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	<title>Villa Rimpau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villa_Rimpau&amp;diff=2096453&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ichigonokonoha: HC: Entferne Kategorie:Gericht (Braunschweig); Ergänze Kategorie:Sozialgericht Braunschweig</title>
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		<updated>2026-01-02T12:21:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Gericht_(Braunschweig)&quot; title=&quot;Kategorie:Gericht (Braunschweig)&quot;&gt;Kategorie:Gericht (Braunschweig)&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Sozialgericht_Braunschweig&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Sozialgericht Braunschweig (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Sozialgericht Braunschweig&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Braunschweig Villa Rimpau (2010).JPG|miniatur|Die Villa im Jahre 2010]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa Rimpau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rimpausche Villa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, befindet sich in [[Braunschweig]], [[Wolfenbütteler Straße]] 2. Benannt ist das Gebäude nach seinem ersten Eigentümer, dem [[Gutshof|Gutsbesitzer]] und Unternehmer [[Arnold Rimpau]] (1856–1936). Die [[Villa#19. Jahrhundert|Villa]] wurde 1881/82 nach Plänen des Architekten [[Constantin Uhde]] im Stil der [[Neorenaissance]] erbaut. Das unter [[Denkmalschutz]] stehende Gebäude zählt zu den Hauptwerken historischer Villenarchitektur in Braunschweig.&amp;lt;ref name=Kimpflinger139&amp;gt;Wolfgang Kimpflinger: &amp;#039;&amp;#039;Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Baudenkmale in Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;, Band 1.2.: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;, Teil 2, S. 139&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Villa befindet sich im Süden Braunschweigs an der heutigen Wolfenbütteler Straße. Das ausgedehnte Anwesen nimmt große Teile der Fläche zwischen der Adolfstraße im Osten, der Campestraße im Süden und dem [[Oker]]umflutgraben im Norden ein. Die seit 1860 so bezeichnete Wolfenbütteler Straße befand sich Mitte des 19. Jahrhunderts noch außerhalb des Stadtgebietes vor dem 1894/95 abgerissenen [[Augusttor (Braunschweig)|Augusttor]]. Sie war Teil eines [[großbürger]]lichen Wohngebietes mit [[Allee]]charakter, teils doppelreihig mit [[Linden (Botanik)|Lindenbäumen]] bestanden.&amp;lt;ref name=Kimpflinger139/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rimpausche Villa ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1852 erwarb der Unternehmer [[Peter Wilhelm Friedrich von Voigtländer]] das Grundstück und ließ darauf u. a. ein Landhaus errichten. Nach dessen Tod 1878 erwarb der Kaufmann [[August Rimpau]] Grundstück und Gebäude im Jahre 1881 von den Erben Voigtländers. Rimpau ließ das Landhaus anschließend abreißen und nach Plänen des Braunschweiger [[Architekt]]en Constantin Uhde eine neue Villa für seinen Sohn Arnold erbauen. Arnold Rimpau bewohnte das Gebäude bis zu dessen Verkauf 1932.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Braunschweig Rimpau-Villa Grundriss 1881.jpg|miniatur|Grundriss des Erdgeschosses von [[Constantin Uhde]]]]&lt;br /&gt;
Das auf der im Westen befindlichen Haupt- und Eingangsseite symmetrische, zweigeschossige Gebäude wurde im Stil der Neorenaissance mit [[Sandstein]]quadern ausgeführt. Uhde konzipierte dazu einen zum großzügig angelegten herrschaftlichen Haus in direktem Bezug stehenden [[Landschaftspark|Landschaftsgarten]]. Die Eingangsseite der Villa ist von der Wolfenbütteler Straße zurückgesetzt, zum einen, um einen gewissen Abstand zu wahren, zum anderen, um Platz für eine großzügige Auffahrt zu erhalten. Zur Straßenseite hin befindet sich eine große [[Freitreppe]], auf der Rückseite eine Veranda mit Treppe zum Garten. Der auffällige [[Risalit|Mittelrisalit]] weist im Obergeschoss acht [[Ionische Ordnung|ionische]] Säulen auf, die jeweils paarig angeordnet sind. In der architektonischen Ausgestaltung und der räumlichen Gestaltung erinnert die Rimpausche Villa an das [[Braunschweiger Schloss]].