE 38]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 46/52/18/N&amp;lt;!--Weiße Spitze--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 12/21/29/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= AT-7/IT-BZ&lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL= [[Weiße Spitze]]&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE= 2962&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG= AT&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE= 44&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villgratner Berge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Defregger Gebirge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deferegger Alpen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, sind eine [[Gebirgsgruppe]] der [[Zentrale Ostalpen|zentralen Ostalpen]]. Zusammen mit der [[Ankogelgruppe]], der [[Goldberggruppe]], der [[Glocknergruppe]], der [[Schobergruppe]], der [[Kreuzeckgruppe]], der [[Granatspitzgruppe]], der [[Venedigergruppe]] und der [[Rieserfernergruppe]] bilden die Villgratner Berge die Großgruppe der [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]]. Höchster Gipfel der Gebirgsgruppe ist die [[Weiße Spitze]] mit einer Höhe von {{Höhe|2962|AT}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Ungefähr zwei Drittel der Fläche der Villgratner Berge liegt in [[Österreich]] im Bundesland [[Tirol (Bundesland)|Tirol]] und ein Drittel in [[Italien]] in der Provinz [[Südtirol]].&lt;br /&gt;
Die Gebirgsgruppe liegt im Süden der Hohen Tauern. [[Lienz]], die Bezirkshauptstadt von [[Osttirol]], befindet sich an der Ostseite des Gebirges. [[Olang]] im [[Pustertal]] befindet sich an der Westseite. Namensgeber ist das [[Villgratental]], das von Süden aus in die Gruppe hineinführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villgratner Berge sind in jeder Hinsicht eine stille Gebirgsgruppe. Spektakuläre Bergziele fehlen ebenso wie eine übermäßige Erschließung mit Seilbahnen und Straßen. Der Bergwanderer und Naturfreund hingegen findet in diesen Bergen noch Stille und Naturerlebnis. Berühmt ist das Gebirge für eine Vielzahl von malerisch gelegenen Bergseen, seine vielfältige Pflanzenwelt und die noch relativ intakten Almmähder. Insbesondere das namensgebende Villgratental und das westlich benachbarte Gsieser Tal gelten im Winter als Skitourenparadies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsgeschichte und Namensgebung ==&lt;br /&gt;
=== Gebirgsgruppe ===&lt;br /&gt;
Das Gebirgsgruppe in ihren heutigen Grenzen wurde 1845 von [[Adolf Schaubach]] in seinem Standardwerk &amp;#039;&amp;#039;Die Deutschen Alpen&amp;#039;&amp;#039; als südliche Untergruppe der Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Riesenfernergruppe und Tefferecker Gebirge&amp;#039;&amp;#039; eingeführt. Diese Gruppe umfasste neben dem &amp;#039;&amp;#039;Tefferecker Gebirge&amp;#039;&amp;#039; auch die &amp;#039;&amp;#039;Riesenfernergruppe&amp;#039;&amp;#039; ([[Rieserfernergruppe]]) sowie das &amp;#039;&amp;#039;Virgerner Gebirge&amp;#039;&amp;#039; ([[Lasörlinggruppe]] und [[Panargenkamm]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Schaubach: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutschen Alpen&amp;#039;&amp;#039;, Band I, Jena 1845, S. 64–65.