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	<title>Villa Wach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T07:06:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villa_Wach&amp;diff=1466029&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;08Linus: BKL ersetzt mit bkl-replace</title>
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		<updated>2025-10-28T00:00:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;bkl-replace&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa Wach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, vorher auch &amp;#039;&amp;#039;Villa Göschen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Haus Metzsch&amp;#039;&amp;#039;, ist ein ehemaliges [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] im Stadtteil [[Oberlößnitz]] der sächsischen Stadt [[Radebeul]], im [[Augustusweg (Radebeul)|Augustusweg]] 62. Namensgebender Besitzer war der sächsische Amtshauptmann und Geheimrat [[Felix Wach]]. Heute ist in dem Herrenhaus ein Kinder- und Jugendhilfezentrum untergebracht.&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Villa Wach.jpg|mini|Villa Wach, Südseite mit Terrassensubstruktion]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Villa Wach1.jpg|mini|hochkant|Villa Wach, Ostseite mit Eingang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Ehemaliges Bau- und Kulturgeschichtsdenkmal ===&lt;br /&gt;
Das bereits 1904 von dem Kunsthistoriker [[Cornelius Gurlitt (Kunsthistoriker)|Gurlitt]] in seiner &amp;#039;&amp;#039;Beschreibenden Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen&amp;#039;&amp;#039; aufgeführte Herrenhaus wurde von diesem wie folgt beschrieben: &lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Das stattliche, zweigeschossige Herrenhaus mit seiner rechteckigen Grundform von 13 Fenster Front dürfte in der Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts seine jetzige Gestalt erhalten haben. Den äusseren Formen nach ein einheitlicher Bau dieser Zeit. Ob eine ältere Anlage verwendet worden ist, konnte ich nicht nachweisen. In dem umfangreichen Parke finden sich an einer Treppenstufe und an Böschungsmauern verschiedene Jahrzahlen auf Sandsteinquadern. Im oberen Theile 1791, 1792, 1793. Oestlich neben dem Herrenhause 1794, 1795. An einer Terrassenstufe bez. &amp;lt;code&amp;gt;G.B. Aō. 1792&amp;lt;/code&amp;gt;. Auf der Terrasse einige Kugeln, Aufsätze von entfernten Thorpfeilern der alten Einfriedungsmauer. Eine derselben bez. 1797.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch zu DDR-Zeiten, genauer 1973 und 1979, wurde das Objekt in der Wertgruppe III als Wachsche Villa mit Torhaus und Barockvasen in der [[Liste der Denkmale der Kulturgeschichte in Radebeul|Kreisdenkmalliste für Radebeul]] aufgeführt. Nach der Wende wurde der Wachschen Villa wegen Verlusts ihres [[Denkmalwert]]s in den Jahren vorher der Status als [[Denkmal (Zeugnis)|Denkmal]] aberkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;Ravensberg&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Villa Wach Reblaus.jpg|mini|Villa Wach, Reblaus am Bergpfad auf den Ravensberg]]&lt;br /&gt;
Oberhalb der Wach′schen Villa erhebt sich der Steilanstieg der Lößnitzhänge, in diesem Abschnitt der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Ravensberg&amp;#039;&amp;#039;. Westlich oberhalb der Villa ist das Terrain bereits wieder aufgerebt; östlich davon findet sich noch die Verwaldung der letzten hundert Jahre. Dort von dem Vorplatz vor dem ehemaligen Herrenhaus führt ein steiler Bergpfad auf die Anhöhe, zum Teil als Sandsteintreppen mit Handlauf ausgebildet. Über einen Aussichtspunkt auf halber Höhe führt der Weg auch nach [[Wahnsdorf]]; er mündet in die Straße &amp;#039;&amp;#039;Am Dammberg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im unteren Teil wartet eine Reblausskulptur neben einer Informationstafel zu den Veränderungen der Weinbergsflächen (1882, 1904 und 2009). Kurz danach weist eine weitere Tafel auf den Steinbruch am Ravensberg hin, in den man hineinsehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Vor 1668 war das Weinbergsanwesen im Besitz des Dresdner Hofapothekers Wechinger als erstem namentlich bekannten Eigentümer; nach späteren Besitzern hieß der Weinberg auch &amp;#039;&amp;#039;Abelhardtscher Berg&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;Saulscher Oberberg&amp;#039;&amp;#039;, heute &amp;#039;&amp;#039;Ravensberg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1672 