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	<title>Villa Storchennest - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T20:43:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villa_Storchennest&amp;diff=2872613&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Entferne Kategorie:Blinden- und Sehbehindertenorganisation; Ergänze Kategorie:Blinden- und Sehbehindertenorganisation (Deutschland)</title>
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		<updated>2023-02-06T15:32:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Blinden-_und_Sehbehindertenorganisation&quot; title=&quot;Kategorie:Blinden- und Sehbehindertenorganisation&quot;&gt;Kategorie:Blinden- und Sehbehindertenorganisation&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Blinden-_und_Sehbehindertenorganisation_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Blinden- und Sehbehindertenorganisation (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Blinden- und Sehbehindertenorganisation (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Radeberg Villa Storchennest.jpg|miniatur|Die Villa Storchennest]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa Storchennest&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein 1912/13&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv und Bauarchiv der [http://www.radeberg.de Stadt Radeberg]: &amp;#039;&amp;#039;Bauunterlagen und Schriftverkehr zu den Industriellenvillen der Stadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; errichtetes Gebäude in der [[Sachsen|sächsischen]] Stadt [[Radeberg]]. Gemeinsam mit einem Nebengebäude (einem Wirtschaftsgebäude, welches später die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Spatzenhof&amp;#039;&amp;#039; erhielt), steht die Villa auf der Kulturdenkmalliste der Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.radeberg.de/inhalte/radeberg/_inhalt/politik_ortsrecht/ortsrecht/informelle_planungen/seko/kulturdenkmale.pdf | titel=Kulturdenkmalliste der Stadt Radeberg, Abschnitt Radeberg - Pillnitzer Straße 71 | zugriff=2023-02-06 | format=PDF; 113&amp;amp;nbsp;kB | archiv-url=https://web.archive.org/web/20140808044115/http://www.radeberg.de/inhalte/radeberg/_inhalt/politik_ortsrecht/ortsrecht/informelle_planungen/seko/kulturdenkmale.pdf | archiv-datum=2014-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich als Fabrikantenvilla für die Radeberger Glasindustrie der [[Hirsch (Glasmacher)|Familiendynastie Hirsch]] erbaut, dient es seit 1993 dem [[Taubblindheit|Taubblindendienst]] als Begegnungsstätte. Rings um das Gebäude befindet sich der [[Botanischer Blindengarten Radeberg|Botanische Blindengarten Radeberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
Die Villa Storchennest ist ein dreistöckiges Bauwerk. Die [[Fassade]]ngestaltung ist an den [[Jugendstil]] angelehnt. Die Art der Gestaltung erinnert an die Arbeiten des Architekten [[Hans Erlwein]], der zahlreiche Häuser in [[Dresden]] entwarf. Vor dem Haupteingang (in Richtung &amp;#039;&amp;#039;Pillnitzer Straße&amp;#039;&amp;#039;) erstreckt sich eine Freitreppe, die über eine [[Terrasse (Architektur)|Terrasse]] in das Gebäude führt. Ober- und Erdgeschoss werden durch ein deutlich erkennbares [[Gesims|Gurtgesims]] getrennt. [[Erker]], [[Lisene|Mauerblenden]], Glattputzfelder und [[Balkon]]e ergänzen das Erscheinungsbild der Fassade. Das [[Walmdach]] ist mit [[Dachgaube]]n und einem kleinen Turm ausgestattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;architekt&amp;quot;&amp;gt;Peter Schmutzler: &amp;#039;&amp;#039;Industriellenvillen in der Stadt Radeberg&amp;#039;&amp;#039;. Radeberg, 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Radeberg Spatzenhof.jpg|miniatur|Der Spatzenhof]]&lt;br /&gt;
=== Spatzenhof ===&lt;br /&gt;
