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	<title>Villa Morillon - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T23:04:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villa_Morillon&amp;diff=2623439&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2025-12-06T06:42:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bern Villa Morillon DSC05263.jpg|mini|Villa Morillon in Wabern (2011)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nöthiger Morillon.jpg|mini|Campagne Morillon, Vorgängerbau (1747)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Spiegel b. Bern, Wabern, Bern-Weissenbühl, Liebefeld, Blick nach Südsüdwesten (SSW)-LBS R1-941228.tif|mini|In dieser Flugaufnahme von 1994 befindet sich die Villa Morillon und ihr Park oberhalb des gelben Getreidefeldes]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa Morillon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Campagne (Herrenhaus)|Campagne]] im Ortsteil [[Wabern bei Bern|Wabern]] der Gemeinde [[Köniz]] im [[Kanton Bern]]. Das Morillon-Gut gelangte durch Erbfolge von der Berner [[Patriziat (Bern)|Patrizierfamilie]] [[Frisching (Patrizierfamilie)|Frisching]] an die Familie [[Wattenwyl (Patrizierfamilie)|von Wattenwyl]] und später an die Familie [[Tscharner (Patrizierfamilie)|von Tscharner]]. 2021 wurde die Villa verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Villa ===&lt;br /&gt;
1736 kaufte [[Rudolf Emanuel Frisching]] von Georg von [[Muralt (Adelsgeschlecht)|Muralt]] ungefähr 22 [[Juchart]]en Land mit allen sich damals darauf befindlichen Gebäuden und liess darauf die erste [[Campagne (Herrenhaus)|Campagne]] bauen, eine kleine Dreiflügelanlage mit Ehrenhof. Er nannte den Besitz zwischen Weissenbühl und Wabern &amp;#039;&amp;#039;Morillon&amp;#039;&amp;#039;. Das Morillon-Gut wurde später durch den Kauf weiterer Grundstücke erweitert (u.&amp;amp;nbsp;a. 1742 Schweizermatte, in den Jahren um 1778/79 Kirchbühl-, Kürsi-, Goumoëns- und Lerbermatte, 1826 Combematte).&amp;lt;ref&amp;gt;Das Morillongut. In: &amp;#039;&amp;#039;Berner Tagblatt&amp;#039;&amp;#039;, 9. Juni 1938, Nr. 133, Seite 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sophie von Wattenwyl]] erhielt das Morillon-Gut (ohne Lerber- und Goumoënsmatte) 1829 von ihrem Vater [[Johann Rudolf von Frisching]]. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Friedrich Ludwig [[Wattenwyl (Patrizierfamilie)|von Wattenwyl]] (1786–1872) liess sie durch [[Ludwig Friedrich Osterrieth]] (1807–1888), Sohn des bekannteren [[Johann Daniel Osterrieth]], in den Jahren 1832 bis 1834 das Gebäude neu aufführen. Es wurde nach dem Vorbild der weltbekannten [[La Rotonda|Villa Rotonda]] (gebaut 1567–1571 von [[Andrea Palladio]]) gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1877 erbte Helene von Tscharner (1846–1902) das Morillon-Gut. Sie bewohnte es regelmässig im Sommer bis Anfang Winter. Nach ihrem Tod ging der Landsitz an ihren Sohn, Burgerrat Friedrich Karl Emanuel Ludwig von Tscharner (1868–1952), später an dessen Sohn Samuel Berchtold Friedrich Johann Karl von Tscharner (1917–2013) und seine Erben über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wurde die Villa Morillon als Bauwerk von nationaler Bedeutung eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bak.admin.ch/dam/bak/de/dokumente/baukultur/archaelogie-denkmalpflege/verzeichnis_der_denkmaelerensemblesundarchaeologischenstaettenvo.pdf.download.pdf/verzeichnis_der_denkmaelerensemblesundarchaeologischenstaettenvo.pdf |titel=Verzeichnis der Denkmäler, Ensembles und archäologischen Stätten von nationaler Bedeutung |hrsg=Bundesamt für Kultur |abruf=2024-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ökonomiegebäude ===&lt;br /&gt;
Das Stall- und Remisengebäude stammt wohl von 1839 und ist ein wichtiges Element des Landsitzes Morillon.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.denkmalpflege.apps.be.ch/de/collection/item/16259/ |titel=Stall- und Remisengebäude Morillon-Gut |werk=Denkmalpflege des Kantons Bern, Online Bauinventar |abruf=2024-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gartenhaus ===&lt;br /&gt;
Das kleine Gartenhaus gehörte wohl noch zum Vorgängerbau der heutigen Villa und ist strassenseitig an die Parkmauer des Landgutes gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.denkmalpflege.apps.be.ch/de/collection/item/17129/ |titel=Gartenhaus Morillon-Gut |werk=Denkmalpflege des Kantons Bern, Online Bauinventar |abruf=2024-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wohnhaus ===&lt;br /&gt;
Ehemaliges Bauernhaus mit angebautem Taubenschlag. Es ist typisch für ein herrschaftliches Landgut, das meist nicht nur als Sommerresidenz der Familie diente, sondern häufig mit einem verpachteten Gutsbetrieb verbunden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.denkmalpflege.apps.be.ch/de/collection/item/17537/ |titel=Wohnhaus Morillon-Gut |werk=Denkmalpflege des Kantons Bern, Online Bauinventar |abruf=2024-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Taubenhaus ===&lt;br /&gt;
