<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Villa_Tugendhat</id>
	<title>Villa Tugendhat - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Villa_Tugendhat"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villa_Tugendhat&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T03:14:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villa_Tugendhat&amp;diff=368229&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eva Dahl: /* Materialien, Details und Möblierung */Zeichensetzung korrigiert: Komma statt Semikolon, da Aufzählung (die Subjekte beziehen sich auf das vorangegangene Prädikat.)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villa_Tugendhat&amp;diff=368229&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-18T17:02:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Materialien, Details und Möblierung: &lt;/span&gt;Zeichensetzung korrigiert: Komma statt Semikolon, da Aufzählung (die Subjekte beziehen sich auf das vorangegangene Prädikat.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:VT16 PD zahrada.jpg|mini|hochkant=1.3|Villa Tugendhat, Gartenseite in Hanglage, 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa Tugendhat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein von 1929 bis 1930 in [[Brünn]] nach Plänen des Architekten [[Ludwig Mies van der Rohe]] errichtetes Wohnhaus für das Unternehmer-Ehepaar Fritz und Grete Tugendhat, die Eltern des deutschen Philosophen [[Ernst Tugendhat]] und der Kunsthistorikerin [[Daniela Hammer-Tugendhat]]. Das Bauwerk gilt als das berühmteste Bauwerk der [[Moderne (Architektur)|Moderne]] in Brünn und entstand gleichzeitig mit Mies’ [[Barcelona-Pavillon]]. Die Villa wird zu den bedeutendsten Bauten Mies van der Rohes in Europa gezählt und gilt als ein Meilenstein der modernen [[Architektur]]. Sie wird als eine der [[Architekturikone]]n der Moderne bewertet wie [[Le Corbusier]]s [[Villa Savoye]], [[Frank Lloyd Wright]]s [[Frederick C. Robie House|Haus Robie]] und das [[Haus Schminke]] von [[Hans Scharoun]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.stiftung-hausschminke.eu/de/Architektur/47/ Architektur.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Stiftung [[Haus Schminke]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Topografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brno, Černá Pole, Černopolní, vila Tugendhat (02).jpg|mini|Straßenseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Tugendhat - Modell.JPG|mini|Modell]]&lt;br /&gt;
Die [[Villa]] liegt quer zu einem Hang auf dem Schwarzfeld (Černá pole) im Nordosten von Brünn (Adresse: Černopolní Nr.&amp;amp;nbsp;45). Zur Straße hin zeigt sich das Haus als unspektakulärer, eingeschossiger [[Pavillon]], während es sich zur steil abfallenden Gartenseite mit einer riesigen Fensterfront öffnet. Zwei Fensterelemente auf dieser Seite lassen sich ganz versenken. [[Markise]]n schützen bei Bedarf vor zu viel Sonneneinstrahlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 2000&amp;amp;nbsp;m² umfassende Grundstück bietet durch die Hanglage und die talwärtige Ausrichtung des Gebäudes nach Südwesten einen panoramahaften Ausblick auf die Brünner Altstadt. Es ist nur ein Teilstück des größeren parkähnlichen Gartens der darunterliegenden [[Villa Löw-Beer]] (erbaut 1903–1904). Grete Tugendhat war die Tochter des Textilfabrikanten Alfred Löw-Beer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Anlegen von seitlichen Hofflächen, die aus dem Hang geschnitten wurden, gelang es Mies, das Haus zu rahmen und fest am Berg zu verankern. Die Terrassenlandschaften dramatisieren dabei den natürlichen Abhang architektonisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiten [[Terrasse (Architektur)|Terrassen]] im oberen Geschoss, die Auskragungen des Daches und die vorgezogene Treppe zum Garten scheinen das langgestreckte Haus förmlich in die Landschaft hineinstoßen zu lassen. Im Wohnbereich des Untergeschosses öffnet sich der Raum über großflächige, über die Ecke verglaste Außenwände nach Süden und Osten. Der erhöhte Standpunkt bedingt dabei eine rahmende Fokussierung des Blickfeldes, verstärkt durch die Rahmenelemente der raumhohen Glasscheiben und die jeweils flankierenden Stützen, wodurch eine Distanzierung des Gebäudes vom Landschaftsbild erreicht wird. Das vor den Fensterflächen verlaufende Geländer war im ursprünglichen Plan nicht vorgesehen, wurde aber noch in den 30er Jahren hinzugefügt. Die indirekte Anbindung an den Garten erfolgt sukzessive über eine dem Essbereich vorgelagerte Terrasse mit Garten-Treppenanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komposition, Grundriss und Funktion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vila Tugendhat po rekonstrukci.JPG|alt=|mini|Eingang zur ersten Etage links (Familienräume). Die Türe rechts führt zur Garage.]]&lt;br /&gt;
