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	<title>Villa Selve - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;BlancheDevereaux am 22. Februar 2026 um 17:46 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Villa Selve 1893–1898.jpg|mini|Villa Selve, Rheinfront (zwischen 1893 und 1898)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Selve 1898.jpg|mini|Villa Selve, Straßenfront (nach 1898)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa Selve&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (frühere Namen &amp;#039;&amp;#039;Villa Böker&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Villa Martius&amp;#039;&amp;#039;) war eine [[Villa]] am Rheinufer in [[Bonn]], die von 1872/73 bis 1949 und als Ruine weiter bis 1955 existierte. Sie lag im Ortsteil [[Gronau (Bonn)|Gronau]] im Zentrum des heutigen Landschaftsparks zwischen [[Palais Schaumburg]] und [[Villa Hammerschmidt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Villa wurde 1872/1873 für den [[Bauherr]]n Hermann Heinrich Böker zwischen der damaligen [[Palais Schaumburg|Villa Loeschigk]] im Süden und der [[Villa Hammerschmidt|Villa Koenig]] im Norden erbaut. Sie ist die letzte, die sich noch der ersten Bebauungsphase am Bonner Rheinufer (1819–1872) zurechnen lässt.&amp;lt;ref&amp;gt;Olga Sonntag: &amp;#039;&amp;#039;Villen am Bonner Rheinufer: 1819–1914.&amp;#039;&amp;#039; Bouvier Verlag, Bonn 1998, ISBN 3-416-02618-7, Band 1, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Baugrundstück hatte eine Fläche von 34.062 Quadratmetern. Die Villa entstand vermutlich nach einem Entwurf der Berliner Architekten [[Walter Kyllmann]] und [[Adolf Heyden]]. 1873 ließ Böker zur damaligen [[Bundesstraße 9#Bonn/Bonn-Bad Godesberg|Cöln-Mainzer Staatsstraße]] hin ein Stall- und [[Remise]]ngebäude erstellen. 1876 wurde die Genehmigung für den Bau einer Gartenmauer an der Staatsstraße (&amp;#039;&amp;#039;Coblenzer Straße&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;[[Adenauerallee (Bonn)|Adenauerallee]]&amp;#039;&amp;#039; genannt) erteilt. Die Familie Böker verkaufte die Villa 1892 an den Universitätsdozenten [[Götz Martius]], der 1893 eine Terrassenüberdachung anfügte. 1899 ging das Grundstück auf den Unternehmer [[Gustav Selve]] über. 1901 entstand über dem Stallgebäude eine Kutscherwohnung, die der Bautechniker Albert Trappe plante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr wurde an der Rheinseite des Grundstücks unter Leitung des [[Köln]]er Architekten [[Johann Georg Eberlein]] (Neffe von [[Georg Eberlein (Baumeister)|Georg Eberlein]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;hagspiel1996&amp;quot;&amp;gt;[[Wolfram Hagspiel]]: &amp;#039;&amp;#039;Köln. Marienburg. Bauten und Architekten eines Villenvororts.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Stadtspuren, Denkmäler in Köln&amp;#039;&amp;#039;, Band 8.) 2 Bände, J. P. Bachem Verlag, Köln 1996, ISBN 3-7616-1147-1, Band 2, S. 821.&amp;lt;/ref&amp;gt; nahe der [[Nibelungengrotte]] der angrenzenden Villa Hammerschmidt eine als &amp;#039;&amp;#039;Walhalla&amp;#039;&amp;#039; bezeichnende Gartenhalle erbaut, die auch als Aussichtsplattform diente. Eine benachbarte [[Freitreppe]] zur Rheinuferpromenade folgte 1902. 1922 wurde die über dem Stallgebäude befindliche Wohnung erweitert. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kam es zur Zerstörung des [[Dachstuhl]]s der Villa, für dessen Ersatz die Vermögensverwaltung der Familie Selve ein provisorisches Notdach errichtete. Nach Kriegsende wurde das Gebäude vom Offiziersstab der [[Belgische Streitkräfte in Deutschland|belgischen Streitkräfte]] genutzt, nach dessen geplantem Auszug die [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]] 1947 hier die Evangelisch-Theologische Fakultät unterzubringen beabsichtigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Bestimmung Bonns zum [[Regierungssitz]] der Bundesrepublik Deutschland 1949 wurde diese Eigentümerin der benachbarten Villa Hammerschmidt (Sitz des [[Bundespräsident (Deutschland)|Bundespräsidenten]]) und des Palais Schaumburg (Sitz des [[Bundeskanzleramt (Deutschland)|Bundeskanzleramts]]). Die Villa Selve mit seinerzeit 18 Räumen und einer [[Nutzfläche]] von 730 [[Quadratmeter|m²]] ging beim Auszug der Besatzungstruppen in Flammen auf. Nach Gründung des [[Bundesgrenzschutz]]es als Sonderpolizei des Bundes im März 1951 wurden die drei Grundstücke der Villen (von Nord nach Süd) Hammerschmidt, Selve (im Ruinenzustand) und Schaumburg von diesem gemeinsam bewacht. Das zugleich gegründete [[Bundeskriminalamt (Deutschland)|Bundeskriminalamt]] nutzte von 1951 bis mindestens 1953 das Stall- und [[Remise]]ngebäude der Villa.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sonntag2&amp;quot;&amp;gt;Olga Sonntag: &amp;#039;&amp;#039;Villen am Bonner Rheinufer: 1819–1914&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Katalog (1)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vom Bundespolizeikriminalamt zur internationalen Sicherheitsbehörde. 60 Jahre Bundeskriminalamt.&amp;#039;&amp;#039; In: Rhein-Sieg-Kreis (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Rhein-Sieg-Kreises.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 27, Jahrgang 2012, Edition Blattwelt, Reinhard Zado, Niederhofen 2011, ISBN 978-3-936256-46-8, S. 174.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1955 verkaufte die Erbengemeinschaft von Selve das Areal an den Bund. Die Villa, Remise und Kutscherhaus wurden abgerissen und die trennenden Grundstücksmauern entfernt. Die nun gemeinsame Parkanlage wurde 1954 mit der des Palais Schaumburg verknüpft. Auf dem romanischen Gewölbekeller der Gartenhalle entstand anschließend das sogenannte [[Kanzler-Teehaus]] und östlich der Fundamente der Villa – näher zum Rhein – 1964 nach einem Entwurf von [[Sep Ruf]] der [[Kanzlerbungalow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Olga Sonntag]]: &amp;#039;&amp;#039;Villen am Bonner Rheinufer: 1819–1914.&amp;#039;&amp;#039; Bouvier Verlag, Bonn 1998, ISBN 3-416-02618-7, Band 2, Katalog (1), S. 351–361. (zugleich Dissertation Universität Bonn, 1994)&lt;br /&gt;
* Stadt Bonn, Stadtarchiv (Hrsg.); [[Helmut Vogt (Historiker)|Helmut Vogt]]: &amp;#039;&amp;#039;„Der Herr Minister wohnt in einem Dienstwagen auf Gleis 4“: Die Anfänge des Bundes in Bonn 1949/50&amp;#039;&amp;#039;, Bonn 1999, ISBN 3-922832-21-0, S. 20, 59/60 (mit Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Villa Selve (Bonn)|Villa Selve|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50.721173 |EW= 7.117354 |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Standort der Exekutive in Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Bonn|Selve]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gronau (Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1950er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BlancheDevereaux</name></author>
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