&amp;lt;ref name=Kimpflinger140&amp;gt;Wolfgang Kimpflinger: &amp;#039;&amp;#039;Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Baudenkmale in Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;, Band 1.2.: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;, Teil 2, S. 140&amp;lt;/ref&amp;gt; Innen ist die Villa durch eine kreisrunde über beide Etagen gehende Eingangshalle geprägt. Die Symmetrie der Eingangsseite wurde weder auf einer der anderen Gebäudeseiten noch im Inneren bei der Raumverteilung und -gestaltung beibehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rimpaus Garten ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Braunschweig Strassenschild Rimpaus Garten (2010).JPG|miniatur|Straßenschild (2010)]]&lt;br /&gt;
Auf dem nordöstlichen Teil des Grundstücks in Richtung Oker wurde ein großer Landschaftsgarten angelegt, der „Rimpaus Garten“ genannt wird. Von 1955 bis zum Verkauf des Grundstücks im Jahre 2006 wurde „Rimpaus Garten“ als öffentliche Grünanlage genutzt, wobei man sich ab 1975 bemühte, den Charakter eines Villengartens wieder zu rekonstruieren.&amp;lt;ref name=Kimpflinger140/&amp;gt; Ein Weg, der an der Oker entlang die Wolfenbütteler Straße mit der Adolfstraße verbindet, trägt noch heute den Namen „Rimpaus Garten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adolf-Hitler-Haus ===&lt;br /&gt;
1932 erwarb die Braunschweigische Lebensversicherungsbank das Gebäude von Arnold Rimpau und verkaufte es im Jahr darauf an die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], die es am 24. September 1933 zum Amtssitz des NSDAP-Kreisleiters der Stadt Braunschweig „weihte“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.braunschweig.de/kultur_tourismus/stadtportraet/geschichte/stadtchronik.html?id4=1933&amp;amp;seite=2 |wayback=20131004232341 |text=Stadtchronik Braunschweig (s. u. 24. September 1933) }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erster Kreisleiter war [[Wilhelm Hesse]] (1933–1938), gefolgt von [[Arnold Krebs]] (1938–1940), [[Kurt Beier (Parteifunktionär)|Kurt Beier]] (1940–1944) und schließlich [[Berthold Heilig]] (19. März 1944 bis 8. Mai 1945).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vernetztes-gedaechtnis.de/rimpauschevillaKreisleitung.htm Informationen zur NSDAP-Kreisleitung]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude wurde in „Adolf-Hitler-Haus“ umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Städtischer Verkehrsverein Braunschweig e. V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Führer durch Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;, 10., neubearb. Auflage, Heimatverlag E. Appelhans &amp;amp; Co., Braunschweig 1940, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] nannten es in Anlehnung an die NSDAP-Parteizentrale in [[München]] auch „[[Braunes Haus]]“. Neben der NSDAP-Kreisleitung hatten auch die [[Deutsche Arbeitsfront]] und die [[Reichsgau|Gauinspektion]] Braunschweig ihren Sitz in der Villa. Nachdem das Gebäude im Laufe des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] beim [[Bombenangriff auf Braunschweig am 15. Oktober 1944|Bombenangriff vom 15. Oktober 1944]] schwer beschädigt worden war, zog die Kreisleitung am 1. November 1944 in das [[Veltheimsches Haus|Veltheimsche Haus]] am [[Burgplatz (Braunschweig)|Burgplatz]] um, wo sie bis zum 12. April 1945 blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialgericht Braunschweig ===&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde die Villa nach Reparaturen zwischen 1945 und 1952 vom [[Deutscher Gewerkschaftsbund|Deutschen Gewerkschaftsbund]] genutzt. Anschließend bezog das [[Sozialgericht Braunschweig]] das Gebäude und blieb dort 54 Jahre lang bis zu seinem Umzug 2006 in die Straße &amp;#039;&amp;#039;Am Wendentor&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Villa