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	<title>Villa Mumm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T16:57:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Luitold: HC: Entferne Kategorie:Erbaut in den 1900er Jahren; Ergänze Kategorie:Erbaut 1904</title>
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		<updated>2025-09-27T14:12:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Erbaut_in_den_1900er_Jahren&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut in den 1900er Jahren&quot;&gt;Kategorie:Erbaut in den 1900er Jahren&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Erbaut_1904&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut 1904 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Erbaut 1904&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Villa Mumm, Frankfurt (Nordfassade).jpg|mini|Villa Mumm, Ansicht von Norden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Mumm, Frankfurt (Südfassade).jpg|mini|Villa Mumm, Ansicht von Süden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa Mumm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gartenpalais|palaisartiges]] Gebäude in [[Frankfurt am Main]] und heute der Sitz des [[Bundesamt für Kartographie und Geodäsie|Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie]] (BKG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Umgebung ==&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde in den Jahren 1902 bis 1904 vom „Champagnerbaron“ [[G. H. von Mumm’sches Weingut|Hermann Mumm von Schwarzenstein]] und seiner Ehefrau Emma, geb. [[Passavant]], in [[Frankfurt-Sachsenhausen|Sachsenhausen]] auf einem etwa 125.000 m² großen Grundstück am Rand des [[Frankfurter Stadtwald]]es erbaut. Das Tor und das Pförtnerhäuschen lagen an der Forsthausstraße (heute [[Kennedyallee (Frankfurt am Main)|Kennedyallee]] 151). Inzwischen erfolgt der Zugang zur Villa Mumm über die Richard-Strauss-Allee 11.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Lachner: Villa Mumm, Publikationen der Frankfurter Bürgerstiftung, Deutscher Kunstverlag, 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr neues Grundstück hatte die Familie im Tausch für ihr an der Einkaufsstraße [[Zeil]]/Ecke Brönnerstraße gelegenes Stammhaus erworben. Obwohl sehr technikfreundlich eingestellt, war es ihr dort wegen der vielen Straßenbahnen zu laut geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;So der Urkunde im Grundstein der Villa zu entnehmen, abgedruckt bei Lachner: Villa Mumm&amp;lt;/ref&amp;gt; Am früheren Familiensitz wurde dann das Kaufhaus einer belgischen Firma errichtet, später das Kaufhaus Woolworth, zuletzt das Textilkaufhaus Primark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zur Villa gehörige Parkgelände grenzt an die Kennedyallee ([[Bundesstraße 43|B43]]) und die Richard-Strauss-Allee. Neben der Villa befinden sich auf dem Gelände heute zwei im Jahr 1980 erbaute Bürogebäude sowie mehrere Privathäuser. Die Bürogebäude gehören ebenfalls zum BKG. In der Villa befinden sich die Diensträume des Amtspräsidenten, Sitzungs- und Repräsentationsräume sowie die Kantine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Der Entwurf stammt von dem dänischen Architekten [[Aage von Kauffmann]], einem Freund der Familie, der sich unter anderem mit dem Bau von herrschaftlichen Villen in Frankfurt einen Namen gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude steht im Zeichen des [[Historismus]] und entlehnt Elemente aus Stilen der [[Renaissance]], des [[Barock]] und des [[Klassizismus]]. Es handelt sich um einen kompakten, symmetrischen [[Baukörper]] mit drei Hauptgeschossen. Die äußere Ähnlichkeit zur [[Alte Oper|Alten Oper]] Frankfurt, die Größe der Villa Mumm (es gibt allein sechs Terrassen) und ihr auf Repräsentation angelegtes Konzept verschafften dem Gebäude den Beinamen „Kleine Oper“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa und ihr Park sind heute [[Kulturdenkmal]] aufgrund des [[Hessisches Denkmalschutzgesetz|Hessischen Denkmalschutzgesetzes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachnutzungen ==&lt;br /&gt;
Von 1904 bis 1926 war das Gebäude Wohnsitz der Familie [[Mumm von Schwarzenstein]]. Infolge des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]], der auch zum Verlust der Besitzungen der Familie in der [[Champagne]] führte, konnten die Mumms die in den 1930er Jahren drastisch erhöhte Grundsteuer für das Anwesen trotz Mieteinnahmen nicht mehr aufbringen. Die Stadt Frankfurt am Main kaufte 1938 das Anwesen im Auftrag der Wehrmacht, Heeres-Gruppenkommando 2. Ab 14. September 1938 zogen deren Bedienstete in die Villa ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1938 und 1945 waren hier Dienststellen der Wehrmacht untergebracht. Diese errichtete einen [[Bunker (Bauwerk)|Bunker]] unter dem Garten, der auch von der Nachbarschaft genutzt wurde und heute noch erhalten ist. Das Gebäude wurde im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] beschädigt, aber nicht zerstört. 1945 beschlagnahmte es die [[Amerikanische Besatzungszone|Amerikanische Militärverwaltung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Hauptstadtfrage der Bundesrepublik Deutschland|Bewerbung Frankfurts als Bundeshauptstadt]] im Jahr 1949 war die Villa Mumm als Sitz des [[Bundespräsident (Deutschland)|Bundespräsidenten]] vorgesehen. Da [[Bonn]] das Rennen machte, zogen 1949 die [[Oberpostdirektion]] und die [[Organisation Gehlen]] ([[Bundesnachrichtendienst]]) ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 wurde das Gebäude vom [[Institut für Angewandte Geodäsie]] (IfAG) übernommen, das 1997 in das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie übergeleitet wurde. 1991 erfolgte eine grundlegende, aufwändige und [[Denkmalpflege|denkmalgerechte]] [[Restaurierung]], bei der vor allem die durch die Nachnutzung verbauten originalen Raumgrundrisse wiederhergestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Handout vor Ort anlässlich des [[Tag des offenen Denkmals|Tags des offenen Denkmals]] 2008.&lt;br /&gt;
* Heinz Schomann u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Denkmaltopographie Stadt Frankfurt am Main&amp;#039;&amp;#039;. Braunschweig 1986, S. 269.&lt;br /&gt;
* {{DenkXweb|objekt=153669|titel=Villa Mumm einschl. Park, Zaun u. Pförtnerhauschen}}&lt;br /&gt;
* Walter Lachner: Villa Mumm, Publikationen der Frankfurter Bürgerstiftung, Deutscher Kunstverlag, 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Daniel Heinrich Mumm von Schwarzenstein]] – Frankfurter Oberbürgermeister, Vetter des Erbauers Hermann Mumm von Schwarzenstein&lt;br /&gt;
* [[Schloss Johannisberg (Rheingau)]] – Herkunft des Mummschen Vermögens, Geschäftsbeziehungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.denkmalschutz.de/villa_mumm.html | wayback=20070928140033 | text=Eintrag bei Deutscher Stiftung Denkmalschutz}}&lt;br /&gt;
* [https://www.monumente-online.de/de/ausgaben/2009/3/das-prickelnde-erbe.php Das prickelnde Erbe], Artikel bei [[Monumente]]-Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50.0895631 |EW=8.6643417 |type=landmark |region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1059270889|VIAF=310706885}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Frankfurt am Main|Mumm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Historismus in Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Frankfurt-Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Einrichtung (Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige militärische Einrichtung der Vereinigten Staaten in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Frankfurt-Sachsenhausen]]&lt;/div&gt;</summary>
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