Der Backsteinbau mit dem dreigeschossigen, pagodenartigen Eckturm wurde an das ehemalige Bauernhaus angebaut und zu Wohnzwecken umgerüstet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.denkmalpflege.apps.be.ch/de/collection/item/17987/ |titel=Taubenhaus Morillon-Gut |werk=Denkmalpflege des Kantons Bern, Online Bauinventar |abruf=2024-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Park ===&lt;br /&gt;
Während die erste Campagne Morillon noch von einem typischen [[Barockgarten]] umgeben war, wurde die Anlage 1812 nach dem Vorbild des englischen Landschaftsparks umgestaltet. Während der Bauzeit der neuen Villa wurde der Park nach einem Entwurf des Kunstgärtners Abraham Müller erneut umgebaut und gegen Osten erweitert. 1944 wurde dort das heute noch bestehende Wasserbassin angelegt. Trotz kleiner Veränderungen im Verlauf des 20. Jahrhunderts blieb der Park weitgehend in den von Müller geplanten Strukturen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die Erbengemeinschaft von Tscharner verkaufte die Villa und den Park des Morillonguts 2021 an den Zürcher Unternehmer und Investor [[Hans Widmer (Unternehmer)|Hans Widmer]] (* 1940). Die Villa Morillon und die zu den Nebengebäuden zählende Kutschnerei wurden von Anfang 2022 bis Ende August 2023 umfassend saniert – in enger Zusammenarbeit mit der Kantonalen [[Denkmalpflege]]. Am 16. September 2023 fand ein Tag der offenen Tür für Nachbarschaft und Interessierte statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wabern.ch/index.php?section=media1&amp;amp;act=download&amp;amp;path=%2Fmedia%2Farchive1%2F2021%2F&amp;amp;file=WabernSpiegel_05_2021.pdf |titel=Tag der offenen Tür am 16. September 2023 |werk=WabernSpiegel Nr. 9 - September 2023 |datum=2023-09 |abruf=2024-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Teil der Villa wird für kulturelle Anlässe zur Verfügung gestellt, die Parkanlage einer breiteren Nutzung zugeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derbund.ch/villa-und-park-hinter-dem-zaun-werden-oeffentlich-821022729987 |titel=Villa und Park hinter dem Zaun werden öffentlich |werk=derbund.ch |datum=2021-04-06 |abruf=2021-04-11 |kommentar=Bezahlartikel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{BurgerBib|40940|(Alette Rosina) Sophie von Wattenwyl-von Frisching (1793–1854), Dépenses au Morillon, FA von Tscharner A 166.1-166.2|hsgrxnq169s}}&lt;br /&gt;
* [http://katalog.burgerbib.ch/parametersuche.aspx?DeskriptorId=1580 Streubestände] in der Burgerbibliothek Bern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolf Maync: &amp;#039;&amp;#039;Bernische Campagnen. Ihre Besitzergeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bern 1980, S. 74–78.&lt;br /&gt;
* Michael Stettler: &amp;#039;&amp;#039;Bernerlob. Versuche zur heimischen Überlieferung&amp;#039;&amp;#039;, Bern 1968.&lt;br /&gt;
* Heinrich Türler und Emanuel Jirka Propper: &amp;#039;&amp;#039;Das Bürgerhaus im Kanton Bern, II. Teil&amp;#039;&amp;#039;, Zürich 1922, S. 79–80 und Taf. 141–142.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Das Morillon-Gut in Bern |Sammelwerk=[[Die Berner Woche in Wort und Bild]] |WerkErg=Ein Blatt für heimatliche Art und Kunst |Band=22 |Ort=Bern |Datum=1932 |Seiten=472–473 |DOI=10.5169/seals-645156}}&lt;br /&gt;
* Christina Haas, Hannah Wälti, Anne-Catherine Schröter: &amp;#039;&amp;#039;Bau Kultur Erbe 1: Köniz. Im Spannungsfeld zwischen Stadt und Land&amp;#039;&amp;#039;, Berner Heimatschutz, Region Bern Mittelland, 2022, S. 44–47, ISBN 978-3-9525524-0-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://katalog.burgerbib.ch/parametersuche.aspx?DeskriptorId=1580 Bestände] in der [[Burgerbibliothek Bern]].&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= Denkmalpflege des Kantons Bern |url=https://www.denkmalpflege.apps.be.ch/de/collection/item/17544 |titel= Baugruppe D (Köniz, Morillon) |werk= Bauinventar des Kantons Bern |hrsg= [[Kanton Bern]] |abruf=2024-03-05}}&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturgüter in Köniz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46.9335|EW=7.43595|type=landmark|region=CH-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frisching (Patrizierfamilie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wattenwyl (Patrizierfamilie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tscharner (Patrizierfamilie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutzobjekt im Kanton Bern|Morillon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrenhaus in der Schweiz|Morillon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Köniz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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