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	<title>Villa Liegnitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T11:02:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villa_Liegnitz&amp;diff=679576&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-99896: Rechtschreibfehler.</title>
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		<updated>2026-01-05T20:37:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rechtschreibfehler.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Gebäude am Park Sanssouci in Potsdam. Zur gleichnamigen Villa in Niederschlesien siehe [[Mysłakowice #Schloss Erdmannsdorf]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Liegnitz 1.jpg|mini|Villa Liegnitz (2005)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Potsdam Villa Liegnitz Ansicht.jpg|mini|Villa Liegnitz, Perspektive von A. Schadow, veröffentlicht 1861]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa Liegnitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt direkt am Rand des [[Sanssouci#Park Sanssouci|Parks Sanssouci]] in [[Potsdam]]. Sie wurde 1841 in ihrer gegenwärtigen Gestalt von dem Architekten [[Albert Dietrich Schadow|Albert Schadow]] gebaut. Seinen Namen erhielt das Haus nach der zweiten Gemahlin des preußischen Königs [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm III.]] (1770–1840), für die er die Villa erbauen ließ und die sie jahrzehntelang bewohnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fürstin von Liegnitz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fuerstin liegnitz.jpg|mini|links|hochkant|Fürstin von Liegnitz]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1823 lernte der verwitwete Friedrich Wilhelm III. in dem Kurort [[Teplice|Teplitz]] in [[Böhmen]] die 30 Jahre jüngere [[Comtesse]] [[Auguste Gräfin von Harrach|Auguste Harrach]] (1800–1873) kennen. Er heiratete sie am 9.&amp;amp;nbsp;November 1824 in der Kapelle von [[Schloss Charlottenburg]] in Berlin und verlieh ihr den Titel &amp;#039;&amp;#039;Fürstin von Liegnitz, Gräfin von Hohenzollern&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ehe war eine nicht-standesgemäße, daher nur [[Morganatische Ehe|morganatische]], die einen Einfluss der [[Fürst]]in auf die [[Thronfolge]] ausschloss und weitere Einschränkungen beinhaltete (Mitglieder der königlichen Familie waren ihr gegenüber bevorzugt, Ausschluss von bestimmten Feierlichkeiten). Die Fürstin Liegnitz durfte auch nach dem Tod ihres königlichen Ehemanns weiter in der [[Villa]] wohnen. Sie starb 1873 während eines [[Kur]]aufenthalts in [[Bad Homburg vor der Höhe]]. Beigesetzt wurde sie in der Gruft des Mausoleums im Schlosspark Charlottenburg in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Potsdam Villa Liegnitz Plan.jpg|mini|hochkant|Villa Liegnitz, Ansicht der Stirnseite und Lageplan, veröffentlicht 1861]]&lt;br /&gt;
Zur weiteren Nutzung des Gebäudes folgten verschiedene Umbauten bzw. Erweiterungen. Die Parkanlagen der Villa Liegnitz mit einem von [[Friedrich August Stüler]] 1847 angelegten [[Stibadium]], mehreren befestigten Wegen und Springbrunnen, existieren nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung nach dem Tod der Fürstin Liegnitz ==&lt;br /&gt;
Das [[Anwesen]] im Südosten des Parks Sanssouci sollte Prinzessin [[Charlotte von Preußen (1860–1919)|Charlotte von Preußen]] nach ihrer Heirat mit Erbprinz [[Bernhard III. (Sachsen-Meiningen)|Bernhard von Sachsen-Meiningen]] 1878 als Residenz dienen. Prinz [[Joachim von Preußen]] verübte dort am 17.