<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Villebahn</id>
	<title>Villebahn - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Villebahn"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villebahn&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T14:07:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villebahn&amp;diff=272002&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villebahn&amp;diff=272002&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-11T10:59:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{BS-header|Abt. Anschlussbahn Vereinigte Ville}}&lt;br /&gt;
{{BS-daten&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE=&lt;br /&gt;
|PIXEL_KARTE=300 px&lt;br /&gt;
|TEXT_KARTE=&lt;br /&gt;
|DE-KBS=&lt;br /&gt;
|STRECKENNR=&lt;br /&gt;
|LÄNGE=7,475&lt;br /&gt;
|SPURWEITE=1435&lt;br /&gt;
|STRECKENKLASSE=&lt;br /&gt;
|STROMG         = 1,2 kV&lt;br /&gt;
|NEIGUNGA=&lt;br /&gt;
|NEIGUNG= 23,87&lt;br /&gt;
|RADIUS= 180&lt;br /&gt;
|V-MAX=40&lt;br /&gt;
|ZWEIGLEISIG=&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_FOTO  =&lt;br /&gt;
|PIXEL_FOTO     = 300px&lt;br /&gt;
|TEXT_FOTO      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villebahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (vollständiger Name &amp;#039;&amp;#039;Abt. Anschlussbahn Vereinigte Ville&amp;#039;&amp;#039;) war eine [[Normalspur]]-[[Werksbahn]] ([[Gleisanschluss|Grubenanschlussbahn]]) für den Transport von Erzeugnissen der Werke der [[Braunkohle in Hürth]] in der [[Ville (Rheinland)|Ville]] bei [[Hürth]]. Sie entstand als Werksbahn der &amp;#039;&amp;#039;Ribbertwerke&amp;#039;&amp;#039;, wurde später verlängert und schließlich von der [[Roddergrube]] übernommen, die wiederum in der &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinbraun]]&amp;#039;&amp;#039; aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Eisenbahnstrecke|Strecke]] wurde zum 21. März 1902 durchgehend eröffnet und 1974 nach Abbau der Kohlefelder endgültig zurückgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Streckenabschnitte ==&lt;br /&gt;
Die Streckenabschnitte wurden wie folgt eröffnet:&lt;br /&gt;
* 23. November 1888: Staatsbahnhof [[Kalscheuren]] bis Ribbert-Werke, als damalige Anschlussbahn der Ribbert Werke ([[Hermülheim]]).&amp;lt;ref&amp;gt; dazu und zum Folgenden: Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Der Anschluß an den Staatsbahnhof Kalscheuren&amp;#039;&amp;#039; in Clemens Klug: &amp;#039;&amp;#039;Die Vorläufer der Ribbertwerke&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Hürther Heimat&amp;#039;&amp;#039; 65/66 (1990) S. 72 ff &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1898–1899: Ribbert-Werke bis Grube Theresia am Alstädter Berg in [[Alt-Hürth]].&lt;br /&gt;
* 1903: Grube Theresia bis zum Bahnhof [[Berrenrath]] und Bahnhof [[Vereinigte Ville]] des gleichnamigen Grubenfeldes (bis Streckenende am [[Prellbock]] 01 [[Ausziehgleis]]-[[Knapsack (Hürth)|Knapsack]]). Von dort 1906 Anschlussgleis zur &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Carbid AG&amp;#039;&amp;#039; (→ [[Chemiepark Knapsack]]).&lt;br /&gt;
* 1906: Übergabebahnhof [[Kohleveredlungsbetrieb Ville/Berrenrath|Ville-Berrenrath]] zur Louisenbahn der Grube Louise in [[Türnich]]. Streckenlänge Villebahn – Louisenbahn: Bf Kalscheuren – Grube Louise 11,179 km.&lt;br /&gt;
* 15. Oktober 1908: Aufgabe der Verbindungsstrecke nach Kalscheuren und Anschluss an den Güterbahnhof Kendenich der mittlerweile normalspurigen [[Köln-Bonner Eisenbahnen]] (deren Schmalspurstrecke seit 1898 ebenerdig gekreuzt wurde) mit der dortigen Verbindung zur Staatsbahn und zum [[Godorfer Hafen|Rheinhafen Godorf]] (via [[Querbahn (HGK)|Querbahn]]). Der Abschnitt nach Kalscheuren lag noch viele Jahre ungenutzt und wurde 1920 schließlich landwirtschaftlich rekultiviert. Heute ist dieser Trassenteil teilweise ein öffentlicher Feldweg.&lt;br /&gt;
* 1909 Anschluss der &amp;#039;&amp;#039;[[Naherholungsgebiet Hürtherberg|Gewerkschaft Hürtherberg]]&amp;#039;&amp;#039; ab etwa Bahnübergang Luxemburger Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristik ==&lt;br /&gt;
