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	<title>Villa Ilgen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T11:24:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;32X: Linkfix</title>
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		<updated>2023-04-19T23:36:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Villa Ilgen gesamt.jpg|mini|Villa Ilgen]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa Ilgen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa Tusculum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein Gebäude auf der [[Loschwitzer Straße]]&amp;amp;nbsp;37 im [[Dresden|Dresdner]] Stadtteil [[Blasewitz]]. Die [[Villa]] und der sich anschließende Garten stehen unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://stadtplan.dresden.de/?TH=LADS_KDM&amp;amp;POS-ADR=Loschwitzer%20Straße%7C37 Kulturdenkmal: Villa „Ilgen“ mit Garten, Hintergebäude und Einfriedung (Loschwitzer Straße 37)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tafel Hermann Ilgen.JPG|mini|Gedenktafel an der Außenmauer des Grundstücks]]&lt;br /&gt;
Die Villa Ilgen wurde 1890 bis 1891 nach Plänen des Architekten [[Martin Pietzsch]]&amp;lt;ref&amp;gt;Einige Quellen geben [[Richard Uebe]] als Architekten an. Nach der Biografie von Martin Pietzsch war dieser erst ab 1895 selbständig in Blasewitz tätig.&amp;lt;/ref&amp;gt; für den Leutnant und späteren Offizier Neumann an der Residenzstraße, der heutigen Loschwitzer Straße, erbaut. Der Besitzer verschuldete sich schon bald und nahm mehrere Hypotheken auf das von ihm &amp;#039;&amp;#039;Tusculum&amp;#039;&amp;#039; genannte Haus auf, das schließlich 1899 der Apotheker [[Hermann Ilgen]] erwarb. Ilgen war seit den 1880er-Jahren durch die Produktion von [[Rodentizid|Mäusegift]] in seiner [[Apotheke zu Kötzschenbroda]] zu Reichtum gekommen und ließ seit den 1890er-Jahren zahlreiche Gebäude in Dresden erbauen, so den [[Kaiserpalast (Dresden)|Kaiserpalast]] und am [[Großer Garten (Dresden)|Großen Garten]] das später nach ihm benannte Stadion &amp;#039;&amp;#039;[[Ilgen-Kampfbahn]]&amp;#039;&amp;#039;. Er ließ die neoklassizistische Villa innen mehrfach umbauen und nutzte das Gebäude in späteren Jahren bevorzugt als Alterssitz. Bereits in den 1930er-Jahren bewahrte er seinen Sarg in der Villa auf&amp;lt;ref&amp;gt;A. R. Lux, Dieter Prskawetz: &amp;#039;&amp;#039;Blasewitz im historischen Elbbogen&amp;#039;&amp;#039;. B-Edition, Dresden 1994, S. 200.&amp;lt;/ref&amp;gt; und funktionierte das Gebäude teilweise in ein Museum um. Ilgen starb in der Villa, die heute seinen Namen trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde die Villa Sitz eines Bauunternehmens, bevor sie 1991 an die Erben Ilgens zurückgegeben wurde. In den 1990er-Jahren saniert, ist sie heute der Sitz der [[Hermann-Ilgen-Stiftung]]. Seit 2007 erinnert eine Gedenktafel an der Außenmauer an den ehemaligen Bewohner Ilgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Ilgen Seitenansicht.JPG|mini|Giebel Prellerstraße]]&lt;br /&gt;
Die Villa Ilgen „zählt zu den prächtigsten Blasewitzer Villen“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Dresden&amp;#039;&amp;#039;. Aktualisierte Auflage. Deutscher Kunstverlag, München und Berlin 2005, S. 148.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist eingeschossig angelegt und äußerlich [[Neoklassizismus (Bildende Kunst)|neoklassizistisch]] gestaltet. Die siebenachsige Hauptfront zur Loschwitzer Straße ist in Form einer Vorhalle einem griechischen Tempel mit [[Korinthische Ordnung|korinthischen Säulen]] nachempfunden; eine große [[Freitreppe]] führt in den Garten. Die fünfachsige Fassade zur Prellerstraße ist ebenfalls mit Säulen versehen, aber in Form einer Veranda gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über der Schauseite zur Loschwitzer Straße befindet sich ein großflächiges Giebelfeld mit Darstellungen der [[Demeter]] und des [[Mercurius|Merkur]], der Giebel zur Prellerstraße zeigt unter anderem eine Darstellung der weltlichen Patronin Sachsens [[Saxonia (Sachsen)|Saxonia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Innenraum erfuhr unter Ilgen mehrfache Umgestaltungen und blieb bis in die heutige Zeit größtenteils erhalten. Die Gestaltung weist sowohl [[neobarock]]e, als auch [[Jugendstil]]züge auf. Die [[Vestibül|Eingangshalle]] wurde in Form eines [[Atrium (Architektur)|Atriums]] mit Oberlicht angelegt, an die sich die weiteren Räume anschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hermann Ilgen&amp;#039;&amp;#039;. In: A. R. Lux, Dieter Prskawetz: &amp;#039;&amp;#039;Blasewitz im historischen Elbbogen&amp;#039;&amp;#039;. B-Edition, Dresden 1994, S. 198–201.&lt;br /&gt;
* Gilbert Lupfer, Bernhard Sterra, Martin Wörner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Architekturführer Dresden&amp;#039;&amp;#039;. Dietrich Reimer Verlag, 1997, S. 160.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch]] der deutschen Kunstdenkmäler, Dresden.&amp;#039;&amp;#039; Aktualisierte Auflage, Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2005, S. 148–149.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |wayback=20221205182716 |url=https://www.dresdner-stadtteile.de/Ost/Blasewitz/Strassen_Blasewitz/Loschwitzer_Strasse/loschwitzer_strasse.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Villa Ilgen&amp;#039;&amp;#039; auf dresdner-stadtteile.de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51.053166|EW=13.799606|type=landmark|region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Blasewitz|Ilgen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Loschwitzer Straße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Neoklassizismus in Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalgeschütztes Bauwerk in Dresden]]&lt;/div&gt;</summary>
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