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	<title>Villa Seyd - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlage {{&lt;a href=&quot;/index.php?title=Vorlage:Rp&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Vorlage:Rp (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;rp&lt;/a&gt;}} ersetzt Vorlage {{&lt;a href=&quot;/index.php?title=Vorlage:Rp&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Vorlage:Rp (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;rp&lt;/a&gt;}} ersetzt/ . &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;→&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wuppertal Villa Seyd.jpg|mini|Villa Seyd]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa Seyd&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich im [[Wuppertal]]er Stadtbezirk [[Uellendahl-Katernberg]], Adalbert-Stifter-Weg 54 (früher Kohlstraße 38), und zählt zu den größten [[Villa|Villen]] in Wuppertal. Sie wurde von 1897 bis 1899 im Auftrag des [[Fabrikant]]en Carl Hermann Seyd nach einem [[Entwerfen#Architektur|Entwurf]] des [[Elberfeld]]er Architekten [[Heinrich Plange]] errichtet. Als [[Baudenkmal]] seit dem 19.&amp;amp;nbsp;Dezember 1984 unter [[Denkmalschutzgesetz (Nordrhein-Westfalen)|Schutz]] gestellt, führt sie die [[Denkmalliste]] der Stadt Wuppertal unter der Nr.&amp;amp;nbsp;D227.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Der Bauherr ===&lt;br /&gt;
Carl &amp;#039;&amp;#039;Hermann&amp;#039;&amp;#039; Seyd (1850–1912) war das zehnte Kind des in den 1820er Jahren von [[Dortmund]] nach Elberfeld zugezogenen Fabrikanten Friedrich Seyd (†&amp;amp;nbsp;1856) und der Julie, geb. Cords. Zunächst noch als Kaufmann in der Firma seines Bruders Carl beschäftigt, gründeten Friedrich und Julie Seyd im Jahr 1828 das Textilhandelsgeschäft „Friedrich Seyd“. Dank großer Nachfrage nach Stoffen konnte bereits 1832 ein großes Areal an der [[Hofaue|Hofauerstraße&amp;lt;!-- historische Straßenbezeichnung --&amp;gt;]] angekauft und mit Lager- und Betriebsgebäuden bebaut werden. Aus dem ursprünglichen [[Einzelhandel]]sgeschäft entstand so der erste [[Textil]][[großhandel]] auf dem Gebiet der heutigen Stadt Wuppertal, der als solcher zudem über lange Jahre führend blieb. Ab 1857 nahm Julie Seyd nacheinander ihre vier Söhne als Teilhaber in die nunmehrige Firma Friedrich Seyd &amp;amp; Söhne auf. Zuletzt im Jahr 1872 Carl Hermann Seyd, der sie ab 1879 als alleiniger Inhaber weiterführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Seyd war zweimal verheiratet, zunächst mit Elise, geb. Ernst (1855–1889) und danach mit deren Schwester Anna (1864–1947).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirchhoff2010&amp;quot; details=&amp;quot;120&amp;quot;&amp;gt;Axel Kirchhoff: &amp;#039;&amp;#039;Der Architekt Heinrich Plange 1857–1942. Ein Baumeister des Unternehmertums in der bergischen Region.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Von den acht Kindern, je vier aus jeder Ehe, Hermann Seyds, besaß nur der älteste Sohn Gustav Seyd (1875–1930) ein größeres Interesse an der Weiterentwicklung des väterlichen Unternehmens. Unter ihm erlebte es auch bis in die 1920er Jahre seine Blütezeit. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war die Firma „Seyd &amp;amp; Söhne“ dann allerdings auch der erste Wuppertaler Textilgroßhandel, der unter dem Druck sich verändernder Rahmenbedingungen schließen musste. Die Firmengrundstücke an der Hofauerstraße 56 wurden 1957 veräußert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirchhoff2010&amp;quot; details=&amp;quot;121&amp;quot; /&amp;gt; Hermann Seyd war förderndes Mitglied des „Elberfelder Verschönerungsvereins“. Er unterstützte insbesondere die Verbesserung der Wege, die durch den „Mirker Hain“ führten, der nördlich an seine Villa anschloss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirchhoff2010&amp;quot; details=&amp;quot;123&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Villa ===&lt;br /&gt;
