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	<title>Villa Haux - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T03:42:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villa_Haux&amp;diff=1071170&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Luitold: HC: Entferne Kategorie:Erbaut in den 1900er Jahren; Ergänze Kategorie:Erbaut 1908</title>
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		<updated>2025-09-27T09:20:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Erbaut_in_den_1900er_Jahren&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut in den 1900er Jahren&quot;&gt;Kategorie:Erbaut in den 1900er Jahren&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Erbaut_1908&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut 1908 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Erbaut 1908&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Neue Villa Haux in Albstadt - panoramio.jpg|miniatur|Neue Villa Haux]]&lt;br /&gt;
Die Neue &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa Haux&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde 1908 nach den Plänen der Stuttgarter Architekten [[Richard Böklen]] und [[Carl Feil]] durch [[Egon Diemer]] in [[Ebingen]] (heute Stadtteil von [[Albstadt]]) erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benannt ist sie nach Kommerzienrat [[Friedrich Haux (Textilfabrikant, 1860)|Friedrich Haux]], der das Gebäude auf dem Gelände seiner damaligen [[Trikotage]]n-Fabrik &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Haux &amp;amp; Cie.&amp;#039;&amp;#039; errichten ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alte Villa ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus in Ebingen, Architekt Böklen &amp;amp; Feil in Stuttgart.jpg|mini|Alte Villa 1902]]&lt;br /&gt;
Zur Gründung des Unternehmens 1885 wurde ein zweckmäßiges Firmengebäude errichtet, das noch den Charakter des größeren Handwerksbetriebs hatte. Vor der Werkhalle stand ein dreigeschossiges [[Fachwerkhaus]], das im Erdgeschoss Büroräume, im mittleren Stockwerk die Wohnung des Inhabers und im Dach Lagerräume enthielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1889 wurde weiter östlich ein großes Fabrikgebäude errichtet und 1897 aufgestockt. Am alten Gebäude wurde 1898 das Vorderhaus mit [[Erker]]n und einer [[Neobarock|neubarocken]] Stuckdekoration überzogen und zum Wohnhaus umgenutzt, es wurde damit zur ersten Villa Haux.&lt;br /&gt;
[[Datei:Versetzung des alten Wohnhauses.jpg|miniatur|Verschiebung der Alten Villa]]&lt;br /&gt;
1901 wurde das Areal von der [[Talgangbahn]] durchschnitten. Zwischen deren [[Viadukt]], der alten &amp;#039;&amp;#039;Unteren Vorstadt&amp;#039;&amp;#039; und der neuen geradlinigen &amp;#039;&amp;#039;Gartenstraße&amp;#039;&amp;#039; verblieb ein keilförmiges Grundstück. Um auf dem firmeneigenen Grundstück Platz für einen größeren Neubau zu schaffen, wurde die Alte Villa in einer spektakulären [[Gebäudeversetzung]] auf diesen markanten Standort versetzt. Diese Verschiebung über die Straße geschah 1907 auf Eisenbahnschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neue Villa ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ebingen HauxVillen.jpg|miniatur|Neue Villa (im Vordergrund) und Alte Villa]]&lt;br /&gt;
Auf der freigemachten Fläche wurde 1908 in einer Mischung aus [[Historismus]] und [[Jugendstil]] die Neue Villa Haux aus gelblichem Sandstein errichtet. &amp;#039;&amp;#039;„Kenner schätzen die Villa Haux als wunderschönes Beispiel des Jugendstils im Übergang von der verspielten Darmstädter zur strengeren Wiener Variante. Sie zeugt von einem kunst- und sozialgeschichtlichen Wandel, der sich an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert vollzog.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Architektur&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Architektur. Villa Haux wird 100&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Südkurier]]&amp;#039;&amp;#039; vom 17. Oktober 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Raumausstattung gehörten Wandgemälde von [[Maria Caspar-Filser]] und &amp;#039;&amp;#039;Der Frühling&amp;#039;&amp;#039; von [[Christian Landenberger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neue Villa Haux war in den erhaltenen Planungen von 1907 noch als luxuriöses Familienwohnhaus ausgelegt, der ausgeführte Bau erhielt durch Grundrissänderungen einen von den Wohnräumen weitgehend getrennten Repräsentationsbereich. Zu den besonderen Ausstattungsmerkmalen zählte der elektrische [[Aufzugsanlage|Personenaufzug]] sowie die stationäre [[Staubsauger#Geschichte|Staubsauganlage]]. Des Weiteren besaß das Haus eine zentrale Niederdruck-[[Dampfheizung]], die mit Kohle betrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