Knapp ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 2006 erwarb [[Friedrich Knapp (Unternehmer)|Friedrich Knapp]], Unternehmer und Gründer des Bekleidungsunternehmens [[New Yorker (Unternehmen)|New Yorker]], die Villa vom Land [[Niedersachsen]] und ließ sie über mehrere Jahre hinweg aufwändig restaurieren und wieder in ein Wohngebäude zurückverwandeln&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Mehringer |url=https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/friedrich-knapp-von-new-yorker-der-milliardaer-aus-der-hitler-villa-a-bec85d4e-0b8c-4561-8744-6826e395d51e |titel=Friedrich Knapp und sein Modekonzern New Yorker: Der Milliardär aus der Hitler-Villa |werk=Der Spiegel |sprache=de |abruf=2021-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, da die mehrfache Umnutzung des Gebäudes, insbesondere seit 1932, auch zu teilweise erheblichen Veränderungen in den Räumlichkeiten geführt hatte. Der dazugehörige Garten wurde durch Zukauf vergrößert. Die Arbeiten wurden 2010 abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Camerer, Garzmann, Schuegraf, Pingel: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweiger Stadtlexikon&amp;#039;&amp;#039;, Braunschweig 1992, ISBN 3-926701-14-5&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Hodemacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweigs Straßen – ihre Namen und ihre Geschichten, Band 2: Okergraben und Stadtring&amp;#039;&amp;#039;, Cremlingen 1996, ISBN 3-927060-12-7&lt;br /&gt;
* Wolfgang Kimpflinger (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Stadt Braunschweig, Teil 2.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]], Baudenkmale in Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;, Band 1.2.) Hameln 1996, ISBN 3-8271-8256-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/36000215/1/-/ &amp;#039;&amp;#039;Villenanwesen Rimpau&amp;#039;&amp;#039;] im [[Denkmalatlas Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
* [https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/36855978/1/-/ &amp;#039;&amp;#039;Villa Rimpau&amp;#039;&amp;#039;] im Denkmalatlas Niedersachsen&lt;br /&gt;
* [https://www.newsclick.de/servlet/BV2/11910145/WEB/11910145.jpg Alte Postkarte, rechts die Rimpausche Villa (Blick Richtung Norden)]&lt;br /&gt;
* [http://www.vernetztes-gedaechtnis.de/rimpauschevilla.htm Die Rimpausche Villa bei vernetztes-gedaechtnis.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.vernetztes-gedaechtnis.de/rimpauschevillaKreisleitung.htm NSDAP-Kreisleitung im Adolf-Hitler-Haus bei vernetztes-gedaechtnis.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.immobilien.niedersachsen.de/image/55035 Liegenschaftsfonds Niedersachsen: Foto Rimpausche Villa]&lt;br /&gt;
* [http://www.braunschweig.de/kultur_tourismus/stadtportraet/stadtteile/viewegs_garten/Wolfenbuetteler-Str.jpg.scaled/640x409.pm0.bgFFFFFF.jpg Foto Rimpausche Villa als Sozialgericht]&lt;br /&gt;
* [http://www.braunschweig.de/kultur_tourismus/stadtportraet/stadtteile/viewegs_garten/2010-07-16_Villa_Knapp__Loeffelsend_.JPG.scaled/700x525.pm0.bgFFFFFF.jpg 2010: Die Villa nach den Umbau- und Restaurierungsarbeiten.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52.256213|EW=10.528485|type=landmark|elevation=77|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk von Constantin Uhde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Braunschweig|Rimpau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1880er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Braunschweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Braunschweigische Geschichte (Zeit des Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neorenaissancebauwerk in Braunschweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizgebäude in Deutschland|Braunschweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialgericht Braunschweig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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