Schon vor der Errichtung der heutigen Villa Seyd, befand sich auf dem Gelände eine Villa im Besitz der Familie, die wohl als Sommerhaus genutzt wurde. Der nicht zuletzt den gewachsenen Repräsentationsverpflichtungen nicht mehr entsprechende und wohl auch nach seiner Größe nicht mehr zeitgemäße Bau wurde vermutlich um 1906 abgebrochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirchhoff2010&amp;quot; details=&amp;quot;121f&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Grundsteinlegung|Grundstein]] zu dem nach Entwurf Planges entstandenen Neubau, wurde nach einer Notiz Hermann Seyds am 21.&amp;amp;nbsp;Juli 1897 gelegt. Im Juni 1899 konnte die Villa von der inzwischen sechsköpfigen Familie Hermann Seyd und fünf Hausangestellten (Köchin, Hausdame und drei „Mädchen“) bezogen werden. Nur kurze Zeit nach dem Tod ihres Mannes zog dessen zweite Frau Anna Seyd nach [[Süddeutschland]]. Bewohner des Hauses blieb bis 1961 der Sohn Friedrich, der allerdings bis zu diesem Zeitpunkt den ursprünglich 130.000 m² großen [[Park]] immer weiter zu Gunsten von [[Bauland]]gewinnung verkleinerte, bis schließlich nur noch 2000&amp;amp;nbsp;m² mit der aufstehenden Villa verblieben. Diese veräußerte er 1961 an den [[Unternehmensberater|Wirtschafts-]] und [[Steuerberater]] Lommerzheim, der sie schließlich im Jahr 1984 beabsichtigte abzureißen. Die hierdurch auf die Seyd’sche Villa aufmerksam gewordene [[Denkmalbehörde|Untere Denkmalbehörde]] veranlasste daraufhin deren Unterschutzstellung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirchhoff2010&amp;quot; details=&amp;quot;123&amp;quot; /&amp;gt; 1991 erfolgt eine [[Sanierung (Bauwesen)|Totalsanierung]] unter dem Wuppertaler Architekten [[Rudolf W. Hoppe]].&amp;lt;ref&amp;gt;Udo Garweg: &amp;#039;&amp;#039;Wuppertaler Künstlerverzeichnis.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer [[Zwangsversteigerung (Deutschland)|Zwangsversteigerung]] im Jahr 2003, bei der das Anwesen zuvor auf 1.529.000 Euro veranschlagt wurde, wird die Villa heute als [[Mehrfamilienhaus]] genutzt. Die 1426&amp;amp;nbsp;m² Wohnfläche verteilen sich dabei auf 18 Wohnungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirchhoff2008&amp;quot; details=&amp;quot;144&amp;quot;&amp;gt;Axel Kirchhoff: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Plange: Der Architekt des bergischen Bürgertums.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die großzügige Anlage im [[neobarock]]en Stil weist nach Einschätzung des [[Kunsthistoriker]]s Axel Kirchhoff eine große Nähe zu dem [[Erbdrostenhof]] in [[Münster]] auf, der (1753–1757) nach Entwürfen von [[Johann Conrad Schlaun]] entstand. Während [[Supplik|Bittsteller]] rechts vom Eingang in ein [[Salon (Zimmer)|Empfangszimmer]] geführt wurden, um dort ihr Anliegen vorzutragen, wurden die Freunde der Familie durch eine zweiflügelige Tür in das große [[Vestibül]] geführt. Der zweigeschossige ovale Raum wird nach oben mit einem [[Oberlicht]] abgeschlossen. Über dieses auch als [[Saal (Architektur)|Festsaal]] genutzte Vestibül waren alle angrenzenden Räumlichkeiten wie [[Wohnzimmer|Wohn-]] bzw. [[Musikzimmer]], [[Billard]]zimmer