1945 war die alte Villa [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|sowjetische]] Kommandantur für die [[Auslandsrückholung|Repatriierung]] von Soldaten der [[Russische Befreiungsarmee|„Russischen Befreiungsarmee“]], die seit Januar 1945 auf dem Truppenübungsplatz [[Lager Heuberg|Heuberg]] stationiert waren. Die neue Villa diente als [[Französische Besatzungszone|französische]] Ortskommandantur. Danach bewohnte die Familie Haux beide Gebäude wieder bis ins Jahr 1954. In diesem Jahr wurde die alte Villa inklusive Mobiliar an den Steuerberater Hans Maute verkauft. 1964 wurde zuerst nur das Sockelgeschoss an den Apotheker Rudolph Seis verkauft. Durch breite Mauerdurchbrüche richtete er im Sockelgeschoss, das durch Absenkung der Straßen zu einem vollwertigen Erdgeschoss geworden war, Geschäftsräume für seine „Brücken-Apotheke“ ein. In der Folgezeit renovierte er auch die Obergeschosse und [[Sanierung (Bauwesen)|sanierte]] die Tragstrukturen und die Fassade, teilweise mit selbst entwickelten Methoden, ohne das äußere und innere Bild zu beeinträchtigen. Seit 1991 ist in der Alten Villa das „Wirtshaus zum Trödler“ untergebracht.&lt;br /&gt;
[[Datei:VillaHaux Garten.jpg|mini|Gartenseite 2011]]&lt;br /&gt;
Die Neue Villa wurde bis 1970 als [[Stromzähler#Genauigkeit|Zählerprüfstelle]] und Dienstwohnung für das zum Unternehmen gehörende Elektrizitätswerk genutzt. Danach stand sie leer und 1988 nach Aufgabe der Textilfabrik zum Verkauf. Sie wurde vom Architekten Rainer Malessa erworben, teilweise renoviert und als [[Wohnungseigentum (Deutschland)|Eigentumswohnungen]] und -büros verkauft. Seit 1994 erwirbt die Steuerberatungsgesellschaft Klaiber GmbH Zug um Zug Teile der Villa, saniert sie weiter und nutzt sie als Büro- und Wohnräume. Heute sind die Repräsentationsräume für wirtschaftliche oder kulturelle Veranstaltungen nutzbar. Die Neue Villa Haux ist ein Denkmal. 2019 wurden deren historische Holzrollläden restauriert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://denkmalstiftung-baden-wuerttemberg.de/denkmalstiftung-foerdert-restaurierung-historischer-holzrolllaeden-der-neuen-villa-haux-in-albstadt-ebingen/ &amp;#039;&amp;#039;Denkmalstiftung fördert Restaurierung historischer Holzrollläden der Neuen Villa Haux in Albstadt-Ebingen&amp;#039;&amp;#039;]. Denkmalstiftung Baden-Württemberg, 6. September 2019: „Landeskonservatorin Prof. Dr. Ulrike Plate schreibt zur Charakterisierung dieses Denkmals: „Außen- und Innengestaltung wurden in erlesenen Materialien in höchster handwerklicher Präzision ausgeführt und sind bis ins kleinste Detail wie Beleuchtungskörper oder Tür- und Fensterbeschläge aufeinander abgestimmt. So bilden die vollständig erhaltenen, bauzeitlichen Rollläden der Villa durch die Gestaltung der Lamellen im geschlossenen Zustand die Gliederung der Fenster nach.““&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fabrikgebäude ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hochschule Albstadt-Sigmaringen Standort Albstadt Haux.JPG|mini|Haux-Gebäude]]&lt;br /&gt;
Neben den Haux’schen Villen befindet sich das ehemalige Fabrikgebäude (Haux-Gebäude). In ihm hat heute unter anderem die [[Hochschule Albstadt-Sigmaringen]] im Erdgeschoss sowie im 1. und 3.&amp;amp;nbsp;Stock ihre Labore, Vorlesungs- und Verwaltungsräume für die Studiengänge [[Technische Informatik]], Textil- und Bekleidungstechnologie und Technische Textilien. In der 2. und 4.&amp;amp;nbsp;Etage befinden sich mehrere durch das [[Studentenwerk Tübingen-Hohenheim]] geförderte Apartments, die als [[Studentenwohnheim|Studentenwohnungen]] genutzt werden. Im Untergeschoss befindet sich seit dem Sommersemester 2012 das studentische Kulturzentrum Albstadt, welches vom Studentenwerk Tübingen-Hohenheim der Studenteninitiative Albstadt e.V. zum Betrieb überlassen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gartenfläche zwischen Fabrik, Villa, Brücke und Straße wurde durch ein Parkhaus in Anspruch genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Thaddäus Lang: &amp;#039;&amp;#039;Albstadt – Stadt zwischen Bergen und Tälern.&amp;#039;&amp;#039; S. 7–11, hier: S. 10f. In: &amp;#039;&amp;#039;Blätter des Schwäbischen Albvereins&amp;#039;&amp;#039;. 109. Jahrgang. Ausgabe Mai/Juni 3/2003.&lt;br /&gt;
* Gerhard Penck: &amp;#039;&amp;#039;Die phantastische Geschichte der Villen des Friedrich Haux.&amp;#039;&amp;#039; Wasmuth, Tübingen / Berlin 2008, ISBN 978-3-8030-0683-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.villa-haux.de/home.php Villa Haux]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/12/40/N |EW=9/1/47/E |type=landmark |region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Baden-Württemberg|Haux]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Jugendstils in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Albstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Versetztes Bauwerk in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Moderne im Zollernalbkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Albstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngebäude im Zollernalbkreis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Luitold</name></author>
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