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	<title>Villa Oechsler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;B&amp;A-H: Wikilinks &amp; Formalkram</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilinks &amp;amp; Formalkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HeringsdorfVillaOechsler.jpg|mini|Villa Oechsler]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HeringsdorfVillaOechslerPortikusMosaik.jpg|mini|hochkant|Portikus mit Glasmosaik &amp;#039;&amp;#039;Badende Grazien&amp;#039;&amp;#039; von [[Antonio Salviati]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Infotafel Oechsler Villa.JPG|mini|links|Infotafel vor der Villa]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa Oechsler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;Haus Berthold&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein [[Baudenkmal]] der [[Bäderarchitektur]] im Ostseebad [[Heringsdorf]] auf der Insel [[Usedom]] in Mecklenburg-Vorpommern. Wegen seines wertvollen [[Mosaik]]s im Giebelfeld der Seeseite gilt es als eines der kunsthistorisch bedeutendsten Bauwerke Heringsdorfs. Die [[Villa]] gehörte wie die [[Villa Oppenheim (Heringsdorf)|Villa Oppenheim]] zu den Heringsdorfer Gebäuden, die [[Lyonel Feininger]] als Motiv nutzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Villa wurde 1883 im Zentrum des Badeorts an der heutigen Delbrückstraße im Stil des Spät[[klassizismus]] errichtet. Bauherr war der Berliner [[Unternehmer]] [[Hermann Berthold]], der Gründer der [[H. Berthold AG|Schriftgießerei und Messinglinienfabrik H. Berthold]]. Wie andere repräsentative Bauwerke der Bäderarchitektur Heringsdorfs liegt es von der Strandpromenade aus gesehen auf einer Anhöhe. Die Fassaden sind jeweils mit einem [[Portikus]] mit Dreiecksgiebel versehen. Der Portikus zur Seeseite ist mit Säulen aus schwedischem [[Porphyr]] mit [[Ionische Ordnung|ionischen]] [[Kapitell]]en geschmückt. Der Giebel trägt das Mosaikbild &amp;#039;&amp;#039;Badende Grazien&amp;#039;&amp;#039; des italienischen Künstlers [[Antonio Salviati]], von dem auch die Kuppelmosaiken des [[Aachener Dom]]s stammen. 1905 kaufte der Berliner Bankier [[Hans von Bleichröder]] die Villa, ein Sohn des Bankiers [[Gerson Bleichröder]], der 1872 als zweiter Jude in Preußen geadelt worden war und damals als einer der reichsten Männer der Welt galt. 1919 ging die Villa in den Besitz des Berliner Bankiers Hermann Kaphan über, der sie bereits drei Jahre später an Elise Oechsler verkaufte. Sie war die Ehefrau von Otto Oechsler, des Inhabers der [[Oechsler AG]] in [[Nürnberg]]. Ab 1941 gehörte die Villa dem Fotografenmeister Erwin Bock aus [[Anklam]], dem Vater von [[Rosemarie Fret]]. Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war die Villa Sitz der Kommandantur der sowjetischen Besatzungsstreitkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Zeiten war die Heringsdorfer Gemeindebibliothek in dem Gebäude untergebracht, die das Gebäude gepachtet hatte. Nach der [[Wende (DDR)|Wende]] gehörte das Gebäude für drei Jahre einem „Durchgangseigentümer“ aus Berlin sowie 1997 einer Wohnungs- und Grundstücksgesellschaft in [[Mallentin]]. 1997 kaufte Hermann Hornung, ein Kaufmann aus [[Neumünster]], die Villa und ließ sie von September 1997 bis März 1999 [[Sanieren von Baudenkmälern|sanieren]]. Dabei wurde der damalige weiße Anstrich der Fassaden im ursprünglichen &amp;#039;&amp;#039;preußischen Gelb&amp;#039;&amp;#039; erneuert. Die als sehr gelungen bewertete Sanierung wurde 1999 mit dem [[Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa Oechsler wird heute als Modegeschäft genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Ulrich Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Badegäste mit Anzug und Weste. Von Badekur bis Architektur.&amp;#039;&amp;#039; Igel Verlag, Heringsdorf 2006, ISBN 3-9810371-2-X, S. 68 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Villa Oechsler (Heringsdorf)}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|329193376}}&lt;br /&gt;
* [http://www.baederarchitektur.de/index.php?id=58 Die Villa Oechsler auf der Seite Bäderarchitektur.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/57/18/N |EW=14/10/8/E |type=landmark |region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Mecklenburg-Vorpommern|Oechsler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäderarchitektur an der Ostsee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1880er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngebäude in Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prämiertes Bauwerk (Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prämiertes Bauwerk in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;/div&gt;</summary>
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