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Namensgebung wurde 1887 von [[August Böhm von Böhmersheim]] in seiner bedeutenden Einteilung der Ostalpen kritisiert und durch &amp;#039;&amp;#039;Villgrattener Gebirge&amp;#039;&amp;#039; ersetzt. Da sich das [[Villgratental]] vollständig und zentral innerhalb der Villgratner Berge befindet, während das [[Defereggental]] lediglich am Nordrand der Gebirgsgruppe liegt, empfiehlt sich die Schaubach’sche Benennung nach von Böhm nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[August Böhm von Böhmersheim|August von Böhm]] |Hrsg=[[Albrecht Penck]] |Titel=Einteilung der Ostalpen |Sammelwerk=Geographische Abhandlungen |Band=1 |Verlag=Eduard Hölzel |Ort=Wien |Datum=1887 |Seiten=385}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Umbenennung etablierte sich in der alpinen Literatur rasch. So wählte [[Ludwig Purtscheller]] beim 1897 erschienenen, ersten Führer für die Villgratner Berge bewusst diese Benennung und gestand der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Deferegger Gebirge&amp;#039;&amp;#039; nur mindere Berechtigung zu.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Purtscheller]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Alpenkranze des Defereggerthales&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Zeitschrift des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins]], 1897, S. 155–187.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Annexion [[Südtirol]]s wurde nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] der Westteil der Villgratner Berge politisch ein Teil Italiens und offiziell in &amp;#039;&amp;#039;Monti di Casies&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Dabei handelt es sich aber um keinen gewachsenen Flurnamen, sondern um eine Übersetzung von [[Ettore Tolomei]]. Deutschsprachige Südtiroler verwenden häufig die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Gsieser Berge&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch und formal korrekt ist also die Bezeichnung Villgratner Berge für den gesamten Gebirgszug zwischen dem [[Hochstein (Villgratner Berge)|Hochstein]] westlich von Lienz und dem [[Staller Sattel]]. Auf Landkarten findet sich aber ebenso der Name [[Defereggengebirge]] für den zu [[Österreich]] gehörenden Ostteil wie der Name &amp;#039;&amp;#039;Gsieser Berge&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Monti di Casies&amp;#039;&amp;#039; für den zu Italien gehörenden Westteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem ist im regionalen Sprachgebrauch der Begriff „Villgrater Berge“ üblich, und er hat sich gegenüber der germanisierten, verschriftlichen Interpretation (Villgratner Berge) in den jüngsten alpinhistorischen Darstellungen zur Talschaft durchgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Rauchegger: &amp;#039;&amp;#039;Entdeckungs-Bergreisen ins Villgratental und die frühe touristische Aneignung seiner alpinen Kulisse&amp;#039;&amp;#039;. In: ders., Josef Schett (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Villgrater Natur – Villgrater Kultur. Eine anthropogene Landschaft. Besiedlungsgeschichte, Almhistorie, demographische Entwicklung und Handwerkskunst&amp;#039;&amp;#039;. Innsbruck 2021, S. 138–169, ISBN 978-3-99105-016-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Höchster Gipfel ===&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Gruppe erheben sich zwei annähernd gleich hohe Gipfel ({{Coordinate|type=mountain|region=AT-7|NS=46/52/18/N|EW=12/21/29/E|name=Spitze 1 (Ost)|text=ICON0}} und {{Coordinate|type=mountain|region=AT-7|NS=46/52/34.86/N|EW=12/20/39.96/E|name=Spitze 2 (West)|text=ICON0}}), die &amp;#039;&amp;#039;Weiße Spitze&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rote Spitze&amp;#039;&amp;#039; genannt werden. Der östlichere mit einer Höhe von {{Höhe|2962|AT}} ist der höchste Punkt der Gruppe. Darin sind sich Kartenwerke und Literatur einig. Allerdings ist die Zuordnung der Namen zu den beiden Gipfeln strittig. Während der Großteil der Alpinliteratur,&amp;lt;ref&amp;gt;z.