<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Villa_Ingenohl</id>
	<title>Villa Ingenohl - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Villa_Ingenohl"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villa_Ingenohl&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T07:56:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villa_Ingenohl&amp;diff=2899636&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Juepehe: /* Geschichte */  Verbleib der Villa aktualisiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villa_Ingenohl&amp;diff=2899636&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-15T11:46:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt;  Verbleib der Villa aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bonn, Villa Ingenohl und Raiffeisenstraße 3, 001.jpg|mini|Bonn, Villa Ingenohl und [[Villa Heckmann]], Luftaufnahme (2017)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2013-04-18 Villa Ingenohl, Raiffeisenstraße 5, Bonn IMG 0031.jpg|mini|Villa Ingenohl, Ansicht von der Raiffeisenstraße (2013)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa Ingenohl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Villa]] im [[Bonn]]er Ortsteil [[Gronau (Bonn)|Gronau]], die 1895/96 errichtet wurde. Sie befindet sich oberhalb des Rheinufers (Wilhelm-Spiritus-Ufer) mit der Adresse Raiffeisenstraße 5&amp;lt;ref&amp;gt;bis 1968 &amp;#039;&amp;#039;Adenauerallee 125&amp;#039;&amp;#039;, davor bis 1967 &amp;#039;&amp;#039;Koblenzer Straße 125&amp;#039;&amp;#039; (→ [[Liste der Straßen im Bonner Ortsteil Gronau]])&amp;lt;/ref&amp;gt; in direkter Nachbarschaft zur [[Raiffeisenstraße 3 (Bonn)|Villa Heckmann]]. Die Villa steht als [[Denkmalschutzgesetz (Nordrhein-Westfalen)#Baudenkmäler|Baudenkmal]] unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Denkmallink Bonn|Seite=|Nummer=A 3407|Ortsteil=Gronau}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Villa entstand für den [[Bauherr]]n Carl Ingenohl nach einem [[Entwurf#Archiektur|Entwurf]] des Bonner Architekten und [[Regierungsbaumeister]]s [[Anton Zengeler]] (1847–1913) im südöstlichen Teil des [[Parzellierung|neuparzellierten]] Grundstücks der Villa Krantz (errichtet 1850; um 1970 abgebrochen). Auf den [[Bauantrag]] vom April 1895 hin wurde im Mai die [[Baugenehmigung]] erteilt, die [[Bauabnahme|Schlussabnahme]] erfolgte im Februar 1897. Erschlossen wurde die Villa über eine neu errichtete Privatstraße (heute Raiffeisenstraße). [[Architekturstil|Stilistisch]] lässt sie sich der [[picturesque]]n italienischen [[Renaissance]] zurechnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Olga Sonntag: &amp;#039;&amp;#039;Villen am Bonner Rheinufer: 1819–1914.&amp;#039;&amp;#039; Bouvier Verlag, Bonn 1998, ISBN 3-416-02618-7, Band 1, S. 292.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 war das Anwesen in den Besitz der Frau Ingenohl übergegangen. In diesem Jahr ließ sie nach Plänen des Bonner Architekten und Regierungsbaumeisters [[Julius Rolffs]] im Erdgeschoss einen Innenumbau durchführen. Um es dem seinerzeit üblichen Wohnstandard anzupassen, wurde die Eingangshalle dabei zugunsten eines Vorflurs (Abtrennung durch [[Rabitzwand]]), einer [[Garderobe (Raum)|Garderobe]], einer Toilette und eines WCs verkleinert. Für einen neuen Eigentümer, das [[Corps Saxonia Bonn|Corps Saxonia]], erfolgten 1927 weitere Umbauten. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] diente die Villa zeitweise als ein Quartier des Führerkorps der [[Schutzstaffel|SS]]. Später beherbergte sie das [[Hauptzollamt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[Bonn]] 1949 [[Regierungssitz]] der Bundesrepublik Deutschland geworden war, richtete sich in der Villa bis zum Sommer 1950 die Dienststelle des [[Bundeskanzleramt (Deutschland)|Bundeskanzleramts]] für Auswärtige Angelegenheiten ein. Diese war Vorläufer des 1951 gegründeten [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amtes]], dessen erster Sitz die Villa folglich wurde. Im Zuge eines [[Vergleich (Recht)|Vergleichs]] im Rahmen einer [[Restitutionsklage]] gelangte sie in den Besitz des Bundes. Das Gebäude umfasste 22 Bürozimmer, beheimatet war hier auch die Verbindungsstelle des Ministeriums zur [[Alliierte Hohe Kommission|Alliierten Hohen Kommission]]. 1954/55 verlegte das Auswärtige Amt seinen Sitz in ein [[Gebäude des Auswärtigen Amts (Bonn)|neuerrichtetes Bürogebäude]].&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Bonn, Stadtarchiv (Hrsg.); [[Helmut Vogt (Historiker)|Helmut Vogt]]: &amp;#039;&amp;#039;„Der Herr Minister wohnt in einem Dienstwagen auf Gleis 4“: Die Anfänge des Bundes in Bonn 1949/50&amp;#039;&amp;#039;, Bonn 1999, ISBN 3-922832-21-0, S. 172–175.