Der Hangbau wurde als dreigeschossige [[Stahlskelettbau|Stahlskelettkonstruktion]] entworfen, was zu dieser Zeit ein Novum im Wohnungsbau war. Durch die Raumkomposition von unverbundenen, rechtwinkligen Mauerscheiben und einem davon freigelösten Tragsystem konnte der Bauherr seine Raumbezüge und Funktionen (zumindest im Rahmen der vorgegebenen Stützenstellung) selbst festlegen. Der offene Grundriss ermöglichte dabei einen freien Raumfluss und ähnelt dabei dem im gleichen Jahr entworfenen Barcelona-Pavillon. Konstruktion und Wand wurden dabei strikt voneinander getrennt und sollten einen „frei“ einteilbaren Grundriss ermöglichen, wenngleich das Raumprogramm mit dem Wartefoyer für Besucher, der Abgrenzung der Wirtschaftsräume wie auch dem Trakt für die Bediensteten formal einen Zustand der großbürgerlichen Ideale und Umgangsformen des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Baukörper trennt private und eher öffentliche Wohnbereiche durch unterschiedliche Raumausbildungen wie auch durch die geschossweise Anordnung in Etagen. Die [[Schlafzimmer|Schlafräume]] sowie die [[Badezimmer|Bäder]] ordnen sich im oberen Eingangs-Geschoss an. Mit einer zellenartigen, geschlossenen Struktur sind diese Räume Rückzugsorte für die Hausbewohner und schließen sich zum Eingangsbereich, der durch die starke Hanglage ebenfalls im Obergeschoss liegt, ab. Über eine [[Wendeltreppe]] auf der Zugangsebene gelangt man in den Hauptraum, einen großen, offenen Wohnbereich (zusammen mit [[Wintergarten]] eine Fläche von rund 280 Quadratmetern), der sich zu zwei Seiten durch raumhohe Glasscheiben komplett zum Außenraum hin öffnet, etwa zwei Drittel des Untergeschosses ausfüllt und nur durch eine Glastür gegen Zugluft und Geräusche von oben abgeschirmt wird. Der Wohnraum, dessen Dimensionen von keiner Stelle des Raumes vollständig erfassbar sind, ist als großes, offenes, frei fließendes Areal angelegt. Die Wohnetage ist auf drei Seiten vom Boden bis zur Decke von Glasfenstern eingefasst und unterteilt in vier oder fünf verschiedene, kleinere Raumflächen durch Andeutung eines Wandschirmes, Vorhänge oder ein freistehendes Schrankelement (dem heutigen Raumteiler). Der Essbereich, der Arbeitsbereich, die Sitznischen und der Wohnbereich definieren sich lediglich durch die frei im Raum stehenden Elemente (&amp;#039;&amp;#039;Raum-im-Raum&amp;#039;&amp;#039;-Effekt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die großzügige Verglasung integriert dabei den Außenraum mit seinen Bäumen und Rasenflächen zu einer Art landschaftlichen Tapete, die hier als visuelle Begrenzung des Innenraumes wahrgenommen wird. Beim Versenken der fast fünf Meter langen [[Glas]]elemente kommt es dann zu einer vollständigen Verschmelzung von Innen- und Außenbereich. Aus diesem Grunde verwendete Mies im Innenbereich nur blasse und gedämpfte Farbtöne (Marmor, Holz, Seide, Leder) bzw. Weiß und Schwarz mit ihren verschiedenen Nuancen, um den sich ständig wandelnden Farben der Natur entgegenzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Materialien, Details und Möblierung ==&lt;br /&gt;
