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	<title>Villa Sauckel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villa_Sauckel&amp;diff=1683299&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TOMMES-WIKI: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-02-19T07:31:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Haus Sauckel in Weimar.jpg|mini|Villa Sauckel in Weimar, Straßenseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HausSauckel2.jpg|mini|Villa Sauckel in Weimar, Gartenseite]]&lt;br /&gt;
Die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa Sauckel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Gebäude in der [[Weimar]]er [[Windmühlenstraße (Weimar)|Windmühlenstraße]] 19/21, das ursprünglich als Dienstvilla des Thüringer [[Struktur der NSDAP#Die 43 Gaue (1941) inkl. Gauleiter|NSDAP-Gauleiters]] [[Fritz Sauckel]] gebaut worden war. Heute ist es Schulungsstätte der [[Bundesagentur für Arbeit]]. Gegenüber der Villa Sauckel befindet sich das [[Hasenwäldchen]]. Sie wurde auf dem &amp;#039;&amp;#039;[[Gelmerodaer Berg]]&amp;#039;&amp;#039; errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Art. &amp;#039;&amp;#039;Windmühle&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Gitta Günther]], [[Wolfram Huschke (Musikwissenschaftler)|Wolfram Huschke]], [[Walter Steiner (Geologe)|Walter Steiner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1998, S. 497.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich wurde dieser als &amp;#039;&amp;#039;Böckelsberg&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Art. &amp;#039;&amp;#039;Böckelsberg&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Gitta Günther]], [[Wolfram Huschke (Musikwissenschaftler)|Wolfram Huschke]], [[Walter Steiner (Geologe)|Walter Steiner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1998, 46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Architekt [[Hermann Giesler]] errichtete 1938/1939 die großzügig angelegte Dienstvilla des NSDAP-Gauleiters [[Thüringen]] als Dreiflügelanlage im Stile eines Stadtpalais, um eine alte [[Turmholländer-Windmühle]] angeordnet, die wiederum in den Entwurf einbezogen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Karina Loos: [http://e-pub.uni-weimar.de/opus4/files/48/Loos.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Inszenierung der Stadt. Planen und Bauen im Nationalsozialismus in Weimar.&amp;#039;&amp;#039;] Dissertation. Bauhaus–Universität Weimar, 1999, S. 373.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zum Bau der Villa notwendigen Arbeitskräfte wurden im nahegelegenen [[Konzentrationslager Buchenwald]] rekrutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gauleiter Fritz Sauckel war offenbar mit dem Ergebnis sehr zufrieden, denn er verlieh Giesler am 4. November 1938 die Ehrenbürgerwürde der Stadt Weimar. Die Möglichkeit für einen solchen Bau dürfte auch dem Umstand zuzuschreiben sein, dass Sauckel in besonderer Gunst [[Adolf Hitler]]s stand und dieser ihn für sehr verlässlich hielt. Außerdem galt Weimar auch in kulturpolitischer Beziehung dessen Interesse. Ebenfalls 1938 wurde nach Plänen Gieslers das [[Hotel Elephant]] wiedereröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hausherr Fritz Sauckel bewohnte die Villa 1938 bis 1945 mit seiner Frau und seinen zehn Kindern, wobei zwei [[KZ-Häftling]]e zu Hausarbeiten beschäftigt wurden. In direkter Nähe zur Villa wohnte der 2005 gestorbene Schriftsteller und Maler [[Armin Müller (Schriftsteller)|Armin Müller]], von dem der Text zur [[Buchenwald-Glocke#Kantate „Die Glocke von Buchenwald“|Kantate „Die Glocke von Buchenwald“]] stammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1945 wurde die Villa Hauptquartier der [[Third United States Army|3. amerikanischen Armee]] unter General [[George S. Patton]]. Nach dem Abzug der amerikanischen Truppen wurde das Gebäude bis 1969 als Armeelazarett und Entbindungsheim von der sowjetischen Armee genutzt.&lt;br /&gt;
Danach diente es dem &amp;quot;Deutschen Städte- und Gemeindetag der DDR&amp;quot; ab 1971 als &amp;quot;Institut für Kommunalpolitik&amp;quot; zur Ausbildung von Funktionären befreundeter afrikanischer, asiatischer und lateinamerikanischer Staaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 wurde es als Schulungsobjekt bis 1995 an die [[Deutsche Bundesbank]] vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1996 bis 2000 wurde das Gebäude saniert, wobei es aus Denkmalschutzgründen baulich unverändert blieb. Es gab allerdings Anbauten und das Außengelände wurde neu gestaltet. Seitdem ist das Haus Bildungsstätte der [[Bundesagentur für Arbeit]]/Regionaldirektion Sachsen-Anhalt Thüringen und eines der beiden bundesweiten Kompetenzzentren SGB II. Außerdem wird die Villa für kulturelle Veranstaltungen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau ==&lt;br /&gt;