stand an gleicher Stelle der &amp;#039;&amp;#039;Villa Wach&amp;#039;&amp;#039; bereits ein repräsentatives Berg- und Lusthaus, das im frühen 19. Jahrhundert mehrfach als „Palast“ erwähnt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bankier Freiherr [[Christian Friedrich von Gregory]], Besitzer des westlich gelegenen [[Haus Sorgenfrei]], schuf mit dem Erwerb dieses und weiterer Weinberge 1790/1791 den mit etwa 10&amp;amp;nbsp;Hektar lange Zeit größten zusammenhängenden Weinbergsbesitz der [[Oberlößnitz]]. Nach Gregory war dieses Anwesen jahrzehntelang im Besitz der Grafen v. [[Loß]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Göschen Herbert König.jpg|mini|links|&amp;#039;&amp;#039;Villa Göschen&amp;#039;&amp;#039; ([[Herbert König (Künstler)|Herbert König]], Holzstich 1871) mit dem 1904 von Gurlitt als „entfernt“ beschriebenen Tor]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Villa Wach Wirtschaftsgebäude Hangseite.jpg|mini|Villa Wach, Wirtschaftsgebäude auf der Hangseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Villa Wach Wirtschaftsgebäude Straße.jpg|mini|Villa Wach, Wirtschaftsgebäude an der Straße, heute Hort]]&lt;br /&gt;
[[Datei:10870-Radebeul-1909-Russenstraße - Oberlößnitz-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|mini|links|Villa Wach oberhalb der Hauptstraße, 1909]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Villa Wach Torhaus.jpg|mini|Villa Wach, Torhaus an der Straße]]&lt;br /&gt;
Nach diesen folgte die Bankiers- und Kaufmannsfamilie Göschen,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/stream/visitationofengl15howa#page/163 Crisp, F. A. (Hrsg.): Visitation of England and Wales, Bd. 15 (1908), S. 163.]&amp;lt;/ref&amp;gt; der dort 1847 der spätere britische Diplomat [[Edward Goschen, 1. Baronet|Edward Goschen]] geboren wurde. Die Familie Göschen baute das Herrenhaus Mitte des 19. Jahrhunderts grundlegend zur &amp;#039;&amp;#039;Villa Göschen&amp;#039;&amp;#039; um. Zwei Schwestern von Eduard (Edward) und dessen Bruder, [[George Goschen, 1. Viscount Goschen|George Joachim Goschen]], heirateten Mitglieder der nicht weit entfernt im [[Bennoschlösschen]] wohnenden Familie [[Metzsch]], so 1869 Marion (1845–1877) den späteren sächsischen Ministerpräsidenten [[Karl Georg Levin von Metzsch-Reichenbach|Georg von Metzsch]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|17|263||Georg Graf von Metzsch-Reichenbach|Karlheinz Blaschke|117568414}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und bereits vorher 1863 ihre Schwester Emily Louisa den späteren Kammerherrn und Landtagsabgeordneten [[Gustav von Metzsch]] (1835–1900). Dieser zog in die Villa Göschen ein, was ihr den Namen &amp;#039;&amp;#039;Haus Metzsch&amp;#039;&amp;#039; verschaffte, während sein Bruder in Dresden wohnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Schriftliche Auskunft des Stadtarchivs Radebeul an [[Benutzer:Jbergner]] am 2. September 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem Holzstich von [[Herbert König (Künstler)|Herbert König]] von 1871 war die Villa zu dieser Zeit ein zweigeschossiger Bau mit neun Fensterachsen und dreiecksgiebligem Mittelrisalit, ähnlich der weiter östlich stehenden [[Villa Zembsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer grundlegender Umbau erfolgte 1913/1914 zur &amp;#039;&amp;#039;Villa Wach&amp;#039;&amp;#039;, nachdem 1912 Katharina (Käthe) Wach das Anwesen erworben hatte. Katharina Wach (1876–1956) war eine Tochter [[Ernst von Mendelssohn-Bartholdy]]s, des Seniorchefs einer der bedeutendsten deutschen Privatbanken,&amp;lt;ref&amp;gt;Christof Biggeleben: Das „Bollwerk des Bürgertums“. Die Berliner Kaufmannschaft 1870–1920 (= Schriftenreihe zur Zeitschrift für Unternehmensgeschichte, Bd. 17); München: C. H. Beck 2006, S. 153.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Bankhaus Mendelssohn|Mendelssohn &amp;amp; Co.]], Berlin. Ihr Ehemann, der sächsische Staatsbeamte und [[Geheimer Rat|Geheimrat]] Dr. jur. Felix Wach (1871–1943), ein Sohn [[Adolf Wach]]s und mütterlicherseits ein Enkel von [[Felix Mendelssohn Bartholdy]], arbeitete unter anderem als Amtshauptmann in [[Amtshauptmannschaft Oschatz|Oschatz]] und [[Amtshauptmannschaft Pirna|Pirna]]. Gemeinsam hatten sie drei Kinder, darunter den Religionswissenschaftler und Soziologen [[Joachim Wach]], dem es 1935 gelang, in die USA zu emigrieren. Der Umbau des Herrenhauses, zu dem zu jener Zeit die heutigen Grundstücke 62–76 gehörten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;frauenzimmer&amp;quot;&amp;gt;Kathrin Wallrabe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Susanne Heigl-Wach, geb. Wach. Urenkelin des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Frauenzimmer – Frauen im Zimmer?