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	<title>Villa Prieger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T07:08:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villa_Prieger&amp;diff=2309338&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Commonscat)</title>
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		<updated>2024-02-23T17:49:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Commonscat)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2013-04-18 Villa Prieger, Raiffeisenstraße 2–4, Bonn IMG 0030.jpg|mini|Ansicht aus Nord-Ost (2013)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2013-04-18 Villa Prieger, Raiffeisenstraße 2–4, Bonn IMG 0028.jpg|mini|Ansicht aus Süd-West (2013)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Prieger (end of 19th century).png|mini|Foto der Villa (Ende 19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Prieger - architectural drawing of 1864.jpg|mini|Architektonische Zeichnung aus 1864]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa Prieger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Villa]] im [[Bonn]]er Ortsteil [[Gronau (Bonn)|Gronau]], die von 1864 bis 1866 errichtet wurde. Sie liegt oberhalb des Rheinufers mit der Adresse Raiffeisenstraße 2–4&amp;lt;ref&amp;gt;Ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;Coblenzer Straße 123&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;Coblenzer Straße 127&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Villa bildet heute das Zentrum der [[Montag Stiftungen]] und steht als [[Denkmalschutzgesetz (Nordrhein-Westfalen)|Baudenkmal]] unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Denkmallink Bonn|Seite=45|Nummer=A 866|Ortsteil=Gronau}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Villa entstand von 1864 bis 1866 für den [[Bauherr]]n Oskar Prieger (1820–1897), einen Arzt, nach einem [[Entwurf#Architektur|Entwurf]] des Bonner [[Stadtbaumeister]]s [[Paul Richard Thomann]]. [[Architekturstil|Stilistisch]] vereint sie Elemente der italienischen [[Renaissance]], des englischen [[Picturesque]] und der [[Antike]]. Zur Bauzeit verfügte sie über eine von der [[Adenauerallee (Bonn)|Koblenzer Straße]] bis zum Rheinufer reichende [[Park]]anlage und befand sich in einer städtebaulich gleichwertigen Reihe mit den kurz zuvor entstandenen Villen [[Villa Hammerschmidt|Troost]] (heute &amp;#039;&amp;#039;Hammerschmidt&amp;#039;&amp;#039;) und [[Palais Schaumburg|Loeschigk]] (heute &amp;#039;&amp;#039;Palais Schaumburg&amp;#039;&amp;#039;). In zweiter Generation übernahm [[Erich Prieger (Musikwissenschaftler)|Erich Prieger]] (1849–1913), Musikwissenschaftler und Mitbegründer des [[Beethoven-Haus]]es, die Villa und baute sie zu einem Treffpunkt der Musikwelt aus. Einige wertvolle Musikarchivalien lagerten zu dieser Zeit dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa wurde in den folgenden Jahrzehnten durch einige Um- und Anbauten verändert. Nachdem die Aussicht auf das [[Siebengebirge]] durch den Bau der [[Villa Spiritus]] sowie der dortigen Ufermauer (1895/96) beeinträchtigt worden war, ließ die Familie Prieger 1898 als Ersatz und Sichtschutz am Rheinufer eine zweigeschossige, in den Hang gesetzte Gartenhalle samt [[Dachterrasse]] errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde die Villa am 18. Oktober 1944 bei dem [[Geschichte der Stadt Bonn#Während des Zweiten Weltkriegs|verheerendsten der Bombenangriffe auf Bonn]] durch [[Stabbrandbombe]]n bis auf die Umfassungsmauern sowie die Innenwände des Erdgeschosses zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kriegsschicksale Deutscher Architektur. Verluste – Schäden – Wiederaufbau. Eine Dokumentation für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Band 1: Nord&amp;#039;&amp;#039;, Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1988, ISBN 3-529-02685-9, S. 390.