Auch das Zusammenspiel verschiedener edler Materialien sowie die hochwertige Ausführung der Details verleiht dem Haus seinen besonderen Ausdruck. Wie beim Barcelona-Pavillon bilden kreuzförmige, in regelmäßigen Abständen angeordnete und mit verchromtem Blech verkleidete Stahlstützen das konstruktive System. Die freistehende Wand aus kostbarem [[Onyxmarmor]] hat hingegen keine statische Funktion, sondern dient der Abtrennung des Arbeits- und Lesebereiches vom Wohnbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Onyx der Wand handelt es sich um einen aus Marokko stammenden, sogenannten &amp;#039;Unechten Onyx&amp;#039;. Die Farbigkeit geht von milchig-weiß geädert über orange bis orange-rot. Der Stein ist durchscheinend und schillert beim Auftreffen der Sonnenstrahlen – dieser ungeplante Effekt soll Mies van der Rohe bei einem Besuch der im Bau befindlichen Villa sehr erfreut haben. Das Furnier der hölzernen Schirm-Verkleidung des Essbereiches wurde aus [[Makassarholz|Makassar-Ebenholz]] gefertigt. Dieses harte, schwere Tropenholz hat mit seiner rotbraunen Grundfarbe und breiten, fast schwarzen Adern eine sehr tiefe, ruhige Zeichnung. Die raumhohen Türen, ein Großteil der Einbaumöbel (Schränke, Regale) und Schreibtische wurden aus [[Palisander]], einem kostbaren, dunkel-rötlich-braunen Hartholz hergestellt, einige Fußböden, Treppen und Fensterbänke aus [[Travertin]]. Die Vorhänge sind aus schwarzer und beigefarbener Schantungseide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fußboden des Hauptraumes wurde mit elfenbeinweißem [[Linoleum]] ausgelegt,&amp;lt;ref&amp;gt;Julia Franke: &amp;#039;&amp;#039;Linoleum zum historischen Design des Bodenbelags um 1900.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gerhard Kaldewei]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Linoleum – Geschichte, Design, Architektur 1882–2000&amp;#039;&amp;#039;. Hatje Cantz Verlag, 2000, ISBN 3-7757-0962-2, S.&amp;amp;nbsp;137.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Wohnbereich durch einen quadratischen, berberartigen Teppich aus Naturwolle, gefertigt von der Lübecker Werkstatt [[Alen Müller-Hellwig]]s, begrenzt. Eine auf einem Sockel platzierte Büste von [[Wilhelm Lehmbruck]] diente dabei als inszenierter Blickpunkt. Diese Plastik wurde von der Familie zurückgekauft und befindet sich heute in England.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wohnbereich des Hauptraumes wurde mit zwei Barcelona-Sesseln, einem Barcelona-Hocker sowie zwei für den Bau entworfenen, freischwingenden Flachstahlsesseln und einer formal einfachen, weiß lackierten Holzbank möbliert. Ein weiterer Klassiker hat hier seinen Ursprung: ein Glastisch mit verchromtem, kreuzförmigen Gestell aus Flachstahl und aufliegender quadratischer Glasplatte. Die halbrunde Trennwand aus Makassar-Holz galt seit 1940 als verschwunden und wurde in den 1980er Jahren rekonstruiert – im Jahr 2011 wurden die originalen Furnierplatten in der Mensa der [[Universität Brünn]] wiederentdeckt. Sie dienten hier in einem ehemaligen deutschen Offizierskasino als Wandverkleidung. Inzwischen wurde die Wand ein zweites Mal rekonstruiert, diesmal unter Verwendung der Originalplatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Martina Schneibergová: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.radio.cz/de/rubrik/tagesecho/nach-70-jahren-wertvolle-trennwand-aus-villa-tugendhat-wieder-gefunden Nach 70 Jahren: Wertvolle Trennwand aus Villa Tugendhat wieder gefunden.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Radio Praha]]&amp;#039;&amp;#039;, 10.&amp;amp;nbsp;Mai 2011, aufgerufen am 5.&amp;amp;nbsp;Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; style=&amp;quot;clear:right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Tugendhat zevnitr.jpg|Vorderer Wohnraum, in dem ehemals die Plastik von [[Wilhelm Lehmbruck]] vor der Onyxwand zu sehen war&lt;br /&gt;
 Tugendhat living room.jpg|Wohnzimmer mit Onyxwand&lt;br /&gt;
 Tugendhat view.jpg|Wohnzimmer, Blick auf die Stadt, links die Onyxwand&lt;br /&gt;
 Kinderzimmer Villa Tugendhat.JPG|Kinderzimmer&lt;br /&gt;
 Villa Tugendhat - Badezimmer.JPG|Badezimmer&lt;br /&gt;
 Treppe in der Villa Tugendhat.JPG|Wendeltreppe&lt;br /&gt;