Die Streckenlänge bis zum 10. Februar 1919 ohne Bahnhofsgleise betrug 7,475 Kilometer vom Stellwerk Ville-Nord bis zum Bahnhof Kalscheuren. Aufgrund ihrer starken Steigungen von 1:41,9 und 1:40 wurden die Strecken der Villebahn und der [[Köln-Bonner Eisenbahnen#Schwarze Bahn|Schwarzen Bahn]] gern als Ausbildungs- und Prüfungsstrecken für angehende [[Triebfahrzeugführer|Lokomotivführer]] und [[Heizer]] verwendet. Neben 100 Tonnen und 90 Tonnen schweren [[Henschel/SSW EL 2|EL-2]]-[[Lokomotive]]n wurden [[Diesellokomotive|Diesel-]] und [[Dampflokomotive]]n eingesetzt. Bekannt unter den Dampflokomotiven sind fünf Dampflokomotiven vom [[Henschel Typ Herkules]] die [[Villebahn 20 und 21]] und [[DR-Baureihe 52|Rheinbraun 338 und 339]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lok-Rundschau, Seite 153&amp;quot;&amp;gt;Karl Pokschewinski, Volker Schüler, Manfred Coenen, &amp;#039;&amp;#039;Brikettfabriken und Anschlußbahnen im Rheinischen Braunkohlenbergbau&amp;#039;&amp;#039;, Lokrundschau Verlag, Gülzow 2004, ISBN 3-931647-18-8, Seite 153&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Eisenbahnstrecke|Strecke]] behinderte mit ihren erst ab 1956 schrankengesicherten Übergängen (Bonn-, Luxemburger-, Kreuz- und Brandlstraße) den lokalen und den überörtlichen Verkehr erheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 wurde die Strecke mit einer [[Oberleitung]] mit 1,2&amp;amp;nbsp;kV [[Gleichstrom]] elektrifiziert. Die zulässige Geschwindigkeit betrug anfangs 15&amp;amp;nbsp;km/h, ab dem 12. Mai 1953 dann 40&amp;amp;nbsp;km/h. Bei einer Bergfahrt betrug die zulässige Achszahl 150 bei zwei Lokomotiven und 120 bei einer [[Zuglokomotive]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ende ==&lt;br /&gt;
Die Betriebseinstellung des Abschnitts Ville Nord–KBE-Kendenich erfolgte am 13. Dezember 1972. Der Gleisabbau erfolgte bis Ende Herbst 1974. Die unterliegende Braunkohle wurde abgebaut. Einige Brückenbauwerke blieben bis 2003 bestehen. Heute liegt neben der Trasse am Beginn die Straße &amp;#039;&amp;#039;Hürther Bogen&amp;#039;&amp;#039;, in deren Mitte für ein Gleis zum Zentralen Omnibus-Bahnhof, [[Hürth Park]], Platz gelassen ist. Die Aufgaben der Strecke wurden von der [[Köln-Bonner Eisenbahnen#Schwarze Bahn|Schwarzen Bahn]] übernommen. Deren Strecke wurde dazu höher gelegt, im oberen Teil an den Rand der ehemaligen Gruben verschoben und für starke Belastung ausgebaut (Achslast bis zu 27&amp;amp;nbsp;t).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die Strecke erinnert noch die Straße &amp;#039;&amp;#039;An der Villenbahn&amp;#039;&amp;#039; in Alt-Hürth. Ebenso befinden sich dort an der Trasse einige Geländer aus Schienenstücken. Vor dem Haus Bonnstr. 247, in Hermülheim liegt sogar noch ein zirka 10 Meter langes Gleisstück der Villebahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Schienenfahrzeuge von Rheinbraun]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bahnen-im-rheinland.de/wb/ville83.htm Helmut Neßeler: &amp;#039;&amp;#039;RBW-Schmalspurbahn Ville - Schmalspurbahnen im Versteck - Ein Besuch im Industriegebiet Knapsack, 1983&amp;#039;&amp;#039; (mit Angaben zu Schmalspur-Grubenbahn, Ville- und Schwarzer Bahn)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helmut Neßeler (in Zusammenarbeit mit Manfred Coenen, Archiv RWE-Power): &amp;#039;&amp;#039;Die Villebahn. Die Geschichte einer Grubenanschlussbahn im rheinischen Braunkohlenrevier. 1902–2009.&amp;#039;&amp;#039; dbh-Verlag, Frechen 2009, ISBN 978-3-00-028578-3 (&amp;#039;&amp;#039;documenta berchemensis historica.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 11)&lt;br /&gt;
* Weitere Literatur siehe bei den gelinkten Artikeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Villebahn}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenverkehr (Rhein-Erft-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheinisches Braunkohlerevier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Hürth)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlenbahn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>