&amp;amp;nbsp;Juli 1920 einen Suizidversuch, in dessen Folge er einen Tag später starb. Die Villa wurde nach dem Ende der [[Monarchie]] [[August Wilhelm von Preußen (1887–1949)|August Wilhelm Prinz von Preußen]] (1887–1949) überlassen. Im Jahr 1945 wurde der Prinz [[Enteignung|enteignet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[sowjetische Besatzungsmacht]] richtete nach 1945 für kurze Zeit ein Kinderheim in der Villa Liegnitz ein. Die &amp;#039;&amp;#039;Staatlichen Schlösser und Gärten Potsdam-Sanssouci&amp;#039;&amp;#039; überließen ab 1950 der im Jahr 1948 auf Veranlassung der [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|Sowjetischen Militäradministration]] gegründeten Brandenburgischen Landeshochschule die Villa Liegnitz als Dienstgebäude. Es wurde hier das [[Zoologisches Institut|Zoologische Institut]] eingerichtet, das von der später in [[Pädagogische Hochschule Potsdam]] „[[Karl Liebknecht]]“ (PHP) umbenannten Landeshochschule bis über die [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] hinaus genutzt wurde. Das Zoologische Institut unterhielt hier [[Seminar]]- und Laborräume, die auch nach Überführung der PHP in die 1991 neu gegründete [[Universität Potsdam]] bis Juni 2004 (mit Einschränkungen) in Betrieb waren. Auf dem östlich direkt an die Villa angrenzenden Gelände (auf dem Plan der Villa Liegnitz links gelegen) entstanden in den 1970er Jahren ein Tierhaus, u.&amp;amp;nbsp;a. für Verhaltensstudien genutzt, und in den 1990er Jahren ein moderner Laborcontainer für das neu gegründete &amp;#039;&amp;#039;Institut für Zoophysiologie und Zellbiologie&amp;#039;&amp;#039;, später als &amp;#039;&amp;#039;Institut für Biochemie und Biologie&amp;#039;&amp;#039; der Universität Potsdam angegliedert. Dieser Bau wurde bis Anfang 2006 von der Universität genutzt. Das bebaute Gelände ist mit dem Areal der Villa Liegnitz direkt verbunden; die auf dem Plan angedeutete Abgrenzungsmauer ist heute nur teilweise erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Stiftung Preußische Schlösser und Gärten]] wird die Villa Liegnitz künftig als Dienstgebäude nutzen und in den nächsten Jahren [[Sanierung (Bauwesen)|grundsanieren]]. Die Einnahmen der &amp;#039;&amp;#039;Potsdamer Schlössernacht&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 2006 werden daher zum Teil für den Wiederaufbau der [[Pergola]] an der Villa Liegnitz verwendet. In dem Gebäude selbst will die Stiftung erstmals die Bestände ihrer wissenschaftlichen Bibliotheken in [[Berlin-Charlottenburg]] und Potsdam unter einem Dach vereinen: 40.000 Bände zur Geschichte Preußens, zur Denkmal- und Gartendenkmalpflege, Restaurierung und Kunstgeschichte. Bisher lagern 430 laufende Meter in Potsdam und 350 in [[Berlin]]. Neben der Bibliothek soll in dem Haus auch der wertvolle Bestand an [[Glasnegativ]]platten digitalisiert werden. Ab dem Jahr 2021 sollte die ungenutzte Villa Liegnitz saniert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pnn.de/potsdam/schloesserstiftung-villa-liegnitz-wird-ab-2021-saniert/25268464.html |titel=Villa Liegnitz wird ab 2021 saniert |abruf=2019-12-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Hohenzollern]]-Erben fordern seit 2019 ein „dauerhaftes, unentgeltliches und grundbuchlich zu sicherndes Wohnungsrecht“ auf [[Schloss Cecilienhof]], auf [[Schloss Lindstedt]] oder in der Villa Liegnitz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesspiegel.de/berlin/eigentumsansprueche-auf-tausende-bedeutsame-kunstwerke-wie-der-streit-zwischen-kaiser-ururenkel-und-bund-eskalieren-konnte/24588740.html |titel=Wie der Streit zwischen Kaiser-Ururenkel und Bund eskalieren konnte |abruf=2019-07-13 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Denkmaldatenbank des Landes Brandenburg|09156859}}&lt;br /&gt;
* {{cite web | url=https://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Villa-Liegnitz-wird-saniert | title=Villa Liegnitz wird für 7,8 Millionen Euro saniert|accessdate=2019-03-30 |last=Schüler | first=Rainer | authorlink= | coauthors= | date=2019-02-21 | format= | work= | publisher=[[Märkische Allgemeine]] &lt;br /&gt;
| pages= | language= | archiveurl= | archivedate= | quote= | offline = }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52/23/59.2/N|EW=13/2/26.4/E|type=landmark|region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Potsdam|Liegnitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Potsdam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1840er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg]]&lt;/div&gt;</summary>
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