 Raum in der Villa Tugendhat.JPG|Waschküche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von dem Brünner Textilindustriellen Fritz Tugendhat (1895–1958) und seiner Frau Grete (1903–1970) bei [[Ludwig Mies van der Rohe]] in Auftrag gegeben. Grete Tugendhat, geborene Löw-Beer, hatte das große Grundstück anlässlich ihrer Hochzeit 1928 von ihren Eltern geschenkt erhalten, der Brünner Industriellenfamilie Löw-Beer. Grete Tugendhat lernte den bereits berühmten Architekten in [[Berlin]] kennen. Ende Dezember 1928 legte Mies van der Rohe dem Ehepaar die ersten Entwürfe vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich habe mir immer ein geräumiges, modernes Haus mit klaren einfachen Formen gewünscht. Und mein Mann war geradezu entsetzt von Zimmern, die bis an die Decke mit Figürchen und Zierdecken vollgestopft waren“, begründete Grete Tugendhat später die Architektenwahl. Allerdings hätte ihr ein kleineres Haus ausgereicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es war der seltene Fall einer völligen Übereinstimmung zwischen Bauherrn und dem Architekten“, so die Tochter des Bauherrn, die in Wien lebende Kunsthistorikerin [[Daniela Hammer-Tugendhat]]. Die Kosten des mit 1.250 Quadratmetern Nutzfläche riesigen Hauses waren enorm. Allein für den Preis der [[Onyxmarmor|Onyx]]-Wand hätte man damals ein ganzes Einfamilienhaus errichten können. Die Gesamtkosten für den Bau der Villa beliefen sich auf 5 Millionen [[Tschechoslowakische Krone|Kronen]]. Die technischen Einrichtungen waren auf dem damaligen höchsten Entwicklungsstand und konnten nur mit den technischen Einrichtungen der ebenfalls im Jahr 1930 fertiggestellten 300 Millionen Kronen teuren [[Villa Otto Petschek]] in Prag verglichen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://epochalnisvet.cz/uhlobaron-v-milionove-vile-setril-na-bazenu/ epochalnisvet.cz] Epochalnisvet, abgerufen am 20. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.villapetschek.org/background-and-context/ Villa Petschek – Background and Context] Iowa State University, abgerufen am 20. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Abtretungserklärung vom 21. September 1938 wurden die überwiegend von Deutschen besiedelten Grenzgebiete der [[Tschechoslowakei]] – vor allem das [[Sudetenland]] – vom [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] annektiert. Obwohl Brünn noch bis März 1939 zum freien verkleinerten tschechoslowakischen Staat gehörte, trafen die [[Juden|jüdischen]] Familien Löw-Beer und Tugendhat Ende 1938 die für ihr Überleben wichtige Entscheidung, die Tschechoslowakei zu verlassen, da der Aufenthalt dort für sie gefährlich wurde. Sie gingen zunächst in die [[Schweiz]] und dann nach [[Venezuela]]. 1939 wurde Brünn vom NS-Regime besetzt und gehörte bis 1945 zum [[Reichsprotektorat Böhmen und Mähren]]. Alfred Löw-Beer, der als einziger im Protektorat blieb, kam noch im Jahr 1939 unter ungeklärten Umständen ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4.&amp;amp;nbsp;Oktober 1939 wurde die Villa Tugendhat für den Bedarf der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] formell beschlagnahmt und 1942 als Besitz des [[Großdeutsches Reich|Großdeutschen Reiches]] eingetragen. Sie wurde vom Direktor einer Außenstelle der [[Salzgitter Klöckner-Werke|Klöckner-Werke]] Walter Messerschmidt genutzt und diente mit Einbau massiver Zwischenwände als Konstruktionsbüro der [[Flugmotorenwerke Ostmark]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;VTBAM&amp;quot;&amp;gt;LV, PH: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bam.brno.cz/de/objekt/c327-villa-tugendhat?filter=code Villa Tugendhat, C327.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Brünner Architekturmanual&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;BAM&amp;#039;&amp;#039;), aufgerufen am 5.&amp;amp;nbsp;Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Befreiung der Tschechoslowakei 1945 wurde das Gebäude von der [[Rote Armee|Roten Armee]] genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VTBAM&amp;quot; /&amp;gt; Tschechische Behörden verwandelten das leerstehende und leicht beschädigte Haus danach in die orthopädische Abteilung des benachbarten Kinderkrankenhauses. Das Wohnzimmer wurde eine Turnhalle, es wurden Turngeräte entlang der Wände montiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren begann sich ein Teil der Brünner Kulturszene für eine würdigere Nutzung dieses außergewöhnlichen Baudenkmales einzusetzen, insbesondere für seine Öffnung für Besucher. Auf dasselbe Ziel richtete sich auch eine nachdrückliche Initiative des Architekten František Kalivoda,&amp;lt;ref name=&amp;quot;tugendhat.eu&amp;quot; /&amp;gt; der Ende der 1960er Jahre eine denkmalpflegerische Wiederherstellung der Villa durchzusetzen versuchte. Seine Bemühungen wurden erst in der ersten Hälfte der 1980er Jahre teilweise erfüllt, als das