&amp;#039;&amp;#039; Textsammlung. Stadt Radebeul, Radebeul 2005, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt; erfolgte durch den Architekten [[Hugo Wach]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;köppen&amp;quot;&amp;gt;Anja Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Monumentalmalerei im Spannungsfeld zwischen Historismus und Jugendstil. Das Werk Wilhelm Köppen (1897–1917)&amp;#039;&amp;#039;, Diss. Bonn 2009. {{URN|nbn:de:hbz:5-18842}}. S. 133–136.&amp;lt;/ref&amp;gt; (1872–1939), einen Bruder von Felix.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.mendelssohn-stiftung.de/f-Download-d-file.html?id=29 |text=Stammbaum der Familie Mendelssohn (Auszug) |wayback=20160304091123 |archiv-bot=2023-02-06 10:36:43 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei wurde der Bau in der Breite gegenüber der &amp;#039;&amp;#039;Villa Göschen&amp;#039;&amp;#039; vom Holzstich 1871 um jeweils zwei Fensterachsen auf jeder Seite verlängert sowie der Giebel umgestaltet, wie auf dem Foto aus der Zeit um 1940 zu sehen. Zur Ausgestaltung der Prunkhalle wurde der Künstler [[Wilhelm Köppen (Maler)|Wilhelm Köppen]] hinzugezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;köppen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Felix Wach wurde nach dem [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]] am 13. August 1933 als „Nichtarier“ mit 62 Jahren in den Ruhestand versetzt. Um der drohenden Enteignung ihres eigenen Anwesens zu entgehen, übertrug Katharina Wach im Sommer 1938 den Besitz auf ihren Ehemann. Mit Schreiben vom 30. Dezember 1938 wurde dieser Vorgang durch den &amp;#039;&amp;#039;Kreishauptmann zu Dresden-Bautzen&amp;#039;&amp;#039; untersagt, da Felix Wach „[[Jüdischer Mischling|Mischling]] ersten Grades und mit einer Jüdin verheiratet“ sei und damit als Jude gelte. Nach der Aufhebung der Entscheidung, weil Wach „nur Mischling 2. Grades, also Vierteljude“ war, folgte eine ausführliche Stellungnahme des seinerzeitigen Radebeuler Oberbürgermeisters [[Heinrich Severit]] vom 15. April 1939 mit der Erläuterung, dass Wach zwar nur einen „volljüdischen“ Großelternteil habe, jedoch noch anderes „artfremdes“ (französisches) Blut in sich trage. Doch nicht nur dadurch zeige sich, dass er kein Deutscher sei, sondern auch durch sein Verhalten: Wach hatte Ende 1936 im Namen der Familie gegen den Abriss der [[Felix Mendelssohn Bartholdy#Erinnerungsorte und Gedenktafeln|Mendelssohn-Statue]] in [[Leipzig]] protestiert. Da der Übertragung erhebliches öffentliches Interesse entgegenstehe, wurde sie am 16. Juni 1939 für unwirksam erklärt. Anschließend wurde das Anwesen „[[Arisierung|arisiert]]“,&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Wendehorst: &amp;#039;&amp;#039;Bausteine einer jüdischen Geschichte der Universität Leipzig.&amp;#039;&amp;#039; Leipziger Universitätsverlag, 2006, ISBN 978-3-86583-106-4 ({{Google Buch |BuchID=XWkIggqCUQwC |Seite=301}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Familie Wach musste nach [[Dresden]] in die Karcherallee ziehen. Felix Wach verstarb am 21. August 1943 in Dresden. Seine Frau Katharina Wach wurde mit der Tochter Susanne am 11. Januar 1944 in das [[Ghetto Theresienstadt|KZ Theresienstadt]] [[Deportation#Deportationen während des Nationalsozialismus|deportiert]], konnte jedoch dank Intervention von höherer Stelle („Auch die Fürsprache […][von] Prof. [[Martin Hammitzsch]] […], der mit Hitlers Halbschwester [[Angela Hammitzsch|Angela]] […] verheiratet war, soll zur Rettung vor dem sonst unvermeidlichen Schicksal beigetragen haben.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;frauenzimmer&amp;quot; /&amp;gt;) durch schwedische und Schweizer Verwandte ausgekauft werden und lebte bis zu ihrem Tod 1956&amp;lt;ref&amp;gt;[http://worldconnect.rootsweb.ancestry.com/cgi-bin/igm.cgi?op=GET&amp;amp;db=ofmintz&amp;amp;id=I6000000002802359040 Katharina Marie VON MENDELSSOHN-BARHTOLDY]&amp;lt;/ref&amp;gt; in der Schweiz. Auch ihre Tochter überlebte&amp;lt;ref name=&amp;quot;juden in radebeul&amp;quot;&amp;gt;Ingrid Lewek; Wolfgang Tarnowski: &amp;#039;&amp;#039;Juden in Radebeul 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Erweiterte und überarbeitete Ausgabe. Große Kreisstadt Radebeul/Stadtarchiv, Radebeul 2008, S. 28 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und starb 95-jährig in Locarno.