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	<title>Villa Ingenheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villa_Ingenheim&amp;diff=343948&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-36424-92 am 25. November 2025 um 19:35 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Villa Ingenheim.jpg|mini|Villa Ingenheim]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa Ingenheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein traditionsreiches Gebäude in der [[Brandenburger Vorstadt]] im Westen von [[Potsdam]]. Die in der Zeppelinstraße&amp;amp;nbsp;127/128 (zu [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Zeiten &amp;#039;&amp;#039;[[Wladimir Iljitsch Lenin|Leninallee]]&amp;#039;&amp;#039;) gelegene Liegenschaft wird heute durch das [[Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr]] (ZMSBw) genutzt und ist ein [[militärischer Bereich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1825 begann der [[Berlin]]er Obermedizinalrat [[Friedrich August Walter]] mit dem Bau der Villa im italienischen Stil auf dem Gelände einer ehemaligen Ziegelei. Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts ging die Liegenschaft in das Eigentum des Grafen [[Gustav Adolf Wilhelm von Ingenheim]] (1789–1855) über, Sohn von [[Friedrich Wilhelm II. (Preußen)|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]], König von Preußen, und [[Julie von Voß]]. Der Sohn Ingenheims, Julius, verkaufte das Haus 1894 an die Hauptlinie der [[Hohenzollern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neuen Eigentümer ließen Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts umfangreiche Erweiterungen und Umbauten durchführen. Anschließend nahmen 1910 Prinz [[Eitel Friedrich von Preußen|Eitel Friedrich]] –&amp;amp;nbsp;der zweite Sohn [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelms&amp;amp;nbsp;II.]]&amp;amp;nbsp;– und seine Gattin, die Herzogin [[Sophie Charlotte von Oldenburg]], hier ihren Wohnsitz. Nach der Scheidung des Paares 1926 bis zu seinem Tod 1942 wohnte der Prinz im Gebäude. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] waren Teile der Villa vermietet, mit ausgebombten Familien belegt und wurden gegen Kriegsende von militärischen Truppenteilen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Besetzung Potsdams durch die [[Rote Armee]] 1945 zog der sowjetische Nachrichtendienst [[Innenministerium der UdSSR|NKWD]] ein, nutzte die Räume bis 1953 und verhörte dort inhaftierte Bürger. Im gleichen Jahr ging die Villa an die [[Kasernierte Volkspolizei]] über, 1956 an die [[Nationale Volksarmee]] (NVA) und den Stab der [[1. motorisierte Schützendivision|1.&amp;amp;nbsp;Mot.-Schützen-Division]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1958 begann die Nutzung der Liegenschaft durch das [[Militärgeschichtliches Institut der DDR]] (MGI) und das 1964 daraus ausgegliederte [[Militärarchiv Potsdam|Militärarchiv der DDR]]. Zusätzlich entstand in den 1970er Jahren auf dem Gelände eine Fernmeldezentrale und Telefonvermittlung für die NVA. Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] Deutschlands wurde das Militärgeschichtliche Institut 1992 aufgelöst. Während einer Übergangszeit bis 1994 nutzte hier unter anderem die [[Zentrale Ermittlungsgruppe für Regierungs- und Vereinigungskriminalität]] (ZERV) die Bestände des Militärarchivs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] 1990 wurde das Militärgeschichtliche Institut der DDR aufgelöst und vorübergehend zu einer Außenstelle des [[Militärgeschichtliches Forschungsamt|Militärgeschichtlichen Forschungsamt]] (MGFA) der [[Bundeswehr]]. 1992 kündigte der [[Generalinspekteur der Bundeswehr]], General [[Klaus Naumann (General)|Klaus Naumann]], bei einem Besuch im MGFA dessen Verlegung nach Potsdam an, was Proteste aus der Politik und der Belegschaft des Amts zur Folge hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.zmsbw.de/html/zms_historie_mgfa.php |titel=Geschichte MGFA |hrsg=[[Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr]] |abruf=2020-04-05 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200304024404/http://www.zmsbw.de/html/zms_historie_mgfa.php |archiv-datum=2020-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zeitraum 1.&amp;amp;nbsp;November 1993 bis 31.&amp;amp;nbsp;Oktober 1994 verlegte dieses laut OrgBefehl Nr.&amp;amp;nbsp;13/93 vom 5.&amp;amp;nbsp;Juli 1993 an den Standort des MGI, die Villa Ingelheim in Potsdam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StODBBw&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.zmsbw.de/html/zms_standorte_einleitung_brd.php |titel=MGFA |werk=[[Standortdatenbank der Bundeswehr]] |sprache=de |offline=1 |abruf=2020-04-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem 23.&amp;amp;nbsp;September 1994 war die Villa Ingenheim offiziell Dienstsitz des [[Militärgeschichtliches Forschungsamt|Militärgeschichtlichen Forschungsamtes]] (MGFA) nach dessen Verlegung von [[Freiburg im Breisgau]] nach Potsdam. 1995 wurde die Bibliothek des MGFA in der Villa öffentlich zugänglich. 1996 begann ein Umbau und Renovierung der Villa. Nach Abschluss dessen ersten Abschnitts vollzog Bundesverteidigungsminister [[Volker Rühe]] am 7.&amp;amp;nbsp;Mai 1998 die Schlüsselübergabe für die renovierte Villa Ingenheim. Das MGFA wurde zum 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 2012 aufgelöst und ging im zum 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2013 neu aufgestellten ZMSBw, dem heutigen Nutzer, auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fernmeldezentrale und Telefonvermittlung der NVA wurde bis 2009 von der Bundeswehr genutzt: vom 1.&amp;amp;nbsp;April 1991 bis zum 30.&amp;amp;nbsp;November 1994 durch den „[[Bereichsfernmeldeführer]]&amp;amp;nbsp;838“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.zmsbw.de/html/zms_standorte_einleitung_brd.php |titel=BerFmFhr 838 |werk=[[Standortdatenbank der Bundeswehr]] |sprache=de |offline=1 |abruf=2020-04-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und vom 1. Oktober 2000 bis zum 31. Dezember 2009 durch den „[[Fernmeldesektor]]&amp;amp;nbsp;706“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.zmsbw.de/html/zms_standorte_einleitung_brd.php |titel=FmSkt 706 |werk=[[Standortdatenbank der Bundeswehr]] |sprache=de |offline=1 |abruf=2020-04-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jörg Duppler]], [[Hans Ehlert]], Arnim Lang (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Villa Ingenheim in Potsdam. Vom Hohenzollernpalais zum Militärgeschichtlichen Forschungsamt.&amp;#039;&amp;#039; Im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes. be.bra wissenschaft verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-937233-51-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Denkmaldatenbank des Landes Brandenburg|09155809}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52.386128 |EW=13.025655 |type=landmark |region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7688390-5|LCCN=sh/2010/002085|VIAF=208144782721334346702}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Potsdam|Ingenheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Einrichtung (Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1820er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Potsdam]]&lt;/div&gt;</summary>
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