Die Fassade des Wirtschaftsgebäudes entspricht dem architektonischen Stil der 1920er Jahre. Ähnlichkeiten zur Gestaltung der Häuser in der ab 1909 erbauten Gartenstadt [[Hellerau]] sind deutlich zu erkennen. Durch ihre [[Solitär (Architektur)|solitäre]] Platzierung und das parkähnliche Umfeld der Villa bilden Storchennest und Spatzenhof eine bauliche Einheit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;architekt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Fabrikantenvilla ===&lt;br /&gt;
Um die Arbeitswege zu verkürzen, bauten die Angehörigen der [[Hirsch (Glasmacher)|Glasmacher-Familie Hirsch]] in Radeberg in der unmittelbaren Umgebung ihrer Fabriken mehrere Wohngebäude. Die später &amp;#039;&amp;#039;Storchennest&amp;#039;&amp;#039; genannte Villa ließ Max Bedrich, der Sohn von Carl August Bedrich (Mitbegründer der [[Tafelglas]]hüttenwerk &amp;#039;&amp;#039;Wilh. Hirsch &amp;amp; Bedrich&amp;#039;&amp;#039;), errichten. Max Bedrich war außerdem der Ehemann von Elsa Hirsch, der Tochter des Glasfabrikanten Wilhelm Ernst Hirsch.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pressglas-korrespondenz.de/aktuelles/pdf/pk-2007-3w-mauerhoff-hirsch-radeberg.pdf Dietrich Mauerhoff: &amp;#039;&amp;#039;Die Kommerzienräte Wilhelm und Max Hirsch, die bedeutendsten Vertreter der Familie Hirsch in Radeberg.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 2,8&amp;amp;nbsp;MB) in: Pressglas-Korrespondenz 2007-3, August 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Oktober 1912 bis Juli 1913 wurde die Villa durch das Baugeschäft von Walter Wilhelm Hirsch, einem Bruder von Elsa Bedrich-Hirsch, errichtet. Die explizite Namensnennung eines Architekten ist nicht überliefert. Regionalhistoriker gehen davon aus, dass (wie es zeitgenössisch oft üblich war) der ausführende Baumeister auch der Architekt des Gebäudes war. Max Bedrich starb 1924, seine Frau Elsa blieb mit den Kindern im Obergeschoss der Villa bis Anfang der 1940er Jahre wohnen. Die Wohnräume im Untergeschoss wurden vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1920 begann, ebenfalls im Auftrag der Tafelglashütte &amp;#039;&amp;#039;Hirsch &amp;amp; Bedrich&amp;#039;&amp;#039;, der Bau des Wirtschaftsgebäudes auf dem [[Flurstück]] neben der Villa. Die Bauleitung übernahm das Baugeschäft &amp;#039;&amp;#039;Ulbricht &amp;amp; Richter&amp;#039;&amp;#039;. Im Gebäude wurden Garagen und Wohnräume eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1941 (andere Quellen: 1942) blieb die Villa in Besitz der Familie Bedrich-Hirsch. Zusammen mit dem Wirtschaftsgebäude wurde sie an einen Gewürzgroßhändler aus Dresden verkauft, der mit seiner Familie in das Obergeschoss zog. Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] verließen die Bewohner die Villa, das gesamte Anwesen wurde [[Volkseigentum]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;architekt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geburtsklinik ===&lt;br /&gt;
1956 wurde die Radeberger Geburtenstation in der ehemaligen Fabrikantenvilla eröffnet. Da laut einer weit verbreiteten europäischen Legende der [[Störche#Wechselbeziehungen|Storch die Babys bringt]], bekam die Einrichtung in der Bevölkerung daraufhin den Namen &amp;#039;&amp;#039;Storchennest&amp;#039;&amp;#039; verliehen. Diese Bezeichnung für die Villa blieb erhalten und wurde zum offiziellen Namen des Gebäudes. 1973 endete die Nutzung als Entbindungshaus. Die Villa wurde dem Verfall preisgegeben, der umliegende Park verwilderte. Bauarbeiten und Maßnahmen der Schädlingsbekämpfung (Schaben)  führten zwischen 1973 und 1985 zu gelegentlichen und befristeten Auslagerungen von Stationen des Stadtkrankenhauses &amp;quot;Dr. Paul Kirchner&amp;quot;  in die ehemalige Entbindungsklinik. Bis in die späten 1980er Jahre gab es keine weitere Nutzung der Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Taubblindendienst ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1987 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Taubblindendienst, Arbeitsgemeinschaft