&amp;lt;ref name=&amp;quot;frauenzimmer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Villa Wach&amp;#039;&amp;#039;, an deren Ziergiebel ein [[Reichsadler]] angebracht wurde, ging 1940 als &amp;#039;&amp;#039;Landesführerschule&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;juden in radebeul&amp;quot; /&amp;gt; und (wahrscheinlich später als) [[Lazarett]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-938460-05-9|Seite=202–203}}&amp;lt;/ref&amp;gt; an das [[Deutsches Rotes Kreuz|Deutsche Rote Kreuz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 wurde das Anwesen, das von 1945 bis 1957 durch die sowjetische Armee beschlagnahmt war, wiederum verstaatlicht und 1951 in das Eigentum der Stadt Radebeul überführt. Zu dieser Zeit nutzte die sowjetische Armee das ehemalige Kutscherhaus als [[Gefängnis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1958 bis 1972 betrieb die Stadt Radebeul das ehemalige Herrenhaus als zweites Schulhaus der Oberlößnitzer Schule, danach wurde dort ein Kinderheim errichtet, in das auch die Kinder aus dem [[Hagensche Villa|Kinderheim im Augustusweg 105]] verlegt wurden. Das Kinderheim wurde 1992 als &amp;#039;&amp;#039;Kinder- und Jugendhilfezentrum Oberlößnitz&amp;#039;&amp;#039; in die Trägerschaft der &amp;#039;&amp;#039;Kinderarche Sachsen&amp;#039;&amp;#039; übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Nebengebäuden des Grundstücks waren bereits ab 1958 Turnhalle und Hort untergebracht und auf dem weitläufigen Parkgrundstück waren Sportanlagen entstanden. 1972 wurden diese durch einen Neubau zur heutigen &amp;#039;&amp;#039;Oberschule Oberlößnitz&amp;#039;&amp;#039; (bis 2013 Mittelschule) ergänzt. 2006 wurde die Mittelschule in das Gebäude der [[Rosegger-Schule]] in [[Serkowitz]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-938460-05-9}}&lt;br /&gt;
* {{BKD|26|135 ff|173|Oberlössnitz; Weitere Weinberggrundstücke; Ledenweg Nr. 7}}&lt;br /&gt;
* Ingrid Lewek, Wolfgang Tarnowski: &amp;#039;&amp;#039;Juden in Radebeul 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Erweiterte und überarbeitete Ausgabe. Große Kreisstadt Radebeul/Stadtarchiv, Radebeul 2008, ISBN 978-3-938460-09-2&lt;br /&gt;
* [http://www.saena.de/download/Broschueren/BB_Neubau_Grundschule_Oberloessnitz_Passivhausstandard.pdf Neubau Grundschule Oberlößnitz mit Hort, Jugendtreff und Sporthalle im Passivhaus-Standard] (mit einigen Infos zur Villa Wach).&lt;br /&gt;
* Anja Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Monumentalmalerei im Spannungsfeld zwischen Historismus und Jugendstil. Das Werk Wilhelm Köppen (1897–1917)&amp;#039;&amp;#039;, Diss. Bonn 2009. {{URN|nbn:de:hbz:5-18842}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://mendelssohngesellschaft.ch/ried-geschichte.html Das Ried seit 1881; Hintergrund und Geschichte der Mendelssohn Gesellschaft Schweiz; In Memoriam Lili Wach Mendelssohn]&lt;br /&gt;
* [http://static0.akpool.de/images/cards/94/945275.jpg Gesamtansicht der Villa als DRK-Landesführerschule IV in Radebeul I (Ansichtskarte, erste Hälfte der 1940er Jahre).]&amp;lt;!--{{Webarchiv | url=http://mari-rbl.bplaced.net/oberloessnitz/bauwerke/bauw-19.htm | wayback=20131203014051 | text=Foto der Villa Wach (erste Hälfte der 1940er Jahre).}} In: Manfred Richter: &amp;#039;&amp;#039;Radebeul auf historischen Postkarten; von anno dazumal.&amp;#039;&amp;#039;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/06/34.50/N |EW=13/40/47/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrenhaus in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Weingut (Radebeul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kulturdenkmal in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal der Kulturgeschichte (Kreis Dresden-Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Schule in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaustgedenken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1850er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Weinberglandschaft Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberlößnitz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;08Linus</name></author>
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