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	<title>Ville-Stollen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T04:54:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ville-Stollen&amp;diff=2426611&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A00:FBC:E8CF:8091:C85B:E5FF:FEB9:799F am 12. April 2025 um 08:51 Uhr</title>
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		<updated>2025-04-12T08:51:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kölner Randkanal 02.jpg|mini|upright=1.2|Kölner Randkanal direkt nach dem Austritt des Ville-Stollens nahe Frechen-Königsdorf]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ville-Stollen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stollen (Bergbau)|Entwässerungsstollen]], der von [[Götzenkirchen]] unter der [[Ville (Rheinland)|Ville]] hindurch bis [[Königsdorf (Frechen)|Frechen-Königsdorf]] reicht. Der Stollen dient dazu, bei [[Hochwasser]] Wasser aus der [[Erft]] in den [[Kölner Randkanal]] und damit in den [[Rhein]] abzuführen. Es handelt sich um eine künstliche Röhre mit einer Länge von sechs Kilometern und einer Querschnittsfläche von neun Quadratmetern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ville-Stollen wurde gebaut, um das bei der [[Sümpfung]] der [[Braunkohle]]-[[Tagebau]]e im [[Rheinisches Braunkohlerevier|Rheinischen Revier]] anfallende, zusätzlich in die Erft geleitete Wasser aufzunehmen und abzuleiten. Obwohl die Wassermenge, die bei [[Kenten]] in die Erft gepumpt wird, zu einem sehr großen Teil genutzt wird, kommt es vor allem nach schweren Regenfällen und während der Schneeschmelze häufig bereits im Unterlauf der Erft zu Überschwemmungen, die durch zusätzliches Wasser noch verstärkt würden. Heute werden jährlich etwa 550 Millionen Kubikmeter Wasser aus den Tagebauen, vor allem dem [[Tagebau Hambach]], in die Erft gepumpt. Die Nutzung erfolgt als Kühlwasser in den Kraftwerken der [[RWE Power]] entlang der Erft, zur Bewässerung der Feuchtgebiete im Schwalm-Nettetal und zur Gewinnung von Trinkwasser.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rhein-erft-online&amp;quot;&amp;gt;Norbert Kurth: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.rhein-erft-online.ksta.de/html/artikel/1273823433296.shtml |wayback=20100625000117 |text=Eine Abkürzung zum Rhein. |archiv-bot=2019-05-21 18:33:10 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039; Kölner Stadtanzeiger 20. Juni 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Horrem Kanal 01.jpg|mini|Kanal mit Pumpwerk Götzenkirchen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Horrem Pumpwerk 01.jpg|mini|Pumpwerk Götzenkirchen]]&lt;br /&gt;
Die Planungen für den Ville-Stollen als zusätzlichen Abfluss der Erft begannen in den frühen 1950er Jahren. Als Lösung wurde ein zweiter Ablauf der Erft zum Rhein über den 1954 bis 1955 gebauten&amp;lt;ref&amp;gt;Ministerium für Umwelt- und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW: &amp;#039;&amp;#039;Ergebnisbericht Erft: Wasserrahmenrichtlinie in NRW - Bestandsaufnahme. [http://www.niederrhein.nrw.de/erft/kap_3/kap_3_1_4.html Kapitel 3.1.4. Entnahmen und Überleitungen von Oberflächenwasser.]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Kölner Randkanal vorgeschlagen, für den allerdings ein Tunnel durch den Villerücken getrieben werden musste, der zwischen der Erft und dem Rheintal liegt. Der Tunnel wurde von dem damaligen Betreiber der Tagebaue, dem Unternehmen [[Rheinbraun]], zwischen Götzenkirchen bis nach [[Neu-Buschbell]] getrieben, wobei parallel von fünf Schächten aus über einen Zeitraum von zwei Jahren mehr als 100 Arbeiter eingesetzt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rhein-erft-online&amp;quot; /&amp;gt; &amp;quot;Mit dem Pumpwerk Horrem-Götzenkirchen konnten größere Wassermengen aus der Erft in den Randkanal geleitet werden. Hierdurch war es überhaupt nur möglich, die bei der Trockenlegung des [[Tagebau Fortuna-Garsdorf|Tgb. Fortuna-Garsdorf]] anfallenden Wassermassen über die Erft abzuführen. Insgesamt wurden in der Betriebszeit von Fortuna-Garsdorf mehr als 15.940 Mio. m³ Grundwasser hier gefördert.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtteilforum Oberaußem: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.stadtteilforum-oberaussem.de/index.php?id=606 |wayback=20130630153106 |text=7. Der Tagebau Fortuna - Garsdorf. |archiv-bot=2019-05-21 18:33:10 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Oberaußem - Fortuna und die Braunkohle.&amp;#039;&amp;#039; Homepage des Stadtteilforums Oberaußem.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Erft selber wurden bei [[Kerpen]] ein Abschlag und ein Kanal nach Götzenkirchen angelegt, sodass das Wasser bei Hochwasser direkt nach Götzenkirchen abfließen kann. Am Ende des Kanals wurde ein Pumpwerk errichtet, um das ankommende Wasser in den 10 Meter höher beginnenden Stollen zu pumpen. Das Pumpwerk mit einer Leistung von bis zu 8,5 Kubikmeter Wasser pro Sekunde konnte 1957 den Betrieb aufnehmen. Das Wasser fließt dann durch den Stollen nach Neu-Buschbell in den Kölner Randkanal in Richtung [[Worringen]] und dann in den Rhein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rhein-erft-online&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelles ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 wurde der Ville-Stollen und die Gesamtanlage auf Beschädigungen untersucht, die Pumpen und die Elektrik der Pumpanlagen sollten ausgetauscht werden, wobei die Kosten auf einen zweistelligen Millionenbetrag geschätzt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rhein-erft-online&amp;quot; /&amp;gt; Entsprechend einem Landschaftsplan des Amts für Umweltschutz und Kreisplanung des [[Rhein-Erft-Kreis]]es soll geprüft werden, ob &amp;quot;die zwischen [[Burg Mödrath]] und Götzenkirchen verlaufenden Entwässerungskanäle&lt;br /&gt;
(Südliche Zuleitung zu Kölner Randkanal) der Rheinbraun AG, die der Ableitung von Sümpfungswässern und Erfthochwässern zur Pumpstation Götzenkirchen dienen, beseitigt und der natürliche Geländezustand wiederhergestellt werden kann.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Landschaftsplan&amp;quot;&amp;gt;Amt für Umweltschutz und Kreisplanung Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.rhein-erft-kreis.de/stepone/data/downloads/65/88/00/lp5_gesamtfassung_2011.pdf |wayback=20160305154853 |text=Landschaftsplan 5, Erfttal Süd, 5. Änderung. |archiv-bot=2019-05-21 18:33:10 InternetArchiveBot }} (PDF; 836&amp;amp;nbsp;kB)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei wird angenommen, dass dies &amp;quot;spätestens mit der Inbetriebnahme des [[Hochwasserrückhaltebecken]]s im rekultivierten [[Tagebau Frechen]] durch den Erftverband möglich sein&amp;quot; sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Landschaftsplan&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.904548|EW=6.71726|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kanal in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheinisches Braunkohlerevier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1950er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Rhein-Erft-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kanal in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
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