Bauwerk wieder als Repräsentationsraum in Betrieb genommen wurde. Nach der damals erfolgten Rekonstruktion waren allerdings viele Originalteile verloren: Fast alle Holzeinbauten wurden erneuert und sämtliche Möbel ersetzt; die Bäder sind fast gänzlich nicht im Originalzustand. Obwohl viele Persönlichkeiten der Brünner Kultur eine Nutzungsänderung der Villa gleich nach dem November 1989 forderten, gelang dies teilweise erst 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 fand in der Villa Tugendhat das Gipfeltreffen zwischen [[Václav Klaus]] und [[Vladimír Mečiar]] statt, bei dem der Vertrag über die Teilung der [[Tschechoslowakei]] unterzeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Lilit Marcus: [https://www.cnn.com/travel/tugendhat-villa-velvet-divorce-van-der-rohe/index.html &amp;#039;&amp;#039;The house where two countries were created&amp;#039;&amp;#039;], [[CNN]] vom 29. April 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch einen Beschluss des Brünner Stadtrates wurde die Villa dem Museum der Stadt Brünn zur Nutzung übergeben und seit dem 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1994 als Denkmal der modernen Architektur in Brünn der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Wegen seines außerordentlichen künstlerischen Wertes wurde das Haus Tugendhat im August 1995 zu einem [[Nationales Kulturdenkmal (Tschechien)|Nationalen Kulturdenkmal]] erklärt. Anstrengungen, das Haus den rechtmäßigen Eigentümern zurückzuerstatten, wurden nicht unternommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa Tugendhat wurde 2001 in die [[Weltkulturerbe|UNESCO-Welterbeliste]] als [[Denkmal (Zeugnis)|Denkmal]] moderner Architektur aufgenommen. Die Erben beantragten 2007 die Wiederherstellung des Gebäudes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.daserste.de/ttt/beitrag_dyn~uid,3e6b7o02d324n0f4~cm.asp |text=&amp;#039;&amp;#039;Streit um ein Weltkulturerbe. Mies van der Rohes „Villa Tugendhat“ in Brünn.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20070927211154}}. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Ttt – titel, thesen, temperamente|ttt – titel thesen temperamente]]&amp;#039;&amp;#039;, Erstes Deutsches Fernsehen, 22.&amp;amp;nbsp;April 2007, 23:00&amp;amp;nbsp;h.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2010 stellte die Stadt Brünn 6&amp;amp;nbsp;Millionen Euro für die Restaurierung zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://newsv1.orf.at/?href=https%3A%2F%2Fnewsv1.orf.at%2Fticker%2F371301.html Brünn: Villa Tugendhat wird restauriert.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[orf.at]]&amp;#039;&amp;#039;, 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Abschluss der Restaurierungsarbeiten wurde die Villa am 6.&amp;amp;nbsp;März 2012 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.tugendhat.eu/en/villa-tugendhat-opens-to-public.html Villa Tugendhat Opens to Public.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;tugendhat.eu&amp;#039;&amp;#039;, 6.&amp;amp;nbsp;März 2012, (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/kultur/kino/article116710736/Wie-lebt-es-sich-in-einem-Architektur-Heiligtum.html Villa Tugendhat], abgerufen am 3. Januar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. März 2001 wurde ein [[Asteroid]] des äußeren Hauptgürtels nach der Villa benannt: [[(8343) Tugendhat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den [[Horrorfilm]] &amp;#039;&amp;#039;[[Hannibal Rising – Wie alles begann]]&amp;#039;&amp;#039; (2007) wurde die Villa Tugendhat für einige Szenen als Drehort benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Mai 2013 hatte der Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Haus Tugendhat&amp;#039;&amp;#039; seine Kinopremiere in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Filmseite: &amp;#039;&amp;#039;[http://tugendhat.pandorafilm.de/ Haus Tugendhat.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Pandora Film Verleih&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Brennpunkt der Moderne – Mies van der Rohes Haus Tugendhat.&amp;#039;&amp;#039; [[Zentralinstitut für Kunstgeschichte]], München, 2.&amp;amp;nbsp;Oktober 1998 – 30.&amp;amp;nbsp;Dezember 1998.