oder [[Esszimmer|Speisezimmer]] erschlossen. Die üppige Ausstattung vermittelt ein Gefühl des neobarocken [[Savoir-vivre]] und erinnert in ihrer Ausgestaltung ebenso an barocke [[Schloss (Architektur)|Schlossbauten]] wie an [[Landhaus (Architektur)|Landhausvillen]] [[Oberitalien]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirchhoff2008&amp;quot; details=&amp;quot;145–148&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wuppertal Adalbert-Stifter-Weg 0003.jpg|Rückwärtige Ansicht nach Nord-Ost&lt;br /&gt;
 Wuppertal Adalbert-Stifter-Weg 0007.jpg|Detail der Südseite&lt;br /&gt;
 Wuppertal Adalbert-Stifter-Weg 0030.jpg|Eingangsportal auf der Nordseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes Busmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Architektur in Wuppertal.&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.) [[Bund Deutscher Architekten]], Kreisgruppe Wuppertal, Müller+Busmann, Wuppertal 1993, ISBN 3-928766-06-6.&lt;br /&gt;
* Udo Garweg: &amp;#039;&amp;#039;Wuppertaler Künstlerverzeichnis.&amp;#039;&amp;#039; Von der Heydt–Museum Wuppertal, Wuppertal 2000, ISBN 3-89202-042-6, S, 173.&lt;br /&gt;
* Axel Kirchhoff: &amp;#039;&amp;#039;Der Architekt Heinrich Plange 1857–1942. Ein Baumeister des Unternehmertums in der bergischen Region.&amp;#039;&amp;#039; Müller+Busmann, Wuppertal 2010, ISBN 978-3-928766-93-7, S.&amp;amp;nbsp;120–129 (zugleich Dissertation, Bergische Universität-Gesamthochschule Wuppertal, Wuppertal 2004, S.&amp;amp;nbsp;217–228. [http://elpub.bib.uni-wuppertal.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-1103/df0404.pdf Digitalisat]; PDF; 64,7&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* Axel Kirchhoff: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Plange: Der Architekt des bergischen Bürgertums.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hermann J. Mahlberg]], Hella Nußbaum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Aufbruch um 1900 und die Moderne in der Architektur des Wuppertales: Abendrot einer Epoche.&amp;#039;&amp;#039; (=Beiträger der Forschungsstelle für Architekturgeschichte, Denkmalpflege und Industriekultur der Bergischen Universität Wuppertal, Band 15), Müller+Busmann, Wuppertal 2008, ISBN 978-3-928766-87-6, S.&amp;amp;nbsp;144–148.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DLWuppertal|227}}&lt;br /&gt;
* [http://architektur-wuppertal.de/cms/front_content.php?idcat=3&amp;amp;idart=86 Villa Seyd auf architektur-wuppertal.de] abgerufen am 24.&amp;amp;nbsp;Februar 2013.&lt;br /&gt;
* [http://www.wz-newsline.de/lokales/wuppertal/stadtteile/elberfeld-nord/leben-im-denkmal-13-vom-leben-in-der-villa-seyd-1.1121083 Manuel Praest: &amp;#039;&amp;#039;Leben im Denkmal (13): Vom Leben in der Villa Seyd.&amp;#039;&amp;#039; auf wz-newsline.de vom 9.&amp;amp;nbsp;Oktober 2012] abgerufen am 24.&amp;amp;nbsp;Februar 2013.&lt;br /&gt;
* [http://www.wz-newsline.de/lokales/wuppertal/stadtteile/elberfeld-nord/belvedere-turm-uellendahls-gefaehrdeter-schatz-1.1055987 Manuel Praest: &amp;#039;&amp;#039;Belvedere-Turm: Uellendahls gefährdeter Schatz.&amp;#039;&amp;#039; auf wz-newsline.de vom 30.&amp;amp;nbsp;Juli 2012] abgerufen am 24.&amp;amp;nbsp;Februar 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.275635|EW=7.146164|type=landmark|dim=50|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Wuppertal|Seyd]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Wuppertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
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