&amp;amp;nbsp;B. {{Literatur |Autor=Walter Mair |Titel=Osttirol Süd, Rother Wanderführer |Datum=2006 |ISBN=3-7633-4132-3 |Online={{Google Buch |BuchID=E0t_jdEtxq0C |Seite=88}} |Abruf=2011-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die amtlichen Kartenwerke&amp;lt;ref name=&amp;quot;amap&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://data.bev.gv.at/geonetwork/srv/ger/catalog.search#/map |titel=Österreichische Karte 1:50.000 | abruf=2024-10-03 | hrsg=[[Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen]] Österreich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Julian Pistotnik |Hrsg=Geologische Bundesanstalt Wien |Titel=Der geologische Aufbau Österreichs |Verlag=Springer-Verlag |Ort=Wien / New York |Datum=1980 |ISBN=3-211-81556-2 |Kapitel=3.9.2. Defregger Alpen |Seiten=348–350 |Online={{Google Buch |BuchID=0yFIZHFpL4QC |Seite=349 |Hervorhebung=Weiße Spitze}} |Abruf=2011-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Bewohner des südlich des Gebirgszuges gelegenen Villgratentals&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.osttirol.com/uploads/tx_webxbookingemo/ImageStorage/Das-Villgr_aa8fe0e3ba4580d0e4a571af636f657b.pdf |titel=Das Villgratental |seiten=10 |format=PDF; 7,1&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2022-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; den östlichen, höheren Gipfel als die &amp;#039;&amp;#039;Weiße Spitze&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen, und den westlichen, niedrigeren Nachbargipfel als die &amp;#039;&amp;#039;Rote Spitze&amp;#039;&amp;#039;, ist die Bezeichnung aus dem nördlich der Gruppe gelegenen Defreggental und in einem Wanderbuch&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Gasser |Titel=Defreggental. Führer für Wanderer und Bergsteiger |Datum=2008 |Seiten=5 |Online={{Webarchiv |url=http://www.jagawirt-alpina.at/jagawirt_dateien/Bergerlebnis.pdf |text=jagawirt-alpina.at |wayback=20150123010216}} |Format=PDF |KBytes=4400 |Abruf=2011-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gasser: &amp;#039;&amp;#039;Gebietsführer „Defereggental“; Führer für Wanderer und Bergsteiger&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, S. 34 unten [http://www.bergfuehrer.at/webs/gasser/news/0200_test2.php bergfuehrer.at] 184 Seiten&amp;lt;/ref&amp;gt; genau umgekehrt, dort heißt der höchste Punkt &amp;#039;&amp;#039;Rote Spitze&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich aus den Quellen keine eindeutige Namenszuordnung ergibt, wird hier der Darstellung des [[Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen|Bundesamts für Eich- und Vermessungswesen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;amap&amp;quot; /&amp;gt; der Vorzug gegeben. Somit ist für den Zweck der einheitlichen Festlegung der östliche, höhere Gipfel die [[Weiße Spitze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gipfel ==&lt;br /&gt;
Kein Gipfel der Villgratner Berge erreicht die 3000-Meter-Marke, allerdings sind 20 Gipfel höher als {{Höhe|2800|AT}}&lt;br /&gt;
Es sind dies (nach Höhe sortiert):&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |liste=&lt;br /&gt;