&amp;lt;ref&amp;gt;Ausstellung: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zikg.eu/archiv/main/archiv/ausstellungmies.htm Im Brennpunkt der Moderne.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zentralinstitut für Kunstgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Haus Tugendhat.&amp;#039;&amp;#039; Architektur im [[Ringturm]], [[Wien]], Zentralgebäude der [[Vienna Insurance Group|Wiener Städtischen Versicherung]], heute Vienna Insurance Group, 26.&amp;amp;nbsp;Mai – 16.&amp;amp;nbsp;Juli 1999.&amp;lt;ref&amp;gt;Presseinformation: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.wst-versicherungsverein.at/wp-content/uploads/2017/02/Das-Haus-Tugendhat_Mai-Jul_1999.pdf Das Haus Tugendhat. Ludwig Mies van der Rohe –Brünn 1930.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Vienna Insurance Group|Wiener Städtische Versicherung]]&amp;#039;&amp;#039;, Mai 1999, aufgerufen am 5.&amp;amp;nbsp;Juni 2020, (PDF; 203&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Sonderausstellung &amp;#039;&amp;#039;Villa Tugendhat&amp;#039;&amp;#039; in der [[Wiener Planungswerkstatt]] der Stadt Wien, 25.&amp;amp;nbsp;April – 20.&amp;amp;nbsp;Mai 2005.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/ausstellungen/2005/weltkulturerbe/tugendhat.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Sonderausstellung „Villa Tugendhat“ im Zuge der Ausstellung „Wien, Weltkulturerbe und zeitgenössische Architektur“.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20080616153100}}. In: &amp;#039;&amp;#039; Stadt Wien&amp;#039;&amp;#039;, April 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Home Stories. 100 Jahre, 20 visionäre Interieurs.&amp;#039;&amp;#039; (Beteiligung) [[Vitra Design Museum]], Weil am Rhein, 8.&amp;amp;nbsp;Februar 2020 – 23.&amp;amp;nbsp;August 2020.&amp;lt;ref&amp;gt;Ausstellung: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.design-museum.de/de/ausstellungen/detailseiten/home-stories.html Home Stories. 100 Jahre, 20 visionäre Interieurs.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Vitra Design Museum]]&amp;#039;&amp;#039;, 8. Februar 2020 bis 28. Februar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;– chronologisch –&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Walter Riezler]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Haus Tugendhat in Brünn&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Form&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 6, 1931, Heft 9, S.&amp;amp;nbsp;321–332, mit Grundrissen und Abbildungen, [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/form1931/0333 Digitalisat] der [[UB Heidelberg]].&lt;br /&gt;
* Walter Riezler: &amp;#039;&amp;#039;Kann man im Haus Tugendhat wohnen?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Form&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 6, 1931, Heft 10, S.&amp;amp;nbsp;392–394, [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/form1931/0404 Digitalisat] der UB Heidelberg.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bewohner des Hauses Tugendhat äußern sich&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Form&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 6, 1931, Heft 11, S.&amp;amp;nbsp;437–439, [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/form1931/0449 Digitalisat] der UB Heidelberg.&lt;br /&gt;
* Jan Sapák: &amp;#039;&amp;#039;Das Alltagsleben in der Villa Tugendhat&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Werk, Bauen + Wohnen&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 75, (1988), Heft 12, S.&amp;amp;nbsp;15–23, mit Grundrissen und Abbildungen, [https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=wbw-004:1988:75::2096#1321 Digitalisat e-periodica.ch] der [[ETH-Bibliothek]].&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Lorenzino Cremonini, Marino Moretti, Vittoro Pannocchia&lt;br /&gt;
   |Titel=Casa Tugendhat, Mies van der Rohe&lt;br /&gt;
   |Verlag=Alinea&lt;br /&gt;
   |Ort=Firenze&lt;br /&gt;
   |Datum=1997&lt;br /&gt;
   |ISBN=88-8125-149-3&lt;br /&gt;
   |Sprache=it}}&lt;br /&gt;