Die Straßenseite präsentiert sich als eine Anlage mit einem Mittelteil und zwei seitlichen Flügeln in [[Neoklassizismus (Kunst)|neoklassizistischer]] Manier, dem eine größere Grünfläche vorgelagert ist, welche mit Bäumen umgeben ist. Vor der eigentlichen Villa ist eine befestigte Straße angelegt, die durch zwei Tore jeweils eine Ein- und Ausfahrt gewährleistet. Direkt an der Straße befindet sich ein Vorbau, vermutlich für das einstige Wachpersonal. Von der Garten-, also der Südseite, ragt der Mühlenturm heraus. Diese Mühle war 1843 von [[Gottlieb Wilhelm Letsch]] errichtet worden und wurde bis 1880 in Betrieb gehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gitta Günther]], [[Wolfram Huschke (Musikwissenschaftler)|Wolfram Huschke]], [[Walter Steiner (Geologe)|Walter Steiner]] (Hrsg.): Art. &amp;#039;&amp;#039;Windmühle&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1998, ISBN 978-3-7400-0807-9, S. 497.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Turm der in [[Windmühle (Weimar)|Weimar befindlichen Holländerwindmühle]] Letschs wurde in die Villa Sauckel einbezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rainer Müller (Kunsthistoriker)|Rainer Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Kulturdenkmale in Thüringen]]: Stadt Weimar&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 4.2.: &amp;#039;&amp;#039;Stadterweiterung und Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;, E. Reinhold Verlag, Erfurt 2009, S. 859 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort befinden sich zudem Obstbaumpflanzungen. Künstlerisch bemerkenswert ist auch der Wandbrunnen, der einen Fisch als Wasserspeier darstellt in Begleitung eines Putto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentarfilm ==&lt;br /&gt;
Die Villa ist Originalschauplatz für Szenen in einem am 16. August 2009 ausgestrahlten Film über den Gauleiter Sauckel unter dem Titel: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Sauckel – Hitlers Mann in Thüringen&amp;#039;&amp;#039; nach dem Buch von [[Winifred König]] und unter der Regie von [[Dirk Otto]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.mdr.de/geschichte-mitteldeutschlands/filme/rueckblick/2009/sauckel/artikel13188.html |wayback=20130217055426 |text=&amp;#039;&amp;#039;Fritz Sauckel – Hitlers Mann in Thüringen&amp;#039;&amp;#039; in der MDR-Sendereihe &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Mitteldeutschlands&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 20. März 2011 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem wurde die Villa Sauckel in der ZDF-Reihe &amp;#039;&amp;#039;[[Böse Bauten]]&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zdf.de/uri/3148b9d4-2d86-449f-a52b-77a3c82fc6aa |titel=Böse Bauten VI: Hitlers Architektur – Von Weimar bis zum Krieg |werk=www.zdf.de |sprache=de |abruf=2023-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Annette Seemann]], Constantin Beyer: &amp;#039;&amp;#039;Weimar. Die bedeutendsten Bauten.&amp;#039;&amp;#039; Edition Leipzig, Leipzig 2005, ISBN 3-361-00596-5, S. 133 (Villa Fritz Sauckels).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verwaltungsschule der Bundesagentur für Arbeit.&amp;#039;&amp;#039; In: Joachim Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Sichtbeton Atlas: Planung – Ausführung – Beispiele.&amp;#039;&amp;#039; Vieweg + Teubner, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-8348-0261-3, S. 191–196. ([http://books.google.de/books?id=re0iLiuH82kC&amp;amp;pg=PA194&amp;amp;lpg=PA194&amp;amp;dq=Villa+Saukel&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=8k5UvNe0rl&amp;amp;sig=--fJ9qJbJDg-XOOvfP5vb7sQhnI&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q=Villa%20Saukel&amp;amp;f=false Online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Windmühlenstraße 21 (Weimar)|Villa Sauckel}}&lt;br /&gt;
* [https://schleypartner.jimdo.com/referenzen/%C3%B6ffentliche-r%C3%A4ume/bundesarbeitsamt/ Schley+Partner Landschaftsarchitektur und Urbanistik: &amp;#039;&amp;#039;Die Verwaltungsschule der Bundesagentur für Arbeit in der Windmühlenstraße Weimar.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Weimar|Sauckel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Neoklassizismus in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1930er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Historismus in Weimar]]&lt;/div&gt;</summary>
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