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Bonn 1949 [[Regierungssitz]] der Bundesrepublik Deutschland wurde, befand sich die Ruine der Villa inmitten des neuen [[Bundesviertel|Parlaments- und Regierungsviertel]]. Ein großer Teil des Grundstücks ging in den Besitz des [[Deutscher Raiffeisenverband|Deutschen Raiffeisenverbands]] über, der dort seine Zentrale („Raiffeisenhaus“) errichtete. Eine von Teilen der Familie Prieger beabsichtigte Wiederherstellung der Villa scheiterte. 1951 entstand im rheinseitigen Nordteil des Parkes ein Wohnpavillon, der 1965 nach Süden erweitert wurde. 1976 verkaufte die Familie Prieger die Villa. Der Bund, neuer Eigentümer, beabsichtigte sie als Ersatzliegenschaft zu nutzen. Ein in Erwägung gezogener Abriss für einen Neubau des Bundes verhinderte die [[Denkmalschutz|Unterschutzstellung]] des Gebäudes im Jahre 1985.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Villa unter Denkmalschutz&amp;#039;&amp;#039;, General-Anzeiger, Stadtausgabe Bonn, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1989 gab es konkrete Pläne, das Gästehaus des Auswärtigen Amtes in der wiederaufgebauten Villa Prieger einzurichten. Im gleichen Jahr wurde auf der Ruine ein Notdach aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pläne des Bundes wurden aufgegeben, als 1991 der [[Hauptstadtbeschluss|Beschluss zur Verlegung des Regierungssitzes]] nach Berlin fiel. Die Villa Prieger wurde zum Verkauf angeboten. 1996 erwarb sie der Unternehmer [[Carl Richard Montag]] und ließ sie von 1996 bis 1999, mit Ausnahme des Musiksaals unter Erhalt des ursprünglichen Grundrisses und der Raumstrukturen, mit einer deutlich modernisierten Fassade wiederaufbauen. Er richtete dort einen Wohnsitz ein und auch den Sitz der Montag Stiftungen, deren Campus sich auf die umliegenden Gebäude erstreckt.&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Paul Thomanns äußerst gelungenes und sehr individuelles Werk erwächst (…) aus verschiedenen Wurzeln. Sowohl die Idee der antiken Villa als auch die asymmetrische Komposition des englischen Picturesque mit dem Turm der ‚Italian Villa‘ leben weiter. Aber auch die straffe Formgebung seiner Berliner Schulung und Anregungen durch [[Gottfried Semper|Semper]] zeigen ihre Wirkung. Daß er dabei etwas völlig eigenes geschaffen hat, steht außer Zweifel.&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Olga Sonntag]] (1998)&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sonntag1&amp;quot;&amp;gt;Olga Sonntag: &amp;#039;&amp;#039;Villen am Bonner Rheinufer: 1819–1914&amp;#039;&amp;#039;, Bouvier Verlag, Bonn 1998, ISBN 3-416-02618-7, Band 1, S. 204.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Olga Sonntag]]: &amp;#039;&amp;#039;Villen am Bonner Rheinufer: 1819–1914.&amp;#039;&amp;#039; Bouvier Verlag, Bonn 1998, ISBN 3-416-02618-7, Band 1, S. 202–204 (Architekturbeschreibung und kunsthistorische Einordnung). (zugleich Dissertation Universität Bonn, 1994)&lt;br /&gt;
* Olga Sonntag: &amp;#039;&amp;#039;Villen am Bonner Rheinufer: 1819–1914.&amp;#039;&amp;#039; Bouvier Verlag, Bonn 1998, ISBN 3-416-02618-7, Band 2, Katalog (1), S. 325–342 (Baugeschichte und Bauherren). (zugleich Dissertation Universität Bonn, 1994)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{KuLaDig|1=O-22063-20111114-2|2=Villa Thomann, ehemalige Villa Prieger, Raiffeisenstraße 2|3=(mit Kurzbeschreibung des [[LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland|LVR-Amts für Denkmalpflege im Rheinland]] von [[Angelika Schyma]] und Elke Janßen-Schnabel, 2005/2016)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.montag-stiftungen.de/montag-stiftungen/stiftungsstandorte/stiftungscampus-bonn/villa-prieger.html Villa Prieger] auf den Seiten der Montag-Stiftungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50.723978|EW=7.115653|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Bonn|Prieger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1860er Jahren|Bonn, Villa Prieger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gronau (Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung Bonn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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