* [[Weiße Spitze]], {{Höhe|2962|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Rote Spitze (Villgratner Berge)|Rote Spitze]], {{Höhe|2956|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Hochgrabe]], {{Höhe|2951|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Großes Degenhorn]], {{Höhe|2946|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Gölbner]], {{Höhe|2943|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Gumriaul]], {{Höhe|2918|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Storfenspitze]], {{Höhe|2895|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Regenstein (Villgratner Berge)|Regenstein]], {{Höhe|2891|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Hochleitenspitze (Villgratner Berge)|Hochleitenspitze]], {{Höhe|2877|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Kleines Degenhorn]], {{Höhe|2849|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Wagensam Spitz]], {{Höhe|2849|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Kärlskopf]], {{Höhe|2836|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Wildegg (Villgratner Berge)|Wildegg]], {{Höhe|2830|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Deferegger Pfannhorn]], {{Höhe|2820|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Rote Wand (Villgratner Berge)|Rote Wand]], {{Höhe|2818|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Rappler (Berg)|Rappler]], {{Höhe|2812|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Großer Leppleskofel]], {{Höhe|2811|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Bockstein (Villgratner Berge)|Bockstein]], {{Höhe|2805|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Kugelwand]], {{Höhe|2803|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Großes Arnhorn]], {{Höhe|2800|AT}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Lohnende Ziele stellen auch die leicht zu ersteigenden Berg [[Toblacher Pfannhorn]] ({{Höhe|2663|AT}}) und [[Böses Weibele]] ({{Höhe|2521|AT}}) dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Täler ==&lt;br /&gt;
Von Süden führen fünf größere Täler in die Villgratner Berge: das unbesiedelte Wilfernertal, das beim Ortsteil Thal der Gemeinde [[Assling]] mündet, das ebenfalls unbesiedelte Kristeinertal, das Villgratental mit den Gemeinden [[Außervillgraten|Außer-]] und [[Innervillgraten]], das [[Silvestertal]] sowie das größtenteils zur Gemeinde [[Gsies]] gehörende [[Gsieser Tal]].&lt;br /&gt;
Begrenzt werden die Villgratner Berge im Norden vom [[Defereggental]], im Osten vom [[Iseltal]], im Südosten vom Lienzer Talboden, im Süden vom [[Pustertal]] und im Westen vom [[Antholzer Tal]]. Die Grenze zur [[Rieserfernergruppe]] bildet der [[Staller Sattel]]. Besonders erwähnenswert ist innerhalb der Villgratner Berge das [[Gsieser Törl]] als Übergang vom Südtiroler Gsieser Tal zum Osttiroler Defereggental, das nach dem Ersten Weltkrieg bis in die 1970er Jahre hinein als [[Schmuggel|Schmugglerweg]] zwischen [[Österreich]] und [[Italien]] benutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Benachbarte Gebirgsgruppen ==&lt;br /&gt;
Die Villgratner Berge grenzen an die folgenden anderen Gebirgsgruppen der Alpen:&lt;br /&gt;
* [[Venedigergruppe]] (mit den Untergruppen [[Panargenkamm]] und [[Lasörlinggruppe]]) (im Norden)&lt;br /&gt;
* [[Granatspitzgruppe]] (im Nordosten)&lt;br /&gt;
* [[Schobergruppe]] (im Osten)&lt;br /&gt;
* [[Gailtaler Alpen]] (im Südosten)&lt;br /&gt;
* [[Karnischer Hauptkamm]] (im Süden)&lt;br /&gt;
* [[Dolomiten]] (im Südwesten)&lt;br /&gt;
* [[Rieserfernergruppe]] (im Nordwesten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hütten ==&lt;br /&gt;
In den Villgratner Bergen gibt es eine Hütte des Alpenvereins sowie mehrere private Hütten und Jausenstationen:&lt;br /&gt;
* [[Hochsteinhütte]] (ÖAV Sektion Lienz): Höhe: {{Höhe|2023|AT}}, bewirtschaftet von Anfang Mai bis Ende Oktober und von Dezember bis Mitte März, 12 Betten, 8 Matratzenlager, Talort: Lienz, Gehzeit vom Ende der Mautstraße: 10 Minuten&lt;br /&gt;
* [[Gölbnerblickhütte]] (privat): Höhe: {{Höhe|1824|AT}}, bewirtschaftet von Anfang Juni bis Ende September, 4 Betten, Talort: Anras, Gehzeit vom Parkplatz im Kristeinertal: 20 Minuten&lt;br /&gt;
