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	<title>Villa Moritz Ziller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T00:42:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villa_Moritz_Ziller&amp;diff=1399389&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Commonscat)</title>
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		<updated>2024-02-23T17:50:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Commonscat)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; des Lößnitz-Baumeisters &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moritz Ziller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt im Stadtteil [[Serkowitz]] der sächsischen Stadt [[Radebeul]], im [[Augustusweg (Radebeul)|Augustusweg]] 5 genau an der Grenze zur [[Oberlößnitz]]. Sie ist das Nachbarhaus zur [[Villa Gustav Ziller|Villa seines Bruders Gustav]] (Nr. 3). Darüber hinaus hatten die beiden Brüder dort das „Geschäftslokal“ ihrer &amp;#039;&amp;#039;[[Baufirma „Gebrüder Ziller“]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Ziller1.jpg|mini|Wohnhaus Moritz Zillers, von der Hoflößnitzstraße aus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Ziller2.jpg|mini|Geschäftslokal Gebrüder Ziller, vom Augustusweg aus: li. der Ateliersaal, re. das Planarchiv (noch unsaniert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die mitsamt Nebengebäude und Einfriedung unter Denkmalschutz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Denkmaldatenbank des Landes Sachsen|08950269|Abruf=2021-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; stehende [[Villa]] im [[Schweizerstil]] „mit Elementen der Villenarchitektur italienischen Stils“&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|978-3-86729-004-3|Seite=63}}&amp;lt;/ref&amp;gt; steht auf einem weitläufigen Eckgrundstück mit altem Baumbestand. Sie ist ein zweieinhalbgeschossiger Bau einschließlich des ausgebauten [[Satteldach]]-Geschosses, der [[giebelständig]] zum Augustusweg ausgerichtet ist. Im Giebel des Hauses findet sich eine Figur in [[Sgraffito]]technik. In der [[Dachtraufe]] befindet sich ein mit einem Balkon versehener [[Zwerchgiebel]] nebst Brettschnitzerei. Als Inschrift steht am Haus: „MDCCCXLVIII Providentiae memor MDCCCLXX“ (‚1848 der Vorsehung eingedenk 1870‘).&amp;lt;ref&amp;gt;„Providentiae memor“ ist der Wahlspruch der sächsischen Krone. Er steht auf dem [[Königreich Sachsen#Wappen|Wappen des Königreichs Sachsen]] genauso wie auf dem [[Hausorden der Rautenkrone]] (Erklärung dort).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem westlichen Straßengiebel der Villa, an der linken Kante zur Straßenkreuzung hin, steht ein von 1890 stammender zweigeschossiger Vorbau mit [[Pilaster]]gliederung und einem als hölzerne Veranda erstellten, großzügig verglasten Obergeschoss als Atelier. Der Vorbau ist wiederum mit einem kleinen, eingeschossigen Anbau mit Terrasse und eiserner Treppe zum Garten ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Grundstücksgrenze nach Westen steht eine eingeschossige Remise von 1887 mit pilastergegliederter Giebelwand. Von der Remise besteht ein Verbindungsbau zum Haupthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ziller moritz.jpg|mini|hochkant|links|Moritz Ziller]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Ziller3.jpg|mini|Villa Moritz Ziller: Giebeldetail]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Ziller Ateliersaal.jpg|mini|Geschäftslokal Gebrüder Ziller: Ateliersaal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:14015-Radebeul-1912-Arndtstraße in Oberlößnitz-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|mini|Die Villen der beiden Brüder Ziller nach ihrem Tod, 1912. Die Wiese im Vordergrund ist Oberlößnitz]]&lt;br /&gt;
Drei Jahre nach Gründung ihrer gemeinsamen Baufirma errichteten [[Moritz Ziller]] und sein Bruder Gustav Ziller 1870 einen Firmensitz in der Lößnitz. Auf einem stattlichen Eckgrundstück zur Hoflößnitzstraße bauten sie einen aus dem Jahre 1848 von ihrem Vater [[Christian Gottlieb Ziller]] stammenden Grundbau&amp;lt;ref&amp;gt;laut Werkverzeichnis der Gebrüder Ziller im Stadtarchiv Radebeul.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu einer Villa als Wohnhaus um. Das Gebäude wird im [[Dehio]] als schönes Beispiel des Schweizerstils aufgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-422-03043-3|Seite=730–739}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Nebengebäude nahmen die Räumlichkeiten für das Entwurfsbüro, die Unternehmensleitung sowie das Archiv auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Geschäftslokal“ erhielt 1896 eine Telefonverbindung zum firmeneigenen Sägewerk im [[Lößnitzgrund]], der [[Meierei (Radebeul)|Meierei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1895 starb Moritz Ziller. Seinen Anteil am gemeinsamen Firmenvermögen vermachte der erfolgreiche Bauunternehmer seinem Bruder Gustav, der davon die erst 1890 vermählte, junge Witwe Elli Bertha Wilhelmine geb. Kannenberg (* 1869) mit ihrer kleinen Tochter Hanna zu versorgen hatte, bis jene später wieder heiratete. Das Haus verblieb weiterhin das Geschäftslokal der &amp;#039;&amp;#039;Baufirma „Gebrüder Ziller“&amp;#039;&amp;#039;. Nach Bruder Gustavs Tod betrieb seine Witwe Marie das Geschäft, unterstützt durch den langjährig dort arbeitenden Architekten [[Max Steinmetz (Architekt)|Max Steinmetz]] als Technischem Leiter. Nach Marie Zillers Tod 1910 und Max Steinmetz’ Tod 1911 übernahm der ortsansässige Baumeister [[Alwin Höhne]] das Unternehmen. Im Jahr 1915 gehörte das Haus der inzwischen nach Danzig verzogenen Tochter von Moritz Ziller, Hanna Ziller. Höhne bewohnte das Erdgeschoss als Einmieter, von wo aus er auch das Unternehmen betrieb. Die beiden Obergeschosse waren vermietet.&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch Dresden mit Vororten 1915, S. 431, 444 (Arndtstraße 8).&amp;lt;/ref&amp;gt; Höhne zog 1926 in ein eigenes Haus ([[Haus Höhne]] im Bergblick 2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-938460-05-9}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-940200-22-8}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-86729-004-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/06/23.85/N |EW=13/39/50.63/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Radebeul|Ziller Moritz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christian Gottlieb Ziller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebrüder Ziller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Schweizerstil in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1840er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Augustusweg (Radebeul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Serkowitz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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