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Liegenschaft wurde von dem Ministerium vor der [[Hauptstadtbeschluss|Verlegung des Regierungssitzes]] nach [[Berlin]] (1999) zuletzt als [[Kindertagesstätte]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Veränderungen des Ursprungszustands der Villa war besonders die [[Loggia]] im Erdgeschoss betroffen, die zu einem Innenraum geschlossen wurde. Auch die ursprüngliche Gartenfläche hat sich nicht erhalten. Seit dem Verkauf durch die [[Bundesanstalt für Immobilienaufgaben]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/Bis-zu-100-Wohnungen-für-Studenten-in-Bonn-geplant-article3325951.html Bis zu 100 Wohnungen für Studenten in Bonn geplant]&amp;#039;&amp;#039;, [[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger]], 9. August 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; gehört die Villa der [[Carl Richard Montag Förderstiftung]] und wurde ab 2008 bei überwiegendem Leerstand zeitweilig für Veranstaltungen und [[Kunstausstellung]]en der [[Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft]] genutzt (Stand: 2009).&amp;lt;!--&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.montag-stiftungen.de/fileadmin/Redaktion/Bildende_Kunst/PDF/Projekte/Hoehle_fuer_Platon/090424_Final_PG_Villen.pdf MontagStiftung Bildende Kunst]{{Toter Link|url=http://www.montag-stiftungen.de/fileadmin/Redaktion/Bildende_Kunst/PDF/Projekte/Hoehle_fuer_Platon/090424_Final_PG_Villen.pdf |date=2019-05 |archivebot=2019-05-21 17:56:24 InternetArchiveBot }} (PDF; 37&amp;amp;nbsp;kB) offline, kein Archivlink--&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/kultur-und-medien/bonn/Villa-Ingenohl-in-Bonn-zu-neuem-Leben-erweckt-article172977.html Villa Ingenohl in Bonn zu neuem Leben erweckt]&amp;#039;&amp;#039;, [[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger]], 1. August 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/kultur-und-medien/bonn/Bonner-Villa-Ingenohl-wird-in-Eine-H%C3%B6hle-f%C3%BCr-Platon-verwandelt-article198786.html Bonner Villa Ingenohl wird in &amp;quot;Eine Höhle für Platon&amp;quot; verwandelt]&amp;#039;&amp;#039;, [[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger]], 25. April 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; 2017 stellte die Montag Förderstiftung einen Abrissantrag für die Villa, um eine Freifläche zur Nutzung als Außenbereich für die benachbarte Villa Heckmann zu schaffen; der Antrag wurde zunächst von der Stadt abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/Stadt-lehnt-Abrissantrag-für-die-Villa-Ingenohl-ab-article3551880.html Stadt lehnt Abrissantrag für die Villa Ingenohl ab]&amp;#039;&amp;#039;, [[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger]], 10. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 2021 begann ein neues Kapitel: Die Villa Ingenohl wurde integraler Bestandteil des [[Montag Stiftungen|Montag Campus]] und der dortigen Stiftungsarbeit. Damit ist sie nach über 125 Jahren erneut ein Ort der Bildung, des Engagements und der Zukunftsgestaltung.&amp;lt;ref&amp;gt;Neubeginn ab 2008 – Erhalt und Integration auf dem Montag Campus [https://www.montag-stiftungen.de/die-montag-stiftungen/stiftungscampus/villa-ingenohl]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Olga Sonntag]]: &amp;#039;&amp;#039;Villen am Bonner Rheinufer. 1819–1914&amp;#039;&amp;#039;. Bouvier Verlag, Bonn 1998, ISBN 3-416-02618-7, Band 3, Katalog (2), S. 86–87. (zugleich Dissertation Universität Bonn, 1994)&lt;br /&gt;
* [[Angelika Schyma]], Elke Janßen-Schnabel: &amp;#039;&amp;#039;Das ehemalige Parlaments- und Regierungsviertel in Bonn: Topografie einer Demokratie&amp;#039;&amp;#039; (= [[LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland]], [[Andrea Pufke]] [Hrsg.]: &amp;#039;&amp;#039;Arbeitshefte der Rheinischen Denkmalpflege&amp;#039;&amp;#039;, Band 87). Michael Imhof Verlag, Petersberg 2024, ISBN 978-3-7319-1398-6, S. 238/239.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Raiffeisenstraße 5 (Bonn)|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50.72443 |EW=7.11568 |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auswärtiges Amt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Bonn|Ingenohl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Standort der Exekutive in Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gronau (Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wilhelm-Spiritus-Ufer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neorenaissancebauwerk in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Juepehe</name></author>
	</entry>
</feed>