* [[Julius Posener]]: &amp;#039;&amp;#039;Eine Reise nach Brünn&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;1244–1245; Grete Tugendhat: &amp;#039;&amp;#039;Zum Bau des Hauses Tugendhat&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;1246–1247; František Kalivoda&amp;lt;ref name=&amp;quot;tugendhat.eu&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.tugendhat.eu/en/frantisek-kalivoda.html František Kalivoda.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;tugendhat.eu&amp;#039;&amp;#039;, (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;: &amp;#039;&amp;#039;Haus Tugendhat • gestern – heute – morgen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bauwelt (Zeitschrift)|Bauwelt]]&amp;#039;&amp;#039;, 1969, Nr.&amp;amp;nbsp;36, S.&amp;amp;nbsp;1248–1249, [https://www.bauwelt.de/dl/749515/BW_1969_36_Haus_Tugendhat.pdf Volltext online], (PDF; 2,3&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Daniela Hammer-Tugendhat&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Wolf Tegethoff]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Ludwig Mies van der Rohe – Das Haus Tugendhat&lt;br /&gt;
   |Verlag=Springer&lt;br /&gt;
   |Ort=Wien / New York&lt;br /&gt;
   |Datum=1998&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-211-83096-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Bruno Reichlin]], Adolph Stiller (Redaktion)&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Wiener Städtische]] Allgemeine Versicherung AG&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Haus Tugendhat&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Ludwig Mies van der Rohe, Brünn 1930 [anlässlich der gleichnamigen Ausstellung im Ausstellungszentrum der Vienna Insurance Group in Wien, vom 26. Mai bis 16. Juli 1999]&lt;br /&gt;
   |Verlag=Pustet&lt;br /&gt;
   |Ort=Salzburg&lt;br /&gt;
   |Datum=1999&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7025-0386-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Zdeněk Kudělka, Libor Teplý&lt;br /&gt;
   |Titel=Villa Tugendhat&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Monografie, Fotografické publikace&lt;br /&gt;
   |Verlag=Fotep, Muzeum města Brna&lt;br /&gt;
   |Ort=Brno&lt;br /&gt;
   |Datum=2001&lt;br /&gt;
   |ISBN=80-902921-0-0&lt;br /&gt;
   |Sprache=cs&lt;br /&gt;
   |Übersetzer=Sonja Schürmannova}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Rüdiger Kramm, Alex Dill&lt;br /&gt;
   |Titel=Vila Tugendhat Brno&lt;br /&gt;
   |TitelErg=[Anlässlich der Ausstellung „Vila Tugendhat Brno“. [[Universität Karlsruhe]], Fakultät für Architektur, Institut für Baugestaltung II]&lt;br /&gt;
   |Auflage=&lt;br /&gt;
   |Verlag=Wasmuth&lt;br /&gt;
   |Ort=Tübingen&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8030-0679-0&lt;br /&gt;
   |Sprache=de&lt;br /&gt;
   |Übersetzer=Sabine Piatscheck}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Simon Mawer&lt;br /&gt;
   |Titel=The Glass Room&lt;br /&gt;
   |Verlag=Little, Brown Book Group&lt;br /&gt;
   |Datum=2009&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-1-4087-0077-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Muzeum Brněnska&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Familienhäuser der Löw-Beers&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Brünnlitz, Brünn, Pulpetzen, Zwittawka&lt;br /&gt;
   |Verlag=Muzeum Brněnska&lt;br /&gt;
   |Ort=Brno (Brünn)&lt;br /&gt;
   |Datum=2016&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-80-906196-7-8}}&lt;br /&gt;
* Daniela Hammer-Tugendhat, Ivo Hammer, Wolf Tegethoff: &amp;#039;&amp;#039;Haus Tugendhat. Ludwig Mies van der Rohe&amp;#039;&amp;#039;. [[Birkhäuser Verlag|Birkhäuser]], Basel 2020, ISBN 978-3-0356-2090-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Streit um ein Weltkulturerbe. Mies van der Rohes „Villa Tugendhat“ in Brünn.&amp;#039;&amp;#039; Fernseh-Reportage, Deutschland, 2007, ca. 7 Min., Produktion: [[WDR]], Reihe: &amp;#039;&amp;#039;[[Ttt – titel, thesen, temperamente|ttt – titel thesen temperamente]]&amp;#039;&amp;#039;, Erstsendung: 22.&amp;amp;nbsp;April 2007, 23:00&amp;amp;nbsp;h, {{Webarchiv |url=http://www.daserste.de/ttt/beitrag_dyn~uid,3e6b7o02d324n0f4~cm.asp |text=Inhaltsangabe von ttt, |wayback=20070927211154}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Haus Tugendhat. Leben im Kunstwerk.