* [[Volkzeinerhütte]] (privat, früher als Sillianer Hütte ÖAV Sektion Sillian): Höhe: {{Höhe|1886|AT}}, bewirtschaftet von ca. Pfingsten bis Mitte Oktober, 30 Betten, 10 Matratzenlager, Talort: Außervillgraten, Gehzeit vom Parkplatz im Winkeltal: 5 Minuten&lt;br /&gt;
* [[Unterstalleralm]] (privat): Höhe: {{Höhe|1664|AT}}, bewirtschaftet von Mitte Mai bis Mitte Oktober, nur Jausenstation. Zimmer kann man in den umliegenden Almhütten mieten, Talort: Innervillgraten, direkt am Parkplatz im Arntal&lt;br /&gt;
* [[Jausenstation Kalkstein]] (privat): Höhe: {{Höhe|1641|AT}}, bewirtschaftet in der Sommer- und Wintersaison, Übernachtungsmöglichkeiten im Gasthof Bad Kalkstein oder im Haus Bethanien des [[Kalasantiner]]ordens, Talort: Kalkstein, direkt am Parkplatz.&lt;br /&gt;
* [[Thurntalerrast]] (privat): Höhe: {{Höhe|1978|AT}}, bewirtschaftet von Mitte Dezember bis Ostern und von Mitte Juni bis Mitte Oktober, 5 Ferienwohnungen, Talort: Außervillgraten, direkt anfahrbar über die Fraktion Unterwalden&lt;br /&gt;
* [[Bonner Hütte (Villgratner Berge)|Bonner Hütte]] (privat, früher DAV Sektion Bonn): Höhe: {{Höhe|2340|AT}}, bewirtschaftet von Ende Mai bis Ende Oktober, 14 Betten 11 Lager, Talort: Toblach, Gehzeit von Kandellen ca. 2–3 Stunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panorama ==&lt;br /&gt;
{{Panorama|Villgratner Berge.jpg|600|Villgratner Berge mit Roter und Weißer Spitze vom Defereggental gesehen}}&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manfred Poleschinski: &amp;#039;&amp;#039;Villgratner Berge (Deferegger Alpen). Gebietsführer für Bergsteiger, Kletterer und Wanderer.&amp;#039;&amp;#039; 1. Ausgabe. Eigenverlag, 27. April 2011; letzte Aktualisierung: 31. Januar 2016, [http://www.stadtbuecherei-lienz.at/osttirolbibliothek/emedien/poleschinski-deferegger-alpen-gesamt.pdf stadtbuecherei-lienz.at] (PDF; 6,4&amp;amp;nbsp;MB); abgerufen am 11. März 2017.&lt;br /&gt;
* Manfred Poleschinski: &amp;#039;&amp;#039;Villgratner Berge / Deferegger Alpen. Gebietsführer für Bergsteiger, Kletterer und Wanderer.&amp;#039;&amp;#039; 2. verbesserte und erweiterte Auflage Juni 2020, 112 Seiten, Eigenverlag, z.&amp;amp;nbsp;B. [https://www.freytagberndt.com/produkt/9783200069657-poleschinski-manfred-villgratner-berge-deferegger-alpen/ Freytag &amp;amp; Berndt, Wien]&lt;br /&gt;
* Andreas Rauchegger: &amp;#039;&amp;#039;Entdeckungs-Bergreisen ins Villgratental und die frühe touristische Aneignung seiner alpinen Kulisse&amp;#039;&amp;#039;. In: ders. / Josef Schett (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Villgrater Natur – Villgrater Kultur. Eine anthropogene Landschaft. Besiedlungsgeschichte, Almhistorie, demographische Entwicklung und Handwerkskunst&amp;#039;&amp;#039;. Innsbruck 2021, ISBN 978-3-99105-016-2, S. 138–169.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Villgratner Mountains}}&lt;br /&gt;
* [http://www.summitpost.org/area/range/153575/villgraten-group.html &amp;#039;&amp;#039;Villgratener Berge&amp;#039;&amp;#039;.] summitpost.org (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten |text=der Spitzen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Hohe Tauern&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Zentrale Ostalpen nach AVE&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4090951-7|VIAF=246107362}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villgratner Berge| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Osttirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochgebirge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[pt:Alpes de Pusteria]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FunkyLizard</name></author>
	</entry>
</feed>