im Diakonischen Werk – Innere Mission und Hilfswerk – der Evangelischen Kirchen in der DDR&amp;#039;&amp;#039; (kurz: &amp;#039;&amp;#039;AG Taubblindendienst&amp;#039;&amp;#039;) gegründet. Die Arbeitsgemeinschaft entschloss sich 1988, die inzwischen zur Ruine verfallene Villa Storchennest zu restaurieren und für den Taubblindendienst zu nutzen. Nach der Erteilung des Nutzungsvertrages durch die [[Deutsche Demokratische Republik|ostdeutschen]] Behörden begannen am 1. November 1989 unter der Leitung von [[Ruth Zacharias]] die Sanierungsarbeiten. Die Fassade wurde im historischen Stil erneuert. Die ehemals großen Räume der Villa wurden in mehrere kleinere unterteilt und auf die Bedürfnisse taubblinder Menschen zugeschnitten.&amp;lt;ref&amp;gt;Madalina Diaconu: &amp;#039;&amp;#039;Sinnesraum Stadt: Eine multisensorische Anthropologie.&amp;#039;&amp;#039; [[Lit Verlag]] Münster, 2012, ISBN 3-643-50432-2, S. 92&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Stadtrat Radeberg beschloss im Juni 1990 offiziell den Verkauf der Villa an den Taubblindendienst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.radebergerspiegel.de/radeberg/.../beschluss_1990_51.htm | titel=Stadtratsbeschluss 51/90 vom 07.06.1990 | zugriff=2023-02-06 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304085305/http://www.radebergerspiegel.de/radeberg/.../beschluss_1990_51.htm | archiv-datum=2016-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1993 ließ sich der Taubblindendienst im [[Grundbuch]] von Radeberg als Grundstückseigentümer eintragen. Am 12. September 1993 eröffnete die Villa Storchennest als Begegnungsstätte des Taubblindendienstes e.V.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Gärtner: &amp;#039;&amp;#039;„Ich höre jetzt durch Sie“. Pastorin Ruth Zacharias, Leiterin des Taubblindendienstes der EKD, wird 70 Jahre alt.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dresdner Neueste Nachrichten]], Ausg. 7. August 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Taubblindendienst erhielt 2005 das Nutzungsrecht für den &amp;#039;&amp;#039;Spatzenhof&amp;#039;&amp;#039;. Die Umbauarbeiten dieses Gebäudes zu einem Küchen- und Gemeinschaftsgebäude begannen 2012. Die Kosten wurden zum Teil durch das [[Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband|Diakonische Werk]], den Freistaat Sachsen und die [[Aktion Mensch]] getragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Lichtenberger: &amp;#039;&amp;#039;Kastanien müssen &amp;quot;Spatzenhof&amp;quot; weichen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dresdner Neueste Nachrichten]], Ausg. 1. September 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Villa Storchennest}}&lt;br /&gt;
* [http://www.taubblindendienst.de  Taubblindendienst e.V., Fachverband im Diakonischen Werk EKD für Taubblinde und mehrfachbehinderte Blinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Große Kreisstadt Radeberg in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Stadtgeschichte (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Radeberger Blätter zur Stadtgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, 10 und 14, Radeberg, 2005, 2012, 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51.105206|EW=13.922752|type=landmark|region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Radeberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Sachsen|Storchennest]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diakonische Einrichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blinden- und Sehbehindertenorganisation (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Taubblindheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Radeberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1993]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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