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm, Deutschland, 2011, 15&amp;amp;nbsp;Min., Buch und Regie: Christina Brecht-Benze, Produktion: [[SWR]], Reihe: &amp;#039;&amp;#039;[[Schätze der Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, Folge 288, [https://www.swr.de/schaetze-der-welt/mies-van-der-rohe-haus-tugendhat/-/id=5355190/did=23675512/nid=5355190/osw9gi/index.html Inhaltsangabe] und [https://www.swr.de/schaetze-der-welt/mies-van-der-rohe-haus-tugendhat/filmtext-video/-/id=5355190/did=23675512/mpdid=23675510/nid=5355190/8756z5/index.html online-Video] von SWR.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Haus Tugendhat.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm, Deutschland, 2013, 116 Min., Buch und Regie: Dieter Reifarth, Kinostart: 30.&amp;amp;nbsp;Mai 2013, [http://tugendhat.pandorafilm.de/ Filmseite], [https://www.youtube.com/watch?v=axDcZUzoHXk Vorschau], 1:41&amp;amp;nbsp;Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.tugendhat.eu/en/ tugendhat.eu] – Villa Tugendhat (englisch, tschechisch)&lt;br /&gt;
* [https://whc.unesco.org/en/list/1052/documents/ Tugendhat Villa in Brno.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[UNESCO-Welterbe|UNESCO World Heritage List]]&amp;#039;&amp;#039;, und &amp;#039;&amp;#039;[https://whc.unesco.org/uploads/nominations/1052.pdf WHC Nomination Documentation]&amp;#039;&amp;#039; mit Grundrissen, Schnitten, Ansichten, (englisch), (PDF; 94&amp;amp;nbsp;S., 4,88&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* [https://www.bauhauskooperation.de/wissen/das-bauhaus/werke/architektur/haus-tugendhat-brno-bruenn/ &amp;#039;&amp;#039;Haus Tugendhat, Brno (Brünn)&amp;#039;&amp;#039;] bei bauhauskooperation.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bilder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.greatbuildings.com/buildings/Tugendhat_House.html 3D-Modell, Fotos, Grundrisse, Schnitte, Ansichten, Fassadendetail] auf &amp;#039;&amp;#039;greatbuildings.com&amp;#039;&amp;#039;, 2013.&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://derplaner.at/vt/ |text=Foto-Dokumentation der Villa Tugendhat vor der Restaurierung. |wayback=20160801000000}}. In: &amp;#039;&amp;#039;derplaner.at&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Video: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.swr.de/schaetze-der-welt/mies-van-der-rohe-haus-tugendhat/filmtext-video/-/id=5355190/did=23675512/mpdid=23675510/nid=5355190/8756z5/index.html Das Haus Tugendhat, Leben im Kunstwerk.]&amp;#039;&amp;#039; – [[Schätze der Welt]]. In: [[Südwestrundfunk|SWR]], 2010, 15&amp;amp;nbsp;Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Artikel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Patricia Grzonka: {{Webarchiv |url=http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/kunst_architektur/sensibilisierung-fuer-immaterielle-effekte-1.5275381 |text=&amp;#039;&amp;#039;Sensibilisierung für immaterielle Effekte.&amp;#039;&amp;#039; |archive-is=20130115234458}}. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. März 2010.&lt;br /&gt;
* [[Susanne Kippenberger]]: {{Webarchiv |url=http://www.zeit.de/2002/06/200206_bruenn.xml |text=&amp;#039;&amp;#039;Wo Fenster keine Löcher sind.&amp;#039;&amp;#039; |archive-is=20141225183444}}. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, 31.&amp;amp;nbsp;Januar 2002, Nr.&amp;amp;nbsp;6, ([https://www.zeit.de/2002/06/200206_bruenn.xml Originalseite.])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Welterbe Tschechien}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4211362-3}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=49/12/25.8/N |EW=16/36/57.1/E |type=landmark |dim=200 |region=CZ-64}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Tschechien|Tugendhat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltkulturerbestätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationales Kulturdenkmal (Tschechien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Moderne in Brünn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Brünn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Judentum in Brünn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk von Ludwig Mies van der Rohe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1930er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eva Dahl</name></author>
	</entry>
</feed>